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Alice Cooper Goes to Hell

Alice Cooper Goes to Hell ist das zweite Soloalbum und das neunte Studioalbum des Musikers Alice Cooper. Es erschien am 25. Juni 1976.

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Album im Überblick
  2. 2. Inhalte und Entstehung
  3. 3. Titel und Mitwirkende
  4. 4. Kritiken, Charts und Verkäufe

Album im Überblick

Alice Cooper Goes to Hell ist ein Rock-Studioalbum des Musikers Alice Cooper. Es ist sein zweites Soloalbum und zugleich sein neuntes Studioalbum. Veröffentlicht wurde es am 25. Juni 1976 bei Warner Bros.; aufgenommen wurde es 1976 in den Soundstage-Studios in Toronto, den RCA Studios in Los Angeles und im Record Plant in New York. Produzent war Bob Ezrin.

Das Album erschien auf CD, LP und MC, umfasst 11 Titel mit einer Gesamtlänge von 43:15 Minuten und folgt auf Welcome to My Nightmare (1975). Das nächste Studioalbum war Lace and Whiskey (1977).

Inhalte und Entstehung

Nach dem kommerziell erfolgreichen und positiv besprochenen ersten Soloalbum behielt Cooper auf Alice Cooper Goes to Hell den Shock-Rock bei. Shock-Rock verbindet Rockmusik mit bewusst provokanten, oft theatralischen Themen und Texten.

Der Titel Go to Hell zählt angebliche Sünden und Gewalttaten aus Coopers Bühnenshows auf, darunter „For Criminal acts and Violence on the Stage“, Glücksspiel, Obszönität und Alkoholmissbrauch. Im Refrain heißt es, dafür könne er zur Hölle fahren: „You can Go to hell“. Die Figur im Lied wird außerdem als etwas beschrieben, das niemand wolle und das sogar die Großmutter krank mache: „You are something that never should have happend, You even make your grandma sick“.

I Never Cry wurde am 7. Juni 1976 als Single veröffentlicht. Die Ballade behandelt das Musikerdasein und Alkoholprobleme. Sie erreichte in den USA Platz 12, blieb dort 27 Wochen in den Charts und zählt damit zu Coopers erfolgreichsten Single-Veröffentlichungen in den Vereinigten Staaten. I’m Always Chasing Rainbows ist eine Coverversion eines Liedes von Harry Carroll und Joseph McCarthy, das unter anderem bereits Judy Garland gesungen hatte. Eine geplante Begleittour wurde aus gesundheitlichen Gründen abgesagt.

Titel und Mitwirkende

An allen Liedern waren Cooper, Dick Wagner und Bob Ezrin am Songwriting beteiligt; weitere Autorinnen oder Autoren sind, soweit aufgeführt, genannt. Die erste Albumseite enthält Go to Hell (5:15), You Gotta Dance (2:45), I’m the Coolest (3:57), Didn’t We Meet (4:16) und I Never Cry (3:44). Auf der zweiten Seite folgen Give the Kid a Break (4:14), Guilty (3:22), Wake Me Gently (5:03), Wish You Were Here (4:36), I’m Always Chasing Rainbows (2:08) und Going Home (3:47).

Alice Cooper übernahm den Gesang. Dick Wagner spielte Gitarre und sang Begleitgesang, Steve Hunter und John Tropea spielten Gitarre. Bob Ezrin spielte Piano und Synthesizer und sang Begleitgesang. Tony Levin spielte Bass, Allan Schwartzberg Schlagzeug. Zusätzlich spielte Bob Babbitt Bass auf Go to Hell, Jimmy Maelen Perkussion und Jim Gordon Schlagzeug auf I’m the Coolest, I’m Always Chasing Rainbows und Going Home.

Kritiken, Charts und Verkäufe

Das Album konnte nicht an den Erfolg des Vorgängers anschließen, erhielt aber laut Artikel trotzdem gute Kritiken. Brutallyhonestrock bewertete es mit 10/10 und bezeichnete es als eines von Coopers besten Alben, weil es seine Bandbreite zeige.

In den britischen Charts des OCC erreichte das Album Platz 23 und blieb 7 Wochen platziert. In den US-Billboard-Charts kam es auf Platz 27 bei 32 Wochen in den Charts.

Für Musikverkäufe erhielt das Album in Kanada Platin für 100.000 Verkäufe, in Neuseeland Gold für 10.000 und in den Vereinigten Staaten Gold für 500.000. Insgesamt werden 2× Gold, 1× Platin und 610.000 Verkäufe angegeben. Die Single I Never Cry erhielt in den Vereinigten Staaten Gold der RIAA für 500.000 Verkäufe; insgesamt wird 1× Gold bei 500.000 Verkäufen genannt.

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