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Gottesdienst in der Michaelskirche Sulz am Eck - 20. September 2026

Ev. Kirchengemeinde Sulz am Eck58:56 95 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 248 Zeilen
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  1. Ach. Entdigung.
  2. 60 Was? 20.
  3. Ja. Ja, ich kann spielen.
  4. Lass lass heute Abend we das ist das so geil ist mit beim Dings
  5. machen muss min
  6. schwer. Hast du R auf? Das ist so geil. Ich hab das bei Chrü zum Glückw
  7. lieber, dass die Lehrerin liegt in Glas wirklich verarsch mich nicht.
  8. Verarsch du mich verarsch du hast gelacht nachschauen
  9. beleidigt das hat die nur gewoon Jonas stimmt
  10. ja vertraut schreib das nächste Mal schreib das nächste Schreib
  11. ich jetzt einag W oder auf
  12. scheiße auf uns geil. Ich w dieses Mädchen hat
  13. und stehen K und stehen wir einmal
  14. so immer aufstehen und wieder hinfangen aus steh so auf die schaut dann bin ich runtergegangen
  15. zu mir gesagt steht und dann auf dich und
  16. so geht's euch gut. Ja. Nee, keine Ahnung. Was
  17. gut? Und was haben die Augen? Was ist gut?
  18. ein ist
  19. ganz die gesehen, เฮ
  20. Ja. Wir feiern Gottesdienst im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des
  21. Heiligen Geistes. Einen schönen guten Morgen, liebe Gemeinde und herzlich willkommen zu
  22. diesem Gottesdienst heute am Ende der ersten Schulwoche. Ich habe den ersten Schritt geschafft, gell? Ist immer den Anfang zu machen ist manchmal äh
  23. schwierig, aber dann habt ihr es geschafft und morgen 21. ist dann Herbstanfang. Danke, dass sie in die Michaelskirche
  24. gekommen sind und wir nun miteinander Gott loben, zu ihm beten und auf sein Wort hören können. Und auch alle, die mit uns diesen
  25. Gottesdienst übers Internet mitfeiern, grüße ich herzlich und wünsche Ihnen eine gesegnete Stunde und einen gesegneten Sonntag.
  26. Mit diesem Gottesdienst halten wir auch Kehrwoche in unserem Herzen. Kehrwoche, was uns übel nachhängt. Unsere Sorgen kehren wir aus und wir
  27. füllen unser Herz mit Gottes lichtvoller Güte und seinem Heiligen Geist. So, lasst uns das erste Lied singen. Auf und macht die Herzen weit. Im Gesangbuch die
  28. Nummer 454, die sechs Strophen 454. 3 2
  29. Her He s
  30. Gottes Welt hat die
  31. Gottes Gottes ist was er sch
  32. seines frees
  33. die schon sind
  34. Du das sie
  35. bitte Sie aufzustehen. Über dem heutigen 16. Sonntag nach dem Dreieinigkeitsfest in der kommenden
  36. Woche steht das Wort aus dem zweiten Timotheusbrief 1, Vers 10. Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein
  37. unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein
  38. unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. Liebe Gemeinde, Ostern, mitten im September, wenn die Blätter fallen,
  39. gerade dann dürfen wir uns daran erinnern, es gibt jemand, der dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält. Unser Retter Jesus hat dem Tode
  40. die Macht genommen und uns im Glauben an ihn ewige Gottesgemeinschaft verheißen. Dieser Triumph aus den Klauen des Todes entrissen worden zu sein, strahlt auf
  41. auch aus Psalm 18. Lassen Sie uns Psalm 18 im ganzherjzigen Wechsel zwischen Kirchenschiff und dem Pore sprechen.
  42. Herzlich lieb habe ich dich, Herr, meine Stärke, Herr, mein Fels, meine Burg, mein Erretter, mein Gott, mein Hort, auf den ich traue,
  43. mein Schild und Berg meines Heiles und mein Schutz. Ich rufe an, Herrn, den Hochgelobten, so werde ich vor den Feinden errettet.
