Alte Kirche WikiTubia https://www.youtube.com/watch?v=p0_7PcfhECw Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Der Ausdruck alte Kirche bezeichnet die ersten Jahrhunderte der christlichen Kirchengeschichte bis ungefähr 500N. CHR. Mit dieser Epochenabgrenzung ist 0:10 die Abgrenzung der Gegenstandsbereiche der Lehrstühle für alte Kirchengeschichte und mittlere und neuere Kirchengeschichte verbunden. 0:19 Zeitliche Eingrenzung. Für die zeitliche Begrenzung des alte Kirche genannten historischen Zeitraums existieren unterschiedliche Vorschläge. Zumeist 0:28 wird damit jedenfalls die Epoche vor der Abspaltung der altorientalischen Kirchen verstanden, also auch vor der theologischen Auseinanderentwicklung der 0:37 Orthodoxen und der römisch-katholischen Kirche. Die theologischen Entwicklungen, die ökumenischen Konze. Die Heiligen und Kirchenväter dieser Zeit werden mithin 0:47 in allen großen christlichen Kirchen anerkannt. Generell zur Epoche der alten Kirche gerechnet werden die Zeit des Urchristentums, die Zeit der 0:56 apostolischen Väter, der Apologeten, der frühchristlichen Meertürer, der Kirchenväter, die Reichskirche nach der konstantinischen Wende und die ersten 1:06 vier ökumenischen Konzele bis zum Konzil von 451. Für die westliche Kirche wird die Epoche der alten Kirche oft bis zum Untergang 1:16 des weströmischen Reichs gerechnet. Nach manchen Autoren auch bis zu Gregor, dem Großen, dem letzten Kirchenlehrer des Westens, der auch in der Ostkirche 1:25 anerkannt wird. Begriffe für die Kirchengeschichte in der Zeit der alten Kirche gibt es verschiedene Bezeichnungen, die sich teilweise 1:34 überschneiden. Die Jerusalemmer Urgemeinde war die erste christliche Gemeinde, die sich nach Pfingsten in Jerusalem versammelte in der Zeit von 1:42 etwa 30 bis 70. Urchristentum bezeichnet in der Christentumsgeschichte die Entstehungszeit des Christentums nach dem Tod Jesu von Nazareth um 30 oder 33. 1:54 Manche Forscher setzen sein Ende bei der Verschriftung der synoptischen Evangelien, teils auch erst mit dem Auftreten der Apollogeten in der Mitte 2:03 des zwei Jahrhunderts. Die Zeit der apostolischen Väter bezeichnet die Zeit der Kirchenväter, die wahrscheinlich persönliche Beziehungen zu Aposteln 2:13 gehabt haben oder stark von den Aposteln beeinflusst wurden. So, Kirchenväter der zweiten und dritten Generation im späten ersten und der ersten Hälfte des zweiten 2:23 Jahrhunderts. Als frühs Christentum oder früh Christentum wird teils die gesamte Epoche der alten Kirche bezeichnet, teils nur die voronstantinische Zeit, 2:33 teils auch nur die Zeit des Urchristentums. Die Zeit der lokalen und systematischen Christenverfolgungen im römischen Reich begann etwa 49 und 2:43 endete mit dem Meilen Toleran Zedikt von 313, endgültig mit der Anerkennung der christlichen Kirche als einziger Staatsreligion 391. 2:53 Wesentliche Schritte zur römischen Reichskirche waren das Dreika Kaiser Edik 380, das den 3:00 römisch-exandrinischen trinitarischen Glauben zur offiziellen Religion des römischen Reichs erklärte, um die innerchristlichen Streitigkeiten zu 3:08 beenden und das Edikt von 391 mit dem Theodosius I. Die heitnischen Kulte verbot. Nach heutiger Sicht vieler Forscher war es jedoch erst Justinian I. 3:20 der in der Mitte des sechsten Jahrhunderts im römischen Reich das Christentum tatsächlich gegen das Heidentum durchsetzte. Die römische 3:28 Reichskirche hatte gegenüber dem Staat nie die Macht der römisch-katholischen Kirche im Mittelalter, sondern war besonders im Osten immer in einem 3:36 prekäen Gleichgewicht mit der staatlichen Macht des Kaisers. Als Zeit der ökumenischen Konzilien wird die Zeit der sieben ökumenischen Konzele vom 3:45 ersten Konzil von Nezi 325 bis zum zweiten Konzil von Nezi 787 bezeichnet. Patristik ist die Wissenschaft, die sich mit der Zeit der 3:57 Kirchenväter vom 2. bis ins Jahrhundert befasst. Als Pentarchie wird die Zeit der fünf ökumenischen Patriarcharte bezeichnet. Diese Patriarcharte 4:08 existierten de facto seit dem ersten Konzil von Konstantinopel 381 und wurden 451 am Konzil vonzedon endgültig definiert. Die Pentarchie umfasste die 4:20 Patriarcharte von Rom, Konstantinopel, Alexandrien, Antiochien und Jerusalem. Die Pentarchie endete mit dem morgenländischen Schisma etwa um die 4:30 Jahrtausendwende. Organisatorische Entwicklungen. In die Zeit der alten Kirche fällt die Entwicklung vom Urchristentum zur Bischofskirche und 4:38 dann zu den fünf Patriarcharten: Alexandrien, Antiochin, Jerusalem, Konstantinopel und Rom. Bis zum Anfang des vier Jahrhunderts tauschten sich die 4:49 Bischöfe vor allem brieflich aus. Nach der konstantinischen Wende entwickelte sich ein reger Synodalbetrieb, zumal die Bischöfe nun den Kursus Publikus die 4:59 kaiserliche Post nutzen konnten. Ebenfalls in die Zeit der alten Kirche fallen die Anfänge des Mönchtums die ersten Klöster in Ägypten. Die 5:08 Ordensregeln von Basilius von Cesarea und von Benedikt von Ursia. Theologische Entwicklungen. In der Zeit der alten Kirche entstanden der Kanon des Neuen 5:18 Testaments und die allgemein anerkannten Glaubensbekenntnisse. Theologisch und philosophisch entspricht die Zeit der Patristik. Wesentliche Konflikte dieser 5:28 Zeit gibt es mit der Gnosis mit dem Schellenismus bezüglich der Christologie und bezüglich der Ekesiologie. Chronik um 33. Kreuzigung 5:38 Christi. In der Folgezeit kommt es zu vereinzelten Christenverfolgungen im römischen Reich. Um 65. Enthauptung des Paulus und 5:48 Kreuzigung des Petrus in Rom. 60 bis 95. Niederschrift der Evangelien um 125. Datum des ältesten bekannten Fragments des Neuen Testaments. Also 6:01 bereits einer Abschrift. Um 220. Kusosi beansprucht Ausnahmestellung des Bischofs von Rom 313 Konstantin der Große sichert den 6:13 Christen durch die Mailänder Vereinbarung Religionsfreiheit zu. 325 Konzil von Nikea 330 Konstantin der Große benennt Byzanz 6:25 um in Nova Roma 400 Augustinus Bekenntnisse Fußnoten Petro Barcelen Wandel der Spätantike Kaiser und Bischöfe im Widerstreit Verlag 6:39 Friedrich Pustet Regensburg 2013 ISBN 978379172 25291 56.