Schöpfungsgeschichte einfach erklärt: Wie hat Gott die Welt erschaffen? Erzbistum Paderborn https://www.youtube.com/watch?v=w3AS_YoV4q4 Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Schon immer haben sich die Menschen gefragt: Wie ist eigentlich die Erde entstanden? Woher kommen all die vielen schönen Tiere und Pflanzen, die bunten Farben? Und woher kommen eigentlich wir 0:12 Menschen? Vor über 2000 Jahren gab es noch keine moderne Wissenschaft, die heute eine Idee davon hat, wie alles begonnen hat. Damals hat man sich Geschichten erzählt. Geschichten, 0:26 die erklären und beschreiben, warum unsere Welt heute so ist, wie sie ist. Ganz am Anfang der Bibel steht eine solche Geschichte, die auf diese Fragen antworten möchte. Sie erzählt davon, 0:39 dass Gott die Erde in sieben Tagen geschaffen hat. Man nennt sie: Schöpfungsgeschichte. Erster Tag. Die Bibel erzählt, dass es ganz am Anfang nichtsgab. Keine Blume, 0:52 keine Tiere, keine Menschen. Unsere Welt gab es da noch nicht. Alles war völlig unaufgeräumt, ein großes Chaos überall. Das fand Gott nicht gut, denn er wollte eine schöne Erde mit vielen Farben, 1:08 wie wir sie heute kennen. Also schenkte Gott uns Licht. Wir alle brauchen ja viel Licht, damit es uns gut geht. Das Dunkle nannte Gott Nacht und das Helle nannte er Tag. 1:21 Das alles machte Gott am ersten Tag seiner Arbeit, und er war sehr froh über Tag und Nacht. Zweiter Tag. Bis zum zweiten Tag war die ganze Erde voller Wasser. Es war überall, 1:36 wo man hinschaute. Deshalb entschied sich Gott, in der Mitte eine Grenze zu machen, wie einen Bogen. Danach war ganz oben Wasser und ganz unten auch. An der Grenze aber nicht. Und diese Grenze, 1:51 dieses Gewölbe, nannte Gott dann Himmel. Dann war auch der zweite Tag schon wieder vorbei. Dritter Tag. Nach dem zweiten Tag war unten ganz viel Wasser. Aber es musste auch trockene Stellen geben 2:06 auf unserer Erde. Deshalb hat Gott das Wasser nur an bestimmte Stellen geschoben. Das ist das Meer, wie die Nordsee oder Ostsee. Die Plätze, wo kein Wasser mehr ist, heißen Land. Dann ließ 2:20 Gott auf dem Land ganz viele Blumen, Pflanzen und Bäume wachsen. Das alles machte Gott am dritten Tag von seiner Arbeit, und auch das fand er gut. Vierter Tag. Am vierten Tag machte Gott das, was 2:35 wir heute am Himmel sehen. Die Sonne, den Mond und die vielen leuchtenden Sterne. Das machte Gott, damit jeder sehen kann, wann Tag ist und wann Nacht ist. Er wollte, dass zu jeder Tageszeit 2:48 ein Licht auf die Erde scheint. Das große und ganz helle Licht wurde Sonne von Gott genannt, und dem anderen Licht gab er den Namen Mond. Der soll zusammen mit den Sternen nachts am Himmel 3:02 leuchten. Und auch Sonne, Mond und Sterne fand Gott gut. Fünfter Tag. Bis zum fünften Tag waren das Meer und der Himmel noch leer. Deshalb brachte Gott viele Tiere dorthin. Ins Meer, die Fische, 3:17 weil sie gut schwimmen können und in den Himmel die vielen Vögel, weil die mit ihren Flügeln so gut fliegen. Auch über Vögel und Fische war Gott froh. Er segnete sie und sagte zu ihnen: Seid 3:30 fruchtbar und mehret euch. Das bedeutet, dass alle ganz viel Nachwuchs bekommen sollen. Sechster Tag. Am sechsten Tag machte Gott alle Tiere, die heute bei uns auf dem Land leben. Hunde und Katzen, 3:45 Hasen und Rehe, Löwen, Tiger, Giraffen und Bienen. Und dann kamen auch die ersten Menschen auf die Erde. Gott machte den Menschen. Männlich und weiblich, schuf er die Menschen. Und Gott sagte 3:59 zu ihnen eine wichtige Sache: Die Menschen sollen auch Kinder bekommen und so die Erde bevölkern. Und obwohl jedes Kind anders aussieht, ist es doch Gott ganz ähnlich. Deshalb ist jedes 4:12 Kind einzigartig und etwas ganz Besonderes. Gott sagte den Menschen aber auch eine zweite wichtige Sache. Wir alle müssen gut auf die vielen Tiere und Pflanzen aufpassen. Solange es Lebewesen 4:26 auf der Erde gibt, soll es ihnen gut gehen. Gott sagte auch, dass wir von allen Pflanzen, von ihren Blättern und Früchten essen dürfen. Und Gott sah alles an, was er geschaffen hatte 4:37 und sah: Es war alles sehr gut. Siebter Tag. Am siebten Tag hat Gott gar nicht mehr gearbeitet, sondern nur noch zufrieden auf die Erde geschaut. Diese Pause hat er sich auch nach der ganzen 4:52 Arbeit verdient. Er hat die Pflanzen, Tiere und Menschen gesehen und war sehr glücklich, weil alles so schön geworden ist und die Erde ein Zuhause für viele Lebewesen geworden ist. 5:06 Sieben Tage hat es also gedauert, bis die Erde ganz fertig war. Den siebten Tag nannte Gott einen heiligen Tag. Deshalb haben wir bis heute einen Ruhetag in der Woche. Bei uns ist 5:20 das der Sonntag. Das ist die ganze Geschichte davon, wie Gott Himmel und Erde gemacht hat. Deshalb sagen wir Gott immer Danke und versprechen, dass wir gut auf die Erde aufpassen. 5:34 Die Erde darf nicht kaputtgehen, weil sie ein Geschenk von Gott ist und es nur eine Welt gibt.