  44. Es umfingen mich des Todes Bande und die Fluten des Verderbens erschreckten mich. Des Totenreichsbande umfingen mich und des Todesstricke
  45. überwältigten mich. Als mir Angst war, rief ich den Herrn an und schrie zu meinem Gott. Da erhörte er meine Stimme von seinem
  46. Tempel und mein Schreien kam vor ihn zu seinen Ohren. Er streckte seine Hand aus von der Höhe und fasste mich und zog mich auf groß
  47. aus großen Wassern. Der Herr wart meine Zuversicht. Er führte mich hinaus ins Weite. Er riss mich heraus, denn er hatte Lust zu mir.
  48. Der Herr lebt. Gelobt sei mein Fels. Der Gott meines Heils sei hoch erhoben. Darum will ich dir danken, Herr unter den Heiden und deinen Namen lob singen.
  49. bei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang,
  50. jetzt immer da und von Ewigkeit zu Ewigkeit.
  51. Amen. Amen. Wir bleiben im Gebet. Lebendiger Gott, Quelle allen Lebens,
  52. danke, dass du dich uns jeden Morgen neu zuwendest und uns mit deiner völlig unverdienten, aber so heilsamen Güte so erfüllen möchtest, dass wir gar nicht
  53. anders können, als sie überfließend auf unsere Nächsten überfließen zu lassen. Lass uns mit Freude so Empfänger und Mittler deiner Güte sein.
  54. Du siehst, was uns die letzten Tage bewegt und zu schaffen gemacht hat. Du lädst uns ein, es bei dir abzulegen. Verwandle uns auch das Sperrige und das
  55. leidvolle in Segen. Lass den Mist vergangener Tage zum Dung vom neuen Guten sein. Für dich ist das kein Problem, da du Jesus Christus vom
  56. Tod auferweckt hast. Der Tod ist überwunden. Der Weg steht offen zu dir zum Leben. Hilf uns, dass wir in dieser Gewissheit
  57. unser Leben annehmen und in stetigem Austausch mit dir umgestalten. Dazu stärke in uns die Präsenz und Kraft deines Heiligen Geistes. Her komm,
  58. Heiliger Geist, belebe uns neu mit deiner Kraft und hilf uns beten, was wir in der Stille Gott sagen möchten.
  59. Wenn ich dich anrufe, so erhörst du mich und schenkst mein Er Seele große Kraft. Amen. Bitte nehmen Sie zur Schriftlesung
  60. wieder Platz. Als Schriftlesung hören wir Worte aus Lukas
  61. 7, die Verse 11 bis 17 überschrieben mit der Sohn der Witwe zu Nein.
  62. Und es begab sich danach, dass er in eine Stadt mit Namen Nein ging. und seine Jünger gingen mit ihm und eine große Menge.
  63. Als er aber nahe an das Stadtor kam, siehe, da trug man einen Toten heraus, der der einzige Sohn seiner Mutter war und sie war eine Witwe und eine große
  64. Menge aus der Stadt ging mit ihr. Und da sie der Herr sah, jammerte sie ihn und er sprach zu ihr: "Weine nicht!" Und er trat hinzu und berührte den Sarg
  65. und die Träger blieben stehen. Und er sprach: "Jüngling, ich sage dir, steh auf." Und der Tote richtete sich auf und fing
  66. an zu reden. Und Jesus gab ihn seiner Mutter. Und Furcht ergriff sie alle, und sie briiesen Gott und sprachen: "Es ist ein
  67. großer Prophet unter uns aufgestanden und Gott hat sein Volk besucht und diese Kunde von ihm erscholl im ganzen jüdischen Land und in allen
  68. umliegenden Ländern. Amen. Wir singen das eingeblendete Lied Nummer 115, die Verse 1 bis 3 und 5. Jesus
  69. lebt. du
  70. sch den toten auf
  71. der Wich in sein ist mees
  72. Jesus ist das sein über
  73. alleen die
  74. seit die erste
  75. Dies ist meines L Jesus
  76. hat die Gottes hat der so gesagt,
  77. Sicher das in Christus
  78. ist zu sehen. ist
  79. und Jesus sch der ist deine
  80. der seine voll
  81. Dies ist meine Es war es war schon dunkel, als die dreijährige
  82. Petra mit der Mama nach Hause ging. Plötzlich blieb Petra zittern voller Angst stehen. Weiter vorne da stand eine große dunkle Gestalt.
