Industrialisierung / Industriellen Revolution: England als Mutterland der Industrialisierung Geschichte - simpleclub https://www.youtube.com/watch?v=mvNcgWrbBMo Transkript (automatisch erstellt) 0:00 “Warum ist England das Mutterland der Industrialisierung?” Wir haben England am Ende des 18. Jahrhunderts Heute zeigen wir euch vor allem Gründe, warum 0:23 England als erstes mit der Industrialisierung durchstartet. Die sind schon ein bisschen geordnet, sodass ihr hoffentlich viele Punkte holen könnt 0:30 falls sowas in der Klausur abgefragt wird. Ist eigentlich ne typische Klausurenaufgabe. 0:34 Ihr wisst schon, dass die Industrialisierung der Wandel von der Agrargesellschaft zur Industriegesellschaft ist. 0:41 In Europa findet das am krassesten zwischen 1800 und 1900 statt. In England geht das aber schon Ende des 18. Jahrhunderts los. 0:47 Da feiert der Rest der Welt noch schön sein Dasein als Agrargesellschaft. Die Engländer sind also die ersten. 0:53 Man muss sogar sagen, England ist das Mutterland der Industriellen Revolution. Aber warum genau gehen diese Teetrinker als erste so ab?? 1:01 Nummer 1: viel mehr Erträge in der Landwirtschaft. So grob läuft es so ab: Das was vorher 3 Bauern an Essen produziert haben, kann jetzt 1:09 ein Bauer produzieren. Das heißt, es gibt ausreichend Essen für alle, was natürlich ne wichtige Grundvoraussetzung 1:15 ist. Die Leute, die nicht als Bauern arbeiten müssen aber trotzdem mit-ernährt werden, können 1:20 jetze in der Industrie arbeiten. Wie schafft man das? 1:23 Man geht die Sache effektiver an. Felder werden zu größeren Feldern zusammengelegt. 1:28 Die mittelalterliche Dreifelderwirtschaft wird über Bord geworfen und durch bessere Systeme ersetzt. 1:33 Außerdem gibt es nicere landwirtschaftliche Technik, also sowas wie Pflüge. Durch die besseren Erträge in der Landwirtschaft kann auch die wachsende Bevölkerung ernährt 1:42 werden, und das bringt uns zu Punkt 2: Bevölkerungswachstum Die Bevölkerung wächst! Das heißt, es gibt genug Leute die in der Industrie arbeiten können. 1:51 In der Klausur schreibt ihr am besten sowas wie “Das Bevölkerungswachstum sorgt für ausreichend Arbeitskräfte, die in der Industrie tätig sein können” 1:59 Warum gibt es ein Bevölkerungswachstum? Zum einen gibt es ne bessere Ernährung. 2:04 Außerdem weniger Kriege und weniger Seuchen. Als letztes fallen Heiratsbeschränkungen weg, die vorher üblich waren. 2:10 Sprich es werden mehr Kinder gemacht. Storch und so. 2:13 Nummer 3: Technische Erfindungen In England kommt es zu richtig krassen Erfindungen. Merkt euch als Meilenstein die Erfindung der Dampfmaschine. 2:21 N anderes gutes Beispiel ist die Spinnmaschine, sogenannte Spinning Jenny. Später dann noch was ganz was krasses, die Erfindung der Dampflokomotive. 2:31 Dat nächste is Nummer 4: Gute geographische Bedingungen für Verkehr und Transporte. Das Gegenteil davon wäre der Mount Everest, der hat keine guten geographischen Bedingungen 2:40 um Sachen hin und her zu transportieren. Zum einen ist England ne Insel. 2:44 Das heißt, es gibt viele Hafenstädte. Zwischen denen kann man sehr easy Waren hin und her transportieren, weil über das Meer 2:50 große Schiffe fahren und man in die arsch-viel einladen kann. England ist außerdem recht flach und man kann gut Straßen und Kanäle bauen. 2:57 Das führt auch schon direkt zu Nummer 5: Gute Infrastruktur. Die Engländer haben kapiert, wie wichtig Kanäle sind. 3:04 Da es ja eh nicht so schwierig und bergig war, hat man in England ein sehr gutes Kanalnetz ausgebaut. 3:10 Das ist natürlich üüüüber-praktisch um Sachen zu transportieren. Später gibt es dann auch nice Eisenbahnstrecken. 3:15 Nummer 6: Weltmacht England ist ne fette Weltmacht, und das bringt mehrere Vorteile auf einmal. 3:21 Zum einen kann England aus den Kolonien ausreichend viele Rohstoffe ranholen. Zum Beispiel Erz, Kohle und Baumwolle. 3:28 Außerdem hat man ne große Flotte, mit der man Güter und Rohstoffe verschiffen kann. Das produzierte Zeug kann man dann auch wieder in der ganzen Welt verkaufen. 3:36 Also fast. Stichwort Überseehandel. 3:39 Weiter zum vorletzten, Nummer 7: Die Politische Lage Politisch gesehen gab es in England einige Vorteile, die es der Industrie leichter gemacht 3:47 haben. So Mittelalter-Zeug wie Grundherrschaft und Zunftzwang wurde in England früher abgeschafft 3:52 als z.B. in den deutschen Ländern. Das ist gut für die freie Ausbreitung von Handel. 3:57 In England gibt es außerdem ne längere Friedensperiode kurz bevor die Industrialisierung einsetzt. Das heißt, der ganze Laden wird schonmal nicht alle 5 Jahre niedergebrannt. 4:06 Außerdem gab es ne größere politische Stabilität als in anderen Ländern. England ist auch ein einheitliches Wirtschaftsgebiet, ohne Zollschranken. 4:14 Auf dem Deutschen Gebiet zum Beispiel gab es n Haufen kleine Staaten mit ganz ganz vielen Zollschranken. 4:20 Nummer 8: Geistige Lage Viele Menschen in England sind Anhänger der calvinistischen Religion. 4:25 Das ist so ne bestimmte Richtung des Christentums. In diesen Kreisen wird es gefeiert, wenn man hart arbeitet und versucht reich zu werden. 4:32 Diese Dudes hatten also eine gute Unternehmermentalität. So nice, wir sind einmal durch! 4:36 Ich denke ihr seid schon ziemlich gut dabei, wenn ihr in der Klausur 4 von den 8 Gründen auf’s Papier bringt. 4:41 Was müsst ihr aus dem Video mitnehmen? Ertragreiche Landwirtschaft. 4:45 2. Bevölkerungswachstum. 3. Technische Erfindungen. 4:49 Als wichtigste Beispiele merkt euch Dampfmaschine, Spinning Jenny und Dampflok) 4. Geographie. 4:55 England ist ne Insel und außerdem recht flach. 5. Infrastruktur: Die Engländer bauen viele Kanäle, und später auch Eisenbahnstrecken. 5:02 6. Weltmacht. Das bringt Rohstoffe und man kann Überseehandel betreiben. 5:07 7. Politische Lage. Frieden, Stabilität, keine Zollschranken. 5:11 8. Geistige Lage. In mehreren religiösen Umfeldern gibt es ne gute Unternehmermentalität. 5:16 Geilo wir sind durch! Ich hoff das Video bringt euch weiter! 5:18 Wenn ihr bock auf noch mehr Videos habt benutzt einfach die Suchzeile! Bis gleich!