Ökologie [Einführung/Zusammenfassung] - Abitur [Biologie, Ökologie, Oberstufe] - [1/10] TeacherToby https://www.youtube.com/watch?v=n-ESRsCO44g Transkript (automatisch erstellt) 0:01 [Musik] in diesem video geht es um das themengebiet ökologie das in der regel 0:12 ein gesamtes schulhalbjahr im fach biologie thematisiert wird und ebenso abitur relevant ist dieses video dient 0:19 lediglich als grundlage video das soll sowohl als einführung als auch zusammenfassung wesentlicher inhalte des 0:24 themengebieten und vor allen dingen relevante fachbegriffe erläutert komplexere zusammenhänge zu einzelnen 0:31 themen werden in weiteren videos ökologie behandelt ökologie darunter versteht man die erforschung von 0:38 wechselbeziehungen zwischen organismen sowie zwischen organismen und ihrer abo tischen wurden belebten umwelt natürlich 0:46 stehen sämtliche organismen mit ihrer akustischen umwelt in beziehung physikalische bedingungen in einem 0:52 lebensraum wird zb die temperatur strahlungs verhältnisse wasser wirken auf organismen ein und erfordern 0:59 gegebenenfalls bestimmte morphologische genetische oder auch verhaltens biologische angepasst hätten das klima 1:07 ist im globalen maßstab so bedeutend wie kein anderer abiotische umweltfaktor der klimatische verhältnisse bestimmen wo 1:13 organismen leben können und wo nicht die auf die erdoberfläche angekommen eine strahlungsenergie der sonne variiert 1:19 aufgrund der kugel wird stellt der erde breitengrad abhängig heißt am äquator ist die wärmestrahlung der sonne 1:25 besonders intensiv hier treffen die strahl mehr oder weniger senkrecht auf eine kleine fläche und erhitzen diese 1:31 intensiv im gegensatz zu den polen die sie in einem flacheren winkel erreichen diese unterschiedliche zufuhr an 1:38 sonnenenergie erklärt warum die globale temperatur mit dem breitengrad variiert und pulver also vom äquator bereich in 1:46 richtung nord und südpol abnimmt die globalen temperatur unterschiede haben zu einer morphologischen angepasstheit 1:52 von homo chairman gleich warm tierarten geführt und können heute als sogenannte öko geografisch regeln oder klima regeln 2:01 wie folgt zusammengefasst werden individuen aus kalten gebieten sind durchschnittlich größer als solche aus 2:08 warmen gebieten dies betrifft individuen dergleichen tierart als auch verschiedene nah 2:13 miteinander verwandte tierarten sogenannte bergmann schräge dies liegt daran dass kleinere organismen eine im 2:20 vergleich zum körpervolumen recht große körperoberfläche haben für tiere in wärmeren gebieten ist eine 2:27 verhältnismäßig große oberfläche von vorteil weil über die körperoberfläche wärme abgegeben werden kann eine hohe 2:36 wärmeabgabe bis hingegen für lebewesen die weiter pull werts im kälteren regionen leben eine denkbar schlechte 2:43 option folglich trägt ihre zum verhältnis zum körpervolumen kleine körperoberfläche er zur reduktion der 2:50 wärmeabgabe bei natürlich tragen auch kleinere körper anhänger ohren beine schwanz dazu bei 2:58 die körperoberfläche zu verringern und dadurch die wärmeabgabe zu reduzieren wenn wir uns daran erinnern dass gleich 3:05 warme organismen ihre körpertemperatur unabhängig von der umgebungstemperatur konstant halten wissen wir dass sie 3:13 durch die relative wärmeabgabe nicht automatisch abkühlen aber zur aufrechterhaltung einer konstanten 3:19 körpertemperatur muss dann umso mehr energie aufgewendet werden je höher der wärmeaustausch mit 3:26 der umwelt ist logisch in diesem zusammenhang erscheint auch dass humor therme organismen in warmen regionen 3:32 danach bestrebt sind möglichst effektiv wärme abzugeben damit sie nicht so viel energie dafür aufwenden müssen sich 3:41 aktiv abzukühlen deshalb sind die körper anhänger der tiere im wärmeren regionen größer über große oberflächen wie zum 3:49 beispiel große ohren des afrikanischen elefanten kann so entsprechend mehr wärme abgegeben werden eine beobachtung 3:55 die man heute als alex regel zusammenfasst ihr seht anhand dieser morphologischen eigenschaften also die 4:02 bedeutung von unterschiedlichen temperaturverhältnissen auf der erde die sonne energie ist zudem der motor für 4:08 die ausprägung von globalen atmosphärischen zirkulation mustern und damit einhergehend zum teil sehr 4:15 ungleichen durchschnittlichen jahres niederschlagsmengen von nur wenigen millimeter niederschlag in den 4:21 wüstenregionen ist so sehr hohen niederschlagssummen in den immer feuchten truppen vor allem das leben mit 4:27 wassermangel verlangt sowohl tierischen als auch