Angebot und Nachfrage - einfach erklärt mit Beispielen! Studyflix https://www.youtube.com/watch?v=nJV75nUuO1w Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Du fragst dich, was es mit dem Angebot und der Nachfrage eigentlich auf sich hat? Hier wird das wichtigste Modell der VWL und BWL einfach erklärt. Auf geht's. 0:08 Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander. Darunter kannst du dir jede Art von Markt vorstellen, wie den Fischmarkt, den Flohmarkt, den 0:16 Supermarkt oder auch den Aktienmarkt. All diese Märkte haben eins gemeinsam, nämlich, dass der Verkäufer und Käufer zusammenkommen, um Handel zu betreiben. 0:26 Das Angebot entspricht der Menge an Gütern und Dienstleistungen, die in einem Markt dargeboten werden. Dem gegenüber steht die Nachfrage. Diese 0:33 entspricht der Bereitschaft der Konsumenten Güter und Dienstleistungen zu kaufen. Im Prinzip werden nur dann Güter oder 0:40 Dienstleistungen angeboten, wenn es Nachfrager gibt, die tatsächlich bereit sind, das Gut zu erwerben. Wie viel angeboten und wie viel 0:48 nachgefragt wird, ist dabei abhängig vom Preis. Stell dir vor, du und deine Nachbarin, ihr geht auf den Markt, um Fisch zu 0:55 kaufen. Hier bildet ihr die Nachfrageseite. Wie viel Fisch ihr kaufen werdet, ist dabei abhängig vom Preis, zu dem der 1:02 Fisch auf dem Markt verkauft wird. Diese Preismengentabelle gibt eure Zahlungsbereitschaft in Abhängigkeit von der Menge an. Du und deine Nachbarin, 1:11 ihr würdet zusammen vier Fische kaufen, wenn der Preis gleich 3 € ist. Trägst du nun diesen und die anderen Datenpunkte in dein Preismengendiagramm 1:20 ein, erhältst du eure Nachfragekurve. Im Normalfall gilt: Umso geringer der Preis, desto höher ist eure nachgefragte Menge. Diesen Zusammenhang nennt man 1:30 auch das Gesetz der Nachfrage. Dem gegenüber stehen die Fischverkäufer. Allgemein kann es sich beim Angebot um Rohstoffe, Produkte, aber auch um 1:39 Dienstleistungen handeln. Wie viel Fisch die Anbieter verkaufen, ist ebenfalls abhängig vom Preis. Betrachte diese Preismengentabelle. 1:48 Du siehst, dass die Händler mehr Fisch verkaufen, wenn der Preis von Fisch hoch ist. Wenn der Preis höher ist, steigen auch 1:55 die Ertragschancen. Als Konsequenz wird mehr verkauft. Diesen Zusammenhang bezeichnet man als Gesetz des Angebots. 2:04 Jetzt weißt du, wie die einzelnen Kurven entstehen und was sie aussagen. Im Markt treffen Angebot und Nachfrage nun aufeinander. Du und die Fischhändler 2:12 verhandeln auf dem Markt, um einen Preis festzulegen, mit dem beide zufrieden sind. Zur Wiederholung, je niedriger der 2:20 Preis, desto höher ist deine nachgefragte Menge. Umgekehrt gilt aber auch, je höher der Preis, desto höher ist die angebotene Menge. 2:29 Das bedeutet, es muss einen Preis geben, bei dem die nachgefragte Menge genau der angebotenen Menge entspricht. Diese Situation bezeichnet man als 2:36 Marktgleichgewicht, welches im Schnittpunkt der beiden Kurven entsteht. Der Preis, zu dem dort gekauft und verkauft wird, ist der 2:43 Gleichgewichtspreis. Wenn der Fisch 4 € kostet, kauft ihr drei Fische ein. Gleichzeitig sind die Händler bereit bei einem Preis von 4 € 2:52 drei Fische anzubieten. Du siehst, dass bei einer bestehenden Nachfragekurve der Preis die 2:58 nachgefragte Menge verändert. Das gleicht einem hoch oder runterrutschen auf der Kurve. Es kann aber auch passieren, dass sich 3:06 die Nachfrage selbst und unabhängig vom Preis verändert. Analog gilt das auch für die Angebotskurve. 3:12 In beiden Fällen führt das zu einer Verschiebung der gesamten Kurve nach rechts bzw. links. Wie das funktioniert, siehst du in den 3:21 Videos zur Angebots- und Nachfragekurve. Merke dir, dass Angebot und Nachfrage auf einem Markt aufeinander treffen. 3:30 Entspricht die nachgefragte Menge der angebotenen Menge, liegt das Marktgleichgewicht vor. Dir hat das Video gefallen? Noch mehr 3:38 kostenlose Videos gibt's auf studyflix.de. C.