Technische Compounds: Ein Überblick über Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft LATI Benefit Corporation https://www.youtube.com/watch?v=w5tLJ25-Yes Transkript (automatisch erstellt) 0:01 so hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unserer technischen Webinare heute wollen wir wieder einmal die Gelegenheit nutzen uns ein wenig 0:12 auszutauschen und etwas mehr zu verstehen über die fabelhafte Welt der Kunststoffe mein Name ist Tobias harscher ich bin sales area und Business 0:23 Development Manager bei der Lucky Deutschland und ich führe sie durch unser heutiges Webinar das Thema unseres heutigen Webinars ist Nachhaltigkeit und 0:33 Kreislaufwirtschaft für technische Thermoplastik wir werden versuchen einen Überblick über die grundsätzlichen Probleme mit Kunststoffe zu geben und 0:43 welche Lösungsansätze erst hierzu gibt gingen wir heute mit einigen Beispielen von Bauteile die aufgrund ihres Designs schwer zu recyceln sind das Problem 0:56 ergibt sich aus dem Vorhandensein von überspritzten Teilen von aus verschiedenen Materialien und aus der Verwendung mehrere 1:06 Materialien wie zum Beispiel verschiedene Polymere Metalle Gummis verabdichtungen diese komplexen Teile sind fast 1:16 unmöglich zu recyceln da wir die Materialien nicht trennen können oder es extrem teuer ist diese zu treffen beispielhaft hier der Stator eines 1:27 Elektromotors er besteht aus einem polymerteil und eine Metallteil die nicht getrennt werden können wir können das Metallschmelzen um es wieder zu 1:38 gewinnen und hierbei verbrennen wir das Polymer welches weniger teuer ist aber wir verlieren trotzdem Materialwert 1:48 als zweites Beispiel haben wir hier einen Leistungsschalter dies ist ein komplexes aus mehreren Materialien hergestelltes Bauteil es besteht aus 1:59 verschiedenen kunststoffkompoins muss mehreren Metallen und hat Kabel und Kabel Ummantelungen hier ist die Bedeutung dieses Objekts hervorzuheben 2:12 da es von grundlegender Bedeutung für die Sicherheit ist und tausende von Leben retten kann aufgrund der Komplexität seiner Funktion ist jedoch 2:22 auch das Produkt selbst komplex und die große Herausforderung besteht darin es so zu gestalten dass das Ende der Lebensdauer berücksichtigt wird hierbei 2:34 sollte sich dann die Frage stellen wie es recycelt werden kann wir werfen nun einen kurzen Blick auf die Geschichte der Kunststoffe um zu 2:47 verstehen wie sehr sie mit unseren verwoben ist wir werden sehen wie Kunststoffe in vielen Fällen Innovationen und sowohl soziale und 2:57 kulturelle Veränderung als auch Verringerungen der Umweltauswirkungen gefördert haben Alexander Parks war der Sohn eines 3:07 Herstellers von messingschlössern er arbeitete nach seiner Lehre für George and henry-prozess patentiert hatten Parks 3:18 war in der busabteilung eingesetzt und interessierte sich bald für die kurz zuvor entdeckt egal war nicht 1841 erhielt er sein erstes Patent für 3:29 die Galvanisierung grazile Kunstwerk er entwickelte und patentierte den parksprozess basierend darauf entwickelte er parke sie den ersten 3:40 thermoplastischen Kunststoff von denen auf der Weltausstellung 1862 in London einen Preis erhielt 3:50 1870 wurde die Handelsmarke Zelluloid registriert von der Zellulite manufacturing company die die Zelle Luise herstellte diese waren durch die 4:02 Patente von John Wesley Hyatt geschützt hatte nach seinem preiswerten Ersatzmaterial für das Elfenbein von Billardkugel gesucht 4:13 und dabei eine Prozess entwickelt bei dem Hitze und Druck die Herstellung vereinfacht so haben wir hier zwei Aspekte der Kunststoffe soziales und 4:24 Umwelt sozial deshalb weil Zelluloid billiger ist als Elfenbein sodass Gegenstände aus diesem Material auch für ärmere Menschen zugänglich wird 4:36 Billardkugeln wurden damals ausschließlich aus Elfenbein hergestellt waren also teuer und dieses Spiel war nur für solche Leute zugänglich dank 4:46 Celluloid wurde es