Osmose [Biologie, Oberstufe] - Passiver Stofftransport (durch die Biomembran) 2/2 TeacherToby https://www.youtube.com/watch?v=xWcbbdfTPXk Transkript (automatisch erstellt) 0:04 in diesem video geht es um die osmose und das prinzip der osmose ist durchaus spannend weil es viele phänomene im 0:10 alltag erklärt und nicht nur solche die häufig in schulbüchern aufgegriffen werden 0:14 also warum platzen kirschen im sommer wenn es regnet sondern auch wie ich finde relativ spannender fällen zum 0:20 beispiel einen fall bei dem ein vierjähriges mädchen aus versehen salz anstatt zucker in ihrem pudding tut und 0:27 der pudding schmeckt natürlich nicht mehr sie wird aber trotzdem dazu aufgefordert den pudding zu ende zu 0:31 essen letztendlich stürzen sie leider da dran so gab es zum beispiel vor einigen 0:37 jahren einen wettbewerb einer amerikanischen radiosendung bei dem die teilnehmer so viel wasser wie möglich 0:42 innerhalb kürzester zeit trinken mussten und der gewinner der container spielkonsole gewinnen eine teilnehmerin 0:48 ist gestorben oder der fall eines marathonläufers der auch ganz viel wasser innerhalb 0:53 kürzester zeit zu sich genommen hat er ist daran gestorben auch wenn das erstmal widersprüchlich 0:58 klingt man kann sich mit wasser zu tode trinken und das zugrunde liegende prinzip der osmose die schauen wir uns 1:04 jetzt mal an unter aus mose versteht man die diffusion von wasser durch eine selektiv permira ble membran kurze 1:11 wiederholung zur die fusion die fusion meinen die zufällige ungerichtete bewegung von teilchen die zu einem 1:17 gleichgewichtszustand führt nehmen wir mal an auf der linken seite befinden sich zwölf wassermoleküle die bewegen 1:23 sich zufällig im raum die eigenbewegung von teilchen wird auch chronische molekular bewegung genannt und weil die 1:30 wassermoleküle die zellmembran passieren können werden sich die wassermoleküle gleichmäßig im raum verteilen so dass 1:36 auf jeder seite sechs wassermoleküle sind ganz wichtig auch jetzt bewegen sich diese natürlich nicht nur 1:43 wassermoleküle sondern auch andere stoffe sind oft beiden seiten der membran vorzufinden 1:48 und dieser zustand wenn auf beiden seiten die gleiche konzentration an gelösten stoffen vorliegt bezeichnet man 1:54 auch als isotonischen schauen wir uns mal den fall des mädchens an weil es sehr viel salz mit dem pudding zu sich 2:01 genommen hat befinden sich außerhalb der zelle meersalz moleküle die höhere konzentration an gelösten 2:07 stoffen bezeichnet man auch als hypertonie das zellinnere ist ein vergleich zur außerhalb der zelle 2:12 geringer konzentriert dafür verwendet man den begriff hypotonie so jetzt haben wir im konzentrations unterschied 2:18 vorliegen und normal bei tierischen zellen ist jedoch der isotonische zustand also auf beiden seiten die 2:24 gleiche konzentration an gelösten stoffen wenn ein salz teilchen durch die zellmembran ins zellinnere diffundieren 2:30 würde wäre die konzentration ja schon ausgeglichen das klappt aber nicht weil salz moleküle zu groß sind und die 2:36 zellmembran nicht passieren können das meint die selektiv per membran in der definition manche stoffe können die 2:42 membran passieren anderer aber nicht und jetzt greift die osmose und die kann immer über die unterschiedlichen 2:48 konzentrationen von lösungen erklärt werden wasser definiert dabei zum ort der 2:53 höheren konzentration an gelösten stoffen das kann man sich merken was ag fungiert 2:58 immer ins hypertoniker medium aber warum fließt wasser zur seite der höheren konzentration ganz einfach hier 3:05 mal ganz krass dargestellt wenn auf der rechten seite mehr stoffe gelöst vorliegen heißt das im umkehrschluss 3:11 wasser liegt hier geringer konzentriert vor ohne auf unser beispiel zu kommen da sieht man es nicht ganz so deutlich 3:17 in der zelle kommen sechs wassermoleküle auf zwei salz teilchen außerhalb der zelle kommen