Zum Inhalt springen
L

Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).

Freundschaft mit Gott - (wie) geht das?

Jenseits des Gewöhnlichen6:22 2.088 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 33 Zeilen
Herunterladen
  1. Hier sind wir! Oh, wie schön ist es hier. Da fühlt man sich gleich richtig erwartet!
  2. Willkommen. Irgendwie bekommt man doch eine Ahnung, wie Gott sein muss. Diese gewaltige Größe...
  3. Ja, aber ich denke, da kann man seine Gegenwart fast mit Händen greifen, ja? Weißt du, ich glaube, man wünscht sich Freundschaft mit Gott.
  4. Freundschaft mit Gott: eine echte Lebenskunst, und darum geht es heute in unserem Video. Ich freue mich schon: Berge wir kommen!
  5. Freundschaft mit Gott! Weißt du, was mir da einfällt? Sag mal. Ich weiß noch genau als mir eine Freundin sagte, dass andere das oft nicht verstehen konnten, wenn sie sagt, dass sie
  6. Gott liebt. Ich war wohl auch in dem moment irgendwie ein bisschen perplex als ich das gehört habe. Ich dachte "Gott lieben?" Ich meine, ich bin
  7. katholisch aufgewachsen aber die hat das mit so einem Nachdruck gesagt, dass ich dachte, moment mal: kann man denn Gott wirklich
  8. so lieben, wie man einen Mensch lieben kann? Also echt mit dem Herzen? Ich habe gedacht, so eine Beziehung zu diesem allmächtigen Wesen aufbauen wie zu einem guten
  9. Freund, wie geht denn so was? Das ist so eine Frage: wie kann ich überhaupt eine Beziehung zu Gott aufbauen?
  10. Ich denke eben grad an so eine spannende Frau, eine moderne Heilige: Madeleine Delbrêl. Sie ist Anfang des letzten Jahrhunderts in Frankreich aufgewachsen -total atheistisch - und sie hat eben auch
  11. die Sehnsucht gehabt, irgendwie Gott zu finden. Und weißt du, was sie gemacht hat? Nein. Sie sagt, "ich entschloss mich zu beten". Einfach so, ganz verblüffend, ohne genau
  12. zu wissen, wie das geht. Sie hat es eines Tages einfach gemacht. Und an vielen anderen Tagen auch und dann hat sie lesend und nachdenkend
  13. Gott gefunden und in dem sie gebetet hat, hat sie auch gespürt, dass es eher umgekehrt ist, dass Gott sie findet und, dass er eine lebendige
  14. Wirklichkeit ist. Und dann sagt sie eben genau dasselbe, wie deine Freundin, das finde ich so schön, dass man Gott lieben kann wie man
  15. eine person liebt. Was für eine schöne Kapelle! Guck mal, mittendrin in dieser herrlichen Landschaft! Das ist ja wie gemalt.
  16. Und ich glaube, wenn ich Gott wäre, würde ich auch gerne hier leben. Das ist ja schön, meine Güte! Ein Schmuckkästchen!
  17. So schön! Ich finde da kommt man richtig zur Ruhe. Und die Beziehung zu Gott kann wachsen. Das ist es genau, das ist genau beten:
  18. einfach da sein in der Gegenwart Gottes, ein wenig verweilen und zur Ruhe kommen. Er ist da, er hört uns zu und auch ich kann ihn hören. Also nicht nur unsere eigene
  19. Bitten vorbringen und sprechen, sonst ist es ja so ein monolog aber Gebet ist eben auch ein Dialog. Da kommt ja auch was zurück
  20. und das muss ich spüren und da brauche ich auch Zeit dafür. Weißt Du, wenn ich mir jeden Tag ein bisschen Zeit nehme mit Gott, dann merke ich: die Welt ist Gottes so voll!
  21. Ich kann ihn überall begegnen, überall sehen und seine Stimme wahrnehmen, er spricht ja durch alles: spricht durch die Menschen, durch
  22. das Geschehen des Alltags, durch Tiere durch Blumen durch so viel! Und dadurch will er auch mir ganz nahe sein. Und er spricht auch immer: also am Tag und auch in der Nacht.
  23. Am Ende des Tages komme ich zu ihm, lege alles zurück in seine Hände, vertraue mich ihm an mit meinem
  24. ganzen Leben. Und wenn ich aufwache, ist er da, dann kann ich wieder mit Gott sprechen. Und er geht mit mir den Tag entlang, der ist immer dabei. Das ist doch
  25. wunderschön! Er ist einfach immer da. Ja wir brauchen also Zeit für Gott - an einem
  26. schönen Ort. Und es gibt auch eine ganz einfache Formel, die man sich merken kann: Nämlich, die heißt, 3 x 5. 3 x 5? erkläre mal mehr.
  27. Okay. Das erste heißt: fünf Minuten am Tag - eine tägliche kleine Auszeit mit Gott, in der ich einfach mit ihm alleine zusammen sein kann. Dann: fünf Stunden im Monat.
  28. Also praktisch ein Tag im Monat mit einer längeren Zeit für Gott, wo ich einfach bei ihm sein kann. Und außerdem noch fünf Tage im Jahr: eine richtige
  29. echte Auszeit - Am besten mit stillschweigen - um alles mal wieder ein wenig zu ordnen in unserem Leben und sich neu
  30. auszurichten und zu orientieren für das, was kommt. Das ist ein richtig guter Tipp. Das kann man sich doch gut merken 3 x 5. Und ihr?
  31. Probiert es doch auch mal aus - am besten gleich ab heute: drei mal fünf für die Freundschaft mit Gott. Ach: so ein schönes Gespräch über Gott und die Welt,
  32. da geht es doppelt so gut auf unserem Weg weiter. Wir wandern jetzt weiter aber wir freuen uns schon auf das nächste Mal!
  33. Dann macht's gut und bis bald wieder!