Franz Kafka: Die Verwandlung - gelesen von Ulrich Matthes argon verlag https://www.youtube.com/watch?v=lLndNFadXN0 Transkript (automatisch erstellt) 0:00 ulrich matthes die fahrer von franz 0:10 als gregor samsa eines morgens aus unruhigen träumen erwachte fand er sich in seinem bett zu einem ungeheuren 0:19 ungeziefer verwandelt er lag auf seinem panzer artig harten rücken und savanne den kopf ein wenig 0:28 hob seinen gewölbten braunen von bogenförmigen versteifungen geteilten bauch auf dessen höhe sich die bettdecke 0:36 zum gänzlichen nieder gleiten bereit kaum noch erhalten konnte seine vielen im vergleich zu seinem sonstigen umfang 0:46 kläglich dünnen beine flimmerten ihm hilflos vor den augen was ist mit mir geschehen dachte er es 0:57 war kein traum sein zimmer ein richtiges nur etwas zu kleines menschen zimmer lag ruhig zwischen den vier wohlbekannten 1:08 wenden über dem tisch auf dem eine auseinander gepackte musterkollektion von tuch waren 1:14 ausgebreitet war samsa war reisender hing das bild das er vor kurzem aus einer illustrierten zeitschrift 1:22 ausgeschnitten und in einem hübschen vergoldeten rahmen untergebracht hatte es stellte eine dame da die mit einem 1:32 pelz hut und einer baseball versehen aufrecht da saß und einen schweren pelz move in dem ihr ganzer unterarm 1:40 verschwunden war dem beschauer entgegen hob gregors blick richtete sich dann zum fenster und das trübe wetter man hörte 1:52 regentropfen auf das fensterbrett aufschlagen machte ihn ganz melancholisch wie wäre es wenn ich noch 1:59 ein wenig weiter schliefe und alle nachhalten vergesse dachte er aber das war gänzlich undurchführbar 2:07 denn er war gewöhnt auf der rechten seite zu schlafen konnte sich aber in seinem gegenwärtigen zustand nicht in 2:14 diese lage bringen mit welcher kraft er sich auch auf die rechte seite war immer wieder schaukelte 2:21 er in die rückenlage zurück er versuchte es wohl 100 mal schloss die augen um die zappelnden beine nicht sehen zu müssen 2:28 und ließ erst ab als er in der seite einen noch nie gefühlten leichten dumpfen schmerz zu füllen begann 2:38 ach gott dachte eher was für einen anstrengenden beruf habe ich gewählt tagaus tagein auf der reise die 2:50 geschäftlichen aufregungen sind viel größer als im eigentlichen geschäft zu hause und außerdem ist mir noch diese 2:56 plage des reisens auferlegt die sorgen um die zugspitze das unregelmäßige schlechte essen immer wechselnder nie 3:04 andauernder wie herzlich werden menschlicher verkehr der teufel soll das alles holen 3:13 er fühlt das jucken oben auf dem bauch schob sich auf dem rücken langsam näher zum 3:20 bettpfosten um den kopf besser heben zu können fand die juckende stelle die mit lauter kleinen weißen pünktchen besetzt 3:28 war die er nicht zu beurteilen verstand und wollte mit einem bein die stelle 3:34 betasten zog es aber gleich zurück denn bei der berührung umwehten ihn kälte schauer 3:42 er glitt wieder in seine frühere lage zurück dies frühzeitiger aufstehen dachte er macht einen ganz blöd sie 3:51 nicht der mensch muss sein schlaf haben andere reisende leben wie harems frauen wenn ich zum beispiel im laufe des 3:59 vormittags ins gasthaus zurückgehe um die erlangten aufträge zu überschreiben sitzen diese herren erst 4:05 beim frühstück das sollte ich bei meinem chef versuchen ich würde auf der stelle hinaus fliegen 4:11 wer weiß übrigens ob das nicht sehr gut für mich wäre wenn ich mich nicht wegen meiner eltern zurückkehrte 4:19 ich hätte längst gekündigt ich wäre vor den chef hin getreten und hätte ihm meine meinung von grund des herzens 4:25 ausgesagt vom pult hätte er fallen müssen es ist auch eine sonderbare art sich auf 4:32 das pult zu setzen und von der höhe herab mit dem angestellten zu reden der überdies wegen der schwerhörigkeit des 4:40 chefs ganz nah heran treten muss nun die hoffnung ist noch nicht gänzlich aufgegeben habe ich einmal das geld 4:49 beisammen um die schuld der eltern an ihn ab zu zahlen es dürfte noch fünf bis sechs jahre 4:54 dauern mache ich die sache unbedingt dann wird der große schnitt gemacht vorläufig allerdings muss ich aufstehen 5:02 denn mein zug fährt um 5 und er weg uhr hinüber die auf dem kasten tickte himmlischer vater dachte er es 5:15 war halb sieben uhr und die zeiger gingen ruhig vorwärts es war sogar halb vorüber es näherte sich schon drei 5:23 viertel sollte der wecker nicht geläutet haben man sah vom bett aus dass er auf 4 uhr 5:29 richtig eingestellt war gewiss hat er auch geläutet ja aber war es möglich dieses möbel erschütternde 5:37 leuten ruhig zu verschlafen nun ruhig hatte er ja nicht geschlafen aber wahrscheinlich desto fester 5:45 was aber sollte er jetzt tun der nächste zug ging um 7 uhr um den einzuholen hätte er sich unsinnig beeilen müssen 5:53 und die kollektion war noch nicht eingepackt und er selbst fühlte sich durchaus nicht besonders frisch und 5:58 beweglich und selbst wenn er den zug 1 holte ein donnerwetter des chefs war nicht zu vermeiden 6:06 denn der geschäfts diener hatte beim 5 uhr zugewartet und die meldung von seiner versäumnis längst erstattet er 6:12 war eine kreatur des chefs ohne rückgrat und verstand wie nun wenn er sich krank meldete 6:20 das wäre aber äußerst peinlich und verdächtig denn gregor war während seines fünfjährigen dienstes noch nicht 6:27 einmal krank gewesen gewiss würde der chef mit dem krankenkassen arzt kommen würde den 6:34 eltern wegen des faulen sohnes vorwürfe machen und alle einwände durch den hinweis auf den krankenkassen arzt 6:40 abschneiden für den es ja überhaupt nur ganz gesunde aber arbeitsscheue menschen gibt und hätte er übrigens in diesem 6:49 falle so ganz unrecht gregor fühlte sich tatsächlich abgesehen von einer nach dem langen schlaf wirklich überflüssigen 6:58 schläfrigkeit ganz wohl und hatte sogar einen besonders kräftigen hunger als dies alles in größter eile überlegte 7:09 ohne sich entschließen zu können das bett zu verlassen gerade schlug der wecker drei viertel 7:14 sieben clubs vorsichtig an die tür am kopfende seines bettes gregor lief es war die mutter 7:26 es ist drei viertel sieben worte isst du nicht wegfahren die sanfte stimme 7:35 gregor erschrak als er seine antwortende stimme hörte die wohl unverkennbar seine frühere war in die sich aber wie von 7:44 unten her ein nicht zu unterdrücken des schmerzliches piepsen mischte dass die worte förmlich nur im ersten augenblick 7:51 in ihrer deutlichkeit beließ um sie im nachklang derart zu zerstören dass man nicht wusste ob man recht 7:58 gehört hatte gregor hatte ausführlich antworten und alles erklären wollen beschränkte sich aber bei diesen 8:05 umständen darauf zu sagen jaja danke mutter ich stehe schon auf infolge der holztür war die veränderung in gregors 8:22 stimme draußen wohl nicht zu merken denn die mutter beruhigte sich mit dieser erklärung und schlürfte davon 8:30 aber durch das kleine gespräch waren die anderen familienmitglieder darauf aufmerksam geworden dass gregor wider 8:37 erwarten noch zu hause war und schon klopfte an der einen seitentür der vater schwach aber mit der faust gregor gregor 8:49 rief er was ist denn und nach einer kleinen weile mahnte er nochmals mit tieferer 8:58 stimme gregor gregor und er an seitentür aber klagte leise die 9:07 schwester gregor ist hier nicht wohl brauchst du etwas nach beiden seiten hin antwortete gregor bin schon 9:26 ich sich durch die sorgfältigste aussprache und durch einschaltung von langen pausen 9:36 zwischen den einzelnen worten seiner stimme alles auf fallende zu nehmen der vater kehrte auch zu seinem frühstück 9:44 zurück die schwester aber flüsterte gregor nach auf ich beschwöre dich gregor aber dachte gar nicht daran auf 9:53 zu machen sondern lobte die vom reisen her übernommene vorsicht auch zu hause alle türen während der nacht zu 10:01 versperren zunächst wollte er ruhig und ungestört aufstehen sich anziehen und vor allem 10:09 frühstücken und dann erst das weitere überlegen denn das merkte er wohl im bett würde er mit dem nachdenken zu 10:16 keinem vernünftigen ende kommen er erinnerte sich schon öfters im bett irgendeinen vielleicht durch 10:23 ungeschicktes liegen erzeugten leichten schmerz empfunden zu haben der sich dann beim aufstehen als reine einbildung 10:29 herausstellte und er war gespannt wie sich seine heutigen vorstellungen allmählich auflösen würden dass die 10:38 veränderung der stimme nichts anderes war als der vorbote einer tüchtigen verkühlung einer berufskrankheit der 10:44 reisenden daran zweifelte er nicht im geringsten die decke zu werfen war ganz einfach er brauchte 10:53 sich nur ein wenig aufzublasen und sie fiel von selbst aber weiterhin wurde es schwierig besonders weil er so ungemein 11:03 breit war er hätte arme und hände gebraucht um sich aufzurichten 11:09 stattdessen aber hatte er nur die vielen beinchen die ununterbrochen in der verschiedensten bewegung waren und die 11:16 er überdies nicht beherrschen konnte wollte er eines einmal einknicken so war es das erste dass er sich 11:25 streckte und gelang es ihm endlich mit diesem beinen das auszuführen was er wollte 11:30 so arbeiteten inzwischen alle anderen wie freigelassen in höchster schmerzlicher aufregung nur sich nicht 11:40 im bett unnütz aufhalten sagte sich gregor zuerst wollte im unteren teil seines körpers aus dem 11:52 bett hinauskommen aber diese untere teil den er übrigens noch nicht gesehen hatte und von dem er 11:58 sich auch keine rechte vorstellung machen konnte erwies sich als zu schwer beweglich es ging so langsam und als er 12:07 schließlich fast wild geworden mit gesammelter kraft ohne rücksicht sich vorwärts stieß hatte er die richtung 12:15 falsch gewählt schlug an den unteren bettpfosten heftig an und der brennenden schmerz den er empfand belehrte ihn dass 12:25 gerade der untere teil seines körpers augenblicklich vielleicht der empfindlichste war er versuchte es daher 12:33 zuerst den oberkörper aus dem bett zu bekommen und drehte vorsichtig den kopf dem bett run zu dies gelang auch leicht 12:42 und trotz ihrer breite und schwere folgte schließlich die körpermasse langsam der wendung des kopfes 12:50 aber als er den kopf endlich außerhalb des bettes in der freien luft hielt bekam er angst weiter auf diese weise 12:57 vorzurücken denn wenn er sich schließlich so fallen ließ musste geradezu ein wunder 13:02 geschehen wenn der kopf nicht verletzt werden sollte und die besinnung durfte er gerade jetzt um keinen preis 13:08 verlieren lieber wollte er im bett bleiben aber nach gleicher mühe auf seufzend so da 13:19 lag wie früher und wieder seine beinchen womöglich noch ärger gegeneinander kämpfen sah und keine möglichkeit fand 13:27 in diese willkür ruhe und ordnung zu bringen sagte er sich wieder dass er unmöglich im bett bleiben könne 13:34 und das ist das vernünftigste sei alles zu opfern wenn auch nur die kleinste hoffnung bestünde sich dadurch vom bett 13:42 zu befreien gleichzeitig aber vergaß er nicht sich zwischendurch daran zu erinnern dass 13:48 viel besser als verzweifelte entschlüsse ruhige und ruhigste überlegung sei in solchen augenblicken richtete er die 14:00 augen möglichst scharf auf das fenster aber leider war aus dem anblick des morgennebels der sogar die andere seite 14:08 der engen straße verhüllte wenig zuversicht und munterkeit zu holen schon sieben uhr sagte er sich beim 14:18 neuerlichen schlagen des weckers schon sieben uhr und noch immer ein solcher nebel und ein war 14:31 lang lag er ruhig mit schwachem atem als erwarte er vielleicht von der völligen stille die wiederkehr der wirklichen und 14:43 selbstverständlichen verhältnisse dann aber es ist ein viertel acht schlägt muss ich 14:55 unbedingt das bett vollständig verlassen haben im übrigen wird auch bis dahin jemand aus dem geschäft kommen um nach 15:05 mir zu fragen denn das geschäft wird vor 7 uhr geöffnet und er machte sich nun daran den körper in seiner ganzen länge 15:15 vollständig gleichmäßig aus dem bett hinaus zu schaukeln wenn er sich auf diese weise aus dem 15:22 bett fallen ließ blieb der kopf den er beim fall scharf heben wollte voraussichtlich unverletzt der rücken 15:30 schien hart zu sein dem würde wohl bei dem fall auf den teppich nichts geschehen 15:34 das größte bedenken machte ihnen die rücksicht auf die lauten krach den es geben müsste und der wahrscheinlich 15:41 hinter allen türen wenn nicht schrecken so doch besorgnis erregen würde das muster aber gewagt werden als gregor 15:51 schon zur hälfte aus dem bett sagte die neue methode war mehr ein spiel als eine anstrengung er brauchte immer nur ruck 16:00 weise zu schaukeln fiel ihm ein wie einfach alles wäre wenn man ihm zur hilfe käme 16:07 zwei starke leute er dachte an seinen vater und das dienstmädchen hätten vollständig genügt sie hätten ihre arme 16:17 nur unter seinem gewölbten rücken schieben ihn so aus dem bett schälen sich mit der last nieder beugen und dann 16:24 bloß vorsichtig dulden müssen dass er den über schwung auf dem fußboden vollzog wo dann die beinchen hoffentlich 16:32 einen sinn bekommen würden nun ganz ab davon dass die türen versperrt waren hätte er wirklich um hilfe rufen sollen 16:43 trotz aller not konnte er bei