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Filterhilfsmittel
Filterhilfsmittel sind chemisch inerte Stoffe, die physikalisch-mechanisch eine Filtration unterstützen. Sie sollten nicht mit Flockungsmitteln verwechselt …
Definition und Verwendung
Filterhilfsmittel sind chemisch inerte Stoffe, die eine Filtration physikalisch-mechanisch unterstützen. Sie sind nicht mit Flockungsmitteln gleichzusetzen. Ihr Einsatz erleichtert die Reinigung des eigentlichen Filters oder Filtereinsatzes. Außerdem verhindern sie, dass Feststoffe aus einer Suspension den Filter verstopfen oder in das Filtrat gelangen.
Grundsätzlich gibt es drei Typen:
- Stoffe, die bei Suspensionen mit wenigen Feststoffen die Bildung eines Filterkuchens fördern.
- Stoffe, die durch ihre eigene Masse einen feinporigen Filter bilden.
- Stoffe, die einen dickflüssigen oder zu festen Filterkuchen lockern.
Häufig verwendete Filterhilfsmittel sind Cellulose, Kieselgel, Kieselgur und Perlit. Asbest wird wegen seiner Schädlichkeit nicht mehr eingesetzt. Filterhilfsmittel werden allgemein in der Wasseraufbereitung und Getränkefiltration sowie speziell in der chemischen Industrie verwendet.