  83. Mama, flüsterte Petra und kuschelte sich ganz fest an Mamas Rand. Was ist das? Die Gestalt sah riesig aus und sie bewegte ihren Oberkörper.
  84. Fast so, als würde sie die schmale Straße bewachen. Die Mama sagte: "Komm, wir gehen einfach weiter." Petra versteckte sich ein bisschen hinter der
  85. Mama und ging vorsichtig mit. Als sie näher kamen, wurde die dunkle Gestalt immer bedrohlicher. Und als sie endlich daran vorbeigingen,
  86. sah Petra plötzlich: "Ach, das ist ja nur ein Baum, der vom Wind bewegt wird." Der Baum stand schon immer da. Nur im Dunkeln sah er plötzlich aus wie ein
  87. riesiges Monster. Petra musste lachen. Also wirklich, sagte sie, tagsüber bist du ein Baum und nachts spielst du Monster. Der Bla Baum blieb stumm, aber
  88. Petra war ziemlich sicher, dass er ein bisschen gekichert hat. Liebe Gemeinde, Angst ist immer ein zentrales Thema in unserem Leben.
  89. Wir haben Angst vor vielen Dingen, vor dem Alleinsein, vor Krankheit, vor Schmerzen, vor einem schlimmen Unglück, Angst zu scheitern, Angst zu versagen,
  90. Angst bei anderen Menschen nicht anzukommen. vor vielen weiteren Dingen im persönlichen Leben. Und seit Jahren
  91. plagen uns angesichts der vielen Krisen auf der Welt, zudem die Angst vor Krieg, vor einem wirtschaftlichen Niedergang, vor einer Umwelt, in der wir nicht mehr
  92. gut leben können und Angst vor der Verlust unserer Selbstbestimmheit bestimmt Bestimmung durch die Macht der künstlichen Intelligenz und vieles
  93. andere mehr. Nun ist Angst nicht immer nur schlecht. Im Gegenteil, sie hilft uns ja zu überleben.
  94. Z.B. völlig angstfrei im Straßenverkehr unterwegs zu sein, dürfte auf Dauer der Gesundheit nicht gut bekommen. Die Angst macht uns an vielen Stellen
  95. vorsichtig. Das hilft uns und schützt uns. Aber zu oft übernimmt sie das Regiment, nimmt sie Besitz von uns und bestimmt uns viel
  96. zu sehr. Angst kann in mir Mauern einrichten errichten. Wenn ich mich sehr von meiner Angst leiten lasse, kann es sein, dass
  97. ich zumache, mich nicht mehr traue. Angst macht misstrauisch, mutlos und am Ende unfrei. Sie kann mich furchtbar lehmen und dazu führen, dass ich mich
  98. vom Leben zurückziehe. Angst wird öfters, als wir es uns angestehen zu einer starken Triebfäeder,
  99. die mich und andere einschränkt, die letztlich gutes Leben verhindert. Die Bibel kennt das Problem. Ihr mit Abstand häufigster Satz lautet
  100. deswegen: "Fürchte dich nicht oder fürchtet euch nicht. Kein Satz kommt in der Bibel öfters vor. Fürchte dich nicht."
  101. Auch unser heutiger Predigtext aus dem zweiter Brief des Apostel Paulus an Timotheus ist ein ausgewiesenes starkes Wort gegen die Angst. Ich lese aus 2.
  102. Timotheus 1 die Verse 7 bis 10. Ja, Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der
  103. Liebe und der Besonnenheit. Darum schäme dich nicht des Zeugnisses von unserem Herrn, noch meiner, der ich ein Gefangener sein Gefangener bin,
  104. sondern leide mit mir für das Evangelium in der Kraft Gottes. Er hat uns selig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf nicht nach unseren
  105. Werken, sondern nach dem Ratschluss und nach der Gnade, die uns gegeben ist in Christus Jesus vor der Zeit der Welt. Jetzt aber offenbart ist durch die
  106. Erscheinung unseres Heilands Christus Jesus, der dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht hat durch das
  107. Evangelium. Herr, segne du dein Wort an uns allen. Amen.
  108. Diese Antiangstbotschaft klingt schon im ersten Satz an. Gott hat uns nicht gegeben, den Geist der Furcht. Die Bibelausgabe Hoffnung für alle
  109. übersetzt hier Furchtsamkeit statt Furcht. Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furchtsamkeit.