erschwinglicher und auch das gemeine Volk konnte es spielen der zweite Aspekt ist die Umwelt denn es gab kein Töten von Elefanten mehr zur 4:57 Gewinnung von Elfenbein für die belehrt wurde 1907 wurde unter dem Namen Bakelit das erste vollsynthetische industriell 5:08 produzierte Kunststoff hergestellt und Format dieser wurde vom belgischen Chemiker Leo Hendrik bakele entwickelt und nach ihm benannt Bakelit hat in der 5:20 Folge das Holz abgelöst somit mussten für viele Produkte weniger Bäume t Zellglas wurde 1908 von dem Schweizer Chuck Edwin 5:32 Brandenburger erfunden und dann 1913 unter der Marke Zellophan auf dem Markt gebracht der Name ist vom Rohstoff Cellulose und Altgriechisch diaphernie 5:45 durchscheinend durchsichtig abgeleitet bis in die 1950er Jahre in warz praktisch die einzige verfügbare Verpackungsfolie die Tatsache dass die 5:57 verpackte Ware sichtbar bleiben pionierkunststoff zum großen Erfolg das Jahr 1920 beginnen dann die Anfänge der Kunststoffindustrie durch Artur 6:11 eichengrün wurde die erste moderne handbetriebene kolbenspritzgießmaschine entwickelt und Hermen Staudinger führte den Begriff Makromolekül ein und 6:21 begründete damit die Marke molekulare Chemie und wenn wir nun neueren Teil der Geschichte der Kunststoffe Nylon wurde 6:32 am 28 Februar 1935 von Wales honey carrosses und William warmer Hill bei Delaware entwickelt und knapp zwei Jahre später am 16 februar 1937 patentiert es 6:50 war damit die erste Phase die vollständig synthetisch hergestellt wurde hierbei sozialer und kulturelle Aspekte 6:58 Kunststoff ist Strumpfhosen wurden früher aus Seide hergestellt die sehr teuer war mit Nylon konnte sich jede Frau eine Strumpfhose leisten außerdem 7:09 wurde Nylon anstelle von reinhauen verwendet welches als Cellulose hergestellt wird wofür Bäume abgeholzt werden und das mit Hilfe von Säuren 7:19 hergestellt wird dann im Flüssen entsorgt wird was sehr umweltschädlich ist 7:27 bereits 1912 entwickelte Fritz glatte bei der chemischen Fabrik Griesheim Elektron die Synthese von Vinylchlorid aus intim und Chlorwasserstoff er setzte 7:40 Gefäße aus Vinylchlorid und verschiedenen Zusätzen dem Sonnenlicht aus er legte damit die Grundsteine für die Herstellung von PVC 7:51 1913 patentierte glatte die Polymerisation von Vinylchlorid und Verwendung als hornersatz als für Filme kunstfäden und für Lacken 8:04 jedoch nicht entwickelt mit den Rohstoffknappheit während und nach dem Ersten Weltkrieg wurden die Anstrengungen verstärkt PVC als Rohstoff 8:15 zu nutzen um teure Rohstoffe durch kostengünstige Materialien zu ersetzen jedoch erst um das Jahr 1939 herum wurden industrielle Mengen an 8:27 Kunststoffen eingesetzt im Jahr 1948 wurde schließlich Schallplatten aus PVC 8:36 hergestellt das den Schellack in gültig ablöste somit war nun Musik für jeden verfügbar der ein Gerät besitzt nicht nur für reiche Leute die private Musiker 8:48 engagieren können Salat geht auf eine Erfindung der beiden Engländer John Rex rinfield und JT Dixon 8:59 zurück in den Laboren des Textilunternehmens Calico printers assisiation in acrington gelang ihnen 1941 erstmals die Herstellung eines 9:11 Polyesters aus Ethylen und terestalsäure sowie die faserherstellung hier raus besonders in den 1970er Jahren weitete sich die Produktion dieser Fasern 9:25 weltweit stark aus der rasche Verbreitung und der damit verbundene wirtschaftliche Erfolg können als einmalig in der Textilbranche betrachtet 9:35 werden Fasern aus polyethylen- wir haben 1950 wird eine Formica ein laminiertes Verbundmaterial entwickelt 9:51 dies wird hauptsächlich vereinrichtungsgegenstände verwendet und verändert die Wohnungseinrichtung nachhaltig 10:00 Entwicklung der PET-Flasche geht auf die späten 1960er Jahre zurück der Forscher Nation entwickelte bei Depot in den USA das sei den 30er Jahren bekannte Pet 10:14 weiter unermöglichte dessen Einsatz als formbares Material mit der Einführung einer 2-Liter