Zutrauen wagen – der Synodenbericht 2026 der Diakonie Sachsen Diakonie Sachsen https://www.youtube.com/watch?v=rEvCOcN9tbM Transkript (automatisch erstellt) 0:00 was sich von allein einstellt. Es will gelernt, geübt und immer wieder neu errungen werden. Gerade dann, wenn die Bedingungen enger 0:14 werden, sich aus unserer Sicht verschlechtern. Im zurückliegenden Jahr ist mir ein Begriff besonders nachgegangen, 0:27 der diese ene präziser benennt, der Spielraum. Der Soziologe Hartmut Rosa hat ihm sein jüngstes Buch gewidmet. 0:43 Situation und Konstellation vom Verschwinden des Spielraums. Rosa beschreibt, wie politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich 0:56 Verantwortliche zunehmend in die Lage geraten, Vorgaben nur noch zu vollziehen, statt selbstverantwortlich zu gestalten. 1:09 Komplexe Regelungsdichte, fehlende finanzielle Ressourcen und fragile Koalitionen hinterlassen den Eindruck, wir stehen 1:19 den Herausforderungen der Zeit ohnmächtig gegenüber. Diese Diagnose deckt sich mit dem, was uns in unzähligen Gesprächen mit 1:33 Verantwortlichen in Politik und Verwaltung begegnet. viel Engagement, hohe Fachexpertise, 1:43 ehrliche Verantwortungsbereitschaft und zugleich die Sorge, den Herausforderungen kaum noch gestaltend begegnen zu können. 1:57 Die Hoffnung gebiert keine Kinder. Diesen Satz hörte ich kürzlich auf einer der Sitzungen, die tatsächlich wenig Hoffnung ausstrahlten. 2:12 Wo aber der Spielraum verschwindet, schwinden auf Dauer auch die Freude an Selbstwirksamkeit, das Erleben von Gestaltungskraft 2:25 und der Sinn, der aus übernommener Verantwortung erwächst. Für Kirche und Diakonie stellt sich 2:35 dabei besonders die Frage, woraus leben wir, wenn unsere Möglichkeiten immer kleiner werden? Die biblische Tradition ist erstaunlich 2:49 nüchtern, nicht zuerst aus unseren Ressourcen, die wir besitzen, sondern aus dem Vertrauen, das uns geschenkt. 3:01 oder wenn man bei dem Wort Spielraum bleibt, die uns zugespielt wird. Christliche Hoffnung entsteht selten in Zeiten des Überflusses. 3:15 Sie bewährt sich dort, wo Menschen trotz knapper Spielräume Verantwortung füreinander übernehmen. Ich bin überzeugt, 3:27 die Antwort darauf ist keine Resignation und kein bloßes Verwalten des Mangels. Die Antwort heißt mit rosa gesprochen Resonanz 3:42 und sie heißt diakonisch gesprochen Nächsten Liebe. Beides meint Beziehung, die trägt 3:52 und verändert. Und beides setzt eine Haltung voraus, die ich diesem Bericht vorausstellen möchte. 4:04 zutrauen. Die sozialpolitische Lage vom Sparzwang zum Karlschlag Fragezeichen. 4:16 Im vergangenen Jahr habe ich von einer Verte vor einer Verteilungslogik gewarnt, die soziale Arbeit allein am Kriterium von Pflicht und freiwilligen 4:29 Aufgaben bemisst. Die Entwicklung des Jahres 2025 hat Sorge bestätigt und verschärft. Der erste Entwurf zum Doppelhaushalt 4:44 2025-2026 sah in zahlreichen Feldern massive Einschnitte 4:53 vor erhebliche Kürzungen bei den psychosozialen Kontakt und Beratungsstellen. 