Musiktheorie: Das Rondo Andreas Lorson https://www.youtube.com/watch?v=liZyrJqyCpg Transkript (automatisch erstellt) 0:01 Musiktheorie das Rondo in jeder Epoche etablierten sich feste formmodelle für Kompositionen diese 0:11 dienten den Komponistinnen und Komponisten als Vorlage und Orientierungsrahmen für den Aufbau ihrer Komposition in diesem Video erkläre ich 0:20 dir das formmodell des Rondos welches seit der Renaissance in jeder Epoche zu finden ist 0:28 Kerngedanke des Rondos ist das Arbeiten mit einem wiederkehrenden Teil dieses bezeichnet man als donnell in moderner Sprache würde man ihn als refrainer 0:38 bezeichnen das ritornell erscheint also im Laufe der Komposition mehrmals meist völlig unverändert zwischen den ritonellen werden die sogenannten 0:47 couples heute vergleichbar mit Strophen gespielt ein Problem ist dabei immer einzigartig und unterscheidet sich deutlich vom rituell oder anderen 0:57 geblieben nun kann man mit der Abfolge von ritonellen und couples vor allem zwei 1:04 Formen des Rondos bilden das kettenrondo und das bogenkonto und die Form eines rundes zu beschreiben nutzen wir Buchstaben wobei gleiche Buchstaben 1:14 bedeuten dass ich einen Formteil 1 zu 1 wiederholt folglich erhält das iranell im Rondo als Refrain immer dem Buchstaben A couples werden damit BCD 1:26 und so weiter bezeichnet beim kettenrondo haben wir den Ablauf a b a c A D A und so weiter zwischen jedem rituell wird also genau ein Coupé 1:39 gespielt wobei sich keines der couples wiederholt da hier die Teile des Rondos aneinandergereiht werden wie Glieder 1:47 einer Kette bezeichnet man dies als kettenordnung im Gegensatz hierzu hat das bogenkontrolle die form a b a c A B a 1:59 wir sehen also dass ich das Coupé B doch wiederholt das Rondo wird sozusagen in der Mitte hier dem Teil C gespiegelt und alle bisher gespielt und Teile 2:11 wiederholen sich in umgekehrter Reihenfolge da die Formteile hier wie in einem Kreislauf angeordnet sind bezeichnet man dies als obenrondo 2:22 das wichtigste nochmal zusammengefasst das Rondo ist ein formmodell welches seit der Renaissance existiert und als Ablaufplan einer Komposition dient die 2:33 Teile des rundes werden als rituell heute vergleichbar mit dem Refrain und Coupé heute vergleichbar mit der Strophe bezeichnet man unterscheidet zwei Formen 2:43 das kettenrondo und das bogenwandler daneben sind aber auch Mischformen wie beispielsweise das Sonaten Runde durchaus möglich diese leiten sich aber 2:52 immer von einem dieser beiden Urtypen kettenrondo oder bogenrondo ab wenn ihr noch Fragen habt schreibt einfach in die Kommentare 3:04 [Musik]