Flasche im Jahr 1978 in 10:25 den USA durch Coca-Cola startete die PET Flasche ihre Karriere weltweit diese PET Flasche war ausgestattet mit einer Bodenschale aus anderen 10:37 Kunststoffmaterial so dass die Standfestigkeit der Flasche bei einem Innendruck von 5 bar trotz der damals noch unstrukturierten Bodenform 10:46 gesichert war PET-Flaschen wurden in Deutschland circa 1987 zuerst von der Coca-Cola GmbH in Form einer 1,5 Liter Einwegflasche als 10:59 sogenannte 1.5 eingeführt 1990 erfolgte dann die laut Eigenwerbung unkaputtbare und heute allgemein bekannte 1,5 Liter Pet Mehrwert Flasche 11:14 kommen wir nun in der Geschichte der Kunststoffe zum wirtschaftlichen Aufschwung durch diese ataktisches Polypropylen war nutzlos 11:22 isotaktisches PP ist das Nützliche Material das heute jeder kennt und von Giulio netta entwickelt wurde Italien wurde dies durch die Sendung im 11:34 italienischen TV karussello berühmt schauen Sie sich die Sendung im Internet auf Youtube gerne an wenn Sie sie nicht kennen dieser Sendung wurde deutlich wie 11:46 Kunststoffe das Leben von Haus bauen und Menschen im allgemeinen erleichtern damit soll gezeigt werden wie Kunststoffe zum Aufstieg der 11:54 Mittelschicht beigetragen haben die sich nun luxusgüterleisten konnten die früher nur den Reichen vorbehalten 12:04 heutzutage werden Kunststoffe in zahlreichen Anwendungen eingesetzt in denen sie aus Sicherheitsgründen nicht durch andere Material ersetzt werden 12:14 können dies gilt insbesondere für den elektronischen und medizinischen Bereich unser Leben hängt den Hommage von diesem Material ab und seine Herstellung ist 12:26 mit fast jeder Tätigkeit verbunden die wir ausüben ihr ein Zitat von einem Redakteur aus den 50er Jahren er wusste wenn es 12:39 gelänge die Menschen dazu zu bringen Plastik wegzuwerfen würde es immer eine Nachfrage nach den Produkten geben das Plastik konnte nie gut genug sein um zu 12:50 behalten zu werden so dass die Verbraucher es weiterhin wegwerfen würden alles was die Unternehmen tun mussten war es weiter zu produzieren 12:59 damit sie weiterhin Gewinn machen konnten dieses Konzept wurde mit den Einwegflaschen geboren aber es wird jetzt auf fast jedes Produkt auf dem 13:10 Markt angewandt unser derzeitiges Wirtschaftssystem was ihr auf eine kontinuierlichen Produktion um dieses Angebot zu absorbieren muss der Markt 13:21 eine Nachfrage schaffen und das geschieht durch die Produktion von Gegenständen mit einer bereits festgelegten Lebensdauer die nicht 13:29 Dritter pariert werden können und bei denen der das eines einzigen kaputtenteils teurer ist als der Kauf eines völlig neuen Produkts 13:42 diese Überproduktion hat ein negatives Bild von Kunststoffen geschafft die als Sündenbock herhalten müssen um die Schuld auf das Material und nicht auf 13:52 das Wirtschaftssystem zu schieben wenn man die Menschen bittet Begriffe mit dem Wort Plastik Kunststoff zu assoziieren ergibt sich ein sehr negativ besetztes 14:03 Bild wir haben Studenten wortwörtlich gebeten dies zu tun und die Wortwolke auf der Folie ist das Ergebnis 14:18 die Vorstellung der Menschen von Kunststoffen ist also etwas das beseitigt oder wenn dies nicht möglich sprichwörtlich recycelt werden sollte 14:28 dies gilt jedoch hauptsächlich Verein wegen Kunststoffe die eine kurze Lebensdauer haben und in der Regel recht einfach sind beispielhaft ist hier ein 14:38 Material wie das von PET-Flaschen betrachtet man die weltweite Kunststoffproduktion so sind nur 44% davon Verpackung 14:48 doch was ist mit dem ganzen Rest darunter befinden sich technische compounds die nicht recycelt wird in der Regel wegen der Komplexität der Produkte 15:00 der geringen Menge der einzelnen Materialien der Probleme beim Sammeln und Sortieren der verschiedenen compounds oder einfach wegen der zu 15:09 hohen Kosten erinnern Sie sich an die beispielobjekte die wir zu Beginn der Präsentation gesehen haben 15:20 Stellen genau diese