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Das ist nichts für kleine Mädchen
Das ist nichts für kleine Mädchen (Originaltitel: Lemmy pour les dames) ist ein französisch-italienischer Kriminalfilm aus dem Jahr 1962 nach einem …
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Grunddaten und Ausgangslage
Das ist nichts für kleine Mädchen (Originaltitel: Lemmy pour les dames) ist ein französisch-italienischer Kriminalfilm aus dem Jahr 1962. Er basiert auf einem unveröffentlichten Roman von Peter Cheyney und ist der sechste Filmauftritt Eddie Constantines als FBI-Spezialagent Lemmy Caution. Regie führten Bernard Borderie, das Drehbuch schrieben Marc-Gilbert Sauvajon und Bernard Borderie. Der Film ist 97 Minuten lang, wurde auf Französisch gedreht und erhielt die Altersfreigabe FSK 16. Der französische Kinostart war am 21. März 1962, der westdeutsche Kinostart am 4. Mai 1962.
Ermittlungen an der Côte d’Azur
Während seines Urlaubs an der Côte d’Azur wird Lemmy Caution von Claudia Ferguson kontaktiert. Die Italienerin bezeichnet sich selbst als Verbrecherin und bittet ihn um ein geheimes Treffen um Mitternacht in einer Fischerbucht. Als ihre Freunde auftauchen, bricht sie das Gespräch ab. Lemmy erfährt von seinem alten Freund Dombie, der dort eine Weinstube betreibt, dass Claudia und ihre Clique regelmäßig in einer Villa Urlaub machen.
Am vereinbarten Treffpunkt findet Lemmy Claudia sterbend am Fuß eines Abhangs. Neben ihr liegt ein Tonband mit einer geflüsterten Selbstmordankündigung. Lemmy bringt die Leiche in die Villa. Die anwesenden Frauen Françoise, Sophie und Marie-Christine sind mit Männern verheiratet, die militärische oder diplomatische Positionen innehaben. Zu der Clique hatte bis zu ihrem Tod sechs Jahre zuvor auch Irene gehört. Der Werftbesitzer Mirko und der Arzt Dr. Nollet wollen Claudias Tod als Unfall erklären. Lemmy zweifelt daran, weil die geflüsterte Stimme keine Identifizierung zulässt und die Hülle des Tonbands nach einem Sturz aus 20 Metern Höhe völlig unbeschädigt ist.
Bei der Beobachtung der Villa wird von einem Boot aus auf Lemmy und Dombie geschossen. Lemmy verdächtigt zunächst Mirko. Françoise berichtet ihm von einem früheren Verhältnis Claudias mit dem Golflehrer Hugo, der sie mit alten Liebesbriefen erpresst haben soll. Hugo gibt die Schüsse zu, behauptet jedoch, er habe nur Angst machen wollen, und bestreitet die Erpressung. Lemmy erkennt aus dem Gespräch, dass es die angebliche Affäre nicht gegeben hat. Nach einem weiteren Mordanschlag mit einer Bombe beginnen die Frauen, die tatsächlichen Ereignisse zu erzählen.
Sechs Jahre zuvor hatten sie Irene auf einer privaten Party dabei beobachtet, wie sie nach dem Rauchen von Drogen zusammenbrach. Die Freundinnen hielten sie für tot und warfen ihren Körper ins Meer. Als die Polizei die Leiche fand, stellte die Obduktion Wasser in der Lunge fest und bescheinigte Tod durch Ertrinken. Die Frauen erkannten später, dass sie Irene tatsächlich getötet hatten. Daraufhin erpresste jemand sie und verlangte Geheimnisse über ihre Ehemänner.
Nachdem Mirko mit einer Harpune durchbohrt aus dem Meer gefischt wird, entdeckt Lemmy, dass Dr. Nollet als ehemaliger Gerichtsmediziner Irenes Tod festgestellt hatte. In Nollets Wohnung finden Lemmy und Dombie einen geheimen Raum mit den Notizen von Marie-Christine, Sophie und Claudia sowie eine Bombe. Nollets Versuch, sie dort einzuschließen, scheitert. Lemmy stellt den Arzt gemeinsam mit Hugo und einem weiteren Handlanger im Bootshaus. Françoise erweist sich als Komplizin und flieht mit Nollet im Boot. Die von Lemmy dort versteckte Bombe explodiert; beide sterben.
Bewertung und deutsche Stimmen
Cinema bewertete den Film als „Derb-rüde[n] Spaß“. Nach dieser Einschätzung dient die unspannende Handlung vor allem als Vehikel, um Eddie Constantine in bester Macho-Manier zu präsentieren.
In der deutschen Synchronfassung sprechen unter anderem Arno Assmann Lemmy Caution, Ulrich Beiger Dombie, John Pauls-Hardling Dr. Nollet, Christian Marschall Mirko, Paul Bürks den Hoteldirektor und Eleonore Noelle Claudia Ferguson. Hans Dieter Zeidler übernimmt die Stimme des Kommissars Boumeque.