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Fondation pour la recherche médicale
Die Fondation pour la recherche médicale („Stiftung für medizinische Forschung“) oder FRM ist eine französische Stiftung, die 1947 unter anderem von den …
Zweck und Finanzierung
Die Fondation pour la recherche médicale, kurz FRM, ist eine französische Stiftung zur Förderung medizinischer Forschung. Sie wurde 1947 auf privater Basis gegründet, unter anderem von den Professoren Jean Bernard und Jean Hamburger. Ihre Aufgabe ist es, öffentliche Forschung in allen Bereichen der Medizin und der Pathophysiologie finanziell zu unterstützen. Pathophysiologie bezeichnet die Lehre davon, wie Krankheiten entstehen und wie sie den Körper verändern.
Die FRM finanziert sich durch Spenden und Legate, also testamentarisch vermachte Zuwendungen.
Entwicklung und Anerkennung
Seit ihrer Gründung im Jahr 1947 unterstützt die Organisation Forschung in allen Bereichen der Medizin. Der Artikel weist darauf hin, dass der Geschichtsabschnitt nicht ausreichend mit Einzelnachweisen belegt ist; besonders Angaben zur Gründung, zum Stiftungsstatus und zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit werden als nicht hinreichend belegt markiert.
Nach den Angaben im Artikel erhielt der Verein 1962 den Status einer Stiftung, nachdem 132 Forscher und Ärzte einen Aufruf zur privaten Unterstützung unterzeichnet hatten. Am 14. Mai 1965 wurde die FRM als gemeinnützig anerkannt. Seit 1990 ist sie von der Organisation Comité de la Charte du Don en confiance zertifiziert.
Geförderte Beispiele
Zu den Entwicklungen und Entdeckungen, die von der FRM unterstützt wurden, zählt die erste Implantation eines Kunstherzens in Frankreich im Jahr 1986 durch Christian Cabrol.
Weitere Beispiele sind die Entdeckung von über 50 Genen, die für Krankheiten bei Kindern verantwortlich sind, durch die Forschungsgruppe von Arnold Munnich seit 1990, sowie die Entwicklung einer Stammzellentherapie zur Behandlung von Herzinsuffizienz durch Philippe Menasché. Diese Forschung führte 2014 zur weltweit ersten Implantation von aus Stammzellen gewonnenen Herzzellen beim Menschen.