sechs wassermoleküle auch 3:25 viel salz teilchen wenn man diese beiden zahlen kürzt das verhältnis bleibt dann ja immer noch gleich kommen also nur 3:31 drei wassermoleküle auf zwei salz teilchen und die freude ist die diffusion von wasser durch die membran 3:38 von der seite wo es höher konzentriert vorliegt zur seite wo es geringer konzentriert vorliegt also mit dem 3:44 konzentrations gefälle ins äußere und wenn zwei wassermoleküle nach außen diffundieren ändert sich die 3:51 konzentration von wasser so dass sie innerhalb und außerhalb der zelle gleich vorliegt jetzt kommen vier 3:58 wassermoleküle auf zwei salz teilchen ein kleiner tipp für die klausur will sich auch ganz ganz häufig der zelle 4:06 äußere ist hypertonie also höher konzentriert wo durch wasser nach außen diffundiert 4:12 das ist erstmal nicht falsch erklärt den prozess aber auch nur so halb und wenn man erklärt dass sich in der 4:18 hypertoniker lösung im zell äußeren weniger wassermoleküle als im zellinneren befinden und sich aufgrund 4:24 des diffusions prozesses diese folglich durch die membran nach außen passieren dann wäre das super und dann gibt es 4:31 noch mal mehr punkte dadurch ändert sich aber auch die form von zellen mit weitreichenden folgen 4:36 weil wasser aus der zelle tritt schrumpft die zelle hier mal dargestellt mit erythrozyten also roten blutzellen 4:44 auch bei dem toten mädchen hat man diese form der roten blutkörperchen das nennt man auch stechapfel vor vorgefunden und 4:53 mit dieser form kann der sauerstofftransport eine zentrale funktion von roten blutkörperchen nicht 4:58 mehr stattfinden auch umgekehrt osmotische verhältnisse haben fatale folgen befinden sich mehr gelöste 5:04 teilchen in der zelle und das zell äußere ist demgegenüber hypotonie strömt wasser ins katholische medium und die 5:11 zelle spielt an und platzt im vergleich zu tierischen zellen hat ein hypo tones außen medium bei pflanzen kaum einen 5:18 einfluss auf ihre äußere form sie besitzt im gegensatz zu tierischen zellen eine zellwand zur stabilität so 5:24 dass die form der zelle trotz des wasser einspruchs beibehalten wird das phänomen links nämlich das wasser aus der zelle 5:31 austritt ins hypertoniker medium bezeichnet man auch als plasma lyse das video verlinkt ich euch mal in der video 5:36 beschreibung das beispiel der roten blutkörperchen zeigt vor allem für tierische zellen ist die regulation der 5:42 osmotischen verhältnisse enorm wichtig und die regulation nennt man auch osmo regulation und spielt auch abhängig von 5:49 der lebensweise eines tiers eine zentrale rolle wirbeltiere die im süßwasser leben haben 5:54 zum beispiel das problem dass ständig per osmose wasser in die zellen gelangt wenn der bedarf von eurer seite besteht 6:00 würde ich dazu mal gesondert noch ein video machen ok ich muss gestehen diese überschrift 6:09 kann schon ein bisschen verstörend wirken schauen wir uns noch einmal kurz die 6:13 beispiele von anfang an kirschen haben im sommer wenn sie reifen und einem relativ hohen zuckergehalt fällt nun 6:20 regenwasser auf sie definiert wasser aufgrund des aus modischen drucks ins katholische medium wodurch die kirche 6:27 platz etwas komplizierter ist es beim marathon läufer beziehungsweise bei der frau aus der radiosendung in den zellen 6:33 unseres gehirns haben wir eine konzentration an natrium ionen von circa zehn millimeter und außerhalb 140 mm pro 6:42 liter andere stoffe liegen genau umgekehrt konzentriert vor zb kalium sodass der ausgangszustand erstmal 6:49 isotonisches wenn man jetzt ganz viel wasser zu sich nimmt und wir sprechen hier von über 3,5 liter innerhalb 6:56 kürzester zeit dann führt das dazu dass wasser so lange in die zelle strömt entlang des konzentrations- gefälles bis 7:04 die konzentration ausgeglichen ist und wenn jetzt noch viel enger plus verloren geht über den schweiß dann ist der 7:10 osmotische druck noch höher