diesem gedanken ein lächeln nicht unterdrücken schon war 16:53 so weit dass er bei stärkerem schaukeln kaum das gleichgewicht noch erhielt und sehr bald musste er sich nun endgültig 17:00 entscheiden denn es war ein fünf minuten ein viertel acht als es an der wohnungstür läutete 17:08 das ist jemand aus dem geschäft sagte er sich und erstarrte fast während seine beinchen nur desto heiliger tanzten 17:18 einen augenblick blieb alles still sie öffnen nicht sagte sich gregor befangen in irgend einer unsinnigen 17:28 hoffnung aber dann ging natürlich wie immer das dienstmädchen festen schrittes zur tür und öffnete gregor brauchte nur 17:37 das erste grußwort des besuchers zu hören um wusste schon wer es war der prokurist selbst warum war nur 17:45 gregor dazu verurteilt bei einer firma zu dienen wo man bei der kleinsten versäumnis gleich den größten verdacht 17:51 fasste waren denn alle angestellten samt und sonders lumpen gab es denn unter ihnen keinen treuen 17:59 ergebenden menschen der wenn er auch nur ein paar morgenstunden für das geschäft nicht ausgenutzt hatte vor 18:06 gewissensbissen närrisch wurde und geradezu nicht imstande war das bett zu verlassen 18:11 genügte es wirklich nicht einen lehr jungen nachfragen zu lassen wenn überhaupt diese frage rein nötig war 18:18 musste da der prokurist selbst kommen und musste dadurch der ganzen unschuldigen familie gezeigt werden dass 18:26 die untersuchung dieser verdächtigen angelegenheit nur den verstand des prokuristen anvertraut werden konnte und 18:35 mehr in folge der erregung in welche gregor durch diese überlegungen versetzt wurde als infolge eines richtigen 18:41 entschlusses schwang er sich mit aller macht aus dem bett es gab einen lauten schlag aber ein eigentlicher krach war 18:52 es nicht ein der fall durch den teppich abgeschwächt auch war der rücken elastischer als 18:59 gregor gedacht hatte daher kam der nicht gar so auffallende dumpfen klang nur den kopf hatte er nicht vorsichtig genug 19:07 gehalten und ihn angeschlagen er drehte ihn und rief ihn an dem teppich vor ärger und schmerz da drin ist etwas 19:17 gefallen sagte der pur ist im nebenzimmer links gregor suchte sich vorzustellen 19:25 ob nicht auch einmal dem prokuristen etwas ähnliches passieren könnte wie heute ihm die möglichkeit dessen musste 19:34 man doch eigentlich zu geben aber wie zur hohen antwort auf diese frage machte jetzt der prokuristin 19:41 nebenzimmer ein paar bestimmte schritte und ließ seine lackstiefel knarren aus dem nebenzimmer rechts flüsterte die 19:49 schwester um gregor zu verständigen gregor der prokurist ist da ich weiß sagte gregor vor sich hin 20:00 aber so laut dass es die schwester hätte hören können wagte er die stimme nicht zu erheben 20:07 gregor sagte nun der vater aus dem nebenzimmer links der herr prokurist ist gekommen und erkundigt sich warum du 20:16 nicht mit dem frühzug weg gefahren bist wir wissen nicht was wir ihnen sagen sollen 20:21 übrigens will er auch mit dir persönlich sprechen also bitte macht die tür auf er wird die unordnung im zimmer zu 20:27 entschuldigen schon die güte haben guten morgen herr sah rief der prokurist freundlich dazwischen 20:37 ihm ist nicht wohl sagte die mutter zum prokuristen während der vater noch an der tür redete ihm ist nicht wohl 20:46 glauben sie mir herr prokurist wie würde denn gregor sonst einen zug versäumt der junge hat ja nicht zum kopf als das 20:54 geschäft ich ärgere mich schon fast dass er abends niemals ausgeht jetzt war jedoch acht tage in der stadt aber jeden 21:02 abend zu hause da sitzt er bei unserem tisch und liest still die zeitung oder studiert 21:08 fahrpläne es ist schon eine zerstreuung für ihn wenn er sich mit laubsägearbeiten 21:13 beschäftigt da hatte zum beispiel im laufe von zwei drei abenden einen kleinen rahmen geschnitzt 21:21 sie werden staunen wie hübscher ist er hängt drin im zimmer sie werden ihn gleich sehen bis gregor aufmacht ich bin 21:29 übrigens glücklich dass sie da sind der prokurist wir allein hätten gregor nicht dazu gebracht die tür 21:34 eröffnen er ist so hartnäckig und bestimmt ist ihm nicht wohl trotzdem er es am morgen geleugnet hat 21:43 ich komme gleich sagte langsam und bedächtig und rührte sich nicht um kein wort der gespräche zu 21:59 verlieren anders gnädige frau kann ich es mir auch nicht erklären sagte der prokurist 22:07 hoffentlich ist es nichts ernstes wenn ich auch andererseits sagen muss dass wir geschäftsleute wie man will 22:16 leider oder glücklicherweise ein leichtes unwohlsein sehr oft aus geschäftlichen rücksichten einfach 22:23 überwinden müssen also kann der prokurist schon zu dir hinein fragte der ungeduldige vater und 22:32 klopfte wiederum an die tür nein sagte gregor im leben links trat eine peinliche stille ein im 22:46 nebenzimmer rechts begann die schwester zu schluchzen warum ging denn die schwester nicht zu 22:54 den anderen sie war wohl erst jetzt aus dem bett aufgestanden und hatte noch gar nicht 22:59 angefangen sich anzuziehen und warum meinte sie denn weil er nicht auf stand und den prokuristen nicht herein ließ 23:08 weil er in gefahr war den posten zu verlieren und weil dann der chef die eltern mit 23:13 den alten forderungen wieder verfolgen würde das waren doch vorläufig wohl unnötige 23:18 sorgen noch war gregor hier und dachte nicht im geringsten daran seine familie zu 23:23 verlassen augenblicklich lag er wohl da auf dem teppich und niemand der seinen zustand 23:32 gekannt hätte hätte im ernst von ihm verlangt dass er den prokuristen herein lasse aber wegen dieser kleinen 23:39 unhöflichkeit für die sich ja später leicht eine passende ausrede finden würde konnte gregor doch nicht gut 23:45 sofort weggeschickt werden und gregor schien es dass es viel vernünftiger wäre ihn jetzt in ruhe zu lassen statt ihn 23:54 mit weinen und zu reden zu stören aber es war eben die ungewissheit welche die anderen bedrängte unternehmen 24:02 entschuldigte herr samsa brief nun der prokurist mit erhobener stimme was ist denn los 24:13 sie verbauen addieren sich da in ihrem zimmer antworten bloß mit ja und nein machen 24:19 ihren eltern schwere unnötige sorgen und versäumen dies nur nebenbei erwähnt ihre geschäftlichen pflichten in alle 24:26 eigentlich unerhörten weise ich spreche hier im namen ihrer eltern und ihres chefs und bitte sie ganz ernsthaft um 24:36 eine augenblickliche deutliche erklärung ich staune ich staune ich glaubte sie als einen ruhigen vernünftigen menschen 24:46 zu kennen und nun scheinen sie plötzlich anfangen zu wollen mit sonderbaren launen zu 24:51 parodieren der chef deutete mir zwar heute früher eine mögliche erklärung für ihre versäumnis an 24:57 sie betraf das ihnen seit kurzem anvertraute inkasso aber ich legte wahrhaftig fast mein ehrenwort dafür ein 25:04 dass diese erklärung nicht zutreffen könne nun aber sehe ich hier ihren unbegreiflichen starrsinn und verliere 25:12 ganz und gar jede lust mich auch nur im geringsten für sie einzusetzen und ihre stellung ist durchaus nicht die feste 25:21 ich hatte ursprünglich die absicht ihnen das alles unter vier augen zu sagen aber dass sie mich hier nutzlos meine zeit 25:27 versehen lassen weiß ich nicht warum es nicht auch ihre herren eltern erfahren sollen ihre leistungen in der letzten 25:33 zeit waren also sehr unbefriedigend es ist zwar nicht jahreszeit um besondere geschäfte zu machen 25:39 das erkennen wir an aber eine jahreszeit um keine geschäfte zu machen gibt es überhaupt nicht der samsa darf 25:46 es nicht geben aber prokurist rief gregor außer sich und vergaß in der aufregung alles andere 25:59 ich mache ja sofort augenblicklich auf ein leichtes unwohlsein einen schwindelanfall haben nicht verhindert 26:06 aufzustehen ich lege noch jetzt im bett jetzt bin ich aber schon wieder ganz frisch eben 26:11 steige ich aus dem bett nur einen kleinen augenblick geduld es geht noch nicht so gut wie ich dachte es wäre aber 26:16 schon wohl wie das nur einen menschen so überfallen kann noch gestern abend war mir ganz gut meine eltern wissen ist ja 26:22 oder besser schon gestern abend hatte ich eine kleine vorahnung man hätte es mir ansehen müssen warum 26:28 habe ich es nur im geschäft nicht gemeldet aber man denkt eben immer dass man die krankheit ohne zuhause bleiben 26:34 überstehen wird der prokurist schonen sie meine eltern für alle die vorwürfe die sie mir jetzt 26:39 machen ist ja kein grund man hat mir ja davon kein wort gesagt sie haben vielleicht die letzten aufträge die ich 26:44 geschickt habe nicht gelesen übrigens noch mit dem 8 uhr zug fahre ich auf die reise 26:48 die paar stunden ruhe haben mich die kräfte halten sie sich nur nicht auf er prokurist ich bin gleich selbst im 26:54 geschäft und haben sie die güte last zu sagen und mich dem herrn chef zu empfehlen und wäre 27:04 dies alles hastig ausstieß und kaum wusste was er sprach hatte er sich leicht wohl infolge der im bett bereits 27:13 erlangten übungen dem kasten genähert und versuchte nun an ihm sich aufzurichten 27:19 er wollte tatsächlich die tür aufmachen tatsächlich sich sehen lassen und mit dem prokuristen sprechen 27:28 er war begierig zu erfahren was die anderen die jetzt so nach ihm verlangten bei seinem anblick sagen würden würden 27:36 sie erschrecken dann hatte gregor keine verantwortung mehr und konnte ruhig sein würden sie aber alles ruhig hinnehmen 27:44 dann hatte auch er keinen grund sich aufzuregen und konnte wenn er sich beeilte um 8 uhr tatsächlich auf dem 27:52 bahnhof seien zuerst glitt er nun einige male von dem glatten kasten ab aber endlich gab er sich einen letzten 28:01 schwung und stand aufrecht da auf die schmerzen im unterleib achtete er gar nicht mehr so sehr sie auch brannten 28:10 nun ließ er sich gegen die rückenlehne eines nahen stuhles fallen an deren rändern er sich mit seinen beinchen 28:17 festhielt damit hatte er aber auch die herrschaft über sich erlangt und verstummte denn nun konnte er den 28:25 prokuristen anhören haben sie auch nur ein verstanden fragte der prokurist die 28:33 eltern er macht sich doch wohl nicht einen narren aus uns um gottes willen rief die 28:42 mutter schon unter weinen er ist vielleicht schwer krank und wir quälen ihn treten 28:49 kate schrie sie dann mutter rief die schwester von der anderen seite sie verständigten sich durch gregors 29:02 zimmer du musst augenblicklich zum arzt gregor ist krank rasch um den arzt hast du regor jetzt reden hören 29:13 das war eine tier stimme sagte auffallend leise gegenüber dem schreien der mutter anna anna rief der vater 29:26 durch das vorzimmer in die küche und klatscht in die hände sofort einen schlosser holen und schon 29:34 liefen die zwei mädchen mit rauschenden rollten durch das vorzimmer wie hatte sich die schwester denn so schnell 29:41 angezogen und rissen die wohnungstüre auf man hörte gar nicht die türe zu schlagen 29:46 sie hatten sie wohl offen gelassen wie es in wohnungen zu sein pflegt in denen ein großes unglück geschehen ist 29:57 gregor war aber viel ruhiger geworden man verstand zwar also seine worte nicht 30:03 mehr trotzdem sie ihm genug klar klarer als früher vorgekommen waren vielleicht in folge der gewöhnung des 30:11 ohres aber immerhin glaubte man nun schon daran dass es mit ihm nicht ganz in ordnung war und war bereit ihm zu 30:19 helfen die zuversicht und sicherheit mit welchen die ersten anordnungen getroffen 30:25 worden waren taten ihm wohl er fühlte sich wieder einbezogen in den menschlichen kreis und erhoffte von 30:31 beiden vom arzt und vom schlosser ohne sie eigentlich genau zu scheiden großartige und überraschende leistungen 30:41 um für die sich nähernden entscheidenden besprechungen eine möglichst klare stimme zu bekommen pustete er ein wenig 30:48 ab allerdings bemüht dies ganz gedämpft zu tun da möglicherweise auch schon dieses geräusch anders als menschliche 30:57 husten klar was er selbst zu entscheiden sich nicht mehr getraut im nebenzimmer war es inzwischen ganz 31:06 still geworden vielleicht saßen die eltern mit dem prokuristen einem tisch und tuschelten 31:11 vielleicht lehnten alle an der türe und horchten gregor schob sich langsam mit dem sessel zu tür hin wie es ihn dort 31:21 los warf sich gegen die tür hielt sich an ihr aufrecht die ballen seiner beinchen hatten ein wenig klebstoff und 31:29 ruhte sich dort einen augenblick lang von der anstrengung aus dann aber machte er sich daran mit dem mund den schlüssel 31:38 im schloss umzudrehen es schien leider dass er keine eigentlichen zähne hatte womit sollte er 31:45 gleich den schlüssel fassen aber dafür waren die kiefer freilich sehr stark mit ihrer hilfe brachte er auch wirklich den 31:54 schlüssel in bewegung und achtete nicht darauf dass er sich zweifellos irgendeinen schaden zufügte denn eine 32:01 braune flüssigkeit kam ihm aus dem mund floss über den schlüssel und tropfte auf dem boden 32:10 hören sie nur sagte der prokurist im nebenzimmer er dreht den schlüssel um das war für 32:20 gregor eine große aufmunterung aber alle hätten ihn zu rufen sollen auch der vater und die mutter frisch gregor 32:28 hätten sie rufen sollen immer nur heran fest an das schloss heran und in der vorstellung dass alle seine bemühungen 