angesprochenen technischen Materialien her und aufgrund der bisher beschriebenen Situation stehen sie unter Handlungsdruck der 15:31 Markt fordert Sie dazu auf und Stoffe zu eliminieren und zu ersetzen ideologisch basierte oder biologisch abbaubare Kunststoffe einzusetzen 15:48 aber gleichzeitig wollen sie auch um all diese Punkte gebeten Erfüllung von strengen Materialanforderungen wie zum Beispiel enge toleranzfenster und 15:59 geringe chargenschwankungen Einhaltung von Normen und Standards wie ul-richtungen oder bandzertifizierungen und lebensmittelzertifizierungen 16:13 Anfragen zur spezifische Farben sowie niedrige unwettbewerbsfähige Kosten 16:24 befinden sich also in einem Zwiespalt zwischen absurden Marktanforderungen und den tatsächlichen Strängen industriellen Anforderungen wir fragen uns was sind 16:36 die wirklichen Auswirkungen von Compoundierung auf die Nachhaltigkeit von Kunststoffen und was können sie tatsächlich tun um die Nachhaltigkeit 16:45 von Kunststoffen zu verbessern Kunststoffe sind für einige Anwendungen von entscheidender Bedeutung aber was 16:58 können wir über die Bekämpfung des Klimawandels sagen und welchen Beitrag haben Kunststoffe hierzu die Kunststoffproduktion ist vor etwa 4,5% 17:09 der globalen Emissionen in Zusammenhang mit der Herstellung von Kunststoffen weltweit verantwortlich ich denke das ist eine Zahl die man sich als Richter 17:19 merken sollte und man sollte bedenken dass sie im Zuge der dekarbonisierung der Wirtschaft noch steigen wird wenn die Industrie keine Schritte zur 17:30 Emissionsreduzierung unternimmt schauen wir uns nun auf den nächsten Folien etwas genauer an was ein 17:39 compardeur oder verarbeitet tun kann und seine Auswirkungen zu verringern sicherlich sind die direkten Emissionen eines Unternehmens welche im fachschaden 17:54 die offensichtlichsten und in einigen Fällen auch die ersten die in angegriff die in Angriff genommen wurden möglich ist dies zum Beispiel durch die 18:05 Umstellung eines Teils oder der gesamten Anlage von der Nutzung fossilen Brennstoffe auf die Nutzung von nachhaltigem grünen Strom es ist jedoch 18:15 von entscheidender Bedeutung die indirekten Emissionen des Unternehmens scope 2 und scope 3 zu bewerten Beispiel die Emissionen in Zusammenhang mit der 18:26 Erzeugung des verbrauchten Stroms und der Produktion von Rohstoffen haben in den letzten Jahren stark in die Verringerung der direkten und 18:38 strombezogenen Emissionen investiert indem sie auch Strom aus erneuerbaren Quellen umgestiegen sind Lady zum Beispiel hat eine erhebliche 18:48 Verringerung das Code 1 escope 2 Emissionen ab dem Jahr 2021 erreicht und bezieht heute ausschließlich grünen zertifizierten Ökostrom aus erneuerbaren 19:00 Energien verfolgt man jedoch die Emissionen der einzelnen Bestandteile eines 19:11 kunststoffgranulats von der Herstellung eines monomers bis zum Eingang in der combandierung so haben wir zum Beispiel verlagi in mehreren lca-studien 19:21 nachgewiesen dass bei technischen Thermoplasten die Herstellung des Basis polymers und einige Adjektive für einen sehr hohen Prozentsatz der zwei 19:32 CO2-Emissionen eines einzelnen Produkts verantwortlich sind ähnliche Überlegungen können auch für die spritzgussverarbeitung angestellt 19:41 werden während es wichtig ist den Verbrauch und die direkten Emissionen der Verarbeitungsprozesse zu reduzieren sind 19:49 einige Polymere aus fossilen Quellen der kritische Punkt auf den man sich für eine nachhaltigere Lieferkette konzentrieren muss 20:02 bauen wir uns nun den nachhaltigen Rohstoffzyklus etwas genauer an im ersten Schritt haben wir hier die Polymerisierung der Kunststoffe 20:13 zwei Polymer wird dann zu einem Compounder transferiert im nächsten Schritt und das fertige compound zum Verarbeiten es wird 20:25 meistens per LKW angeliefert und dort auf den Spritzgussmaschinen in die entsprechenden Bauteile umgewandelt 20:36 danach kommen die Bauteile zum