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Historische Kommission der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig

Sie bildet ein Forum zur Erörterung grundsätzlicher und konzeptioneller Fragen, zum Meinungsaustausch über methodische Probleme und zur gegenseitigen …

Inhalt2 Abschnitte
  1. 1. Aufgabe und Bedeutung
  2. 2. Mitglieder und Zusammenarbeit

Aufgabe und Bedeutung

Die Historische Kommission der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig ist eine 1846 gegründete Kommission der Sächsischen Akademie. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Erforschung und wissenschaftlichen Darstellung der Geschichte der sächsischen Länder in ihren historischen Räumen. Damit befasst sie sich vor allem mit der sächsischen und mitteldeutschen Landesgeschichte.

Die Kommission macht sächsische Geschichte auch in der Öffentlichkeit bewusst. Außerdem unterstützt sie wissenschaftliche Unternehmungen und landesgeschichtliche Veröffentlichungen. Amtliche Stellen berät sie durch Gutachten zur sächsischen Traditions- und Geschichtspflege.

Mitglieder und Zusammenarbeit

Der Kommission gehören Akademiemitglieder aus historischen Disziplinen sowie Fachgelehrte an, die durch Arbeiten zur sächsischen und mitteldeutschen Landesgeschichte hervorgetreten sind. Der Mittelalterhistoriker Wolfgang Huschner ist Sekretär der Philologisch-historischen Klasse.

Die Kommission dient als Forum für grundsätzliche und konzeptionelle Fragen. Sie ermöglicht den Meinungsaustausch über methodische Probleme und die gegenseitige Information über neue Entwicklungen in der Landesgeschichte. Dabei arbeitet sie mit den Historischen Kommissionen der benachbarten mitteldeutschen Länder Thüringen und Sachsen-Anhalt zusammen.

Der Freistaat Sachsen bekennt sich in Artikel 121 seiner Verfassung zur Trägerschaft. Am 30. Mai 1994 wurde die Sächsische Akademie durch Gesetz in eine Körperschaft des öffentlichen Rechts überführt. Für die deutschen Regionen bestehen meistens ebenfalls Historische Kommissionen.