  110. Das finde ich treffend, weil dadurch eine Haltung benannt wird. Genau darauf hebt er unser Verfasser ab. Es geht nicht darum, dass wir nie Angst
  111. empfinden sollen. Auch Jesus hatte Angst. Denken Sie an die Zeit vor seinem Tod in im Jerusalemer Park im Garten Gezemanne, da zitterte er vor Angst. vor
  112. dem, was in den nächsten Stunden auf ihn zukommen würde. Und wie das Mädchen am Anfang die Hand der Mutter umso festerfasste, so kam
  113. Jesus mit seiner Angst zu seinem himmlischen Vater und schüttete im Gebet sein Herz vor ihm aus. und zwei seiner Jünger sollten ihm
  114. beistehen. Er verkroch sich eben nicht in sein Schneckenhaus, sondern er suchte göttlichen Beistand und bekam ihn auch
  115. und konnte die Angst mit Gottes Hilfe überwinden. Auch Paulus ermutigt uns, uns nicht vor einer Grundhaltung der Furcht von innen
  116. heraus bestimmen und leben zu lassen. Wie soll das gehen? Ich kann nicht direkt an meiner Angst drehen, wenn sie da ist.
  117. Auch wie stark mich dieses Gefühl trifft, kann ich nicht steuern. Das kann ich nicht so einfach verändern. Ich habe keinen Regler wie bei einem Küchenhert,
  118. mit dem ich meine Angst drosseln könnte. Und deshalb heißt es im Bibelwort auch nicht: "Stellt eure Angst ab." Es ist ziemlich aussichtslos beispielweise mit
  119. Argumenten gegen die Angst anzureden. Z.B. Wenn einer Höhenangst hat, kann man ihm noch so gut zuren. Manchmal muss man umkehren.
  120. Der Weg aus der Angst beginnt nicht bei unserer eigenen Stärke. Gott ist es, der unserem Inneren eine neue Richtung schenkt. Er füllt den Raum, die Angst
  121. einnehmen möchte mit seinem Geist. Nicht der Geist der Angst soll uns bestimmen, sondern Gottes Geist, Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.
  122. Nur weil Gott diesen Geist in uns wirken lässt, können wir uns Schritt für Schritt von der Angst weg und seiner Kraft zuwenden.
  123. Daraus ergibt sich die Frage an uns selbst: Welcher Geist darf und soll mich bestimmen? Worauf schaue ich? Schaue ich wie das Kanen auf die
  124. Schlange, auf die Gefahr oder darauf, woher mir Hilfe kommt? Welche Lösungen und Chancen sich auch bieten? Wovon lasse ich mich leiten, damit ich nicht
  125. verführt werde zu Handlungen, die ich nachher bitter bereue? Für was bin ich empfänglich, offen und bereit? Es hat auch mit meiner Wahrnehmung zu tun. bin
  126. ich eher empfänglich erst mit allem möglichen negativen und schlechten zu rechnen. Mit der negativen Erwartung, das Leben ist für mich schlimm,
  127. schwierig und nie ganz geheuer. Bin ich hauptsächlich von Skepsis erfüllt? Dann wird Angst mich richtig fett ergreifen, vieles beherrschen und
  128. lehmen. Das ist der Geist der Furchtsamkeit in unserem Bibelwort meint. Diese Haltung der Furchtsamkeit, diese zu große Empfänglichkeit für
  129. negative Möglichkeiten ist nicht von Gott. Darum muss unser Innerstes von etwas ganz anderem erfüllt und bestimmt
  130. werden. Dass unsere Antennen sensibel werden für Gotteskraft, die in unserer Schwachheit durchaus mächtig sein kann, für Gottes