Endkunden und werden dort gemäß ihrer Bestimmung bis ans Ende der Bauteile Lebenszeit verwendet im nachhaltigen Rohstoffzyklus 20:47 kommen nun die Bauteile in eine fachgerechte Entsorgung im letzten Schritt des bauteil-lebens wird nun die Bauteile wieder in 20:58 ausgangsrohstoffe für neue Produkte umgebaut daher werden wir uns auf die Auswahl der Rohstoffe konzentrieren ihre Bewertung 21:07 im Hinblick auf Nachhaltigkeit ist entscheidend zwei mögliche Ansätze zur Verriegelung der Emissionen sind die Verwendung von 21:19 recycelten Rohstoffen oder die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen die manchmal auch mit der Vorsilbe Bio bezeichnet wird 21:31 zunächst wollen wir mit der nähen Betrachtung des Recyclings beschäftigen hier kann man zwischen zwei grundlegenden Technologien unterscheiden 21:40 nämlich spanischen Recycling und im chemischen Recycling in beiden Recyclingverfahren kann man Post industrial oder postkonsumer Rohstoffe 21:52 verwendet in einigen Fällen wird auch auf eine Mischung von Post industrial zurückgegriffen 22:04 ein wichtiges Polymer für die technischen Anwendungen ist Polyamid die Verwendung von Polyamid aus einer postindustriellen recyclingquelle 22:14 hauptsächlich aus Abfällen der Textilindustrie hat einen unbestreitbaren Vorteil in Bezug auf Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft 22:23 obwohl zwei Aspekte zur berücksichtigen sind erstens die Schwierigkeit das Polymer vor Hochleistungsanwendungen vollständig 22:33 durch recyceltes Ausgangsmaterial zu ersetzen und zweitens die Verfügbarkeit von recyceltem Rohstoff auch in einem Betrag der Tatsache dass der 22:43 Kunststoffsektor das Ziel hat recycelte Polymere zu verwenden der Textilsektor aber zunehmend dasselbe Ziel verfolgt was zu einer geringeren Verfügbarkeit 22:54 führt ich kann die Verfügbarkeit von rezillierten Polymeren verbessert werden 23:03 wenn man als Bürger über das Problem der Verfügbarkeit von recycelten Kunststoffen nachdenken denkt man sofort an Verpackungsabfälle einen Abfallstrom 23:14 der jedoch fast völlig frei von Polyamiden ist sicherlich können vereinige Anwendungen recycelte Polyolefine oder Pet verwendet 23:24 werden aber bei hochleistungsmaterialien kann es eine Herausforderung sein Produkte zu entwickeln die durch Innovationen in der Formulierung und im 23:35 Verfahren in der Lage sind wo zeigen der postkonsume Rohstoffe zu verwenden Vorschriften für das Ökodesign von Verpackungen und den darin enthaltenen 23:45 Produkten werden von entscheidender Bedeutung sein insbesondere in Hinblick auf Maßnahmen zu Verringerung der Rückstände flüchtiger organischer Stoffe 23:55 und so Verringerung der Verwendung von pitbänden und Farbstoffen selbst wenn man davon ausgeht dass alle mechanischen rezyklatströme verwendet 24:09 werden besteht das Hauptproblem darin dass die verschiedenen Sektoren Zielvorgaben für das prinzipiell Gehalt haben so dass die Gefahr besteht dass 24:19 die Addition aller zu erreichen dieser Zielvorgaben erforderlichen Mengen diese unrealistisch werden lässt sofort keine neuen Bezugsquellen gefunden werden 24:34 Herausforderung besteht nun darin recycelte Polymere auch aus Produkten zu gewinnen die bisher als nicht recyclingbarkeit dabei ist auch zu 24:45 berücksichtigen dass das heutige Ökodesign erst in ein paar Jahre positive Auswirkungen haben wird wir werden mit Abfällen arbeiten müssen 24:56 deren Zusammensetzung wir nur schwer kennen mit Kosten die von einem Angebot abhängen das nicht immer mit der Nachfrage übereinstimmt mit Qualität und 25:07 Leistung die nicht immer den gleichen Erwartungen entsprechen und mit einem strengen rechtlichen und regulatorischen Rahmen 25:19 doch wie können wir in den kommenden Jahren die kreislauffähigkeit und Nachhaltigkeit der Lieferkette wirklich verbessern 25:30 weltweit wird geschätzt dass trotz des erwarteten Ausbaus der wertstofflichen mechanischen Recyclings nur durch die