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Impulse pro Viertelnote

Auf der anderen Seite sind moderne computergestützte MIDI-Sequenzer, die mehr Nuancen erfassen sollen, normalerweise auf 960 PPQN und darüber hinaus ausgelegt.

Inhalt2 Abschnitte
  1. 1. Definition und Verwendung
  2. 2. Auflösung und musikalische Wirkung

Definition und Verwendung

Impulse pro Viertelnote (englisch: pulses per quarter note, PPQ), auch Impulse pro Viertel oder Ticks pro Viertelnote (TPQN), bezeichnet die kleinste Zeiteinheit zur Quantisierung von Noten- und Tonereignissen. Sie wird sowohl in Step-Sequenzern als auch im MIDI-Standard verwendet.

Die PPQN-Auflösung gibt an, in wie viele zeitliche Einheiten eine Viertelnote unterteilt wird. Das Tempo bestimmt die Länge der Viertelnote und damit auch die Dauer jedes einzelnen Impulses. PPQN ist daher ein Maß für die Zeit im Verhältnis zum Tempo.

Auflösung und musikalische Wirkung

Bei einer zu niedrigen Auflösung, also bei zu wenigen PPQN, kann aufgezeichnete Musik im Sequenzer künstlich klingen. Ursache ist, dass die Musik durch die Taktfrequenz quantisiert wird und dadurch subtile Timing-Variationen verloren gehen, die ihr ein „menschliches“ Gefühl verleihen.

Absichtlich quantisierte Musik kann mit Auflösungen von nur 24 PPQN auskommen. Dieser Wert ist der MIDI-Standard für Sync24. Möglich sind sogar 4 PPQN; dabei gibt es nur einen Takt pro Sechzehntelnote. Moderne computergestützte MIDI-Sequenzer, die mehr zeitliche Nuancen erfassen sollen, sind dagegen normalerweise auf 960 PPQN oder höhere Werte ausgelegt. Außerdem ist eine quantisierungsfreie Aufzeichnung mit anschließender Nachquantisierung möglich.

Die resultierende PPQN pro MIDI-Takt bezieht sich auf eine Zeitbasis in Mikrosekunden. Diese ist definiert als: 60.000.000 × MicroTempo = Beats pro Minute (bpm).

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