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Energieinformatik
Die Energieinformatik ist ein Fachgebiet der Informatik, das Methoden aus der Informatik und angrenzenden Gebieten wie Elektrotechnik, Kybernetik, …
Überblick
Die Energieinformatik ist ein Fachgebiet der Informatik. Sie erforscht, entwickelt und nutzt Methoden aus der Informatik sowie aus angrenzenden Bereichen wie Elektrotechnik, Kybernetik, Automatisierung und Wirtschaftswissenschaften. Ziel ist es, Probleme komplexer Energiesysteme zu lösen.
Wichtige Aufgaben sind die Gestaltung, der Betrieb und die Optimierung von Energiesystemen, die verteilt, heterogen und vernetzt sind. „Verteilt“ bedeutet, dass Energieerzeugung, Speicherung oder Verbrauch an vielen Orten stattfinden können. „Heterogen“ heißt, dass unterschiedliche technische Komponenten und Energieformen zusammenwirken. „Vernetzt“ bedeutet, dass diese Bestandteile über Kommunikations- und Steuerungssysteme verbunden sind.
Ein zentrales Ziel der Energieinformatik ist eine sichere, verlässliche, nachhaltige und effiziente Energieversorgung im Smart Grid. Ein Smart Grid ist ein intelligentes Stromnetz, in dem Energieflüsse und Informationen zusammengeführt werden, damit das Energiesystem besser gesteuert und optimiert werden kann.
Mehrere Hochschulen bieten Bachelor- und Master-Studiengänge mit dem Schwerpunkt Energieinformatik an.