25% weniger Mittel für das für die 5:03 kommunale Suchtberatung und das vollständige Einstellen der Landesmittel für Suchtprävention ab 2026, 5:14 um ein Paar der Vorschläge zu benennen. Dass viele dieser Kürzungen abgewendet werden konnten, ist ein Erfolg entschlossener, rechtverstandener 5:27 Interessensvertretung, getragen von unseren Fachreferaten, den Mitgliedern der Diakonie, den Fachverbänden und dem gemeinsamen 5:37 Einsatz der Liga der freien Wohlfahrtspflege. Es ist ein Beleg dafür, dass beharliches, 5:45 sachlich fundiertes Eintreten Wirkung entfalten kann. Ich sage aber ebenso deutlich, diese Erfolge sind Atempusen, 5:57 keine Entwannung. Es gibt klare Hinweise, dass der kommende Doppelhaushalt 202728 erneut unter erheblichen Spardruck 6:10 stehen wird. Was in einem Landeshaushalt mühsam verteidigt wurde, gerät im nächsten wiederunter Druck. 6:22 Besonders besorgt mich, dass die härtesten Vorschläge zur Reform des Sozialstaates auf Bundesebene 6:33 teilweise und zunächst unter Mitwirkung politischer Verantwortungsträger aus Sachsen entstanden sind. 6:44 Es hat dazu in der Folge klärende Gespräche gegeben, wo aus wiederkehrenden Sparzwängen ein struktureller Karlschlag zu werden 6:58 trot, ist eine sozialstaatliche Grenze überschritten. Was an Beratung, Hilfe und Bekleidung einmal eingestellt werden musste, lässt 7:10 sich später, wenn überhaupt, nur mit größten Aufwand und noch höheren Mitteln wieder aufbauen. In diesem Zusammenhang möchte ich eine 7:24 Aussage des Ministerpräsidenten beim diesjährigen Sommerempfang der Diakonie hervorheben. Ohne die Träger der freien 7:35 Wohlfahrtspflege, so hat er gesagt, ist in diesem Land kein Staat zu machen. 7:46 Ich halte diese Einschätzung für bemerkenswert, denn sie beschreibt zutreffend, worum es in den anstehenden 7:55 Haushaltsverhandlungen geht. Es geht nicht allein um einzelne Förderprogramme oder Haushaltstitel. Es geht um die Frage, welche soziale 8:08 Infrastruktur wir als Gesellschaft erhalten wollen. Wenn wir uns ein Land wünschen, das Menschen in Not nicht allein lässt, 8:21 dann braucht es Orte, an denen Unterstützung, Beratung, Pflege und Bekleidung konkret stattfinden. Die Diakonie und die anderen Verbände 8:34 der freien Wohlfahrtspflege sind wesentlicher Teil dieser Infrastruktur, um nicht zu sagen dieser Kultur. 8:46 Deshalb werben wir dafür, soziale Ausgaben nicht allein als Kosten zu betrachten, sondern als Investition in unser gesellschaftliches für und 8:56 miteinander, für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Hier zeigt sich auch die Tragfähigkeit 9:07 unseres stärksten Arguments, das der Subsidiarität, die rechtliche Architektur, die die Partnerschaft von Staat und freier 9:20 Wohlfahrtspflege begründet, vom Sozialstaatsprinzip des Grundgesetzes über Artikel 1 Wort 10, Absatz 2 der sächsischen Verfassung 9:33 bis zum evangelischen Kirchenvertrag ist kein historisches Ornament. Sie ist ein belastbarer Anker in jeder Verhandlung mit Land und Kommunen. 9:48 Die Diakonie und die anderen Wohlfahrtsverbände gehören weder auf die Seite des Staates, noch auf die Seite privater Anbieter. 10:00 Sie ermöglichen im Auftrag der Zivilgesellschaft, also von uns Daseinsfürsorge. 10:09 Und genau diese Mittelstellung gilt es zu verteidigen. Diese Mittelstellung ist für uns als die Diakonie zugleich theologisch begründet. 10:22 Die Diakonie ist kein der Kirche bloß angegliederter Sozialbetrieb. sondern Wesens und Lebensäußerung der Kirche selbst, wie es auch in der 10:35 Verfassung steht. Schon die Apostelgeschichte erzählt, wie die junge Gemeinde neben Verkündigung und Gottesdienst 10:47 eigenschen für den Dienst an den Tischen eingesetzt hat. Die Sorge für die Bedürftigen gehört von Anfang an zum Kern dessen, was Kirche ist, nicht zu 11:02 ihrem entbrlichen Rand, wo Christus selbst sich mit den hungernden, Fremden und Kranken identifiziert, 11:12 was ihr getan habt, einen von diesen meinen geringsten Brüdern und Schwestern, das habt ihr mir getan. ist diakonisches Handeln Gottesdienst im 11:24 Alltag der Welt. Das ist mehr als eine fromme Rahmung eines der sechs Spitzensverbände der freien Wohlfahrtspflege. 