  131. Liebe, die Brücken baut. Ich glaube, das steckt hinter dem Wort Besonnenheit. Besonder heißt Besonderheit heißt mit Gottes Macht und Möglichkeiten zu
  132. rechnen, nicht alles mit Gewalt durchboxen zu wollen. Dazu meint uns auch das Wort schon aus Sacharia 4 Vers 6: Es soll nicht durch Militär und
  133. Gewalt gelingen, sondern durch meinen Geist. Diese Art von Besonnenheit wünsche ich mir nicht nur im persönlichen Bereich, wo es auch um
  134. Selbstbeherrschung und Disziplin geht, sondern auch in der Verständigung zwischen den Völkern. Kraft und Wachen allein reichen noch
  135. nicht. Selbstdisziplin, Besonnenheit sind gefordert, Weitsicht, damit wir uns nicht gleich, wenn etwas Angst macht, Lehmen und Einschränken oder zu
  136. Handlungen hinreisen lassen, die wir nur schwer wieder ausbügeln können. Von meinem Bruder, der einen technischen Beruf gelernt hat, habe ich einen Setz
  137. Satz verinnerlicht. Den finde ich einfach klasse. Ganz einfach nach Fest kommt ab. Also, wenn ich meine Kraft nicht
  138. begrenze, dann zerstöre ich beim Anziehen einer Schraube entweder das Gewinde oder die Schraube bricht, was mich in der Arbeit dann weit
  139. zurückwirft. Nach Fest kommt ab. Nach Fest kommt ab. Das gilt auch für Beziehungen. Wenn ich zu großen Druck ausübe, dann zerbrechen Beziehungen.
  140. Also, anstatt sich von der Angst hypnotisieren zu lassen und zu überreagieren, erstmal Distanz gewinnen. Vielleicht auch ein Gebet, sich besinnen
  141. und viel intelligentere, bessere Lösungswege zu erkennen und zu beschreiten. Vielleicht hilft Ihnen ein Bild aus dem
  142. Fußball. Ich habe gehört, ihr Jungs seid heute Nachmittag vielleicht auch auf dem Sportplatz. Man können ja mal Leute beobachten, wie
  143. sie da agieren. Also, sie sind, stellen Sie vor, sie sind als Spieler auf dem Spielfeld. Von außen wirken zwei Coaches auf Sie ein.
  144. Der eine schreit sie nur an und scheucht sie nur und droht ihnen, wenn du so weiterspielst, darfst du im nächsten Training zehn Runden extra laufen.
  145. Der andere Trainer ist Souveräner und sagt ihnen beim Vorbeilaufen nur: "Halte durch, spiel deine Stärken aus, das wird schon noch."
  146. Auf wen? werden sie werdet ihr hören von wem sich mehr beeinflussen lassen. Das hängt davon ab, worauf wir unsere Antennen ausrichten, auf wen wir mehr
  147. geben. Hat in uns der Geist der Fürksamkeit Oberwasser dominiert am Ende des der Schreihals?
  148. Oder ist es in uns der Geist der Kraft und der Besonnenheit? Geben wir viel mehr auf den, der ruhiger und kompetenter wirkt und der etwas aus uns
  149. machen will, der offensichtlich an unserer guten Entwicklung interessiert ist. Das zeigt, worum es für uns geht, gerade
  150. angesichts alldessen, was Angst in uns auslösen kann. Nicht alle Sinne auf das richten, was Angst macht. Nicht dauernd auf die
  151. Stimmen hören, die uns aufschrecken. Natürlich sollen wir informiert bleiben. Wir leben nicht neben der Welt, sondern mittendrin. Aber die Nachrichten dürfen
  152. nicht das Zentrum unseres Herzens besetzen. Sie taugen nicht dazu, uns zu tragen. Gott schenkt uns eine andere Mitte.