pflanzlichen organismen besondere physiologische und 4:33 morphologische angepasst hätten um effektiv das wenige ihnen zur verfügung stehende wasser zu konservieren zu 4:40 speichern also natürlich kann wasser auch auf der kleinsten lokalen maßstabs ebene von großer bedeutung für 4:48 organismen sein denkt man beispielsweise daran dass sich infolge eines starken niederschlags ereignisses an standorten 4:55 temporär pfützen bilden können die bereits ein gesamtes ökosystem vieler miteinander agieren mikroorganismen 5:01 beinhalten soweit zumindest ein kleiner einblick in die abiotische umweltfaktoren bzw öko 5:08 faktoren temperatur und niederschlag meist besiedelt ein organismus einen lebensraum nicht alleine er steht also 5:16 nicht nur mit bio tischen unbelebten faktoren sondern auch mit seiner biotischen das heißt belebten umwelt in 5:24 wechselwirkung eine wechselwirkung zwischen einem organismus mit seiner biotischen belebten umwelt das bedeutet 5:30 eine wechselbeziehung des organismus mit anderen organismen dabei kann es sich sowohl um individuen der eigenen art in 5:38 diesem fall spricht man von intra spezifischen bzw in örtlichen beziehung oder um individuen andere arten so 5:45 genannte inter spezifischen beziehungen handeln bei diesem beziehung spielt konkurrenz eine zentrale rolle 5:52 konkurrenz ist allgegenwärtig weil in einem lebensraum ressourcen nur begrenzt zur verfügung stehen so konkurrieren 5:59 organismen intra spezifisch beispielsweise mit anderen individuen um dieselbe partnerin oder um das gleiche 6:06 nahrungsangebot wobei die konkurrenz um das gleiche nahrungsangebot natürlich auch inter spezifisch wirksam ist eine 6:13 hyäne konkurriert beispielsweise mit einem löwen um das gleiche nahrungsangebot wie zum beispiel puls 6:19 oder zebras wenngleich konkurrenz in der natur allgegenwärtig und auch nicht zu vermeiden ist natürlich sind die 6:27 lebewesen danach bestrebt den konkurrenzdruck auf sich selbst zu reduzieren denn die konkurrenz um beute 6:33 um die partnerwahl oder auch um physikalische faktoren wie licht oder wasser ist natürlich kräftezehrend 6:40 vielleicht für eine art mehr als für die andere in jedem fall muss dafür energie aufgewendet werden was letztlich auch 6:47 den überlebens und fortpflanzungserfolg eines organismus einschränken kann zur reduzierung des konkurrenzdrucks haben 6:54 sich zwischen unterschiedlichen arten hinter spezifisch die strategien der konkurrenz vermeidung und des konkurrenz 7:00 ausschluss prinzips herausgebildet im extremfall kann konkurrenz zwischen arten um eine gleiche womöglich knappe 7:08 ressource zu einem lokalen aussterben des unterlegenen konkurrenten führen dann nämlich wenn es der überlegenen art 7:15 gelingt eine andere art effektiv von der nutzung dieser bestimmten ressource auszuschließen 7:21 in jedem fall wird die unterlegene art in dieser situation aus dem gemeinsamen gebiet von ihrem überlegenen 7:29 konkurrenten verdrängt aus einem raum verdrängt wird die art mit hoher wahrscheinlichkeit auf andere 7:36 konkurrenten treffen das prinzip des konkurrenz ausschlusses kann also kein probates mittel sein vor allem nicht an 7:43 standorten mit einer hohen biodiversität also artenvielfalt in den allermeisten fällen existiert in der natur deshalb 7:50 das prinzip der konkurrenz vermeidung biologen sprechen auch von einer kompetitiven 7:55 koexistenz darunter versteht man die fähigkeit miteinander in koexistenz leben zu können auch wenn man unbegrenzt 8:03 zur verfügung stehenden ressourcen womöglich mit vielen anderen organismen konkurriert es existieren vielfältige 8:09 und spannende beispiele in der natur bei der arten zwar auf die gleichen ressourcen angewiesen sind aber 8:14 möglichkeiten entwickelten um die ressource untereinander aufzuteilen zb indem sie zu unterschiedlichen 8:21 zeitpunkten an unterschiedlichen orten oder auch auf unterschiedliche weise diese in anspruch nehmen und dadurch in 8:30 koexistenz leben können beispiele werde ich in dem video zur konkurrenz geben und erläutern und auch darauf eingehen 8:37 dass die aufteilung einer ressource nur eine möglichkeit ist in kompetitiver christen zu leben so kann konkurrenz 8:45 beispielsweise auch eine merkmals verschiebung bewirken bei der auch individuen derselben art ein 8:50 unterschiedliches verhalten oder eine abweichende morphologie ein abweichendes äußeres erscheinungsbild entwickeln 8:57 können je stärker lebewesen in ihrem körperbau und in ihrem lebensgewohnheiten voneinander abweichen 9:04 desto mehr von ihnen können