11:36 Es ergibt sich daraus viel mehr eine nüchterne Konsequenz. Wer an der Diakonie spart, kürzt nicht an einer freiwillig 11:48 Zusatzleistung. sondern beschneidet einen Vollzug der Kirche und einen Auftrag, den der Freistaat Sachsen im evangelischen Kirchenvertrag von 1994 12:01 ausdrücklich anerkannt hat und zu dessen Förderung er sich verpflichtete. Diese Selbstbindung ist, ich sagte es, kein historisches Relikt, sondern ein 12:14 gegenwärtig gültiges Versprechen. Wenn wir also für verlässliche Rahmenbedingungen werben, verteidigen wir nicht Besitzstände 12:25 eines Verbandes. Wir treten dafür ein, dass die evangelische Kirche ihren von Christus gegebenen 12:33 und vom Staat anerkannten Auftrag zur tätigen Nächsten Liebe auch morgen noch strukturiert wahrnehmen kann. 12:44 Verbunden bleibt damit die Forderung, dass wir gemeinsam mit den Landkreisen und Städten erheben, die wir gemeinsam mit den Landkreisen 12:55 und Städten erheben. Das sogenannte Konnektitätsprinzip, wer bestellt, zahlt. Dieses Prinzip muss neu ausbalanciert 13:05 werden. Solange auf Bundesebene Leistungen beschlossen werden, die vor Ort ohne ausreichende Gegenfinanzierung umzusetzen sind, geraden sowohl die 13:16 kommunalen Haushalte und mit ihnen die freie Wohlfahrtspflege strukturell unter Druck. 13:26 Verantwortung in der Liga Stimme für die soziale Infrastruktur. Im Jahr 2026 hat die Diakonie Sachsen tun gemäß für 2 Jahre den Vorsitz in der 13:41 Liga der freien Wohlfahrtspflege in Sachsen übernommen. Diese Aufgabe ist Verantwortung und Chance zugleich. 13:51 Sie verstärkt unsere Möglichkeit gemeinsame Anliegen der freien Wohlfahrtspflege mit einer Stimme mit einer Stimme in den 14:01 politischen Diskurs einzubringen in einem Moment, in dem genau diese gemeinsame Stimme dringender gebraucht wird denn je. 14:12 Sozialpolitische Lobbyarbeit ist für uns kein Zweck. Lassen Sie mich eine kleine Erklärung zu dem Wort Lobby sagen. Lobby ist etymologisch 14:24 eine Art Wandelhalle in antiken Gebäuden und auch in Klöstern, wo Gespräche geführt worden sind. Und genau das ist die Arbeit der Diakonie bzw. Weise der 14:37 freien Wohlfahrtspflege. Wir führen Gespräche, um unsere Verantwortung zum Auszug zu 14:49 bringen für diejenigen, die auf Unterstützung angewiesen sind und gegenüber den Mitarbeitenden, die diesen Dienst tragen. 14:59 Dabei haben wir gelernt, dass diese Arbeit nur dann glaubwürdig ist, wenn sie nicht im Klagermodus verhart. Wer ausschließlich Defizite beschreibt 15:12 undkräbt die eigene Wirkung. Unsere Aufgabe ist es, die Innovationskraft und die gesellschaftliche 15:20 Unverzichtbarkeit diakonischer Arbeit sichtbar zu machen und zugleich die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, um die es geht, 15:31 nicht die Institution, die von ihnen spricht. Umso wichtiger sind Orte, an denen Menschen Gemeinschaft erfahren. 15:42 Unsere Beratungsstellen, Pflegeeinrichtungen, Kindertagesstätte und Kirchgemeinden sind solche Orte. Sie schaffen Beziehungen, wo Vereinzlung 15:53 trot. Sie ermöglichen Begegnungen, wo gesellschaftliche Kräben wachsen. Diakonie trägt damit nicht nur zur 16:03 sozialen Sicherung bei, sie trägt auch zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei, zum für miteinander in unserem Zusammenleben. 