  153. Er gibt uns seinen Geist, nicht den Geist der Furcht, der Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. Eine Gelassenheit, die wir uns nicht
  154. selbst zusprechen können. Ein Vertrauen, das nicht aus uns kommt, sondern aus ihm. Wir dürfen Gott um diesen Geist bitten. Wir dürfen ihm unsere Angst
  155. hinhalten und sagen: "Du bist doch der, der einen anderen Geist verheißt. Erfülle mich damit. Erfülle mein Denken, mein Wollen, mein Herz mit deinem guten
  156. Heiligen Geist." Das bedeutet nicht, die Welt und die sich aktuell stellen Herausforderung aus dem Blick zu verlieren. Im Gegenteil, es
  157. bedeutet die Kraft und Weisheit zu bekommen, ihr zu begegnen mit offenem Herzen und mit klarem Blick mit Vertrauen. Nicht aus Naivität, sondern
  158. aus einer Gelassenheit, die Gott schenkt. Wer sich von Gottes Geist berühren lässt, merkt oft zuerst an kleinen
  159. Dingen, wie er wirkt, dass ich eben den Flucht äh Impuls überwinde, dass ich innerlich fester werde, dass ich mich getragen
  160. weiß, dass ich gelassener werde, dass ich spüre, ich bin geborgen, ich habe einen Beistand, ich werde zuversichtlicher,
  161. weitsichtiger. Ich finde neue Lebensfreude. Ich erkenne, meine Zukunft liegt in Gottes Hand. Auch vor dem Tod brauche ich keine Angst
  162. zu haben. Jesus hat dem Tote die Macht genommen und neues Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch die frohe Botschaft von seinem
  163. Leben auferstehen. So wachsen in uns Wollwerke gegen die Angst. Leise, aber stark. Gott selbst baut sie in uns auf und das
  164. schenke Gott uns allen mit seinem Heiligen Geist, der in unserem Herzen wohnen will. Laden wir ihn herzlich ein, unser Herz
  165. mit seiner Kraft und Besonnenheit, mit seinem Lichtglanz und seiner Liebe auszufüllen. Ja, komm, Heiliger Geist, erfüll unsere
  166. Herzen, vertreibe die Fürcht und mach uns zu Persönlichkeiten, die deine Liebe, Kraft und auch Besonderheit ausstrahlen,
  167. weitergeben können. Und der Friede Gottes, der höher ist als alles, was wir verstehen und begreifen, halt euren Verstand wach, eure Hoffnung groß und
  168. Stärke eure Liebe. Amen. In Christus ist mein ganzer Halt. Wir singen das Lied. Es ist
  169. in dem Klein Liederbüchlein neu Lieder Plus oder wo wir dich loben wachsen neue Lieder. Die Nummer 163. wird natürlich wieder angezeigt.
  170. ist mein ganz erin
  171. Me derung der
  172. sicher hat den schon der die in meine
  173. Leben Se in
  174. se lie Herit der er
  175. und seine gelegt und voller Kreuz vor Jesus schade
  176. be die Schuld der ganzen Welt
  177. nur sein bö
  178. und ver das nicht der Welt Goren Tag nacht L
  179. der sie das ist der F der Sünder ist nicht mehr
  180. sein und er ist mein sein Buch am Eren
  181. und der die verloren. Christus
  182. le in seiner von der zugang
  183. und deine Macht in dieser Welt an dich in Herrlichkeit bis an das
  184. dieser Zeit, wenn der Schand dem her. Lasst uns für bitte halten. Ich bitte Sie auf zum Stehen, zum Gebet.
  185. Gütiger Gott, Quelle allen Lebens, lass dein gutes Wort, dein Evangelium wie ein Samenkorne in unser Herz auf guten fruchtbaren Boden fallen, dass es
  186. aufgeht, dass Gottvertrauen wächst und wir dann in der Kraft, Liebe und Besonnenheit deines Geistes anderen Menschen begegnen, Gutes tun, Wunden
  187. heilen, Versöhnung stiften und so dein Evangelium weitertragen. und an deinem Reich bauen. Dein geliebter Sohn, unser
  188. auferstandener Herr Jesus Christus hat uns gezeigt, dass uns nichts, aber auch gar nichts von deiner Liebe trennen kann. Ob wir leben oder sterben, wir
  189. sind und bleiben in deiner Hand. Wir bitten dich um Vollmacht für deine Kirchengemeinden, dass sie das Leben der Auferstehung
  190. glaubwürdig bezeugen können, dass sie die Schwachen tragen und die Kräfte zu einem solidarischen und diakonischen Miteinander bündeln, das dir Ehre macht.