zusätzliche Einführung eines erheblichen 25:41 Anteils von Polymeren aus fortschrittlichen recycling-technologien der Anteil von neue Polymeren bis 2040 auf 70 bis 80 Prozent des 25:53 gesamtbedarfsmenge gesenkt werden kann insbesondere das riskemische Recycling von Kunststoff kann hierbei als neue fortschrittliche 26:04 recyclingtechnologie betrachtet werden schauen wir uns nun diese fortschrittlichen 26:13 recyclingtechnologien etwas genauer an große Volumen ein gesammelten postkonsumervolumen sind mit den 26:23 heutigen gängigen recyclingmethoden nicht verwendbar die Kunststoffe landen dann entweder auf der Mülldeponie oder in der thermischen 26:33 Verwendung an dieser Stelle setzt dann das chemische Recycling an mehrere Projekte 26:43 beginnen aktuell mit der Erzeugung bedeutet der polymervolumen nach aus dem chemischen Recycling von nicht mechanisch verwertbaren Abfällen vor 26:52 allem aus dem postkonsumer Bereich diese Verfahren führen in einigen Fällen zur Herstellung von pyrolysehöhlen die auch für andere Zwecke als die 27:03 polymerherstellung verwendet werden können wir werden uns jetzt auf Verfahren konzentrieren die zu neuen Polymeren zur technische Anwendungen 27:13 führen insbesondere bei Polyamid 6 ermöglicht das chemische Recycling die Gewinnung 27:22 von Polymeren aus bestimmten Arten von Schrott und Abfällen welche mit mechanischen recyclingtechnologien nicht aufgearbeitet werden können in einigen 27:33 Fällen sind die Auswirkungen und Kosten im Vergleich zum werkstofflichen Recycling höher aber man muss die Möglichkeit in Betracht ziehen Ströme 27:43 welche nicht recyclingbar sind anderweitig als Mehrwert zu akzeptieren diese Art des Recyclings hat aber noch einen weiteren nicht zu unterschätzenden 27:55 Vorteil denn die chemische Zusammensetzung von chemisch recycelnden polymitt 6 ist identisch zu der von neuwertigem Bauteile 28:09 eingehen dies ist vor allem bei der technisch anspruchsvollen oder flammgeschützten Anwendungen ein entscheidender Vorteil denn das 28:18 vorhandene Polyamid kann einfach durch ein chemisch recyceltes Polyamid ausgetauscht werden aber auch dies ist nur eine Teillösung 28:27 denn es stehen nur begrenzte Mengen zur Verfügung die Gewinnung von recycelnden postkonsumer Polymeren aus Elektro und 28:40 elektronikaltgeräten wurde den Zugang zu zusätzlichen Mengen an Polymeren aus Recycling den Quellen ermöglicht dieser recyclingstrom hat den Vorteil dass er 28:51 mehrere technische Polymere in hohen Anteilen enthalten auch wenn die recycel-barkeit aufgrund der Kombination mit Metallen und anderen Materialien wie 29:02 Glas und in einigen Fällen Chemikalien die sorgfältig zu bewerten sind schwierig ist sicherlich kann unsere Rolle im Vorfeld 29:11 neue Projekte darin bestehen die nachgeschalteten Verarbeiter auf Produkte hinzuweisen die für das Recycling und oder die Wiederverwertung 29:21 konzipiert sind in einigen Fällen muss die Notwendigkeit der Vereinfachung von Rezepturen gegen die Notwendigkeit der Vereinfachung der Komponenten eines 29:32 elektronischen Produktes abgewogen wird ein typisches Beispiel ist der Ersatz einer Komponente die aus Metall und Kunststoffen besteht durch ein einziges 29:44 Kunststoffmaterial wenn auch in einer komplexeren Rezeptur auch dies ist auf lange Sicht eine Teillösung aber was können wir heute tun 29:56 die Verbindung von biopolybären wird oft als die ultimative Lösung dargestellt die Verwendung von Biopolymeren hat zweifellos Vorteile darunter das 30:08 vorhanden sein technisch gleichwertiger Lösungen insbesondere für Polyolefine eine große Herausforderung ist jedoch die Ausweitung der Produktionskapazität 30:21 European bioplastics diagnostiziert ein stetiges Wachstum der Produktionsmengen die jedoch noch weit davon entfernt sind den weltweiten Bedarf zu decken 30:34 die weltweite Nachfrage nach nachhaltigen Polymeren in Zeitraum 2020 bis 2030 wurde auf 350 bis 500.000 Tonnen prognostiziert