16:17 Diakonie als Resonanzraum der Kirche. Ich komme noch einmal auf den Begriff von Hauptmutrosa zurück, der Resonanz. 16:31 Für mich ist er mehr als eine soziologische Kategorie. Resonanz meint Beziehungen, die einander zum Klingen und 16:40 mitschwingen bringen. Für uns ist das die gelebte Nächsten Beziehungen, die tragen und verändern. Diakonie ist in diesem Sinne ein 16:52 Resonanzraum der Kirche, ein Ort, an dem Menschen erleben, dass sie wirksam sind und etwas bewirken können. John Johann Henrich Wichern, 17:08 auf dem die organisierte Diakonie zurückgeht, hat dies 1848 auf dem Witttenberger Kirchentag mit dem berühmten Satz festgehalten: 17:19 "Die rettende Liebe müsse der Kirche ebenso eigen sein wie das Wort der Predigt. Verkündigung und Tat gehören untrennbar zusammen. 17:32 Die neuere Diakoniewissenschaft hat diesen Zusammenhang weiter aus buchstabiert. die versteht diakonisches Handeln als 17:41 gelebte Antwort auf das biblische Doppelgebot der Gottes und Nächsten Liebe und als Kongression der 17:50 Rechtfertigungsbotschaft. Weil der Mensch seiner Würde nicht seiner Leistung verdankt, sondern sie ihm von Gott unbedingt 18:01 zugesprochen ist, begegnet die Diakonie jeden Menschen, ob pflegebedürftig, verschuldet, geflüchtet oder am 18:13 Lebensende als unverfügbarem Gegenüber von eigenem unantastbar Wert. Genau hier berührt sich die theologische Tradition 18:27 mit dem Resonanzbegriff. Wo der Mensch nicht als Fall verwaltet, sondern als Person geachtet wird, entsteht jene tragende Beziehung, die 18:42 wir nächsten Liebe nennen. Das wird in unserem Jahresbericht, der Ihnen vorliegt, ich darf Ihnen einmal in die Höhe geben. 18:57 Das wird in unserem Jahresbericht, der Ihnen vorliegt, immer wieder konkret vor Augen gemalt. in der Heilerziehungspflegerin, 19:08 die sagt: "Hier bin ich angekommen, im Erzieher, der nach drei Anläufen sein Beruf als Berufung erlebt. 19:19 in der jungen Frau aus Brasilien, die nach langem bürokratischen Weg heute Fachkraft im Haus Salem ist, in den rund 180 Freiwilligen, die bei uns entdecken, 19:35 wer sie sein wollen. Wir machen nächsten Liebe zum Beruf, unser Jahresthema 2025-2026. 19:46 Das ist kein gefälliger Slogan. sondern beschreibt unseren Auftrag präzise. 19:55 Ich habe im vergangenen Jahr von den Gottesfürchtigen gesprochen, von jenen Mitarbeitenden, die nicht konfessionell gebunden sind 20:07 und sich dennoch bewusst dem Geist der Diakonie verbunden fühlen. Dieser Befund gilt unverändert. Inzwischen sind weniger als die Hälfte 20:20 unserer Mitarbeitenden konfessionell gebunden und doch tragen sie die Atmosphäre, das Klima, den Geist, 20:30 den sie selbst benennen, wenn man sie fragt. Denn dieser Geist bleibt eingebettet in die lange jüdische 20:41 christliche Tradition der Gottes und Nächsten Liebe. Er hält unsere erhält in unserer sekäularisierten Gesellschaft die 20:50 Gottesfrage wach. Darin liegt der diakonische Mehrwert, der über jede öffentliche Refinanzierung hinausgeht. 21:03 Ein Ausblick. Niklas Lumann wird der die Definition zugeschrieben. 