  191. Wir bitten dich um Mut für die Mächtigen, dass sie mit Nachdruck und Besonderheit Frieden stiften und Frieden schaffen und dass sie gegen Elend und
  192. Unterdrückung aufstehen in der festen Überzeugung und Erwartung, dass Gerechtigkeit sich auszahlt und alle weiterbringt.
  193. Wir bitten um Hoffnung für alle Menschen, dass sie zuversichtig ihre Gaben und Fähigkeiten entfalten, dein Reich in dieser Welt mitbauen, befreit
  194. von aller Angst vor dem Tod, sondern in großer Freude auf dein kommendes Reich. Wir bitten dich um dein herzliches Erbarmen
  195. für alle Menschen, die schweres zu tragen haben, für einsame Menschen, für trauernde Menschen. In der Stille nennen wir dir Namen, für
  196. die wir dich besonders bitten. Stell deinen heiligen Engel um sie und hilf ihnen heraus.
  197. Tröste die Sterbenden und stärke ihren Glauben, dass sie deinen Verheißungen vertrauen. Erfülle uns alle mit deinem Heiligen Geist, dem Geist der Kraft, der
  198. Liebe und der Besonnenheit. Das bitten wir dich durch Jesus Christus, unseren Herrn, guten Hirten. Vertrauen auf deine große Güte beten wir
  199. gemeinsam mit seinen Worten. Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf Erden.
  200. Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld. wie auch wir vergeben unseren Schuldigern
  201. und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit
  202. in Ewigkeit. Amen. Bitte nehmen Sie wieder Platz. Ein paar Dinge sind noch bekannt zu geben.
  203. Herzlichen Dank für das Opfer vom vergangenen Sonntag in Höhe von 163 € für Aufgaben in der eigenen Gemeinde. Heute ist das Opfer ebenfalls
  204. für Aufgaben in der eigenen Gemeinde bestimmt. Das Pfarbüro ist am kommenden Dienstag nicht besetzt. Der Kirengemeinderat
  205. trifft sich am Dienstag zu einer öffentlichen Sitzung um 19:30 Uhr im Gemeindehaus. Herzliche Einladung zum Frauenfrühstück
  206. am kommenden Donnerstag um 9 Uhr im evangelischen Gemeindehaus mit Frau Anita Kösler zum Thema Von der Enge in die Weite, vom Loslassen und der Macht
  207. der Gedanken. Am kommenden Samstag gibt es wieder leckeren Zwiebelkuchen am Backhaus. Der
  208. Verkauf ist von 8:30 Uhr bis 14 Uhr. Die Zwiebelkuchen müssen bis Mittwoch vorbestellt werden. Jeweils von 19r bis 21 Uhr von Montag bis Mittwoch nehmen
  209. Elsbeth und Willly Dreher und Elisabeth und Fritz Dreher Bestellungen entgegen. Montag bis Mittwoch 19 bis 21 Uhr Ziebelkuchen oder
  210. der Erlös ist für die Sulzerkirchengemeinde bestimmt. Herzliche Einladung zum Abendmalsgottesdienst am kommenden
  211. Sonntag um 10 Uhr hier in der Michaelskirche mit Prädikan Sön geschehen. Wir feiern das Heilige Abendmal mit Wein
  212. oder Saft. Sie dürfen also da soagen sich dahinstellen, wenn sie Wein wollen oder Saft wollen in Einzelkirchen und in Gluten und mit glutenfreien Obladen. Der
  213. Gottesdienst kann dann auch nächsten Sonntag im Livestream mitgefeiert werden. Nachmittag sind dann alle Kinder im
  214. Alter von 3 bis 12 Jahren mit ihren Familien zur Kirche Kunterbund um 14:30 Uhr ins Gemeinschaftshaus am Bach eingeladen. Diakon Martin Fe hat wieder
  215. mit seinem Team einen tollen Nachmittag zum Thema Gefühle alle okay vorbereitet. Kir Kundterbund nächsten Sonntag 14:30 Uhr im Gemeinschaftshaus. Herzliche
  216. Einladung zur Feier und Aktivzeit zum Staunen mit Musik, Geschichten, Verrücktem und Gedanken zu Gott und der Welt und Stationen zum Thema Gefühle.
