Die Heisenbergsche Unschärferelation Physik - simpleclub https://www.youtube.com/watch?v=pBekV7dXdfY Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Das ist Jan. Jan hat letzt über alle Schauspielerinnen und Promis eine Tabelle gemacht, wie scharf sie sind. So Milak Kunis, Emma Watson und die ganzen 0:07 anderen. Jan nennt die Tabelle seine unschärfe Relation, die gibt an, wer scharf und wer unscharf ist. Jan ist aber nicht der einzige mit einer 0:15 unscharfe Relation. Früher hat schon mal einer ein aufgestellt, der Typ ist Werner Heisenberg und war ein richtiges Brain. Und Brains machen nicht solche 0:23 Tabellen wie Jan. Die stellen komplizierte Ausdrücke auf. Das hat Heisenberg gemacht. Er hat die Heisenberg Unschefrelation aufgestellt 0:30 und auf die werfen wir heute mal ein Auge. Haikos, kennt ihr noch den 0:41 Einzelspaltversuch? Richtig, das war der hier. Wir hatten Licht, das durch einen ganz kleinen Spalt fällt und am Ende hat sich durch Überlagerung der Wellen ein 0:50 Bild der Intensitätsverteilung auf dem Schirm ergeben. Danach habt ihr ja in der Schule festgestellt, dass der Einzelspaltversuch auch mit 0:57 Quantenobjekten so funktioniert, also mit Elektronen, Photonen, Ionen mit allen Teilchen eben. Die Intensitätsverteilung auf dem 1:06 Schirm hinten bleibt aber gleich. Unser Experiment vom Einzelspalt behalten wir wie gehabt in Erinnerung. Wir schießen jetzt nur anstatt Lichtphotonen mal 1:14 Elektronen durch. Die kann sich jeder besser vorstellen. Elektronen waren Quantenobjekte und ein Quantenobjekt war Teilchen und Welle. Was hat ein Teilchen 1:23 immer? Klar, ein Teilchen hat immer einen Ort, eine Stelle an dem es ist. Ich bin Teilchen und sitze gerade vor meinem Mikro und du vom Laptop. Was hat 1:32 eine Welle? Die breitet sich aus ziemlich schnell sogar. Sie hat keinen Ort, sie ist überall. Aber eine Welle hat eine Richtung und eine 1:41 Geschwindigkeit. Damit hat sie einen Impuls. Der Impuls gibt nämlich Geschwindigkeit und Richtung eines Objektes an. Und klar, ein Teilchen hat 1:49 keine Richtung, damit hat es keine Impulsbestimmung. Ein Quantenobjekt war doch aber Teilchen und Welle. Hat es dann einen genauen Impuls oder einen 1:58 genauen Ort? Die Frage hat sich Heisenberg gestellt. Kann ich den Ort und den Impuls eines Quantenobjektes beides sehr genau bestimmen? Dazu hat 2:07 Heisenberg den Einzelspalt betrachtet. Heisenberg hat sich folgendes überlegt. Vor dem Spalt ist der Impuls des Quantenobjektes gut definiert. Klar, wir 2:16 kennen die Richtung des Strahls und damit des Quantenobjektes, aber wir kennen den Ort nicht. Es könnte überall in dem blauen Bereich sein. Also Impuls 2:24 hier ist top, Ort ist flop. Gehen wir mal in den Einzelspalt rein. Na ja, hier können wir den Ort des Quantenobjektes ziemlich genau bestimmen. Irgendwo im 2:33 Spalt muss es sein. Also im hier markierten Bereich. Wie sieht es mit dem Impuls aus? Na ja, der ist se kacke. Der geht zwar 2:41 teilweise nach vorne, aber im Einzelspalt gibt es einen Querimpuls auf das Quantenobjekt. Da wird ja das Quantenobjekt so abgelenkt, s dass am 2:49 Ende das Interferenzmuster des Einzelspaltes entsteht. Und das kann man ja nicht vorhersagen. Addieren wir beide Impulse, erhalten wir den Gesamtimpuls 2:57 und der ist wieder völlig unbekannt. Was ein Scheiß. Wir können mal festhalten, dass wir nicht Ort und Impuls gleichzeitig sehr exakt bestimmen 3:05 können. Das hat Heisenberg aber nicht sehr gefallen. Das man genial und dann muss man sich geschlagen geben. Aber nicht super Heisenberg. Der hat das 3:12 Ganze noch analysiert und eine Formel aufgestellt. Die kann man herleiten, muss man aber nicht. Die ist nämlich total einfach. Sie heißt Delta X mal 3:21 Delta P = H. Delta ist übrigens das komische Dreieck. Delta X ist unsere Ortsunschärfe, also wie groß der Bereich ist, in dem sich das Quantenobjekt 3:30 befinden kann. Ist die Ortsunschärfe groß, dann wissen wir nicht, wo das Teilchen ist. Der Ort ist einfach unscharf angegeben. Das ist der Fall vor 3:39 dem Spalt. Hier kann das Objekt ja überall sein, haben wir vorhin geklärt. Unsere Ortsunschärfe Delta X ist somit sehr groß. Zurück zur Formel. Wenn Delta 3:48 X die Ortsunschärfe ist, was ist dann Delta P? Klar, die Impulsunschärfe, die ist wie die Ortsunschärfe. Ist der Impuls klar 3:56 definiert, dann ist die Impulsunschärfe sehr klein. Ist der Impuls allerdings unbekannt, dann ist die Impulsunschärfe sehr groß. Klar, der Impuls ist unscharf 4:05 definiert. Bleibt noch klein H. Klein H ist das Planche Wirkungsquantum. Das ist dann in der Klausur immer angegeben, weil es ja eine 4:13 Konstante ist. Die Ortsunchärfe Delta X mal die Impulschärfe Delta y ergibt also immer das Planche Wirkungsquantum. Wenn wir den Ort eines Teilchens ganz 4:24 genau kennen, dann ist Delta X sehr klein. Folglich muss dann die Impuls und Schärfe Delta P riesengroß sein. Das Produkt muss ja immer H sein, weil wenn 4:33 ich fast null habe, muss ich das mitweils riesig große multiplizieren, um wieder einen erkennbaren Wert zu erhalten. Und eine große Impulschärfe 4:39 bedeutet dann, dass wir den Impuls eigentlich nicht kennen. Und das Ganze hat sich Heisenberg überlegt und dann an unserem Einzelspaltbeispiel von vorn 4:47 bewiesen. Also nur diese Formel merken und eben, dass nur entweder der Ort oder ein Impuls scharf bestimmt werden kann. Beides gleichzeitig kann man niemals 4:55 ganz genau bestimmen. Also gucken wir uns noch mal den Einzelspalt an. Wenn ihr verstehen wollt, warum da hinten so ein Muster rauskommt, dann zieht euch 5:03 unser Video zum Doppelspalt ein. Dazu einfach hier klicken oder den Link in der Beschreibung aufrufen. Und passend zum Anfang eine Frage: Schreibt mal eure 5:11 Unchärfer Relation in die Comments. Welche Promis würdet dir gerne mal daten und welche überhaupt nicht? Also ich werde ja bei Milaun ist ganz spät dies 5:17 eine Waffe von dem Herrn. In dem Sinne genug dummes Gelaber. Haut rein und trinkt nicht zu viel.