Drogenabhängigkeit Binogi.de https://www.youtube.com/watch?v=oQAlqrijI4A Transkript (automatisch erstellt) 0:00 [Musik] auf dem weg zur schule geht michael jeden tag durch die innenstadt 0:08 dort versammeln sich die alkoholika und drogensüchtigen michael denkt dass ihr leben ein albtraum sein muss er fragt 0:16 sich warum nehmen leute drogen wenn es ihnen so offensichtlich schadet eine person die über einen längeren 0:23 zeitraum illegale drogen einnimmt oder medikamente missbraucht wird oft süchtig süchtig zu sein bedeutet dass man ein 0:32 starkes verlangen nach der droge entwickelt und viel zeit mit dem gedanken oder versuch verbringt die 0:38 droge aufzutreiben wenn die sucht stärker ist tut man fast alles um die droge aufzutreiben 0:43 obwohl man weiß das ist der gesundheit schadet einer droge so hohe priorität einzuräumen führt mit der zeit oft zu 0:51 konflikten man verliert freunde arbeit und familie und ruiniert sich finanziell kaum jemand 0:59 will freiwillig drogenabhängig werden und dennoch eine menge leute werden es drogen können ein angenehmes gefühl von 1:07 erleichterung und genuss liefern zumindest am anfang das hat mit dem belohnungssystem unseres 1:15 körpers zu tun im belohnungssystem entstehen lustgefühle wenn wir dinge tun die wir 1:24 genießen und die gut für uns sind wie zum beispiel essen schlafen sport treiben zeit mit freunden verbringen 1:30 oder sex wenn wir dinge tun die gut für uns sind wird das belohnungssystem stimuliert und der körper sendet 1:38 neurotransmitter und hormone aus die uns entspannen und glücklich oder munter machen 1:45 endorphine sind ein beispiel für eine solche substanz das sind hormone die schmerzen lindern 1:51 und entspannen und glücklich machen wenn wir sport treiben oder verliebt sind dann setzt der körper besonders 1:58 viele endorphine frei das problem mit dem belohnungssystem ist dass es recht leicht getäuscht werden 2:06 kann und genau das passiert wenn eine person drogen nimmt das funktioniert so die 2:12 droge heroin enthält eine substanz die den körpereigenen endorphinen ähnelt sie kidnappt das belohnungssystem des 2:19 gehirns und vermittelt ein starkes gefühl der freude normalerweise steuert das gehirn wie 2:25 viele endorphine es produziert es reguliert das niveau um es stabil zu halten 2:31 deshalb ist der selige freudenrausch wenn du dich verliebt hast eher kurzlebig dass unser körper die menge an 2:39 endorphinen reguliert ist wichtig um stimmungsschwankungen zu vermeiden nimmt eine person drogen wird dieses 2:46 gleichgewicht zerstört und der körper hört auf eigene endorphine zu produzieren wenn die drogen den körper 2:53 verlassen und das passiert ziemlich schnell kann er nicht auf körpereigene endorphine zurückgreifen 2:59 der drogensüchtige fühlt sich dann richtig schlecht um das zu vermeiden kann es verlockend sein mehr drogen zu 3:06 nehmen das kann kurzfristig linderung verschaffen hat aber verheerende folgen 3:11 für die fähigkeit des körpers den endorphin spiegel stabil zu halten doch dieses mal liefert die droge nicht 3:17 mehr das gleiche gefühl der freude der körper benötigt immer mehr drogen um die gleiche wirkung zu erzielen 3:24 der körper hat sich an die droge gewöhnt die toleranz hat sich erhöht versucht man dann die droge abzusetzen 3:32 so fühlt man sich oft extrem schlecht dieses miserable gefühl aufgrund des ausbleibenden drogenkonsums nennt man 3:40 auch entzugserscheinungen diese können viele formen annehmen übelkeit kopfschmerzen schüttelfrost man 3:50 fühlt sich kalt nervös besorgt ängstlich oder sogar panisch welche entzugserscheinungen auftreten hängt 3:57 unter anderem von der droge ab an die sich gehirn und körper gewöhnt haben drogensucht ist eine komplexe 4:04 angelegenheit mit vielen komponenten die droge verschafft eine vorübergehende linderung von unangenehmen gefühl das 4:12 verlangen nach der droge nimmt viel zeit in anspruch und dominiert das leben des süchtigen es gibt konflikte mit freunden 4:19 familie und im beruf die körpereigene toleranz erhöht sich abstinenz von der droge verursacht entzugserscheinungen 4:33 [Musik] o