die 30:48 prognostizierte weltweite Produktionskapazität von Bio-Kunststoffe soll im Jahr 2026 hingegen bei rund 76.000 Tonnen legen 31:01 wir sehen hier also eine große Lücke zwischen dem Angebot und der Nachfrage des Marktes man muss jedoch auch ein paar Punkte bei diesen biobasierten 31:12 Kunststoffen kritisch hinterfragen so gibt es eine nicht allgemeingültige Bewertung der Nachhaltigkeit einige Biopolymere wie zum Beispiel der Begriff 31:23 Biokunststoffe und die Kosten für Biopolymere für den Einsatz in landwirtschaftlichen Betrieben sind sehr viel höher als für klassische 31:33 Kunststoffprodukte das Volumen der Biopolymere unterlegt auch einem starken Wettbewerb zwischen 31:42 den verschiedenen anwendungssektoren wobei der Verpackungssektor inzwischen fast 50 Prozent des Volumens ausmacht dies insbesondere durch die Nutzung der 31:55 Kompostierbarkeit bestimmter Polymere aus Erneuerbaren quellenweganwendungen im Verpackungssektor bei den technischen 32:04 Anwendungen spielen neben der Verfügbarkeit auch die Kosten und die Nachhaltigkeit des Endprodukts eine Rolle wobei in einigen Fällen komplexe 32:15 Bewertungen in Zusammenhang mit dem Anbau der Biomasse Pro- somit kämpfen diese Produkte hauptsächlich gegen drei Thematik 32:27 die Verfügbarkeit von bio-kunststoffen für technische compounds begrenzt durch die Nachfrage nach einwegernwendet die nicht triviale Bewertung der 32:38 Nachhaltigkeit eine Biopolymere sowie die Kosten im Vergleich zu Polymeren opposite 32:49 in den letzten Jahren hat die Möglichkeit der direkten Verwendung von Biomasse wie Hanf oder Bambus die bei der Explosion von Kunststoffen zugesetzt 32:59 wird mehrfach verschlagzeilen gesorgt dies ist sicherlich ein interessanter Ansatz um die Menge an Kunststoffen aus erneuerbaren Quellen zu erhöhen aber 33:11 auch hier muss es als Teillösung betrachtet wird da eine Verwendung für verschiedene Anwendungen nicht möglich ist und alle Aspekte wie die 33:22 Nachhaltigkeit des Anbaus sorgfältig bewertet werden müssen ein Aspekt er von Biomasse zu Biomasse unterschiedlich sein kann 33:31 die lati arbeitet hier seit einiger Zeit mit der Hemd plastic company zusammen hier können wir Hanf gefüllte compounds dem Markt anbieten 33:46 bis heute gibt es also nicht die eine Lösung es gibt eine Reihe von möglichen Lösungen für bestimmte Anwendungen und bestimmte Möglichkeiten die nur dank der 33:57 Innovation möglich sein werden die Herausforderungen sind zahlreich und renedig und die Unternehmen haben nicht immer die internen Ressourcen um sie zu 34:08 bewältigen es ist von entscheidender Bedeutung dass sich das verarbeitende Gewerbe mehr und mehr der akademischen Forschung öffnet 34:19 indem es im Rahmen eines offenen innovationskonzept zusammenarbeiten und Projekte finanziert wir als Lady haben das Vergnügen an einige dieser Projekte 34:30 bereits beteiligt zu sein wir haben also verschiedene Optionen zu verringung der Umweltauswirkungen 34:40 technische Thermoplaste und die aktuellen und zukünftigen Probleme anzugehen und die Schwerpunkte zu analysieren aber reicht dies alles aus 34:50 um das Problem zu lösen selbstverständlich nicht ist nicht genug denn um Akteure sind keine isolierten Akteure 35:04 sondern Teil einer Kette die von den rohstoffherstellern bis zum Endverbraucher reicht 35:12 technische compounds wird nach Anforderungen entwickelt die von den Kunden in der projektplanungsphase festgelegt werden 35:23 daher können die Materialien nicht allgemein nachhaltig sein sondern der gesamte Produktionsprozess und die Anwendung müssen es sein alle Akteure 35:34 müssen mit ihrem Know-how zusammenarbeiten um Produkte zu entwickeln die den gesamten Lebenszyklus und das Ende der Lebensdauer 35:43 berücksichtigen es wird heute als ecodesign bezeichnet diese Definition zeigt dass Nachhaltigkeit bereits in der 35:56 Entwurfsphase beginnt und sich nicht nur auf das Material bezieht sondern auch auf andere