Elektronenpaarabstoßungsmodell Chemie - simpleclub https://www.youtube.com/watch?v=uVk3CRzR238 Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Servus Leute, habt ihr euch schon mal mit den Molekülen aus der Chemie beschäftigt und gedacht, wir können die 0:05 zwar platt auf das Papier zeichnen, aber dadurch wissen wir nicht wirklich, wie die Dinger räumlich aussehen. Durch das 0:10 Kugelwolkenmodell kann man sich das zwar vorstellen, aber das ist dann genauso wie mit so einem Steckkasten. Man 0:15 bekommt die Teile zwar hin, ich meine das Zusammenstecken ist nicht wirklich schwer, aber die Winkel stimmen trotzdem 0:19 nicht ganz. Z.B. hat Wasser nach dem Modell auch einen Winkel von 109°, also einfach einen Tetra Winkel. In 0:25 Wirklichkeit sind es aber ein bisschen weniger. Warum das so ist und mit welchem Modell wir uns das besser 0:30 anschauen sollten, sehen wir jetzt. Das genauere Modell heißt VSEP Modell. Das klingt jetzt so nach viel, steht 0:43 auch für Valen Shell Electron Pair Repulsal. Auf Deutsch dann Valenzchalen Elektronpaar Abstoßungsmodell. Super 0:49 Wort für Hman ist nämlich ewig lang und das Wichtigste an dem ganzen Modell steckt auch schon im Namen drin, nämlich 0:55 die Abstoßung. Man geht erstmal davon aus, man hat ein zentrales Atom, was man gerade betrachtet, z.B. das CTom von 1:02 Methan. Jetzt ordnen sich die Elektronenpaare, in dem Fall nur Bindende, so an, dass der Abstand 1:07 möglichst groß zwischen ihnen wird. Ist ja auch ganz logisch. Die Elektronen sind ja negativ geladen und wollen nicht 1:12 mit anderen negativen Dingen in Berührung kommen. Aber halt mal, bis jetzt bekommen wir damit nichts anderes 1:17 als mit dem Kugelwolkmodell. Was bringt so ein Modell, wenn es nicht viel mehr erklären kann? Deshalb geht es im VSEP 1:23 Modell noch weiter. Da muss jetzt unterschieden werden zwischen bindenden Elektronpaaren am Zentralom und freien 1:30 Elektronpaaren. Also an dem einfachen Beispiel von Ammoniak. Da haben wir das Zentralom, was wir mit A bezeichnen 1:36 wollen. Dann drei bindende Elektronpaare zu den Wasserstoffen, die bezeichnen wir mit X. Und zu guter Letzt ein freies 1:43 Elektronpaar, das wir mit E bezeichnen. Und für die verschiedenen Möglichkeiten von AXN kann man jetzt die räumliche 1:50 Struktur vorhersagen. Wichtig, die freien Elektronpaare brauchen mehr Platz als die Bindenden. Das sehen wir am 1:56 Wasser. H2O mit der allgemeinen Formel AX2 E2. Jetzt nehmen die freien Elektronenpaare aber einen größeren Raum 2:03 ein. Deshalb werden die bindenden Elektronpaare zu den Wasserstoffen zusammengedrückt. Und deshalb kommt man 2:09 hier auch nicht auf einen Winkel von 109°, sondern auf einen von etwa 104°. Das war jetzt ein Beispiel, aber wir 2:15 können uns alle möglichen Molekültypen auch mal anschauen. Einfachstes Beispiel wäre der Wasserstoff H2. Hier haben wir 2:22 einfach nur einen Winkel von 180°. Bevor wir zum nächsten kommen, ist noch wichtig zu erwähnen, dass 2:27 Doppelbindungen für unsere Strukturanalyse wie eine Einfachbindung behandelt werden. Also hat CO2 den 2:33 Molekültyp AX2. Und damit die bindenden Elektronpaare möglichst weit voneinander weg sind, sind die auf verschiedenen 2:39 Seiten und wir haben ein lineares Molekül. Also sieht aus wie ein Lineal. Langsam wird's anspruchsvoller. Bei 2:46 Methan hat man ja seinen bekannten Tetraeder, also alle Bindungen gleichweit voneinander entfernt. Bei 2:51 Ammoniak hat man durch das freie Elektronpaar weniger Platz für die einzelnen Bindungen. Deshalb sind die 2:56 etwas zusammengedrückt. Im Molekül selbst, wie man es wahrnimmt, ist das freie Elektronpaar dann nicht mehr zu 3:02 sehen. Trotzdem ist es wichtig, dass das Ding nicht platt ist, sondern wie ein Melkschemel oder halt ein anderer 3:07 dreibeiniger Hocker. Spannend wird's auch bei höheren Zahlen, obwohl die in der Schule unwichtig sind, z.B. Bei 3:14 Phosphor Pentaklorid PCL5 bekommt man dann so eine Struktur, also ein Dreieck in der Ebene mit jeweils einer Spitze 3:21 nach oben und unten. Allgemein kann man sich so die einzelnen räumlichen Anordnungen von allen Molekülen 3:26 vorstellen. Einzige Grenze, wenn die Anhängsel am Zentralatom zu fett werden, dann spielt denen ihre Abstoßung eine 3:33 größere Rolle als die der Elektronen. Trotzdem ist das ein supermodell. Ein anderes Modell, das sich eher mit den 3:39 Bindungen und den Bindungslängen beschäftigt, nennt sich Molekülorbitalmodell. 3:43 Das kennt man aus der Schule, als die Styopor handeln. Wie genau das zu verstehen ist, seht ihr hier. Wie findet 3:48 ihr eigentlich die Baukästen in der Chemie, bei denen man sich die Moleküle zusammenbasteln kann? Eher gut, weil es 3:53 für die Vorstellung hilft, gut, weil dadurch weniger Zeit für richtigen Unterricht ist oder scheiße, weil das eh 3:57 nichts bringt. Bin mal gespannt, was da rauskommt. Ansonsten war's das. Ast und ciao.