32:39 mit spannung verfolgten verbiss er sich mit allem was er an kraft aufbringen konnte besinnungslos in den schlüssel je 32:48 nach dem fortschreiten der drehung des schlüssels umtanzt er das schloss hielt sich jetzt nur noch mit dem munde 32:54 aufrecht und je nach bedarf hänger sich an den schlüssel oder drückte ihn dann wieder nieder mit der ganzen last seines 33:02 körpers der hellere klang des endlich zurück schnappenden schlosses erweckte gregor förmlich aufatmend sagte er sich 33:13 ich habe also den schlosser nicht gebraucht und legte den kopf auf die klinke um die türe gänzlich zu öffnen 33:24 daher die türe auf diese weise öffnen musste war sie eigentlich schon recht weit geöffnet und er selbst noch nicht 33:31 zu sehen er musste sich erst langsam um den einen türflügel herum drehen und zwar sehr 33:37 vorsichtig wenn er nicht gerade vor dem eintritt ins zimmer plump auf den rücken fallen wollte er war noch mit jener 33:46 schwierigen bewegung beschäftigt und hatte nicht zeit auf andere zu achten da hörte er schon den prokuristen ein 33:53 lautes ausstoßen es klar wie wenn der wind zaust und nun sah er ihn auch wie er der der nächste an der 34:08 türe war die hand gegen den offenen mund drückte und langsam zurückwich als vertreiber ihn eine unsichtbare 34:17 gleichmäßig fortwirkende kraft die mutter sie stand hier trotz der anwesenheit des prokuristen mit von der 34:27 nacht her noch aufgelösten hoch sich sträubende haaren sah zuerst mit gefalteten händen den vater an gingen 34:36 dann zwei schritte zu gregor hin und fiel inmitten ihrer rings um sie herum sich ausbreitenden röcke nieder das 34:46 gesicht ganz unauffindbar zu ihrer brust gesenkt der vater ballte mit feindseligen ausdruck die faust als 34:57 wolle er gregor in sein zimmer zurückstoßen sah sich dann unsicher im wohnzimmer um beschattete dann mit den 35:05 händen die augen und weinte dass sich seine mächtige brust schüttelt gregor hat nun gar nicht in das zimmer sondern 35:19 lehnte sich von innen an den fest geregelten türflügel so dass ein leib nur zur hälfte 35:25 und darüber der seitlich geneigte kopf zu sehen war mit dem er zu den anderen hinüber lugte 35:31 es war inzwischen viel heller geworden klar stand auf der anderen straßenseite ein ausschnitt des gegenüber liegenden 35:39 endlosen grau-schwarzen hauses es war ein krankenhaus mit seinen hart die front durchbrechenden regelmäßigen 35:46 fenstern der regen fiel noch nieder aber nur mit großen einzelnen sichtbaren und förmlich auch einzeln weise auf die 35:56 erde hinunter geworfen tropfen das frühstücksgeschirr stand in über reicher zahl auf den tisch denn für den vater 36:06 war das frühstück die wichtigste mahlzeit des tages die er bei der lektüre verschiedener zeitungen stunden 36:12 lang hinzog gerade an der gegenüberliegenden wand hing eine fotografie gregors aus seiner 36:19 militärzeit die ihn als leutnant darstellte wie er die hand anlegen sorglos lächelnd respekt für seine 36:30 haltung und uniform verlangte die tür zum vorzimmer war geöffnet und man sah da auch die wohnungstür offen war auf 36:40 den vorplatz der wohnung hinaus und auf den beginn der abwärts führenden treppe nun sagte 36:50 gregor und war sich dessen wohl bewusst dass er der einzige war der die ruhe bewahrt hatte ich werde mich gleich 36:58 anziehen die kollektion zusammenpacken und wegfahren wollt ihr wollt ihr mich wegfahren 37:08 lassen nun herr prokurist sie sehen bin nicht stark köpfe ich und ich arbeite gern das reisen ist beschwerlich 37:19 aber ich könnte ohne das reisen nicht leben wohin gehen sie denn herr prokurist ins geschäft werden sie alles 37:30 wahrheitsgetreu berichten man kann im augenblick unfähig seien zu arbeiten 37:37 aber dann ist gerade der richtige zeitpunkt sich an die früheren leistungen zu erinnern und zu bedenken 37:45 dass man später nach beseitigung des hindernisses gewiss desto fleißiger und gesammelte arbeiten wird ich bin ja dem 37:55 herrn chef so sehr verpflichtet das wissen sie doch recht gut andererseits habe ich die sorge um meine 38:03 eltern und die schwester ich bin in der klemme ich werde mich aber auch wieder 38:10 herausarbeiten machen sie es mir aber nicht schwieriger als es schon ist halten sie im geschäft 38:18 meine partei man liebt den reisenden nicht ich weiß man denkt er verdient ein heidengeld und führt dabei ein schönes 38:29 leben man hat eben keine besondere veranlassung dieses vorurteil besser zu 38:35 durchdenken sie aber herr prokurist sie haben einen besseren überblick über die verhältnisse als das sonstige personal 38:45 ja sogar ganz im vertrauen gesagt einen besseren überblick als der herr chef selbst der in seiner eigenschaft als 38:55 unternehmer sich in seinem urteil leicht zu ungunsten eines angestellten beirren lässt sie wissen auch sehr wohl dass der 39:06 reisende der fast das ganze jahr außerhalb des geschäftes ist so leicht ein opfer von klatsche reihen 39:13 zufälligkeiten und grundlosen beschwerden werden kann gegen die sich zu wehren ihm ganz 39:19 unmöglich ist da eher von ihnen meistens gar nichts erfährt und nur dann wenn er erschöpft eine 39:27 reise beendet hat zuhause die schlimmen auf ihre ursachen hin nicht mehr zu durchschauenden folgen am eigenen leibe 39:34 zu spüren bekommt herr prokurist gehen sie nicht weg ohne mir ein wort gesagt zu haben das mir zeigt dass sie mir 39:44 wenigstens zu einem kleinen teil recht geben aber der prokurist hatte sich schon bei den ersten worten gregors 39:53 abgewendet und nur über die zuckende schulter hinweg sah er mit aufgeworfenen lippen nach gregor zurück und während 40:04 gregors rede stand er keinen augenblick still sondern verzog sich ohne gregor aus den augen zu lassen gegen die tür 40:12 aber ganz allmählich als bestehe ein geheimes verbot das zimmer zu verlassen schon war er im vorzimmer und nach der 40:24 plötzlichen bewegung mit der er zum letzten mal den fuß aus dem wohnzimmer zog hätte man glauben können 40:30 er habe sich soeben die sohle verbrannt im vorzimmer aber streckte er die rechte hand weit von sich zur treppe hin als 40:40 wartet dort auf ihn eine geradezu überirdisch erlösung greco ein dass er den prokuristen in dieser 40:52 stimmung auf keinen fall weg gehen lassen dürfe wenn dadurch seine stellung im geschäft nicht aufs äußerste 40:58 gefährdet werden sollte die eltern verstanden dass alles nicht so gut sie hatten sich in den langen jahren die 41:04 überzeugung gebildet dass gregor in diesem geschäft für sein leben versorgt war und hatten außerdem jetzt mit den 41:11 augenblicklichen sorgen so viel zu tun dass ihnen jede voraussicht abhanden gekommen war 41:16 aber gregor hatte diese voraussicht der prokurist musste gehalten beruhigt überzeugt und schließlich gewonnen 41:25 werden die zukunft gregors und seiner familie hin doch davon ab wäre doch die 41:30 schwester hier gewesen sie war klug sie hatte schon geweint als gregor noch ruhig auf dem rücken lag 41:39 und gewiss hätte der prokurist dieser damen freund sich von ihr lenken lassen sie hätte die wohnungstür zu gemacht und 41:50 ihm im vorzimmer den schrecken ausgeredet aber die schwester war eben nicht da gregor selbst musste handeln 41:59 und ohne daran zu denken dass er seine gegenwärtigen fähigkeiten sich zu bewegen noch gar nicht kannte ohne auch 42:07 daran zu denken dass seine rede möglicher ja wahrscheinlicher weise wieder nicht verstanden worden war 42:14 verließ er den türflügel schob sich durch die öffnung wollte zum prokuristen hingehen der sich schon am gelände des 42:23 vorplatzes lächerlicher weise mit beiden händen festhielt viel aber sofort nach einem halt suchend mit einem kleinen 42:31 schrei auf seine vielen beinchen nieder kaum war das geschehen fühlte er zum ersten mal an diesem morgen ein 42:41 körperliches wohlbehagen die münchen hatten festen boden unter sich sie gehorchten vollkommen wie er zu 42:50 seiner freude märkte strebten sogar danach ihn fort zu tragen wohin er wollte und schon glaubte er die 42:59 endgültige besserung alles leidens stehe unmittelbar bevor aber im gleichen augenblick als er da 43:07 schaukelnd vor verhaltener bewegung gar nicht weit von seiner mutter entfernt er gerade gegenüber auf dem boden lag 43:14 sprang diese die doch so ganz in sich versunken schien mit einem male in die höhe 43:21 die arme weit ausgestreckt die finger gespreizt rief hilfe um gottes willen hilfe hielt den kopf geneigt als wolle 43:36 sie gregor besser sehen lief aber im widerspruch dazu sinnlos zurück hatte vergessen dass hinter ihr der gedeckte 43:46 tisch stand setzte sich als sie bei ihm angekommen war wie in zerstreutheit eilig auf ihn und schien gar nicht zu 43:55 merken dass neben ihr aus der umgeworfenen großen kanne der kaffee in vollem stromer auf den teppich sich 44:06 us-mutter mutter sagt und sa zu ihr hinauf der prokurist war 44:24 einen augenblick ganz aus dem sinn gekommen dagegen konnte er sich nicht versagen 44:30 im anblick des fließenden cafés mehrmals mit den kiefern ins leere zu schnappen darüber schrieb die mutter neuerdings 44:40 auf flüchtete vom tisch und fiel dem ihr entgegen eilenden vater in die arme aber gregor hatte jetzt keine zeit für 44:49 seine eltern der prokurist war schon auf der treppe das kinn auf dem gelände sah er noch zum 44:55 letzten mal zurück gregor nahm einen anlauf um in möglichst sicher einzuholen der prokurist musste etwas ahnen denn er 45:05 machte einen sprung über mehrere stufen und verschwand aber schrie er noch alles klar 45:15 durchs ganze treppenhaus leider schien nun auch diese flucht des prokuristen den vater der bisher verhältnismäßig 45:26 gefasst gewesen war völlig zu verwirren denn statt selbst den prokuristen nachzulaufen oder wenigstens gregor in 45:34 der verfolgung nicht zu hindern packte er mit der rechten den stock des prokuristen den dieser mit hut und 45:41 überziehe auf einem sessel zurückgelassen hatte holte mit der linken eine große zeitung vom tisch und 45:48 machte sich unter füße stampfen daran gregor durch schwenken des stockes und der zeitung in sein zimmer zurück zu 45:56 treiben kein bitten gregors half kein bitten wurde auch verstanden er mochte dem kopf 46:07 noch so demütig drehen der vater stampfte nur stärker mit den füßen drüben hatte die mutter trotz des 46:17 kühlen wetters ein fenster aufgerissen und hinausgelehnt drückte sie ihr gesicht weit außerhalb des fensters in 46:24 ihre hände zwischen kasse und treppenhaus entstand eine starke zugluft die fans der vorhänge flogen auf die 46:33 zeitungen auf dem tische rauschten einzelne blätter werden über den boden hin 46:39 unerbittlich drängte der vater und stieß zischlaute aus wie ein wilder nun hatte aber gregor noch gar keine 46:48 übung im rückwärtsgehen es ging wirklich sehr langsam wenn sich gregor nur hätte umdrehen 46:56 dürfen er wäre gleich in seinem zimmer gewesen aber er fürchtete sich den vater durch die zeitraubende umdrehung 47:03 ungeduldig zu machen und jeden augenblick drohte ihm doch von dem stock in des vaters hand der tödliche schlag 47:09 auf den rücken oder auf dem kopf endlich aber blieb gregor doch nichts anderes übrig denn er merkte mit entsetzen dass 47:18 er im rückwärtsgehen nicht einmal die richtung einzuhalten verstand und so begann er unter unaufhörlichen 47:26 ängstlichen seitenblicken nach dem vater sich nach möglichkeit rasch in wirklichkeit aber doch nur sehr langsam 47:34 umzudrehen vielleicht merkte der vater seinen guten willen 47:41 denn er störte ihn hierbei nicht sondern dirigierte sogar hier und da die drehbewegung von der ferne mit der 47:49 spitze seines stoffes wenn nur nicht dieses unerträgliche zwischen des vaters gewesen wäre 47:57 gregor verlor darüber ganz dem kopf er war schon fast ganz umgedreht als er sich immer auf dieses zwischen horchen 48:07 sogar irrte und sich wieder ein stück zurück drehte als er aber endlich glücklich mit dem kopf vor der 48:16 türöffnung war zeigte es sich dass sein körper zu breit war um ohne weiteres durch zu kommen 48:22 dem vater vieles natürlich in seiner gegenwärtigen verfassung auch nicht entfernt ein etwa den anderen türflügel 48:30 zu öffnen um für gregor einen genügenden durchgang zu schaffen seine fixe idee war bloss dass gregor so 48:37 rasch als möglich in sein zimmer müsse niemals hätte er auch die umständlichen vorbereitungen gestartet die gregor 48:46 brauchte um sich aufzurichten und vielleicht auf diese weise durch die tür zu kommen 48:50 vielmehr trieb er als gäbe es kein hindernis gregor jetzt unter besonderen lärm vorwärts es klang schon hinter 48:58 gregor gar nicht mehr wie die stimme plus eines einzigen vaters nun gab es wirklich keinen spaß mehr und gregor 49:06 drängte sich geschehe was wolle in die tür die eine seite seines körpers hob sich 49:12 er lag schief in der türöffnung seine eine flanke war ganz wund gerieben an der weißen tür blieben hässliche flecken 49:20 bald steckte er fest und hätte sich allein nicht mehr rühren können die beinchen auf der einen seite hingen 49:26 zitternd oben in der luft die auf der anderen waren schmerzhaft zu boden gedrückt 49:32 da gab ihm der vater von hinten einen jetzt wahrhaftig erlösenden starken stoß und er flog heftig