Musikgeschichte: Der Barock Andreas Lorson https://www.youtube.com/watch?v=vfWukxyeFiI Transkript (automatisch erstellt) 0:01 Musikgeschichte, das Barockzeitalter. In diesem Video gebe ich dir einen Einblick in die Grundzüge des Barocks. 0:09 Wir schauen auf wichtige Komponisten, zentrale Gattungen und typische Epochenmerkmale. Also los geht's. Als Barock wird die Spanne von etwa 1600 0:20 bis 1750 bezeichnet. Aufgrund typischer musikalischer Merkmale wird diese Zeit auch als Generalbasszeitalter bezeichnet. Dazu aber später mehr. 0:33 Der Barock umfasst eine recht lange Zeitspanne und ist daher von zahlreichen Komponisten geprägt. Herausragende Persönlichkeiten waren aber wie Wald 0:42 Bach und Händel. Weitere wichtige Namen wären Monteverdi, Schütz und Telemann. Nun zu den zentralen Gattungen. Unter den Instrumentalform sind insbesondere 0:54 die Suite, die Fuge und das Brocke Konzert zu nennen. Die Suite ist eine Folge charakteristisch sehr 1:02 abwechslungsreicher Tanzsätze für ein Soloinstrument oder Barockes Orchester. Die Fuge ist ein komplexes kontrapunktisch gearbeitetes Werk für 1:12 Chembalo oder ebenfalls selten auch für Orchester oder kleines Ensemble. Das BKE Konzert ist ein Werk für einen oder mehrere Solisten, die von einem 1:22 Orchester begleitet werden. Genauer unterscheidet man hier noch mal das Concerto Grosso und das Solokonzert. 1:31 Unter den Vokalgattungen herrscht nach wie vor die Messe vor. Neu entstehen als Sonderform das Oratorium und die Passion als geistliche Gattung. Und erstmals 1:41 etabliert sich die Barocke Oper. Hieraus bildet sich insbesondere die Arie als eigenständige Werkform heraus. Typisch für die Musik des Barocks ist 1:52 der sogenannte Generalbas oder Basso Contino. Hiermit wird eine durchgängige Begleitung fast aller Werke im Barock durch eine kleine Gruppe an Instrumenten 2:01 bezeichnet. Diese Gruppe besteht immer aus einem Harmonieinstrument wie Chembalo und einem tiefen Melodieinstrument wie z.B. Chadow. 2:12 Die Musik des Barocks ist enorm kunstvoll und verziert ausgearbeitet. Nahzu alle Kompositionen sind im Polyponenatz komponiert und beruhen im 2:21 Wesentlichen auf dem Fortspinnungstypus. Als Ideal wird ein virtuoser verspielter Klang mit einheitlichem Effekt angesehen. Ebenfalls typisch ist die 2:31 sogenannte Terrassendynamik. Im Barock gab es noch keine festetablierte Besetzung für das 2:38 Orchester. Einzig die Basso Contino Gruppe war immer vorhanden. Das Orchester selbst wurde entsprechend der gerade benötigten Instrumente gebildet. 2:47 Zentral waren aber die Streicher und Holzbläser wie Blockflöten, Obo und Vergott. Selten waren Blechbläser wie Hörner oder Trompeten vertreten. Ein 2:58 Schlagwerk gab es als Pauken nur äußerst selten. Insgesamt ist das Orchester also recht klein und flexibel gehalten. Ja.