Aspekte es gibt viele andere Maßnahmen vor dem 36:07 Ende der Lebensdauer und dem Recycling wir können Objekte entworfen die zerlegt werden können um nur die kaputten Teile zu ersetzen die am Ende demontiert 36:18 werden können um die einzelnen Teile und Materialien wieder zu gewinnen oder wir können Produkte aus einem einzigen Material entwor 36:28 unser Ziel sollte es sein die Lebensdauer eines jeden Produkts zu verlängern wobei wir bedenken müssen dass dies in Konflikt mit dem 36:38 derzeitigen Wirtschaftssystem steht dies ist also nur ein Teil eines größeren Wandels der das größte Problem und zugleich die größte Herausforderung 36:48 unseres Jahrhunderts darstellt bauen wir uns nun die Schlussfolgerungen an die wir aus den heute diskutierten 37:01 Themen ziehen können zunächst einmal stimmt die öffentliche Wahrnehmung der Menschen mit der Realität überein 37:12 die öffentliche Wahrnehmung konzentriert sich nur auf einen Ausschnitt einen begrenzten Teil des gesamten Bildes alle Kunststoffe haben pauschal und 37:23 gleichmäßig beschuldigt Kunststoffe fordern auf der anderen Seite jedoch das Wirtschaftswachstum und somit auch den Wohlstand 37:33 und zuletzt gibt es für viele Anwendungen keine brauchbaren Alternativen 37:42 kommen wir nun zu dem Punkt was wir als Kunststoffhersteller tun können wir können Bio-Kunststoffe einsetzen wenn die sie Anwendung erlaubt und es 37:54 sinnvoll ist wir müssen den Recyclinganteil erhöhen und recycelte Materialien einsetzen wenn dies möglich ist 38:04 Herstellung langlebiger compounds welche Jahrzehnte eingeleitet eingesetzt werden können ist hier ein weiterer Beitrag zuletzt müssen alle Akteure in der 38:16 Produktionskette zusammenarbeiten und noch die Frage ob das Recycling ausreichend ist 38:25 hier ist sicherlich noch viel Potenzial vorhanden und es muss weiter am recyclingstrom gearbeitet wird die Entstehung von Abfällen muss vermieden 38:37 werden in der Entwicklung muss der Fokus verstärkt auf ein nachhaltiges Design gelegt werden 38:45 zuletzt muss das warten und reparieren von Bauteilen einfacher mit dieser Folie sind wir nun am Ende unserer heutigen Präsentation angekommen 38:58 ich denke wir haben Ihnen heute wieder eine Menge interessanter Dinge erzählt unsere diesjährigen Webinare sind jedoch noch nicht zu Ende wir freuen uns sehr 39:11 wenn Sie sich für die kommenden Veranstaltungen andere zuletzt haben wir ja das Webinar zur Ästhetik von spritz gegossenen compounds 39:20 in englischer Sprache durchgeführt heute haben wir uns dem hochaktuellen Thema der Nachhaltigkeit beschäftigt in drei Wochen findet dann unser Webinar 39:32 zum Thema konstruieren mit thermisch leitfähigen compounds statt zum Abschluss unserer aktuellen webinarreihe machten unsere 39:43 Veranstaltung am 25 januar kommenden Jahres dann wiederum widmen wir uns dem Thema Reibung und Verschleiß bei thermoplastischen Kunststoffen und wir 39:55 tauchen ein in das Thema der gleitreibungsmodifizierten sollten Sie Fragen zum Thema haben können Sie diese gerne im Chatfenster 40:07 mir zusenden diese beantworte ich dann gegebenenfalls auch gerne im Nachgang per E-Mail wenn Sie uns kontaktieren wollen können Sie mir Fragen Wünsche 40:17 Klärungen gerne zuschicken wie angesprochen findet unser nächstes Webinar dann am 14 Dezember statt dann schauen wir uns das interessante und 40:28 innovative Thema der thermisch-leitfähigen Kunststoffe an gerne können Sie den anmelde-link zu unseren Webinaren mit den Kollegen 40:38 teilen oder unsere webinarreihe weiter zu empfehlen sollten Sie nach dem heutigen Webinar Fragen zu Anwendungen von Produkten mit 40:50 Recycling-Anteil mechanisch recycelt oder chemische Recycling haben sprechen Sie mich oder einen meiner Kollegen gerne darauf an wir arbeiten gerne mit 41:02 Ihnen an nachhaltigen Anwendungsfeld ich bedanke mich nochmals für Ihre Teilnahme und wünsche Ihnen an dieser 41:12 Stelle noch einen angenehmen Nachmittag