blutend weit in sein 49:43 zimmer hinein die tür wurde noch mit dem stock zugeschlagen 49:48 dann war es endlich still er ist in der dämmerung erwachte gregor aus seinem 50:02 schweren ohnmacht ähnlichen schlaf er wäre gewiss nicht viel später auch ohne störung erwacht denn er fühlte sich 50:10 genügend ausgeruht und ausgeschlafen doch schien es ihm als hätte ihn ein flüchtiger schritt und ein vorsichtiges 50:18 schließen der zum vorzimmer führenden tür geweckt erscheinen der elektrischen straßenlampen lag gleich hier und da auf 50:27 der zimmerdecke und auf den höheren teilen der möbel aber unten bei gregor war es finster langsam schob er sich 50:36 noch ungeschickt mit seinen schülern tastend die er erst jetzt schätzen lernte zur türe hin um nachzusehen was 50:45 dort geschehen war seine linke seite schien eine einzige lange unangenehm spannende narbe und er 50:53 musste auf seinen zwei baureihen regelrecht hinten ein beinchen war übrigens im laufe der vormittäglichen 51:00 vorfälle schwer verletzt worden es war fast ein wunder dass nur eines verletzt worden war und schleppte leblos 51:08 nach erst bei der tür merkte er was ihn dorthin eigentlich gelockt hatte es war der geruch von etwas essbaren gewesen 51:18 denn dort stand ein napf mit süßer milch gefüllt in der kleinen schnitten von weisbrod schwammen 51:24 fast hätte er vor freude gelacht denn er hatte noch größeren hunger als am morgen und gleich tauchte er seinen kopf fast 51:32 bis über die augen in die milch hinein aber bald zog er ihn enttäuscht wieder zurück nicht nur dass ihm das essen 51:40 wegen seiner heiklen linken seite schwierigkeiten machte und er konnte nur essen wenn der ganze körper schnaufend 51:47 mitarbeitete so schmeckte ihm überdies die milch die sonst sein lieblingsgetränk war und die ihm gewiss 51:55 die schwester des halbherr eingestellt hatte gar nicht ja er wandte sich fast mit widerwillen von dem napf ab und 52:01 kroch in die zimmer mit zurück zimmer war wie gregor durch die tür spalte sah das gas angezündet aber 52:11 während sonst zu dieser tageszeit der vater seine nachmittags erscheinende zeitung der mutter und manchmal auch der 52:19 schwester mit erhobener stimme vorzulesen pflegte hörte man jetzt keinen laut nun vielleicht war dieses 52:27 vorlesen von dem ihm die schwester immer erzählte und schrieb in der letzten zeit überhaupt aus der übung gekommen 52:35 aber auch rings herum war so still trotzdem doch gewiss die wohnung nicht leer war 52:42 was für ein stilles leben die familie doch führte sagte sich gregor und fühlte während er starr vor sich ins dunkle sah 52:51 einen großen stolz darüber dass er seinen eltern und seiner schwester ein solches leben in einer so schönen 52:58 wohnung hatte verschaffen können wie aber wenn jetzt alle ruhe aller wohlstand alle zufriedenheit ein ende 53:07 mit schrecken nehmen sollten um sich nicht in solche gedanken zu verlieren setzte sich gregor lieber in bewegung 53:14 und kroch im zimmer auf und ab einmal während des langen abends wurde die eine seitentür und einmal die andere bis zu 53:25 einer kleinen spalt geöffnet und rasch wieder geschlossen jemand hatte wohl das bedürfnis hereinzukommen aber auch 53:32 wieder zu viele bedenken gregor machten nun unmittelbar bei der wohnzimmertür halt entschlossen den 53:39 zögernden besucher doch irgendwie hereinzubringen oder doch wenigstens zu erfahren wer es sei aber nun wurde die 53:48 tür nicht mehr geöffnet und gregor wartete vergebens früh als die türen versperrt waren hatten alle zu ihm 53:57 hereinkommen wollen jetzt da er die eine tür geöffnet hatte und die anderen offenbar während des tages geöffnet 54:03 worden waren kam keiner mehr und die schlüssel steckt nun auch von außen erst in der nacht wurde das licht im 54:15 wohnzimmer ausgelöscht und nun war leicht festzustellen dass die eltern und die schwester so lange wach geblieben 54:21 waren denn wie man genau hören konnte entfernten sich jetzt alle drei auf den 54:27 fußspitzen nun kam gewiss bis zum morgen niemand mehr zu gregor herein er hatte also eine lange zeit um 54:35 ungestört zu überlegen wie er sein leben jetzt neu ordnen sollte aber das hohe freie zimmer in dem er gezwungen war 54:43 flach auf dem boden zu liegen ängstigte ihn ohne dass er die ursache herausfinden konnte denn es war ja sein 54:51 seit fünf jahren von ihm bewohnten zimmer und mit einer halb unbewussten wendung und nicht ohne eine leichte 54:58 charmante er unter das café wo er sich trotzdem sein rücken ein wenig gedrückt wurde und trotzdem er den kopf nicht 55:07 mehr erheben konnte gleich sehr behaglich fühlte und nur bedauerte dass sein körper zu breit war um vollständig 55:15 unter dem café untergebracht zu werden dort blieb er die ganze nacht die er zum teil im halbschlaf aus dem ihn der 55:25 hunger immer wieder aufschreckten verbrachte zum teil aber in sorgen und undeutlichen hoffnungen die aber alle zu 55:32 dem schluss führten dass er sich vorläufig ruhig verhalten und durch geduld und größte rücksichtnahme der 55:39 familie die unannehmlichkeiten erträglich machen müsse die er ihr in seinem gegenwärtigen 55:44 zustand nun einmal zu verursachen gezwungen war schon am frühen morgen es war fast noch nacht hatte gregor 55:54 gelegenheit die kraft seiner eben gefassten entschlüsse zu prüfen denn vom vorzimmer eröffnete die 56:01 schwester fast völlig angezogen die tür und sah mit spannung herein sie fand ihn nicht gleich aber als sie ihn 56:10 unter dem kanapee bemerkte gott er musste doch irgendwo sein er hatte doch nicht wegfliegen können 56:18 erschrak sie so sehr dass sie ohne sich beherrschen zu können die tür von außen wieder zuschlug aber als bereue sie ihr 56:28 benehmen öffnete sie die tür sofort wieder und trat als sei sie bei einem schwer kranken oder gar bei einem 56:34 fremden auf den fußspitzen herein gregor hatte den kopf bis knapp zum rande des kollaps vorgeschoben und 56:45 beobachtete sie ob sie wohl bemerken würde dass er die milch stehen gelassen hatte und zwar keineswegs aus mangel an 56:55 hunger und ob sie eine andere speise hereinbringen würde die ihm besser entsprach täten sie es nicht von selbst 57:03 er wollte lieber verhungern als sie darauf aufmerksam machen trotzdem es ihn eigentlich ungeheuer 57:09 drängte und am café vorzuschießen sich der schwester zu füßen zu werfen um sie um irgend etwas gutes zum essen zu 57:17 bitten aber die schwester bemerkte sofort mit verwunderung den noch voll napf aus dem 57:25 nur ein wenig milch ringsherum verschüttet war sie hoben gleich auf zwar nicht mit den 57:31 bloßen händen sondern mit einem fetzen und trug ihn hinaus gregor war äußerst neugierig was sie zum arzt zu bringen 57:40 würde und er machte sich die verschiedensten gedanken darüber niemals aber hätte er erraten können was 57:47 die schwester in ihrer güte wirklich tat sie brachte ihn um seinen geschmack zu prüfen eine ganze auswahl alles auf 57:56 einer alten zeitung ausgebreitet er war alt deshalb verfaultes gemüse knochen vom nacht mal her die von fest 58:06 gewordener weißer soße umgeben waren ein paar rosinen und mandeln ein käse den gregor vor zwei tagen für ungeniessbar 58:15 erklärt hatte ein trockenes brot ein mit butter beschmiert es brot und ein mit butter beschmierte und gesalzenes brot 58:25 außerdem stellte sie zudem allen noch den wahrscheinlich ein für allemal für gregor bestimmten napf indem sie wasser 58:33 gegossen hatte und aus zart gefühl da sie wusste dass gregor vor ihr nicht essen würde entfernte sie sich eiligst 58:43 und drehte sogar den schlüssel um damit nur gregor merken können dass er sich so behaglich machen dürfe wie er wolle 58:50 gregors beinchen schwirrten als es jetzt zum essen ging seine wunden mussten übrigens auch schon vollständig geheilt 58:59 sein er fühlte keine behinderung mehr erstaunte darüber und dachte daran wie 59:05 er vor mehr als einem monat sich mit dem messer ganz wenig in den finger geschnitten und wie ihm diese wunde noch 59:11 vorgestern genug weh getan hatte sollte ich jetzt weniger feingefühl haben dachte er und saugte schon gierig an dem 59:23 käse zu dem es ihn vor allen anderen speisen sofort und nachdrücklich gezogen hatte rasch hintereinander und mit vor 59:32 befriedigung tränenden augen verzehrte er den käse das gemüse und die soße die frischen speisen dagegen schmeckten ihn 59:41 nicht er konnte nicht einmal ihren geruch vertragen und schleppte sogar die sachen die ihr essen wollte ein 59:47 stückchen weiter weg er war schon längst mit allem fertig und lag nur noch faul auf der gleichen 59:54 stelle als die schwester zum zeichen dass er sich zurückziehen solle langsam den schlüssel umdreht 1:00:01 das schreckte ihn sofort auf trotzdem er schon fast schlummerte und er alte wieder unter das kanapee aber es kostete 1:00:11 ihn große selbstüberwindung auch nur die kurze zeit während welcher die schwester im zimmer war unter dem 1:00:17 kanapee zu bleiben denn von dem reichlichen essen hatte sich sein leib ein wenig gerundet und er konnte dort in 1:00:25 der enge kaum atmen und der kleinen erstickungsanfällen da er mit etwas hervor geschwollenen augen zu wie die 1:00:35 nichts ahnende schwester mit einem besen nicht nur die überbleibsel zusammen kehrte sondern selbst die von gregor gar 1:00:42 nicht berührten speisen als sein also auch diese nicht mehr zu gebrauchen und wie sie alles hast dich in einen kübel 1:00:50 schüttete den sie mit einem holz deckel schloss worauf sie alles hinaus trug kaum hatte sie sich umgedreht zog sich 1:01:00 schon gregor unter dem kanapee hervor und streckte und blähte sich auf diese weise 1:01:11 gregor täglich sein essen einmal am morgen wenn die eltern und das dienstmädchen noch schliefen das zweite 1:01:19 mal nach dem allgemeinen mittagessen denn dann schliefen die eltern gleichfalls noch ein weilchen und das 1:01:24 dienstmädchen wurde von der schwester mit irgendeiner besorgung weggeschickt gewiss wollten auch sie nicht dass 1:01:31 gregor verhungere aber vielleicht hätten sie es nicht ertragen können von seinem essen mehr als durch hörensagen zu 1:01:38 erfahren vielleicht wollte die schwester ihnen auch eine möglicherweise nur kleine 1:01:43 trauer ersparen denn tatsächlich litten sie ja gerade genug mit welchen ausreden mann an jenem ersten vormittag den arzt 1:01:55 und den schlosser wieder aus der wohnung geschafft hatte konnte gregor gar nicht erfahren 1:01:59 denn da er nicht verstanden wurde dachte niemand daran auch die schwester nicht dass er die anderen verstehen könne 1:02:06 und so musste er sich wenn die schwester in seinem zimmer war damit begnügen nur hier und da ihre seufzer und anrufe der 1:02:14 heiligen zu hören erst später als sie sich ein wenig an alles gewöhnt hatte von vollständiger 1:02:22 gewöhnung konnte natürlich niemals die rede sein ach steh gregor manchmal eine bemerkung 1:02:28 die freundlich gemeint war oder so gedeutet werden konnte heute das ihm aber geschmeckt sagte sie wenn 1:02:41 gregor unter dem essen tüchtig aufgeräumt hatte während sie im gegenteiligen fall der sich allmählich 1:02:47 immer häufiger wiederholte fast traurig zu sagen pflegte nun ist wieder alles stehen geblieben 1:02:57 während aber gregor unmittelbar keine neuigkeit erfahren konnte horchte er manches aus 1:03:04 den nebenzimmern und wo er nur einmal stimmen hörte lief er gleich zu der betreffenden tür und drückte sich mit 1:03:11 ganzem leib an sie besonders in der ersten zeit gab es kein gespräch das nicht irgendwie wenn auch nur im 1:03:18 geheimen von ihm handelte zwei tage lang waren bei allen mahlzeiten beratungen darüber zu hören wie man sich jetzt 1:03:27 verhalten solle aber auch zwischen den mahlzeiten sprach man über das gleiche thema denn immer waren zumindest zwei 1:03:35 familienmitglieder zu hause da wohl niemand allein zu hause bleiben wollte und man die wohnung doch auf keinen fall 1:03:42 gänzlich verlassen konnte auch hatte das dienstmädchen gleich am ersten tag es war nicht ganz klar was und wie viel 1:03:51 sie von dem vorgefallenen wusste knie fällig die mutter gebeten sie sofort zu entlassen und als sie sich eine 1:03:59 viertelstunde danach verabschiedete dankte sie für die entlassung unter tränen wie für die größte wohltat die 1:04:07 manier erwiesen hatte und gab ohne dass man es von ihr verlangte einen fürchterlichen schwur ab niemandem auch 1:04:14 nur das geringste zu verraten nun musste die schwester im verein mit der mutter auch kochen 1:04:24 allerdings machte das nicht viel mühe denn man es fast nichts immer wieder hörte gregor vii der eine 1:04:31 den anderen vergebens zum essen aufforderte und keine andere antwort bekam als danke ich habe genug oder 1:04:40 etwas ähnliches getrunken wurde vielleicht auch nicht öfters die schwester den vater ob ihr bier 1:04:48 haben wolle und herzlich erbohrt sie sich es selbst zu holen und als der vater schwieg sagte sie um ihm jedes 1:04:56 bedenken zu nehmen sie können auch die hausmeisterin darum schicken aber dann sagte der vater schließlich 1:05:02 ein großes nein und es wurde nicht mehr davon gesprochen für des ersten tages legte der vater die 1:05:14 ganzen vermögensverhältnisse und aussichten sowohl der mutter