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Historicum.net

historicum.net ist das Einstiegsportal des Fachinformationsdiensts Geschichtswissenschaft. Vor dem Relaunch 2018 existierten unter dem Namen historicum.net …

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Überblick
  2. 2. Entwicklung bis 2018
  3. 3. Fachinformationsdienst seit 2018
  4. 4. Aufbau des Portals

Überblick

historicum.net ist heute das Einstiegsportal des Fachinformationsdiensts Geschichtswissenschaft. Es dient als zentrale Anlaufstelle für digitale Angebote, Recherchehilfen und Dienstleistungen zur geschichtswissenschaftlichen Informationsversorgung.

Vor dem Relaunch 2018 bezeichnete historicum.net seit 2001 mehrere Internetplattformen für die Geschichtswissenschaft. Diese boten Einführungen in historische Themen, Anleitungen für wissenschaftliches Arbeiten und Recherche sowie Materialien aus der geschichtswissenschaftlichen Lehre zur Nachnutzung.

Entwicklung bis 2018

Der Ursprung lag im „Server Frühe Neuzeit“, der 1999 am Lehrstuhl für die Geschichte der Frühen Neuzeit von Winfried Schulze an der Universität München mit Mitteln der DFG geschaffen wurde. 2001 wurde daraus das epochenübergreifende Portal „historicum.net Geschichts- und Kunstwissenschaften im Internet“.

Nach der Ausgliederung der kunstwissenschaftlichen Bereiche wurde das Portal 2006 am Lehrstuhl für die Geschichte der Frühen Neuzeit von Gudrun Gersmann an der Universität zu Köln einem Relaunch unterzogen. Seit 2010 wurde historicum.net informationstechnisch von der Bayerischen Staatsbibliothek betrieben. Auch deren Rechercheangebot Chronicon ging in historicum.net auf.

Zur Portalfamilie gehörten außerdem Nachbarprojekte, die vom Trägerverein betreut wurden: die Rezensionsjournale sehepunkte und Kunstform, das Online-Journal „zeitenblicke“ sowie das Rezensionsjournal von Schülern für Schüler „lesepunkte“.

Fachinformationsdienst seit 2018

2014 begann die Deutsche Forschungsgemeinschaft mit dem Aufbau der Fachinformationsdienste für die Wissenschaft, kurz FID. Diese sollen als Dienstleister die wissenschaftliche Informationsversorgung in Deutschland unterstützen. Der FID Geschichtswissenschaft entstand 2016 und wird seitdem von der Bayerischen Staatsbibliothek und dem Deutschen Museum betrieben.

Das Portal historicum.net – Fachinformationsdienst Geschichtswissenschaft bietet einen Überblick über die digitalen Angebote dieses FID. Dazu zählen besonders die im Rahmen des FID erworbenen Lizenzpakete, die sogenannten FID-Lizenzen, das Rechercheportal historicumSEARCH, die Deutsche Historische Bibliografie und das Rechercheportal GNTUsearch für Geschichte der Naturwissenschaften, Technik und Umwelt.

Aufbau des Portals

Das Portal ist nach den Aktionsfeldern des FID Geschichtswissenschaft in vier Hauptbereiche gegliedert.

Recherche bietet Einstiegspunkte, Erläuterungen und Hilfestellungen für Rechercheportale, die im FID oder in seinem Umfeld entstanden sind.

Services beschreibt Dienstleistungen, die der FID oder die Bayerische Staatsbibliothek als FID-Bibliothek für Historikerinnen und Historiker anbieten.

Bibliografie stellt die inhaltlichen, formalen und technischen Ansätze der Deutschen Historischen Bibliografie vor.

Disziplinen sammelt Angebote für geschichtswissenschaftliche Subdisziplinen, zum Beispiel Geschichte der Naturwissenschaften, Technik und Umwelt.