Vergleich von monotheistischen Religionen Judentum, Christentum, Islam erklaerung-und-mehr https://www.youtube.com/watch?v=tGtXKuGzOWA Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Hey und herzlich willkommen. Heute schauen wir uns mal was richtig spannendes an. Wir nehmen uns drei der größten Weltreligionen vor und checken 0:07 mal, was die eigentlich so miteinander zu tun haben. Und ich sage euch, die sind sich ähnlicher, als man auf den ersten Blick denkt. Also lasst uns 0:15 direkt starten. Und da habe ich auch schon die erste Frage an euch: Was glaubt ihr denn, was diese drei Religionen verbindet? Vielleicht habt 0:22 ihr ja schon eine Idee. Genau dieser Frage gehen wir heute mal auf den Grund und die Antworten, die sind echt faszinierend. 0:29 Okay, fangen wir mal mit der allerwichtigsten Gemeinsamkeit an, dem absoluten Fundament. Es ist die Idee, dass es nur einen einzigen Gott gibt. 0:39 Das ist wirklich die Basis, auf der alle drei Religionen stehen. Das Fachwort dafür klingt ein bisschen kompliziert, Monotheismus, aber eigentlich ist es 0:48 total simpel. Es bedeutet, Juden, Christen und Muslime, die beten alle nur zu einem Gott. Also nicht ein Gott für die Sonne, einer für den Regen, nein, 0:58 einer für alles. Das ist der große Unterschied zu Religionen, die an viele Götter glauben, was man dann Polytheismus nennt. Man kann sich das 1:07 Ganze wie einen Familienstammbaum vorstellen. Das Judentum ist quasi die Wurzel, der Anfang von allem und das ist schon über 3000 Jahre her. Und aus 1:17 dieser Wurzel sind dann später zwei weitere große Äste gewachsen. Zuerst das Christentum und dann der Islam. Sie haben also eine gemeinsame Wurzel, eine 1:25 gemeinsame Geschichte. So, gemeinsame Wurzeln haben wir geklärt. Aber woher weiß man das alles so genau? Na ja, die Antwort steht in 1:34 den heiligen Büchern. Jede dieser Religionen hat so ein super wichtiges Buch. Das ist wie ein Wegweiser für alle Gläubigen. Im Judentum ist das die Tora. 1:44 Und jetzt kommt der Clue. Die Tora ist gleichzeitig der erste Teil der christlichen Bibel, den ihr vielleicht als das Alte Testament kennt. Die 1:53 Christen haben dann einfach noch einen zweiten Teil dran gehängt, das Neue Testament. Im Islam wiederum ist der Koran das zentrale Buch. Muslime 2:01 glauben, dass das die direkten Worte von Gott, also Allah sind. In allen drei Religionen gibt es den Glauben, dass Gott sich immer wieder besondere Leute 2:09 ausgesucht hat, um seine Nachrichten zu den Menschen zu bringen. Man kann sie sich wie seine Sprecher vorstellen und diese Leute nennt man Propheten. Im 2:18 Judentum ist Mose z.B. so ein absoluter Superstar. Er ist der große Held, der das Volk Israel aus der Sklaverei in Ägypten befreit hat. Eine riesige Sache. 2:28 Und er war es auch, der von Gott die zehn Gebote bekommen hat. Für die Christen ist ganz klar Jesus die wichtigste Person überhaupt, aber für 2:36 sie ist er viel mehr als nur ein Prophet. Sie glauben fest daran, dass er der Sohn Gottes ist. Im Grunde dreht sich im Christentum alles um ihn und 2:45 seine Lehren. Und im Islam, da ist Mohammed der entscheidende Prophet und zwar der allerletzte. Deshalb wird er auch das Siegel der Propheten genannt. 2:55 So nach dem Motto: "Okay Leute, das ist die finale Botschaft von Gott an euch. Jetzt hört gut zu. So, wir haben jetzt echt viele Gemeinsamkeiten gesehen, 3:04 oder? Aber es gibt diesen einen ganz großen Punkt, an dem sich die Wege dann doch drin und ja, es hat wieder mit Jesus zu tun. Also, passt gut auf, das 3:14 ist der Knackpunkt. Für Christen ist Jesus der Sohn Gottes und der Retter der Welt. Punkt. Juden und Muslime sehen das anders. Für sie ist Jesus auch total 3:23 wichtig, ein großer und verehrter Prophet, aber eben nicht der Sohn Gottes. Und genau das ist der zentrale Unterschied, der diese Religion 3:31 voneinander trennt. Aber hey, auch wenn es da diesen riesigen Unterschied gibt, im Alltag, im echten Leben, da finden wir wieder total viele Ähnlichkeiten. 3:40 Schauen wir uns doch mal an, wie der Glaube so in der Praxis aussieht. Jede Religion hat ihre eigenen großen Feste, um wichtige Dinge zu feiern. Im Judentum 3:49 gibt's z.B. Pessach. Da wird die Befreiung aus der Sklaverei gefeiert. Bei den Christen sind natürlich Weihnachten und Ostern die größten 3:56 Dinger. Da geht's um Jesus. Und Muslime feiern riesig das Eid Alfit, das Zuckerfest, wenn der Fasten Monat Ramadan vorbei ist. Bei all diesen 4:05 Festen geht's darum, zusammenzukommen und sich an den Glauben zu erinnern. Und damit sind wir beim letzten, aber super wichtigen Punkt. In keiner dieser 4:14 Religionen ist man mit seinem Glauben allein. Im Gegenteil, die Gemeinschaft ist das A und O. Ob man es jetzt jüdische Gemeinde nennt, christliche 4:22 Kirche oder islamische Uma, es geht immer um den Zusammenhalt. Der gibt den Leuten Kraft und hilft ihnen ihren Glauben jeden Tag zu leben. Also fassen 4:31 wir zusammen. Judentum, Christentum und Islam sind ein bisschen wie Geschwister. Sie haben gemeinsame Wurzeln, viele gemeinsame Werte und Ideen, aber eben 4:39 auch ein paar echt große Unterschiede. Und das wirft am Ende doch eine coole Frage auf, oder? Sind das vielleicht einfach nur verschiedene Wege auf einer 4:46 gemeinsamen Suche? Denkt mal drüber nach. Danke, dass ihr dabei wart.