als auch der schwester dar 1:05:21 hie und da stand er vom tisch auf und holte aus seiner kleinen wertheim krasser die er aus dem vor fünf jahren 1:05:28 erfolgten zusammenbruch seines geschäftes gerettet hatte irgend einen beleg oder irgendein vor 1:05:34 merck buch man hörte wie er das komplizierte schloss aufsperrte und nach entnahme des gesuchten wieder verschloss 1:05:43 diese erklärung des vaters waren zum teil das erste erfreuliche was gregor seit seiner gefangenschaft zu hören 1:05:50 bekam er war der meinung gewesen dass dem vater von jenem geschäft her nicht das 1:05:55 geringste übrig geblieben war zumindest hatte ihn der vater nichts gegenteiliges gesagt und gregor 1:06:01 allerdings hatte ihn auch nicht darum gefragt gregor sorge war damals nur gewesen alles daran zu setzen um die 1:06:09 familie das geschäftliche unglück dass alle in eine vollständige hoffnungslosigkeit gebracht hatte 1:06:14 möglichst rasch vergessen zu lassen und so hatte er damals mit ganz besonderem feuer zu arbeiten angefangen und war 1:06:23 fast über nacht aus einem kleinen coni ein reisender geworden der natürlich ganz andere möglichkeiten des 1:06:30 geldverdienens hatte und dessen arbeits erfolge sich sofort in form der provision zu bargeld verwandelten das 1:06:37 der erstaunten und beglückten familie zu hause auf den tisch gelegt werden konnte es waren schöne zeiten gewesen 1:06:47 und niemals nachher hatten sie sich wenigstens in diesem glanz wiederholt trotzdem gregor später so viel geld 1:06:55 verdient dass er den aufwand der ganzen familie zu tragen im stande war und auch trug man hatte sich eben daran gewöhnt 1:07:04 sowohl die familie als auch gregor mann nahm das geld dankbar an er lieferte es gern ab aber eine 1:07:14 besondere wärme wollte sich nicht mehr ergeben nur 1:07:19 schwester war gregor doch noch nahe geblieben und es war sein geheimer plan sie die zum unterschied von gregor musik 1:07:28 sehr liebte und rühren violine zu spielen verstand nächstes jahr ohne rücksicht auf die großen kosten die das 1:07:35 verursachen musste und die man schon auf andere weise hereinbringen würde auf das konservatorium zu schicken 1:07:43 öfters während der kurzen aufenthalte gregors in der stadt wurde in den gesprächen mit der schwester des 1:07:50 conservatorium erwähnt aber immer nur als schöner traum an dessen verwirklichung nicht zu denken war 1:07:58 und die eltern hört nicht einmal diese unschuldigen erwähnungen gern aber gregor dachte sehr bestimmt daran und 1:08:06 beabsichtigte es am weihnachtsabend feierlich zu erklären solche in seinem gegenwärtigen zustand 1:08:19 ganz nutzlose gedanken gingen ihm durch den kopf während er dort aufrecht an der türe klebte und horchte manchmal konnte 1:08:30 er frau allgemeiner müdigkeit gar nicht mehr zu hören und ließ den kopf nachlässig gegen die tür schlagen hielt 1:08:37 ihn aber sofort wieder fest denn selbst das kleine geräusch dass er damit verursacht hatte war neben angehört 1:08:43 worden und hatte alle verstummen lassen was ihr nur wieder treibt sagte der nach einer weile offenbar zur türe hin 1:08:56 gewendet und dann erst wurde das unterbrochene gespräch allmählich wieder aufgenommen 1:09:06 gregor erfuhr nun zu genüge denn der vater pflegte sich in seinen erklärungen öfters zu wiederholen 1:09:13 teils weil er selbst sich mit diesen dingen schon lange nicht beschäftigt hatte teils auch weil die mutter nicht 1:09:18 alles gleich beim ersten mal verstand dass trotz allem unglück seien allerdings ganz kleines vermögen aus der 1:09:26 alten zeit noch vorhanden war dass die nicht angerührten zinsen in der zwischenzeit ein wenig hatten anwachsen 1:09:33 lassen außerdem aber war das geld dass gregor allmonatlich nach hause gebracht hatte 1:09:38 er selbst hatte nur ein paar gulden für sich behalten nicht vollständig aufgebraucht worden und hatte sich zu 1:09:45 einem kleinen kapital angesammelt gregor hinter seiner türe nickte eifrig erfreut über diese unerwartete vorsicht 1:09:54 und sparsamkeit eigentlich hätte er mit diesen überschüssigen geldern die schuld des vaters gegenüber dem chef weiter 1:10:01 abgetragen haben können und jener tag an dem er diesen posten hätte loswerden können wäre weit mehr 1:10:07 gewesen aber jetzt war es zweifellos besser so wie es der vater eingerichtet hatte nun genügte dieses geld aber ganz 1:10:16 und gar nicht um die familie etwa von den zinsen leben zu lassen es genügte vielleicht um die familie ein 1:10:23 höchstens zwei jahre zu erhalten mehr war es nicht es war also bloß eine summe die man eigentlich nicht angreifen 1:10:31 durfte und die für den notfall zurückgelegt werden musste das geld zum leben aber musste man 1:10:37 verdienen nun war aber der vater ein zwar gesunder aber alter mann der schon fünf jahre nichts gearbeitet hatte und 1:10:45 sich jedenfalls nicht viel zutrauen durfte er hatte in diesen fünf jahren welche die ersten ferien seines 1:10:51 mühevollen und doch erfolglosen lebens waren viel fett angesetzt und war dadurch recht schwerfällig geworden und 1:11:00 die alte mutter sollte nun vielleicht geld verdienen die an asthma litt der eine wanderung 1:11:06 durch die wohnung schon anstrengung verursachte und die jeden zweiten tag in atembeschwerden auf dem sofa beim 1:11:12 offenen fenster verbrachte und die schwester sollte geld verdienen die noch ein kind war mit ihren 17 1:11:19 jahren und der ihre bisherige lebensweise so sehr zu können war die daraus bestanden hatte sich nett zu 1:11:25 kleiden lange zu schlafen in der wirtschaft mitzuhelfen an ein paar bescheidenen vergnügungen sich zu 1:11:32 beteiligen und vor allem violine zu spielen wenn die rede auf diese notwendigkeit des geldverdienens kam 1:11:41 ließ zuerst immer gregor die türe los und warf sich auf das neben der tür befindliche kühle ledersofa denn ihm war 1:11:50 ganz heiß vor beschämung und trauer oft die ganzen langen nächte über schlief keinen augenblick und scharte nur 1:12:04 stundenlang auf dem leder oder er scheute nicht die mühe einen sessel zum fenster zu schieben dann die fenster 1:12:12 brüstung hinauf zu kriechen und in den sessel gestemmt sich ans fenster zu lehnen 1:12:17 offenbar nur in irgendeiner erinnerung an das befreiende das früher für ihn darin gelegen war aus dem fenster zu 1:12:23 schauen denn tatsächlich sah er von tag zu tag die auch nur ein wenig entfernten dinge immer undeutlicher das 1:12:33 gegenüberliegende krankenhaus das nur allzu häufigen anblick er früher verflucht hatte bekam er überhaupt nicht 1:12:40 mehr zu gesicht und wenn er nicht genau gewusst hätte dass er in der stillen aber völlig 1:12:46 städtischen charlottenstraße wohnte hätte er glauben können von seinem fenster aus in einer einöde zu schauen 1:12:53 in welcher der graue himmel und die graue erde ununterscheidbar sich vereinigten 1:12:59 nur zweimal hatte die aufmerksame schwester sehen müssen dass der sessel beim fenster stand als sie schon jedes 1:13:06 mal nachdem sie das zimmer aufgeräumt hatte den sessel wieder genau zum fenster hin schob ja sogar von nun ab 1:13:13 den inneren fensterflügel offen ließ hätte gregor nur mit der schwester sprechen und ihr für alles danken können 1:13:22 was sie für ihn machen musste er hätte ihre dienste leichter ertragen so aber liegt er darunter die schwester 1:13:30 suchte freilich die peinlichkeit des ganzen möglichst zu verwischen und je längere zeit verging desto besser 1:13:38 gelang es ihr natürlich auch aber auch gregor durchschaute mit der zeit alles viel genauer schon ihr eintritt war für 1:13:46 ihn schrecklich kaum war sie eingetreten lief sie ohne sich zeit zu nehmen die türe zu schließen so sehr sie sonst 1:13:54 darauf achtete jedem den anblick von gregors zimmer zu ersparen geradewegs zum fenster und risses als 1:14:01 ersticke sie fast mit hastigen händen auf blieb auch selbst wenn es noch so kalt 1:14:06 war ein weilchen beim fenster und atmete tief mit diesem laufen und lernen schreckte 1:14:13 sie gregor täglich zwei mal die ganze zeit über zitterte er unter dem kanapee und wusste doch sehr gut dass sie ihn 1:14:21 gewiss gerne damit verschont hätte wenn es ihr nur möglich gewesen wäre sich in einem zimmer in dem sich gregor befand 1:14:28 bei geschlossenem fenster aufzuhalten einmal es war wohl schon ein monat seit gregors verwandlung vergangen und es war 1:14:39 doch schon für die schwester kein besonderer grund mehr über gregors aussehen in erstaunen zu geraten 1:14:44 haben sie ein wenig früher als sonst und traf greger noch an wie er unbeweglich und zu recht zum erschrecken aufgestellt 1:14:53 aus dem fenster schaute es wäre für gregor nicht unerwartet gewesen wenn sie nicht eingetreten wäre da er sie durch 1:15:01 seine stellung verhinderte sofort das fenster zu öffnen aber sie trat nicht nur nicht ein 1:15:07 sie fuhr sogar zurück und schloss die tür ein fremder hätte gerade zu denken können 1:15:13 gregor habe ihr aufgelauert und habe sie beißen wollen gregor versteckte sich natürlich sofort 1:15:19 unter dem kanapee aber er musste bis zum mittag warten ehe die schwester wieder kam und sie schien viel unruhiger als 1:15:27 sonst er erkannte daraus dass ihr sein anblick noch immer unerträglich war und ihr auch weiterhin unerträglich bleiben 1:15:35 müsse und dass sie sich wohl sehr überwinden musste vor dem anblick auch nur der kleinen party seines körpers 1:15:43 nicht davonzulaufen mit der er unter dem kanapee hervorragten um ihr auch diesen anblick zu ersparen trug er eines tages 1:15:52 auf seinem rücken er brauchte zu dieser arbeit vier stunden das leintuch auf das café und 1:16:00 ordnete es in einer solchen weise an dass er nun gänzlich verdeckt war und dass die schwester selbst wenn sie sich 1:16:06 bückte ihn nicht sehen konnte wäre das leintuch ihrer meinung nach nicht nötig gewesen dann hätte sie es ja 1:16:14 entfernen können denn dass es nicht zum vergnügen gregors gehören konnte sich so ganz und gar 1:16:19 abzusperren war doch klar genug aber sie ließ das leintuch so wie es war und gregor glaubte sogar einen dankbaren 1:16:27 blick erhascht zu haben als er einmal mit dem kopf vorsichtig das leintuch ein wenig lüftete um nachzusehen wie die 1:16:36 schwester die neue einrichtung aufnahm in den ersten 14 tagen dann nicht über sich bringen zu ihm rein 1:16:49 zu kommen und er hörte oft wie sie die jetzige arbeit der schwester völlig anerkannten während sie sich bisher 1:16:56 häufig über die schwester geärgert hatten weil sie ihnen als ein etwas nutzloses mädchen erschien war nun aber 1:17:03 warteten oft beide der vater und die mutter vor gregors zimmer während die schwester dort aufräumte und kaum war 1:17:10 sie heraus gekommen musste sie ganz genau erzählen wie es in dem zimmer aussah was gregor gegessen hatte wie er 1:17:18 sich diesmal genommen hatte und ob vielleicht eine kleine besserung zu bemerken war die mutter übrigens wollte 1:17:25 verhältnismäßig bald gregor besuchen aber der vater und die schwester hielten sie zuerst mit vernunftgründen zurück 1:17:32 denen gregor sehr aufmerksam zuhörte und die er vollständig billigte später aber musste man sie mit gewalt zurückhaltend 1:17:41 und wenn sie dann rief lasst mich doch zu gregor er ist ja mal ein unglücklicher sohn begreift ihr ist er 1:17:49 nicht dass ich zu ihm muss dann dachte gregor dass es vielleicht doch gut wäre wenn die mutter hereinkam nicht jeden 1:18:00 tag natürlich aber vielleicht einmal in der woche sie verstand doch alles viel besser als 1:18:06 die schwester die trotz all ihrem ute doch nur ein kind war und im letzten gründe vielleicht nur aus kindlichem 1:18:13 leichtsinn eine so schwere aufgabe übernommen hatte der wunsch gregors die mutter zu sehen ging bald in erfüllung 1:18:21 während des tages wollte gregor schon aus rücksicht auf seine eltern sich nicht beim fenster zeigen kriechen 1:18:27 konnte er aber auf den paar quadratmetern des fußbodens auch nicht viel 1:18:31 das ruhige liegen trug er schon während der nacht schwer das essen machte ihm bald nicht mehr das geringste vergnügen 1:18:38 und so nahm er zur zerstreuung die gewohnheit an kreuz und quer über wände und plattform zu kriechen 1:18:45 besonders oben auf der decke hing er gern es war 1:18:52 anders als das liegen auf dem fußboden mann atmete freier ein leichtes schwimmen ging durch den körper und in 1:19:01 der fast glücklichen zerstreutheit in der sich gregor dort oben befand konnte es geschehen dass er zu seiner eigenen 1:19:08 überraschung sich losließ und auf den boden klatschte aber nun hatte er natürlich seinen körper ganz anders in 1:19:16 der gewalt als früher und beschädigte sich selbst bei einem so großen fallen nicht die schwester nun bemerkte sofort 1:19:24 die neue unterhaltung die gregor für sich gefunden hatte er hinterließ ja auch beim kriechen hier und da spuren 1:19:31 seines klebstoffes und ersetzte sie es sich in den kopf gregor das kriechen in größtem ausmaße 1:19:38 zu ermöglichen und die möbel die es verhinderten also vor allem den kasten und den schreibtisch weg zu schaffen 1:19:45 nun war sie aber nicht imstande dies allein zu tun den vater wagte sie nicht um hilfe zu bitten 1:19:52 das dienstmädchen hätte ihr ganz