  217. Vormittags gibt's nächsten Sonntag dann keine Kinderkirche. Die Kinder sind herzlich zur Kirche Kundterbund eingeladen, wo auch
  218. Kinderkirchenmitarbeiter mithelfen. Und dann darf ich noch ganz herzlich einladen nach dem im Anschluss an den Gottesdienst noch zum Kaffee unten
  219. zusammenzustehen. Also gibt's vielleicht auch andere Dinge, aber genießen Sie und kommen Sie noch miteinander ins Gespräch und vielen
  220. Dank dem Kaffeeteam. Ein herzliches Dankeschön geht heute auch an unsere Männer an der Technik und Frau Sauer Anja Sauer für die
  221. musikalische Begleitung des Gottesdienstes und unserer Ersatzmäßerin oder Hilfsmäßerin Frau Birge Dreher, die jetzt eben auch vieles diese Woche zu
  222. machen hatte. Vielen Dank. Wir bleiben dann zum Nachspiel noch sitzen und hören das Lied gut, dass wir
  223. einander haben. Nun bitte ich Sie zum vibitten Gedenken aufzustehen. Auch diese Woche liegen Freude und Leid wieder nahe beieinander. Aus unserer
  224. Gemeinde ist verstorben Frau Rut Betty Herter, geborene Beutler im Alter von 87 Jahren. Wir haben Sie am vergangenen Freitag auf dem Sulzer Friedhof
  225. bestattet. Wir nehmen teil an der Trauer der Angehörigen und beten.
  226. Himmlischer Vater, wir danken dir für das Leben von Rutherter. Wir befehlen Sie und uns selber deiner Gnade und Barmherzigkeit an.
  227. Nimm Rutherter auf in deinen Frieden und stehe den Angehörigen in der Zeit der Trauer bei. Amen.
  228. Am kommenden Samstag werden hier in unserer Michalskirche um 14:30 Uhr in einem ökumenischen Traugottesdienst kirchlich getraut
  229. Simone Mare Gre geborene Dreher und Wch Gre im Gottesdienst. Also die beiden wohnen in Stuttgart, aber eben die Marike
  230. Dreher ist, also geborene Dräer ist ja hier verortet. Im Gottesdienst hält der katholische Pfahrer aus Altensteig Pfahrer Adam Galaxka die Predigt. Wir
  231. freuen uns mit dem Brotpau und beten: Himmlischer Vater, wir danken dir für Maraike und Wechd. Danke, dass sie sich gefunden haben und ihren gemeinsamen
  232. Lebensweg mit deinem Segen beginnen. Wir bitten dich, lass alles, was in dieser Woche noch zu tun ist, gelingen und schenk, dass die Freude auf ihren großen
  233. Tag alles überstrahlt. Stge du ihre Liebe an den guten und an den schweren Tagen. Hilf, dass sie ihre Ehe in deiner Gegenwart und nach deinem Geboten führen
  234. und du stets der Mittelpunkt bist. Amen. Bitte nehmen Sie wieder Platz. Komm Herr, segne uns. Wir singen das Segenslied 170 im Gesangtbuch.
  235. Sing uns, dass wir uns nicht, sondern überall uns zu dir
  236. schieß sind wir die wird singes sein.
  237. Dan allein se ich weil du ein bist müssen wir nicht schen
  238. wir dein wir alles se schen
  239. Sei frieden du schon frieden muss auf wie du ih versprichst
  240. und so aufen das tun wo wir
  241. Schen die se
  242. in die Komm her singe uns, dass wir uns nicht, sondern
  243. überall und uns zu dir könen. Dies sind wir sch
  244. die deine nach so geht hin in Frieden und Empfang Gottes Segen. Bitte Sie dazu noch mal
  245. aufzustehen. Der Herr segne dich und er behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten
  246. über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden. Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
  247. Bitte nehmen Sie noch einmal Platz. Eingesegneten Sonntag wünsche ich ihn allen. M.
  248. เฮ เ