MeKo Unit02-02: Raumkonzepte in der Geographie Environmental Informatics Marburg https://www.youtube.com/watch?v=mELVmkhvG9Y Transkript (automatisch erstellt) 0:03 schauen wir uns mal ein paar raumkonzepte in der geographie ein raumkonzept das sie sicherlich schon kennen gelernt haben ist ein container 0:12 haben bei so einem container raum da betrachten die einen raum ausschnitt quasi durch eine aquarium scheibe hindurch und wir sehen ihn vor allem als 0:20 ein ergebnis ein ergebnis von natürlichen und anthropogenen prozessen und wenn wir so einen raum beschreiben dann denken wir auf den layer ein layer 0:29 für die geologie der über ein layer für den boden darüber ein layer für die meditation natürlich auch ein layer für anthropogene oberflächen vielleicht noch 0:38 ein lehrer fürs klima wir können räume aber auch als die summe von teilräume begreifen wir können unterschiedliche lage beziehungen zwischen diesen räumen 0:48 in den vordergrund stellen wie das zum beispiel bei der theorie der zentralen orte der fall ist wo wir zum beispiel mittelzentren hagen die für das 0:56 umland gewisse versorgungsfunktionen vornehmen und deshalb in einer lage beziehung zu diesem umland stehen raum kann aber auch etwas sehr subjektiv 1:06 konstruierte seien sie alle wird mit ihrer kindheit eine ganz bestimmte erinnerung an ihr elternhaus an ihren wohnort verbinden und sie verbinden 1:16 deshalb etwas mit diesem raum das so gar nicht physisch in diesem raum oft vorhanden ist und das was sie selbst individuell machen können 1:25 das kann natürlich auch eine gesellschaft machen das können mehr den menschen zusammen machen sie kühlt sich zusammen einen raum konstruieren und 1:33 damit diesem raum eine besondere bedeutung zu spiel schauen wir uns solche sozial konstruierten räume noch einmal etwas genauer an hier am beispiel 1:44 eines raum modells von effekte er unterscheidet zunächst einmal eine gesellschaftliche ebene und eine individuelle ebene 1:53 und dann gibt es drei praxen des raumes drei dimensionen die erste dimension heißt räumliche praxis hier geht es um das menschliche handeln im raum es geht 2:06 also darum wie wir den raum wahrnehmen welche objekte wir in diesen raum bauen wie wir uns im raum bewegen wie wir im raum 2:14 handle wenn sie beispielsweise von zu hause twente gehen dann bewegen sie sich im raum dann handeln sie in diesem jahr um die zweite dimension ist die 2:25 repräsentation des raums eine beschreibung des raums zum beispiel durch pläne durch konzepte durch bilder durch darstellungen durch karten und so 2:35 weiter mit denen wir einen raum konzipieren mit denen wir einen raum für uns ja fassbar machen in dieser dimension der repräsentation 2:46 des raums fallen auch wissenschaftliche definition ein raum kann für uns zb eine schicht stufe sein das werde so eine repräsentation eines wissenschaftlichen 2:55 konzept im raum und als drittes gibt es ja noch die dimension der repräsentationen das sind jetzt in den raum hinein konstruierte erfahrungen 3:07 träumen wir werden symbolisch belegt da kommt wieder das beispiel mit ihrem wohnort mit ihrem elternhaus hinein indem sie also in einem raum etwas 3:17 außerhalb dieses raum selbst hinein interpretieren wird dieser raum zur repräsentanz von zum beispiel eine erinnerung von ihnen eine erinnerung die 3:28 mit ihrer individuellen biografie verbunden ist wie wir jetzt räume abbilden hängt letztendlich weniger von dem raum ab den wir gerade betrachten 3:43 sondern vielmehr von unserer fragestellung die steht hier im zentrum die fragestellung ist der ausgangspunkt unserer räumliche abbildung unserer 3:54 deutlichen modellierung und mit modellierung und welche rolle dort die fragestellung spielt werden wir uns in einem anderen video beschäftigt