gewiss nicht geholfen denn dieses etwa 16 jährige mädchen hatte zwar tapfer seit 1:19:59 entlassung der früheren kirchen aus hatte aber um die vergünstigung gebeten die küche unaufhörlich versperrt halten 1:20:06 zu dürfen und nur auf besonderen anruf öffnen zu müssen so blieb der schwester also nichts übrig 1:20:13 als einmal in abwesenheit des vaters die mutter zu holen mit ausrufen erregter freude kam die 1:20:21 mutter auch heran verstummte aber an der tür vor gregors zimmer zuerst sah natürlich die schwester nach ob alles im 1:20:31 zimmer in ordnung war dann erst ließ sie die mutter eintreten gregor hatte in größter eile das 1:20:37 leintuch noch tiefer und mehr in falten gezogen das kannst du ja wirklich nur wie ein 1:20:42 zufällig über das café geworfenes leintuch aus gregor unterließ auch diesmal unter dem leintuch zu spionieren 1:20:50 er verzichtete darauf die mutter schon diesmal zu sehen und war nur froh dass sie nun doch gekommen war konnte man 1:21:00 sieht ihn nicht sagte wester und offenbar führte sie die mutter an der hand gregor hörte nun wie 1:21:08 die zwei schwachen frauen den immerhin schweren alten kasten von seinem platz rückten und wie die schwester immerfort 1:21:15 den größten teil der arbeit für sich beanspruchte ohne auf die warnungen der mutter zu hören welche fürchtete dass 1:21:21 sie sich über anstrengen werde es dauerte sehr lange wonach schon viertelstündiger arbeit sagte die mutter 1:21:30 man soll den kasten doch lieber hier lassen denn erstens sei er zu schwer sie würden vor ankunft des vaters nicht 1:21:37 fertig werden und mit dem kasten in der mitte des zimmers gregor jeden weg verrammeln 1:21:42 zweitens aber sei es doch gar nicht sicher dass gregor mit der entfernung der möbel eingefallen geschehe erscheine 1:21:50 das gegenteil der fall zu sein ihr bedrücke der anblick der leeren wand geradezu das herz und warum sollen nicht 1:21:58 auch gregor diese empfindung haben da er doch an die zimmer möbel längst gewöhnt sei und sich deshalb im leeren zimmer 1:22:04 verlassen fühlen werde und ist es da nicht so schloss die ganz leise wie sie überhaupt fast 1:22:15 flüsterte als wolle sie vermeiden dass gregor dessen genauen aufenthalt sie ja nicht kannte auch nur den klang der 1:22:22 stimme höre denn dass er die worte nicht verstand davon war sie überzeugt und ist es nicht 1:22:29 so als ob wir durch die entfernung der möbel zeigten dass wir jede hoffnung auf besserung aufgeben und ihn rücksichtslos 1:22:38 sich selbst überlassen ich glaube es wäre das beste wir suchen das zimmer genau in dem zustand zu 1:22:47 erhalten indem es früher war damit gregor wenn er wieder zu uns zurückkommt alles unverändert findet und 1:22:56 umso leichter die zwischenzeit vergessen kann beim anhören 1:23:04 dieser worte der mutter erkannte gregor dass der mangel jeder unmittelbaren menschlichen ansprache verbunden mit dem 1:23:12 ein förmigen leben inmitten der familie im laufe dieser zwei monate seinen verstand hatte verwirren müssen 1:23:18 denn anders konnte er sich nicht erklären dass er ernsthaft danach hatte verlangen können dass sein zimmer 1:23:25 ausgeleert würde hatte er wirklich lust das warme mit ererbten möbeln gemütlich ausgestattete zimmer in eine hölle 1:23:36 verwandeln zu lassen in der er dann freilich nach allen richtungen ungestört würde kriechen können jedoch auch unter 1:23:43 gleichzeitigem schnellen gänzlichen vergessen seiner menschlichen vergangenheit war jedoch jetzt schon 1:23:50 nahe daran zu vergessen und nur die seit langem nicht gehörte stimme der mutter hatte ihn aufgerüttelt 1:23:59 nichts sollte entfernt werden alles musste bleiben die guten einwirkungen der möbel auf seinen zustand konnte er 1:24:07 nicht entbehren und wenn die möbel ihn hinderten das sinnlose herumkriechen zu betreiben so war es kein schaden sondern 1:24:13 ein großer vorteil aber die schwester war leider anderer meinung 1:24:19 sie hatte sich allerdings nicht ganz unberechtigt angewöhnt bei besprechungen der angelegenheiten gregors als 1:24:27 besonders sachverständige gegenüber den eltern aufzutreten und so war auch jetzt der rat der mutter für die schwester 1:24:35 grund genug auf der entfernung nicht nur des kastens und des schreibtisches an die sie zuerst allein gedacht hatte 1:24:41 sondern auf der entfernung sämtlicher möbel mit ausnahme des unentbehrlichen canapés zu bestehen 1:24:48 es war natürlich nicht nur kindlicher trotz und das in der letzten zeit zu unerwartet und schwer erworbene 1:24:55 selbstvertrauen das sie zu dieser forderung bestimmte sie hatte doch auch tatsächlich beobachtet dass gregor viel 1:25:02 raum zum kriechen brauchte dagegen die möbel so weit man sehen konnte nicht im geringsten benutzte vielleicht aber 1:25:11 spielte auch der schwärmerische sinn der mädchen ihres alters mit der bei jeder gelegenheit seine 1:25:18 befriedigung sucht und durch den geräte jetzt sich dazu verlocken ließ die lage gregors noch schrecken erregender machen 1:25:26 zu wollen um dann noch mehr als bis jetzt für ihn leisten zu können denn in einen raum in dem gregor ganz 1:25:35 allein die leeren wände beherrschte würde wohl kein mensch außer geräte jemals einzutreten sich getrauen und so 1:25:45 ließ sie sich von ihrem entschluss durch die mutter nicht abbringen die auch in diesem zimmer vor lauter 1:25:50 unruhe unsicher schien bald verstummte und der schwester nach kräften beim hinaus schaffen des kastens half nun den 1:25:58 kasten konnte gregor im notfall noch entbehren aber schon der schreibtisch musste 1:26:03 bleiben und kaum hatten die frauen mit dem kasten an den sie sich ächzend drückten das zimmer verlassen 1:26:10 als gregor den kopf unter dem kanapee hervor stieß um zu sehen wie er vorsichtig und möglichst rücksichtsvoll 1:26:17 eingreifen könnte aber zum unglück war es gerade die mutter welche zuerst zurückkehrte während geräte im 1:26:24 nebenzimmer den kasten umfangen hielt und ihn allein hin und her schwankt ohne ihn natürlich von der stelle zu bringen 1:26:31 die mutter aber war gregors anblick nicht gewöhnt er hätte sie krank machen können und so eilte gregor erschrocken 1:26:38 im rückwärtslauf bis an das andere ende des kaller ps konnte es aber nicht mehr verhindern dass das leintuch vorne ein 1:26:45 wenig sich bewegte das genügte um die mutter aufmerksam zu machen 1:26:49 sie stockte stand einen augenblick still und ging dann zu geräte zurück trotzdem gregor immer wieder sagte das ja nichts 1:27:01 außergewöhnliches geschehen sondern nur ein paar möbel umgestellt würden wirkte doch wie er sich bald eingestehen musste 1:27:09 dieses hin und her gehen der frauen ihre kleinen zurufe das kratzen der möbel auf dem boden wie ein großer von allen 1:27:18 seiten genähter trubel auf ihn und er musste sich so fest der kopf und beine ansicht zog und den leib bis an den 1:27:24 boden drückte unweigerlich sagen dass er das ganze nicht lange aushalten werde sie räumten ihm sein zimmer ausnahmen 1:27:33 ihm alles was ihm lieb war den kasten in dem die laubsäge und andere werkzeuge lagen hatten sie schon 1:27:39 hinausgetragen lockerten jetzt den schon im boden fest eingegrabenen schreibtisch an dem er als handels akademiker als 1:27:49 bürger schüler ja sogar schon als volksschüler seine aufgaben geschrieben hatte 1:27:55 da hatte er wirklich keine zeit mehr die guten absichten zu prüfen welche die zwei frauen hatten deren existenz er 1:28:02 übrigens fast vergessen hatte denn vor erschöpfung arbeiteten sie schon sturm und man hörte nur das 1:28:09 schwere etappen ihrer füße und so brach er denn hervor die frauen stützten sich gerade im 1:28:17 nebenzimmer an den schreibtisch um ein wenig zu verschnaufen wechselte vier mal die richtung des laufes er wusste 1:28:24 wirklich nicht was er zuerst retten sollte da sah er an der im übrigen schon leeren 1:28:29 wand auffallend das bild der in lauter pelz werk gekleideten dame hängen kochens hinauf und presste sich an das 1:28:38 glas das ihn festhielt und seinem heißen bauch wohltat dieses bild wenigstens dass gregor jetzt 1:28:47 kann's verdeckte würde nun gewiss niemand wegnehmen er verdreht 1:28:54 den kopf nach der tür des wohnzimmers um die frauen bei ihrer rückkehr zu beobachten 1:29:00 sie hatten sich nicht viel ruhe gegönnt und kamen schon wieder geräte hatte den arm um die mutter gelegt und trug sie 1:29:07 fast also was nehmen wir jetzt sagte geräte und sah sich um da kreuzten sich ihre blicke mit denen 1:29:17 gregors an der wand wohl nur in folge der gegenwart der mutter behielt sie ihre fassung beugte ihr gesicht zur 1:29:24 mutter um diese vom herum schauen abzuhalten und sagte allerdings zittern und unüberlegt kommt wollen wir nicht 1:29:35 lieber auf einen augenblick noch ins wohnzimmer zurück gehen die absicht gerätes war für gregor klar sie wollte 1:29:43 die mutter in sicherheit bringen und dann ihn von der wand hinunter jagen nun sie konnte es ja immerhin versuchen er 1:29:51 saß auf seinem bild und gab es nicht her lieber würde er geräte ins gesicht springen aber gerätes worte hatten die 1:30:00 mutter erst recht beunruhigt sie trat zur seite erblickte den riesigen braunen fleck auf der geblümten tapete rief er 1:30:08 eigentlich zum bewusstsein kam dass das gregor war was sie sah mit schreiender rauer stimme 1:30:15 ach gott ach gott und fiel mit ausgebreiteten armen als gäbe sie alles auf über das kanapee hin und rührte sich 1:30:27 nicht gregor rief die wester mit erhobener faust und eindringlichen blicken 1:30:40 es waren seit der verwandlung die ersten worte die sie unmittelbar an ihn gerichtet hatte sie lief ins nebenzimmer 1:30:50 um irgendeine essenz zu holen mit der sie die mutter aus ihrer ohnmacht wecken könnte gregor wollte auch helfen 1:30:57 zur rettung des bildes war noch zeit er klebte aber fest an dem glas und musste sich mit gewalt losreißen 1:31:03 er lief dann auch ins nebenzimmer als könne er der schwester irgendeinen rat geben wie in früherer zeit musste dann 1:31:11 aber untätig hinter ihr stehen während sie in verschiedenen fläschchen kramte erschreckte sie noch als sie sich 1:31:18 umdrehte eine flasche fiel auf den boden und zerbrach ein splitter verletzte gregor im gesicht irgend eine ätzende 1:31:24 medizin umflossen drehte nahm nun ohne sich länger aufzuhalten so viel fläschchen als sie nur halten konnte und 1:31:31 rannte mit ihnen zur mutter hinein die tür schlug sie mit dem fuße zu gregor war nun von der mutter 1:31:39 abgeschlossen die durch seine schuld vielleicht im tode nahe war die tür durfte er nicht 1:31:46 öffnen wollte er die schwester die bei der mutter bleiben musste nicht verjagen er hatte jetzt nichts zu tun als zu 1:31:53 warten und von selbstvorwürfen und besorgnis bedrängt begann er zu kriechen über kroch alles wände möbel und 1:32:06 zimmerdecke und fiel endlich in seiner verzweiflung als ich das ganze zimmer schon um ihn zu drehen anfing mitten auf 1:32:15 dem großen tisch es vergeht eine weile gregor lag matt da ringsherum 1:32:23 war es still vielleicht war das ein gutes zeichen da läutete es das mädchen 1:32:32 natürlich in ihrer küche eingesperrt und grete musste daher öffnen gehen der vater war gekommen was ist geschehen 1:32:42 waren seine ersten worte gerätes aussehen hat ihm wohl alles verraten grete antwortete mit dumpfer stimme 1:32:50 offenbar drückte sie ihr gesicht an des vaters brust die mutter war ohnmächtig aber es geht hier schon besser 1:32:58 gregor ist ausgebrochen ich habe wartet sagte der ich habe es euch ja immer gesagt aber 1:33:09 ihr frauen wollte nicht hören gregor war es klar dass der vater gerätes allzu kurze mitteilung schlecht 1:33:17 gedeutet hatte und annahmen dass gregor sich irgend eine gewalttat habe zuschulden kommen lassen 1:33:23 deshalb musste gregor den vater jetzt zu besänftigen suchen denn ihn aufzuklären hatte er weder zeit noch möglichkeit und 1:33:32 so flüchtete er sich zur tür seines zimmers und drückte sich an sie damit der vater beim eintritt vom vorzimmer 1:33:38 her gleich sehen könne dass gregor die bester absicht habe sofort in sein zimmer zurück zu kehren und dass es 1:33:45 nicht nötig sei ihn zurück zu treiben sondern dass man nur die tür zu öffnen brauche und gleich werde ihr 1:33:50 verschwinden aber der vater der stimmung solche feinheiten zu 1:33:57 bemerken rief er gleich beim eintritt in einem ton als sei er gleichzeitig wütend und froh gregor zog den kopf von der tür 1:34:12 zurück und hob ihn gegen den vater so hatte er sich den vater wirklich nicht vorgestellt wie er jetzt da stand 1:34:20 allerdings hatte er in der letzten zeit über dem neuartigen herumkriechen versäumt sich so wie früher um die 1:34:26 vorgänge in der übrigen wohnung zu kümmern und hätte eigentlich darauf gefasst sein müssen veränderte 1:34:31 verhältnisse anzutreffen trotzdem trotzdem war das noch der vater der gleiche mann der müde im bett 1:34:41 vergraben lag wenn früher gregor zu einer geschäftsreise ausgerückt war der ihn an abenden der heimkehr im 1:34:49 schlafrock im lehnstuhl empfangen hatte gar nicht recht im stande war aufzustehen sondern zum zeichen der 1:34:56 freude nur die arme gehoben hatte und der bei den seltenen gemeinsamen spaziergängen