im gleichen gebiet leben diese unterschiede können zu einer erfolgreichen bewältigung der 9:11 konkurrenz situation beitragen die konkurrenz kann ein treiber für evolution sein wie am beispiel der ko 9:18 evolution in einem weiteren video erfahren werdet aber auch umweltfaktoren können das ergebnis solcher konkurrenz 9:25 beziehungen verändern wie in diesem video noch erfahren werdet nicht selten führen 9:30 konkurrenzsituationen auch dazu dass arten anderen aus dem weg gehen wobei die art die aus dem eigentlich für sie 9:37 geeigneten lebensraum flieht um die konkurrenz mit einer anderen art zu vermeiden als die fugitive art definiert 9:44 ist ihr merkt an dieser stelle dass die inter spezifische konkurrenz zwischen zwei unterschiedlichen arten häufig 9:50 asymmetrisch geprägt ist das heißt unausgewogen das ist ein wirklich wichtiger aspekt meist wirkt sich die 9:56 interaktion auf eine der beteiligten arten negativer aus als auf die andere die 10:02 interaktion zwischen individuen anderer arten hat zwangsläufig konsequenzen auf alle beteiligten 10:10 ökologen charakterisieren die auswirkungen der wechselbeziehung auf jede der beteiligten arten danach ob sie 10:16 positiv negativ oder neutral es hier einmal ein grober überblick über die unterschiedlichen formen der 10:25 wechselbeziehung und deren auswirkungen auch hier weder im entsprechenden video dazu mehr die unterschiedlichen 10:33 wechselbeziehung und vor allem auch die konkurrenz als bio tischer faktor führen uns vor augen dass das tatsächliche 10:39 verbreitungsgebiet einer art deutlich von dem abweichen kann von dem was theoretisch in der lage wäre bis 10:46 einzunehmen in diesem kontext spielt die ökologische nische eine zentrale rolle die definiert werden kann als jene 10:54 abiotische und biologische faktoren die eine art benötigt um zu überleben zu wachsen und sich fortzupflanzen 11:01 ganz war einfach sagt die ökologische nische einer art also aus wo sie leben und überleben kann und wo nicht nur weil 11:08 eine art physiologisch in der lage ist unter einem breiten spektrum von bedingungen zu existieren dieser 11:15 theoretisch optimale nischen raum wird auch als fundamental nische bezeichnet muss das noch lange nicht heißen dass 11:21 sie tatsächlich innerhalb des gesamten spektrums vorzufinden ist die konkurrenz mit anderen organismen kann dazu führen 11:28 dass die nutzung dieser ressource eingeschränkt wird in diesem zusammenhang spricht man auch von der 11:33 realen nische welche festgelegt wird durch die interaktion einer art mit anderen arten 11:39 sie zeigt also dass tatsächliche verbreitungsgebiet diese begriffe sind eng verknüpft mit den begriffen 11:45 physiologische und ökologische potenz die physiologische potenz zeigt die toleranz breite einer art bezüglich 11:52 eines umweltfaktoren wie warm oder kalt darf die temperatur beispielsweise sein dass eine bestimmte art überleben kann 12:00 bei der physiologischen potenz werden wechselbeziehungen zu anderen organismen nicht mit berücksichtigt die das 12:06 verbreitungsgebiet einschränken können die einschränkungen der physiologischen potenz durch konkurrenz beschreibt die 12:13 ökologische potenz sie gibt die bandbreite eines ökologischen faktors an und sei der eine art unter 12:21 berücksichtigung von konkurrenz mit anderen arten vorkommen natürlich ist die physiologische potenz damit in den 12:27 allermeisten fällen größer als die ökologische potenz es sei denn eine art wie zum beispiel die rotbuche kann sich 12:35 effektiv gegenüber konkurrenten durchsetzen dann verhalten sich physiologische und ökologische potenz 12:41 konkret zu nummer die schwarzerde jedoch kann in einem von buchen dominierten wald als vergleichsweise konkurrenz 12:49 schwache art nur in einer bestimmten nische bestehen der toleranzbereich lässt sich auch anhand von toleranz 12:55 kurven beschreiben und deuten dazu mehr im entsprechenden video ich hoffe ich konnte euch mit diesem video einen 13:03 kleinen einblick in die ökologie geben zugegeben wichtige weitere themen der ökologie konnten hier noch nichts 13:09 geziert werden wie zb die population sdunek zwischen räuber und beute arten bei der es im zeitlichen verlauf zu 13:16 zyklischen schwankungen der populationsdichte sowohl von räubern als auch ihrer spezifischen beutel kommt 13:22 oder um die unterschiedlichen fortpflanzungs strategien bei der zwischen er und kas strategen 13:29 unterschieden werden kann auch ökosysteme sowie in diesen existierenden nahrungs beziehungen sind bestandteile 13:35 weitra videos [Musik]