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Geschäftslogik

In Verbindung mit der Objektorientierung wurde der Gedanke der Geschäftslogik zu sogenannten Geschäftsobjekten erweitert. Beim Model-View-Controller-Paradigma …

Begriff und Einordnung

Geschäftslogik, auch Anwendungslogik genannt, bezeichnet in der Softwaretechnik die durch die Aufgabenstellung selbst motivierte Logik eines Softwaresystems. Sie wird von der notwendigen technischen Logik abgegrenzt, die technische Belange des Systems abdeckt. Die Trennung ist jedoch unscharf, weil eine klare Abgrenzung in vielen Fällen nicht möglich ist.

Der Begriff wurde im Zusammenhang mit Schichtenarchitekturen geprägt, insbesondere mit dem Aufkommen von Client-Server-Architekturen. In einer solchen Struktur liegt die Geschäftslogik typischerweise zwischen zwei anderen Schichten: oberhalb der Datenhaltungsschicht, etwa einer Datenbank, und unterhalb der Präsentationsschicht, also der Benutzerschnittstelle.

Ziel dieser Einteilung ist es, die Logik der eigentlichen Problemstellung von der technischen Logik zu trennen. Dahinter steht die Annahme, dass beide Teile unterschiedlichen Änderungszyklen unterliegen. Ihre Trennung soll deshalb die Wartbarkeit des Softwaresystems verbessern.

Im Zusammenhang mit der Objektorientierung wurde der Gedanke zur Vorstellung von Geschäftsobjekten erweitert. Beim Model-View-Controller-Paradigma wird die Geschäftslogik von einigen Fachleuten dem Model zugeordnet.

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