an ein paar sonntagen im 1:35:03 jahr und an den höchsten feiertagen zwischen gregor und der mutter die schon an und für sich langsam gingen immer 1:35:10 noch ein wenig langsamer in seinen alten mantel eingepackt mit stets vorsichtig aufgesetztem krückstock sich vorwärts 1:35:19 arbeitete und wenn er etwas sagen wollte fast immer stillstand und seine begleitung um sich versammelte nun aber 1:35:29 war er recht gut aufgerichtet in eine strafe blaue uniform mit goldknöpfen gekleidet wie sie diener der 1:35:37 bankinstitute tragen über dem hohen steifen kragen des rockes entwickelte sich sein starkes doppelkinn unter den 1:35:45 buschigen augenbrauen drang der blick der schwarzen augen frisch und aufmerksam hervor dass sonst zerzauste 1:35:51 weiße haar war zu einer peinlich genauen leuchtenden scheitel frisur niedergekämpft 1:35:59 auf seine mütze auf der an gold monogramm wahrscheinlich dass einer bank angebracht war über das ganze zimmer im 1:36:06 bogen auf das kanapee hin und ging die enden seines langen uniform rockys zurück geschlagen die hände in den 1:36:13 hosentaschen mit verbissenem gesicht auf gregor zu er wusste wohl selbst nicht was er vorhatte immerhin hob er die füße 1:36:22 ungewöhnlich hoch und gregor staunte über die riesen größe seiner stiefel holen doch hielt er sich dabei nicht auf 1:36:31 da wusste er noch vom ersten tage seines neuen lebens her dass der vater ihm gegenüber nur die größte strenge für 1:36:38 angebracht ansah und so lief er vor dem vater her stockte wenn der vater stehen blieb und eilte schon wieder vorwärts 1:36:47 wenn sich der vater nur rührte so machten sie mehrmals die runde um das zimmer ohne dass sich etwas 1:36:53 entscheidendes ereignete ja ohne dass das ganze in folge seines langsamen tempos den anschein einer verfolgung 1:37:00 gehabt hätte deshalb blieb auch gregor vorläufig auf dem fußboden 1:37:06 zumal er fürchtete der vater könnte eine flucht auf die wände oder den platz für besondere bosheit halten allerdings 1:37:15 musste sich gregor sagen dass er sogar dieses laufen nicht lange aushalten würde 1:37:20 denn während der vater einen schritt machte musste er eine unzahl von bewegungen ausführen atemnot begann sich 1:37:28 schon bemerkbar zu machen wie er ja auch in seiner früheren zeit keine ganz vertrauenswürdige lunge besessen hatte 1:37:36 als er nun so dahin torkelte um alle kräfte für den lauf zu sammeln kaum die augen offen hielt in seiner 1:37:43 stumpfheit an eine andere rettung als durchlaufen gar nicht mehr dachte und fast schon vergessen hatte dass ihm die 1:37:50 wende frei standen die hier allerdings mit sorgfältig geschnitzten möbeln holzarten und spitzen verstellt waren da 1:37:58 flog knapp neben ihm leicht geschleudert irgendetwas nieder und rollte vor ihm her 1:38:04 es war ein apfel gleich flog ihm ein zweiter nach gregor blieb vor schrecken stehen ein weiterlaufen war nutzlos denn 1:38:16 der vater hatte sich entschlossen ihn zu bombardieren aus der obstschale auf der kredenzt 1:38:23 hatte er sich die taschen gefüllt und warf nun ohne vorläufig scharf zu zielen apfel für apfel diese kleinen roten 1:38:33 äpfel rollten wie elektrisiert auf dem boden herum und stießen aneinander ein schwach geworfener apfel streifte 1:38:43 gregors rücken glitt aber unschädlich ab sofort nach fliegender dran dagegen förmlich in gregors rücken ein 1:38:52 gregor wollte sich weiter schleppen als könne der überraschende unglaubliche schmerz mit dem ortswechsel vergehen 1:38:58 doch fühlte er sich wie festgenagelt und streckte sich in vollständiger verwirrung aller sinne nur mit dem 1:39:07 letzten blick sah er noch wie die tür seines zimmers aufgerissen wurde und vor der schreienden schwester die 1:39:14 mutter hervor eilte im hemd denn die schwester hatte sie entkleidet um ihr in der ohnmacht atem freiheit zu 1:39:20 verschaffen wie dann die mutter auf den vater zulief und ihr auf dem weg die auf gebundenen 1:39:26 röcke einer nach dem anderen zu boden glitten und wie sie stolpernd über die röcke auf den vater eindrang und ihn 1:39:34 umarmen in gänzlicher vereinigung mit ihm nun versagte aber gregors sehkraft schon die hände an des vaters hinterkopf 1:39:43 um schonung von gregors leben bat die schwer verwundung gregors an der er über einen 1:39:54 monat litt der apfel blieb da ihn niemand zu entfernen wagte als sichtbares andenken im fleische sitzen 1:40:01 schien selbst den vater daran erinnert zu haben dass gregor trotz seiner gegenwärtigen traurigen und ekelhaften 1:40:08 gestalt ein familienmitglied war dass man nicht wir einen feind behandeln durfte sondern demgegenüber ist das 1:40:16 gebot der familien pflicht war den widerwillen hinunter zu schlucken und zu dulden 1:40:23 nichts als zu dulden und wenn nun auch gregor durch seine wunde an beweglichkeit wahrscheinlich für immer 1:40:32 verloren hatte und vorläufig zur durchquerung seines zimmers wie ein alter invalide lange lange minuten 1:40:39 brauchte an das kriechen in der höhe war nicht zu denken so bekam er für diese verschlimmerung 1:40:46 seines zustandes einen seiner meinung nach vollständig genügenden ersatz dadurch dass immer gegen abend die 1:40:53 wohnzimmertür die er schon ein bis zwei stunden vorher scharf zu beobachten pflegte geöffnet wurde sodass er im 1:41:02 dunkel seines zimmers liegen vom wohnzimmer aus unsichtbar die ganze familie beim beleuchteten tische sehen 1:41:08 und ihre reden gewissermaßen mit allgemeiner erlaubnis also ganz anders als früher an hören 1:41:15 durfte freilich waren es nicht mehr die lebhaften unterhaltungen der früheren zeiten an die gregor in den kleinen 1:41:22 hotelzimmern stets mit einigem verlangen gedacht hatte wenn er sich müde in das feuchte bettzeug hatte werfen müssen 1:41:29 es ging jetzt meist nur sehr still zu der vater schlief bald nach dem nachtessen in seinem sessel ein 1:41:37 die mutter und schwester ermahnten einander zur stille die mutter nähte weit unter das licht vorgebeugt feine 1:41:45 wäsche für ein modegeschäft die schwester die eine stellung als verkäuferin angenommen hatte lernten 1:41:52 abend stenografie und französisch um vielleicht später einmal einen besseren posten zu erreichen 1:41:59 manche mal machte der vater auf und als wisse er gar nicht dass er geschlafen habe 1:42:04 sagte er zur mutter wie lange du heute schon wieder nächst und schlief sofort wieder ein 1:42:11 während mutter und schwester einander müde zu lächelten mit einer art eigensinn weigerte sich der vater auch 1:42:20 zu hause seine diener uniform abzulegen und während der schlafrock nutzlos am kleiderhaken hin schlummerte der vater 1:42:28 vollständig angezogen auf seinem platz als sei er immer zu seinem dienste bereit und warte auch hier auf die 1:42:35 stimme des vorgesetzten infolgedessen verlor die gleich anfangs nicht neue uniform trotz aller sorgfalt 1:42:43 von mutter und schwester an reinlichkeit und gregor sei oft ganze abende lang auf dieses über und über flächige mit seinen 1:42:52 stets geputzten goldknöpfen leuchtenden kleid in dem der alte mann höchst unbequem und doch ruhig schlief sobald 1:43:02 die uhr 10 schlug suchte die mutter durch leise zu sprache den vater zu wecken und dann zu überreden ins bett zu 1:43:09 gehen denn hier war es doch kein richtiger schlaf und diesen hatte der vater der um 6 uhr seinen dienst 1:43:14 antreten musste äußerst nötig aber in dem eigensinn der ihn seitdem er diener war ergriffen hatte bestand er immer 1:43:25 darauf noch länger bei tisch zu bleiben trotz dem er regelmäßig einschlief und war dann über dies nur mit der größten 1:43:31 mühe zu bewegen den sessel mit dem bett zu vertauschen vermochten mutter und schwester mit kleinen ermahnungen noch 1:43:38 so sehr auf ihn eindringen viertel stunden lang schüttelte er langsam den kopf hielt die augen geschlossen und 1:43:44 stand nicht auf die mutter zog die ihn am ärmel sagte ihm schmeichel worte ins ohr 1:43:52 die schwester verließ ihre aufgabe um der mutter zu helfen aber beim vater verfing das nicht er versank nur noch 1:43:59 tiefer in seinen sessel erst als ihn die frauen unter den achseln fasten schlug er die augen auf 1:44:06 sei abwechselnd die mutter und die schwester an und pflegte zu sagen das ist ein leben das ist die ruhe meine 1:44:16 alten tage und auf die beiden frauen gestützt erhob er sich umständlich als er für sich selbst die größte last ließ 1:44:28 sich von den frauen bis zur türe führen winkte ihnen dort ab und ging nun selbstständig weiter während die mutter 1:44:35 ihr nähzeug die schwester ihre feder eiligst hinwarfen um hinter dem vater zu laufen und ihm weiter behilflich zu sein 1:44:45 wer hatte in dieser abgearbeiteten und übermüdeten familie zeit sich um gregor mehr zu kümmern als unbedingt nötig war 1:44:53 der haushalt wurde immer mehr eingeschränkt das dienstmädchen wurde nun doch entlassen 1:44:59 eine riesige knochige bedienen mit weißem den kopf um flatterndem haar kam des morgens und des abends um die 1:45:06 schwerste arbeit zu leisten alles andere besorgte die mutter neben ihrer viel nähe arbeit 1:45:12 es geschah sogar dass verschiedene familien schmuckstücke welche früher die mutter und die schwester überglücklich 1:45:19 bei unterhaltungen und feierlichkeiten getragen hatten verkauft wurden wie gregor am abend aus der allgemeinen 1:45:26 besprechung der erzielten preise erfuhr die grösste klage war aber stets dass man diese für die gegenwärtigen 1:45:33 verhältnisse allzu große wohnung nicht verlassen konnte da es nicht auszudenken war wie man gregor übersiedeln sollte 1:45:41 aber gregor sowohl ein dass es nicht nur die rücksicht auf ihn war welche eine übersiedlung verhinderte 1:45:48 denn ihn hätte man doch in einer passenden kiste mit ein paar luftlöchern leicht transportieren können 1:45:54 was die familie hauptsächlich vom wohnungswechsel abhielt war vielmehr die völlige hoffnungslosigkeit und der 1:46:01 gedanke daran dass sie mit einem unglück geschlagen war wie niemand sonst im ganzen verwandten und bekanntenkreis was 1:46:09 die welt von armen leuten verlangt erfüllten sie bis zum äußersten der vater holte den kleinen bankbeamten 1:46:16 das frühstück die mutter opferte sich für die wäsche fremder leute die schwester lief nach dem befehl der 1:46:23 kunden hinter dem pult hin und her aber weiter reichten die kräfte der familie schon nicht und die wunde im rücken fing 1:46:32 gregor vii neu zu schmerzen an wenn mutter und schwester nachdem sie den vater zu bett gebracht hatten nun zurück 1:46:38 kehrten die arbeit liegen ließen nahe zusammen rückten schon wange an wange saßen wenn jetzt die mutter auf gregors 1:46:47 zimmer zeigen sagte mach doch die tür zu treten und wenn nun gregor wieder im dunkel war 1:46:55 während nebenan die frauen ihre tränen vermischten oder gar tränen los den tisch an staaten die nicht 1:47:10 brachte gregor fast ganz ohne schlaf manchmal dachte er daran beim nächsten öffnen der tür die angelegenheiten der 1:47:18 familie ganz so wie früher wieder in die hand zu nehmen in seinen gedanken erschienen wieder 1:47:23 nach langer zeit der chef und der prokurist die kombis und die lehre jungen der so 1:47:29 begriffsstutzige hausknecht zwei drei freunde aus anderen geschäften ein stubenmädchen aus einem hotel in der 1:47:37 provinz eine liebe flüchtige erinnerung eine kassiererin aus einem hut geschäft um die er sich ernsthaft aber zu langsam 1:47:46 beworben hatte sie alle erschienen unter mischt mit fremden oder schon vergessenen aber statt ihm und seiner 1:47:58 familie zu helfen waren sie sämtlich unzugänglich und er war froh wenn sie verschwanden dann aber 1:48:09 war er wieder gar nicht in der lage sich um seine familie zu sorgen bloß wut über die schlechte wartung 1:48:14 erfüllte ihn und trotzdem er sich nicht vorstellen konnte worauf er appetit gehabt hätte machte er doch pläne wie er 1:48:21 in die speisekammer gelangen könnte um dort zu nehmen was ihm auch wenn er keinen hunger hatte immerhin gebührte 1:48:29 ohne jetzt mehr nachzudenken womit man gregor einen besonderen gefallen machen könnte schob die schwester eiligst er 1:48:37 sie morgens und mittags ins geschäft lief mit dem fuß irgendeine beliebige speise in gregors zimmer hinein um sie 1:48:45 am abend gleichgültig dagegen ob die speise vielleicht nur verkostet oder der häufigste fall gänzlich unberührt war 1:48:52 mit einem schwenken des besens hinaus zu kehren das aufräumen des zimmers dass sie nun 1:48:58 immer abends besorgte konnte gar nicht mehr schneller getan sein schmutz streifen zogen sich die wände 1:49:05 entlang hier und da lagen knäuel von staub und unrat in der ersten zeit stellte sich gregor bei der ankunft der 1:49:13 schwester in derartige besonders bezeichnende winkel um ihr durch diese stellung gewissermaßen einen vorwurf zu 1:49:20 machen aber er hätte wohl wochenlang dort bleiben können ohne dass sich die 1:49:25 schwester gebessert hätte sie sah ja den schmutz genauso wie er aber sie hatte sich eben entschlossen ihn zu lassen 1:49:33 dabei warte sie mit einer an ihr ganz neuen empfindlichkeit die überhaupt die ganze familie ergriffen hatte darüber 1:49:41 dass das aufräumen von gregors zimmer ihr vorbehalten