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IDEA TV 13 10 22 - BFP-Präses - Bioethik und Glaube - Bibel und Koran
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 19 Zeilen
- Hallo und herzlich willkommen bei IDEA TV, Die Integration von Migranten gelingt nicht über Hautfarbe, Essen oder Kultur, sondern
- über Jesus Christus: Das sagte der Präses des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden, kurz BFP, Friedhelm Holthuis, gegenüber IDEA.
- Es sei eine „Erfolgsgeschichte“, dass es dem BFP gelänge, Menschen mit anderem ethnischen Hintergrund zu integrieren.
- Ein weiterer Schwerpunkt des BFP sei die Gründung neuer Gemeinden, sagte Holthuis. Er wurde Ende September zum Präses gewählt.
- Bioethik und christlicher Glaube: Können diese beiden Bereiche zusammen funktionieren? Darüber haben wir mit Harald Binder gesprochen.
- Er ist Chemiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der „Studiengemeinschaft Wort und Wissen“. In ethischen Diskussionen, etwa darüber, ob Schweineherzen bei Menschen implantiert
- werden dürfen, suchten Christen oft pragmatische Lösungen, so Binder. Für biblische Kriterien scheint mir vor allem wichtig zu sein, welches Bild vom Menschen
- haben wir? Wir lesen in der Bibel, dass der Mensch sterben muss, weil er Sünder ist, das heißt alles
- einzusetzen, damit der Mensch weiter, länger immer weiterleben kann. Das ist laut Harald Binder mit biblischen Kriterien nicht vereinbar.
- Da muss man sehr gut abwägen. Außerdem würde ich sagen, dass eine christliche Position nicht pauschal immer ein gutes Kriterium
- gibt, was jetzt wirklich richtig ist und was nicht. Dennoch hätten Christen immer die Möglichkeit der Vergebung, wenn Dinge falsch gemacht würden.
- Der christliche Verein „Studiengemeinschaft Wort und Wissen“ beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Ursprung des Lebens in der Evolution und dem Verlauf biblisch relevanter Ereignisse.
- „Koran und Bibel: Ein synoptisches Textbuch für die Praxis“: So lautet der Titel des neuen Buches von Prof.
- Wolfgang Reinbold, dem Beauftragten für Kirche und Islam der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.
- Das Werk soll als Grundlage für den interreligiösen Dialog dienen. 114 Suren des Korans werden vergleichbaren biblischen Texten gegenübergestellt.
- Mehr als zwei Drittel des Korans enthalten demnach Bezüge zu biblischen Geschichten, Figuren und Begriffen.
- Einig seien sich beide Religionen in ihrem Lob der Schöpfung Gottes und bei den Regeln für gutes menschliches Miteinander.
- Im Bezug auf die Person Jesu und die Trinität Gottes herrsche Uneinigkeit. Soweit die IDEA TV-Nachrichten.
- Ihnen noch eine gesegnete Zeit. Tschüss und bis bald.