Radikalische Polymerisation | Chemie Endlich Verstehen Chemie Endlich Verstehen https://www.youtube.com/watch?v=n8QjJ4smOhM Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Chemie endlich verstehen. Heute mit dem Thema Radikalische Polymerisation als Vorwissen braucht ihr 0:06 eigentlich nur das grundlegen Wissen über Kunststoffe. Bei der radikalische Polymerisation werden Monomere die 0:14 Doppelbindung enthalten zu Polymeren verknüpft. Grundsätzlich sieht also ein Monomere so aus, dass wir mindestens eine 0:22 Doppelbindung haben und dann einen beliebigen Rest, der kann groß oder klein sein. Das ist sehr, sehr unterschiedlich. 0:28 Diese Monomere werden in der Polymerisation zu einem langkettigen Polymer verknüpft. Eine solche Darstellungsweise würde sich 0:37 jetzt Formelausschnitt nennen. Da man aber nicht immer so einen riesigen Formelausschnitt zeichnen möchte, gibt es 0:44 auch die Darstellung als Repetiereinheit, wo man quasi nur die kleinste sich wiederholende Einheit darstellt. Das kleine n hier unten 0:52 gibt einfach nur an, dass es sich beliebig oft wiederholen kann. Wie kommen wir nun aber von diesem Monomere zu einem solchen 1:01 Polymer? Bei der radikalischen Polymerisation brauchen wir erst einmal ein Starter Radikal. Als Beispiel gibt es 1:08 zum Beispiel Dibenzoylperoxid als Ausgangsstoff. Es gibt aber verschiedene und darum diesen Stoff 1:14 nur als kleines Beispiel. Dibenzoylperoxid verfügt über eine Peroxid Bindung diese hier und die ist sehr instabil 1:23 und kann leicht gespalten werden. Sobald diese gespalten ist, haben wir zwei gleichförmige Moleküle, die jeweils ein 1:31 Radikal tragen das ist, ein freies beziehungsweise ungepaartes Elektron, das sehr sehr reaktiv ist. Da es ja verschiedene Verbindungen 1:41 gibt, die als Radikal dienen können, kann man das ganze auch abkürzen. Einfach mit der Kurzschreibweise, die 1:48 folgendermaßen aussieht das heißt wir haben ein beliebiges Starterradikal. Wenn wir nun das Starterradikal haben, 1:55 findet als nächstes der Kettenstart statt. Beim Kettenstart reagiert ein Radikal mit dem ersten Monomer. Dabei verbindet sich das 2:04 Radikal mit einem Elektron aus dieser einen Bindung aus der Einen Elektronpaarbindung und das übrige Elektron bleibt übrig. 2:13 Das heißt wir bekommen diese Verbindung. Das Radikal hat eine Verbindung zum Kohlenstoff eingegangen. Die Doppelbindung ist 2:21 so nicht mehr vorhanden und das übrige Elektron, das hier noch übrig war, ist nun als radikal am Ende des Monomers. 2:30 Von hier aus gibt es das Kettenwachstum, das heißt die Kette wächst immer weiter. Wir haben das Molekül aus dem Ketten Start 2:38 mit dem freien Radikal. Dieses reagiert nun wieder mit dem nächsten Monomer und zwar mit der gleichen Reaktion. 2:45 Das Radikal verbindet sich mit einem Elektron aus der Doppelbindung. Ein Elektron bleibt übrig und wir haben ein 2:52 verlängertes Molekül mit einem Radikal. Das Wachstum des Polymers kommt irgendwann zum Erliegen und zwar in der Kettenabbruchreaktion. 3:02 Wenn ein Polymer mit radikal, das beliebig lang ist, mit einem weiteren Polymer mit radikal reagiert. 3:12 Diese beiden verbinden sich dann einfach und wir kriegen eine Elektronenpaarbindung. Dazu gibt es noch einen weiteren Mechanismus 3:21 für den Kettenabbruch. Und zwar die Reaktion von einem Polymer mit radikal, mit einem Radikalstarter. 3:28 Das Produkt sieht dann folgendermaßen aus Die beiden Radikale verbinden sich und wir erhalten ein Polymer, das sowohl am Anfang 3:36 als auch am Ende einen Radikal Starter trägt. Ich hoffe ihr habt alles verstanden. Bis zum nächsten Mal.