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FÜR Karlsruhe

FÜR Karlsruhe (FÜR Karlsruhe – Politik mit christlicher Herzenshaltung e. V.) ist eine christliche Wählergemeinschaft, die seit 2009 im Gemeinderat der …

Inhalt5 Abschnitte
  1. 1. Überblick
  2. 2. Erste Jahre im Gemeinderat
  3. 3. Namensänderung und personelle Wechsel
  4. 4. Fraktion und Vereinsführung ab 2019
  5. 5. Kommunalwahl 2024

Überblick

FÜR Karlsruhe, vollständig FÜR Karlsruhe – Politik mit christlicher Herzenshaltung e. V., ist eine christliche Wählergemeinschaft in Karlsruhe. Eine Wählergemeinschaft ist eine politische Gruppe, die bei Wahlen antritt, ohne eine klassische Partei sein zu müssen. FÜR Karlsruhe ist seit 2009 im Gemeinderat der Stadt Karlsruhe in Baden-Württemberg vertreten.

Die Gruppe beschreibt ihre Ausrichtung als unabhängig und als „Politik geprägt von christlicher Herzenshaltung“. Sie wurde am 3. Dezember 2008 in Karlsruhe durch einen Zusammenschluss von Christen unter dem Namen Gemeinsam für Karlsruhe (GfK) gegründet und heißt seit 2018 FÜR Karlsruhe. Als Gründer werden Friedemann Kalmbach und der Bauforscher Jürgen J. Rasch genannt. Im Artikel stehen unterschiedliche Angaben zum Vorsitz: In der Infobox wird Micha Schlittenhardt genannt, im Einleitungstext Markus Schneider.

Erste Jahre im Gemeinderat

Bei der Kommunalwahl zum Gemeinderat am 7. Juni 2009 erreichte die Wählergruppe 2,4 % der Stimmen. Friedemann Kalmbach zog als Einzelstadtrat in den Karlsruher Gemeinderat ein. Am 4. Dezember 2009 gründete die Wählergruppe zusätzlich einen eigenen Verein mit dem Namen Gemeinsam für Karlsruhe – (GfK) e. V. Friedemann Kalmbach wurde Vorsitzender, Pastor Harald Bornbaum wurde Stellvertreter.

2012 trat Friedemann Kalmbach bei der Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe an, unterstützt von der Wählergruppe. Er erreichte 4,46 % der Stimmen und wurde Dritter hinter Ingo Wellenreuther von der CDU und dem Wahlsieger Frank Mentrup von der SPD.

Im November 2013 wechselte Stadtrat Eduardo Mossuto während der laufenden Legislaturperiode von den Freien Wählern zu FÜR Karlsruhe. Dadurch hatte die Wählergruppe zwei Sitze im Gemeinderat.

Namensänderung und personelle Wechsel

Bei der Kommunalwahl 2014 wurde Friedemann Kalmbach erneut gewählt. Zusätzlich zog Reinhold Yabo, damals Fußballer beim Karlsruher SC, in den Gemeinderat ein. Der Artikel hebt hervor, dass er als erster Fußballer Stadtrat im Karlsruher Stadtparlament wurde und sein politisches Engagement bundesweit Interesse fand.

Im Verein übernahm Jens Diefenbacher zunächst die Nachfolge von Harald Bornbaum und wurde später Vorsitzender. Dagmar Hock wurde Stellvertreterin. 2018 trat Diefenbacher zurück, danach wurde Susanne Trauth zur Vorsitzenden gewählt.

Als Reinhold Yabo im Juni 2015 beruflich zu RB Salzburg wechselte, rückte Eduardo Mossuto für ihn nach. Am 30. Mai 2018 kündigten Friedemann Kalmbach, Eduardo Mossuto und die Vereinsvorsitzende Susanne Trauth die Umbenennung von Gemeinsam für Karlsruhe (GfK) zu FÜR Karlsruhe an. Der Verein gab sich den Namen FÜR Karlsruhe – Politik mit christlicher Herzenshaltung e. V.

Fraktion und Vereinsführung ab 2019

Bei der Kommunalwahl 2019 erreichte FÜR Karlsruhe 2,7 % der Stimmen. Dieses Ergebnis reichte, damit Friedemann Kalmbach erneut in den Gemeinderat einzog. Nach Sondierungsgesprächen mit den Freien Wählern schloss er sich mit ihnen zur Fraktion FW|FÜR Karlsruhe Gemeinderatsfraktion zusammen. Eine Fraktion ist ein Zusammenschluss von gewählten Mitgliedern in einem Parlament oder Gemeinderat, der gemeinsame politische Arbeit organisiert.

Auf Vereinsebene wurde im selben Jahr Thomas Schmidt als Nachfolger von Susanne Trauth gewählt. Evodia Fetzer folgte auf Dagmar Hock als Stellvertreterin. 2022 löste Markus Schneider Thomas Schmidt als Vorsitzenden ab. Außerdem wurden Micha Schlittenhardt als Stellvertreter, Daniel Gräber als Kassenwart und Susanne Trauth als Schriftführerin gewählt.

Kommunalwahl 2024

Bei der Kommunalwahl zum Gemeinderat am 9. Juni 2024 erreichte FÜR Karlsruhe 2,0 % der Stimmen. Friedemann Kalmbach zog erneut als Einzelstadtrat in den Karlsruher Gemeinderat ein. Damit blieb die Wählergruppe auch in der Legislaturperiode 2024–2029 im Stadtparlament vertreten.