21:12 Vertrauen ist die Bereitschaft, das Risiko einzugehen, dem anderen gute Absichten zu unterstellen. Das hätte ich vorhin auch bei dem Bericht in der 21:22 Kirchenleitung erwähnen können. Und ein weiteres Zitat: "Wer Vertrauen erweist, nimmt die Zukunft vorweg. In den kommenden biblisch gesprochenen 21:37 mageren Jahren ist es uns als Vorstand, gemeinsam mit meiner Kollegin Katlin Westfall, die hinten auf der Bank sitzt, ist es uns als Vorstand wichtig, an 21:52 einer Kultur des Zutrauens mitzuarbeiten und so die Zukunft der besseren Jahre vorwegzunehmen. Zutrauen ist dabei kein naiver 22:04 Optimismus, sondern eine bewusste Entscheidung, Zukunft durch Zutrauen zu ermöglichen. Dabei geht es nicht allein um das 22:16 Verwalten knapper Ressourcen. Es geht um die Frage, welche Kirche und welche Diakonie wir in den kommenden Jahren sein wollen. 22:27 eine Kirche, die sich von ihren Grenzen her bestimmen lässt oder eine Kirche, die aus ihrem Auftrag heraushandelt. Ich bin überzeugt, die Zukunft entsteht 22:40 dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen und einander etwas zutrauen. Konkret heißt das für das kommende Jahr: Den Ligavorsatz Vorsitz werden wir 22:54 nutzen, um die gemeinsamen auf Anliegen der freien Wohlfahrtspflege wirksam in die Verhandlung zum Doppelhaushalt 23:03 2027-202 einzubringen. Sachlich fundiert mit einer klar Haltung und Gesprächsbereitung. 23:15 Den Schutz vor sexualisierter Gewalt bauen wir entschieden weiter aus. Die Verabschiedung der des Gewaltschutzkonzepts für unsere 23:24 Geschäftsstelle und die Umsetzungsrichtlinie für unsere Mitglieder wurden 2025 erste Multiplikatoren und 23:35 Multiplikaturen im Konzept hinschauen, helfen, handeln qualifiziert. Rund 100 weitere werden im Laufe des Jahres folgen. Dieses Anliegen hat für 23:49 uns höchste Priorität. Den verantwortlichen Einsatz künstlicher Intelligenz begleiten wir auf der Grundlage unserer Leitlinien weiter mit 24:00 dem Ziel Datenschutzkonforme und rechtssichere Lösung für unsere Träger zu finden. Zugleich entwickeln wir für unsere 24:09 Geschäftsstelle und unsere Kommunikation so weiter, dass wir unsere Mitglieder auch künftig verlässlich unterstützen 24:21 können. Dieses Vorhaben verbindet eine Überzeugung. Ohne die Haltung des Zutrauens gehen wir zwar weniger Risiko 24:32 ein, würden aber konstruktiv nichts gewinnen, wäre nicht in Resonanz mit den Menschen, die uns anvertraut sind. Ich komme zum Schluss und der ist mit Dank 24:45 verbunden. Die Diakonie lebt von der Haltung derer, die sie tragen, von ihrem täglichen Engagement, ihrer 24:55 Fachlichkeit, ihrer Bereitschaft, sich für andere einzusetzen, oft über das Erwartbare hinaus. In Zeiten, in denen nicht nur 25:05 Ressourcen knapp, sondern auch Planungs und Handlungsspielräume eingeschränkt sind, ist das keine Selbstverständlichkeit. 25:14 Ich danke den rund 28 000 Mitarbeitern in unseren Mitgliedseinrichtungen, den Leitungen, den vielen tausend ehrenamtlichen und allen 25:25 Verantwortlichen für ihre Arbeit, ihre Geduld, Ihre Klarheit und ihre Ausdauer. Die Diakonie ist mehr als ein Zusammenschluss von Einrichtungen. 25:38 Dies ist Ausdruck einer gemeinsamen Haltung in der Matrix von Fachlichkeit, Glauben und Verantwortung. Wir machen Nächsten Liebe zum Beruf, 25:50 leben vom Zutrauen in die Kraft der Werke, der Einrichtungen, der Dienste sowie in die Bereitschaft der politischen 26:01 Entscheidungsträgerinnen und Träger soziale Verantwortung immer mitzudenken und zu übernehmen. In diesem Sinne gehen wir mit Zutrauen 26:11 in die zweite Jahreshälfte 2026. im Dienst am Menschen und zur Ehre Gottes. Ich danke Ihnen, dass Sie mir so lange zugehört haben. 26:28 Liebe Sinne,