Musikgeschichte: Der Impressionismus Andreas Lorson https://www.youtube.com/watch?v=wi45gMixNqY Transkript (automatisch erstellt) 0:01 Musikgeschichte der Impressionismus. [Musik] In diesem Video gebe ich dir einen Einblick in die Grundzüge des 0:09 Impressionismus. Wir schauen auf wichtige Komponisten, zentrale Gattungen und typische Epochenmerkmale. Also, los geht's. 0:18 Der Impressionismus ist eine recht kurze Epoche, der sich am Ende des 19. Jahrhunderts an die Romantik anschließt. Er lässt sich auf 1890 bis 1920 0:29 datieren. Damit fällt er auch zeitlich in etwa auf die Spättromantik. In dieser Epoche sind vor allem zwei Komponisten zu nennen. Claude DBC und 0:41 Maurice Ravel, die beide aus Frankreich stammen. Dies ist auch nicht verwunderlich. war Paris doch um den Jahrhundertwechsel eine der größten 0:50 Kulturhauptstädte Europas und Zentrum der aktuellen Künstlergemeinschaft. Nun zu den zentralen Gattungen. Unter den Instrumentalform sind insbesondere 1:02 die zahlreichen Klavierwerke und Orchesterwerke zu nennen. Die Komponisten verfolgen nun nicht mehr ein feststehendes Formprinzip, sondern 1:11 weichen von diesen Formen ab. Das sieht man auch an den Namen. Häufig wurden die Werke nun als Präyt, Fantasie oder Ettüt bezeichnet. 1:21 Unter den Vokalgattungen ist nach wie vor das Lied zu nennen. Dieses ist typisch romantisch mit Gesang und Klavier besetzt. 1:31 Der Impressionismus greift die Merkmale der Romantik auf und erweitert sie. So wird sich von bestehenden Formprinzipien und Tonalitäten noch weiter gelöst. Im 1:42 Zentrum steht der Ausdruck der Musik selbst. Man ließ sich z.B. durch asiatische Kulturen und deren Musik inspirieren. Die Musik zeichnet sich 1:52 durch ihren verschwommenen und momenthaften Eindruck aus. So beruhen viele Themen und Inhalte auch auf außermusikalischen Inhalten. Das 2:02 Klangideal ist ein intimer, Farben und facettenreicher Klang, der insbesondere durch die Instrumentation im Synfonieorchester erreicht werden soll. 2:13 Da sich das Orchester nicht vom romantischen Orchester unterscheidet, gehe ich an dieser Stelle auf das Tonmaterial ein. Häufig wurden 2:21 Pentatonik, Chromatik und Ganztonleitern genutzt. Hier wird der Einfluss aus Asien ersichtlich. Die Komponisten lösen sich also von der klassischen Tonalität. 2:32 Dissonante Klänge werden nun als bereichernde Farbgebung angesehen und auch Dreiklänge werden um weitere Töne ergänzt.