blieb einmal hatte die mutter gregors zimmer einer großen 1:49:49 reinigung unterzogen die ihr nur nach verbrauch einiger kübel wasser gelungen war 1:49:54 die viele feuchtigkeit kränkte allerdings gregor auch und er lag breit verbittert und unbeweglich auf dem 1:50:02 kanapee aber die strafe blieb für die mutter nicht aus denn kaum hatte am abend die schwester die veränderung in 1:50:12 gregors zimmer bemerkt als sie aufs höchste beleidigt ins wohnzimmer lief und trotz der beschwörend erhobenen 1:50:19 hände der mutter in einen weinkrampf ausbrach dem die eltern der vater war natürlich aus 1:50:25 seinem sessel aufgeschreckt worden zuerst erstaunt und hilflos zu sein bis auch sie sich zu rühren anfingen der 1:50:34 vater rechts der mutter vorwürfe machte dass sie gregors zimmer nicht der schwester zur reinigung überließ links 1:50:42 dagegen die schwester anschrie sie werde niemals mehr gregors zimmer reinigen dürfen während die mutter den vater der 1:50:49 sich vor erregung nicht mehr kannte ins schlafzimmer zu schleppen suchte die schwester von schluchzen geschüttelt mit 1:50:55 ihren kleinen fäusten den tisch bearbeitete und gregor laut vor wut darüber zischte dass es keine main fiel 1:51:04 die tür zu schließen und ihm diesen anblick und lärm zu ersparen aber selbst wenn die schwester erschöpft 1:51:14 von ihrer berufsarbeit dessen überdrüssig geworden war für gregor wie früher zu sorgen so hätte 1:51:20 noch keineswegs die mutter für sie eintreten müssen und gregor hätte doch nicht vernachlässigt werden brauchen 1:51:25 denn nun war die bedienen da diese alte witwe die in ihrem langen leben mit hilfe ihres starken knochenbau es das 1:51:35 ärgste überstanden haben mochte hatte keinen eigentlichen abscheu vor gregor ohne irgendwie neugierig zu sein hatte 1:51:44 sie zufällig einmal die tür von gregors zimmer aufgemacht und war im anblick gregors der gänzlich überrascht trotzdem 1:51:52 ihn niemand jagte hin und her zu laufen begann die hände im schoß gefaltet staunend stehen geblieben 1:52:01 seitdem versäumte sie nicht stets flüchtig morgens und abends die tür ein wenig zu öffnen und zu gregor 1:52:08 hineinzuschauen anfangs rief sie ihn auch zu sich herbei mit worten die sie wahrscheinlich für freundlich hielt wie 1:52:18 komm mal her über alter mistkäfer oder seht mal den alten mistkäfer auf soll sprachen antwortete gregor mit nichts 1:52:32 sondern blieb unbeweglich auf seinem platz als sei die tür gar nicht geöffnet worden hätte man doch dieser bedienen 1:52:40 statt sie nach ihrer laune ihn nutzlos stören zu lassen lieber den befehl gegeben sein zimmer täglich zu reinigen 1:52:48 einmal am frühen morgen ein heftiger regen vielleicht schon ein zeichen des kommenden frühjahrs schlug an die 1:52:54 scheiben war gregor als diebe dienerin mit ihren redensarten wieder getan derartig verbessert dass er wie zum 1:53:02 angriff allerdings langsam und hinfällig sich gegen sie wendete die bedienen aber statt sich zu fürchten hob bloß einen in 1:53:14 der nähe der tür befindlichen stuhl hoch empor und wie sie mit gross geöffnete munde da stand war ihre absicht klar den 1:53:24 mund erst zu schließen wenn der sessel in ihrer hand auf gregors rücken niederschlagen würde also weiter geht s 1:53:32 nicht fragte sie als gregor sich wieder umdrehte und stellte den sessel ruhig in die ecke zurück gregor es nun fast gar 1:53:46 nichts mehr nur wenn er zufällig an der vorbereiteten speise vorüber kam nahm er 1:53:51 zum spiel einen bissen in den mund hielt ihn dort stundenlang und spielt ihn dann meist wieder aus zuerst dachte er es sei 1:54:00 die trauer über den zustand seines zimmers die nfon messen abhalte aber gerade mit den veränderungen des 1:54:06 zimmers könnte er sich sehr bald aus man hatte sich angewöhnt dinge die man anderswo nicht unterbringen konnte in 1:54:14 dieses zimmer hinein zu stellen und solche dinge gab es nun viele da man ein zimmer der wohnung an drei zimmer 1:54:21 herren vermietet hatte diese ernsten herren alle drei hatten voll werde wie gregor einmal durch eine tür spalte 1:54:31 feststellte waren peinlich auf ordnung nicht nur in ihrem zimmer sondern da sie sich nun einmal hier eingemietet hatten 1:54:39 in der ganzen wirtschaft also insbesondere in der küche bedacht unnützen oder gar 1:54:45 schmutzigen kram ertrugen sie nicht überdies hatten sie zum größten teil ihrer eigenen einrichtungsstücke 1:54:52 mitgebracht aus diesem grunde waren viele dinge überflüssig geworden die zwar nicht verkäuflich waren die man 1:54:59 aber auch nicht wegwerfen wollte alle diese wanderten in gregors zimmer ebenso auch die aschen kiste und die 1:55:07 abfall kiste aus der küche was nur im augenblick unbrauchbar war schleuderte die bedienen die es immer sehr eilig 1:55:15 hatte einfach in gregors zimmer gregor sei glücklicherweise meist nur den betreffenden gegenstand und die hand die 1:55:22 ihn hielt die bedienen hatte vielleicht die absicht bei zeit und gelegenheit die dinge wieder zu holen oder alle 1:55:30 insgesamt mit einem mal hinauszuwerfen tatsächlich aber blieben sie dort liegen wohin sie durch den ersten wurf gekommen 1:55:37 waren wenn nicht gregor sich durch das rumpel zeug wand und ist in bewegung brachte 1:55:44 zuerst gezwungen weil kein sonstiger platz zum kriechen frei war später aber mit wachsendem vergnügen 1:55:52 obwohl er nach solchen wanderungen zum sterben müde und traurig wieder stundenlang sich nicht rührte da die 2 1:56:03 jahren manchmal auch ihr abendessen zu hause im gemeinsamen wohnzimmer einnahmen blieb die wohnzimmertür an 1:56:08 manchen abenden geschlossen aber gregor verzichtete ganz leicht auf das öffnen der tür hatte er doch schon manche 1:56:16 abende an denen sie geöffnet war nicht ausgenützt sondern war ohne dass es die familie märkte im dunkelsten winkel 1:56:22 seines zimmers gelegen einmal aber hatte die bedienen die tür zum wohnzimmer ein wenig offen gelassen 1:56:30 und sie blieb so offen auch als die zimmer herren am abend eintraten und licht gemacht wurde 1:56:38 sie setzten sich oben an den tisch wo in früheren zeiten der vater die mutter und gregor gessen hatten entfalteten die 1:56:47 servietten und nahmen messer und gabel in die hand sofort erschien in der tür die mutter mit einer schüssel fleisch 1:56:53 und knapp hinter ihr die schwester mit einer schüssel hoch geschichte der kartoffeln das essen dampfte mit starkem 1:57:01 rauch die zimmer herren beugten sich über die vor sich hin gestellten schüsseln als wollten sie sie vor dem 1:57:08 essen prüfen und tatsächlich zerschnitt der welcher in der mitte saß und den anderen zwei als autorität zu gelten 1:57:17 schien ein stück fleisch noch auf der schüssel offenbar um festzustellen ob es mürbe genug sei und ob es nicht etwa in 1:57:25 die küche zurück geschickt werden soll er war befriedigt und mutter und schwester die gespannt zugesehen hatten 1:57:32 begannen aufatmend zu lächeln die farm er selbst aß in der küche trotzdem kam 1:57:42 der vater ehe er in die küche ging in dieses zimmer herein und machte mit einer einzigen verbeugung die kappe in 1:57:49 der hand einen rundgang um den tisch die zimmer herren erhoben sich sämtlich und murmelten etwas in ihre bärte 1:57:56 als sie dann allein waren aßen sie fast unter vollkommenen stillschweigen sonderbar chinas gregor dass man aus 1:58:07 allen mannigfachen geräuschen des essens immer wieder ihre kauenden zähne heraus hörte als ob damit gregor gezeigt werden 1:58:16 sollte dass man zähne brauche um zu essen und dass man auch mit den schönsten zahnlosen kiefer nichts 1:58:25 ausrichten könne ich habe appetit sagte 1:58:33 gregor sorgenvoll aber nicht auf diese dinge wie sich diese zimmer herren ehren und ich komme um gerade an diesem abend 1:58:51 gregor erinnerte sich nicht während der ganzen zeit die violine gehört zu haben ertönte sie von der küche her die zimmer 1:59:00 herren hatten schon acht mal beendet der mit gerade eine zeitung hervorgezogen den zwei anderen je ein blatt gegeben 1:59:07 und nun lasen sie zurückgelehnt und rauchten als die violine zu spielen begann wurden sie aufmerksam erhoben 1:59:16 sich und gingen auf den fußspitzen zurvor zimmertür in der sie aneinander gedrängt stehen blieben 1:59:23 man musste sie von der küche aus gehört haben denn der vater rief ist den herren das spiel vielleicht unangenehm 1:59:30 es kann sofort eingestellt werden im gegenteil sagte der mittlere der herren möchte das voller nicht zu uns herein 1:59:41 kommen und hier im zimmer spielen wo es doch viel bequemer und gemütlicher ist bitte rief der vater als sei er der 1:59:51 violinen spieler die herren traten ins zimmer zurück und warteten bald kam der vater mit dem notenpult die 2:00:00 mutter mit den noten und die schwester mit der violine die schwester bereitete alles ruhig zum spiele vor die eltern 2:00:06 die niemals früher zimmer vermietet hatten und deshalb die höflichkeit gegen die zimmer herren übertrieben wagten gar 2:00:13 nicht sich auf ihre eigenen sessel zu setzen der vater lehnte an der tür die rechte 2:00:19 hand zwischen zwei knöpfe des geschlossenen liebe rockes gesteckt die mutter aber erhielt von einem herrn 2:00:26 einen sessel angeboten und saß da sie den sessel dort ließ wohin ihn der herr zufällig gestellt hatte abseits in einem 2:00:35 winkel die schweiz begann zu spielen vater und mutter verfolgten jeder von seiner seite 2:00:43 aufmerksam die bewegungen ihrer hände gregor hatte von dem spieler angezogen sich ein wenig weiter vorgewagt und war 2:00:52 schon mit dem kopf im wohnzimmer er wunderte sich kaum darüber dass er in letzter zeit so wenig rücksicht auf die 2:01:02 anderen namen früher war diese rücksichtnahme seien stolz gewesen und dabei hätte er gerade jetzt mehr 2:01:09 grund gehabt sich zu verstecken denn infolge des staubes der in seinem zimmer überall lag und bei der kleinsten 2:01:16 bewegung umher flog war auch er ganz staubbedeckt fäden haare speise überreste schleppte er auf seinem rücken 2:01:24 und an den seiten mit sich herum seine gleichgültigkeit gegen alles war viel zu groß als dass er sich wie früher 2:01:31 mehrmals während des tages auf den rücken gelegt und am teppich gekehrt hätte 2:01:36 und trotz dieses zustandes hatte er keine scheu ein stück auf dem makellosen fußboden des wohnzimmers vorzurücken 2:01:50 allerdings achtete auch niemand auf ihn die familie war gänzlich vom violinspiel in anspruch genommen die zimmer herren 2:01:58 dagegen die zunächst die hände in den hosentaschen viel zu nahe hinter dem notenpult der schwester sich aufgestellt 2:02:04 hatten so dass sie alle in die noten hätten sehen können was sicher die schwester stören musste zogen sich bald 2:02:11 unterhalb lauten gesprächen mit gesenkten köpfen zum fenster zurück wo sie vom vater besorgt beobachtet auch 2:02:19 blieben es hatte nun wirklich den überdeutlichen anschein als wären sie in ihrer annahme 2:02:25 ein schönes oder unterhalten das violinspiel zu hören enttäuscht hätten die ganze vorführung 2:02:32 satt und ließen sich nur aus höflichkeit noch in ihrer ruhe stören besonders die art wie sie alle aus nase 2:02:39 und mund den rauch ihrer zigarren in die höhe bliesen ließ auf große nervosität schließen 2:02:46 und doch spielte die so schön ihr gesicht war zur seite 2:02:54 geneigt prüfend und traurig folgten ihre blicke den noten zeilen gregor koch noch ein stück vorwärts und hielt den kopf 2:03:06 eng an den boden um möglicherweise ihren blicken begegnen zu können war er ein tier darin musik so ergriff ihn war 2:03:19 es zeige sich ihm der weg zu der ersehnten unbekannten nahrung er war entschlossen bis zur schwester 2:03:26 vorzudringen sie am rock zu zupfen und ihr dadurch anzudeuten sie möge doch mit ihrer violine in sein 2:03:34 zimmer kommen denn niemand lohnte hier das spiel so wie er es lohnen wollte er wollte sie nicht mehr aus seinem zimmer 2:03:43 lassen wenigstens nicht solange er lebte seine schreck gestalt sollte ihn zum ersten mal nützlich werden an allen 2:03:51 türen seines zimmers wollte er gleichzeitig sein und den angreifern entgegen tauchen die schwester aber 2:03:56 sollte nicht gezwungen sondern freiwillig bei ihm bleiben sie sollte neben ihm auf dem kanapee 2:04:02 sitzen das ohr zu ihm herunter neigen und er wollte er dann an vertrauen dass er die feste absicht gehabt habe sie auf 2:04:09 das konservatorium zu schicken und dass er dies wenn nicht das unglück dazwischengekommen wäre vergangene 2:04:16 weihnachten weihnachten war doch wohl schon vor über allen gesagt hätte ohne sich um irgendwelche wieder reden zu 2:04:25 kümmern nach dieser erklärung würde die schwester in tränen der rührung 2:04:28 ausbrechen und gregor würde sich bis zu ihrer axel erheben und ihren hals küssen den sie seit dem sie ins geschäft ging 2:04:36 frei ohne band oder kragen trug er samsa rief herr dem vater zu und zeigte ohne ein 2:04:52 weiteres wort zu verlieren mit dem zeigefinger auf den langsam sich vorwärts bewegenden gregor die violine 2:05:01 verstummte der mittlere zimmer herr lächelte erst einmal kopfschüttelnd seinen freunden zu und sah dann wieder 2:05:09 auf gregor hin der vater schien es für nötiger zu halten statt gregor zu vertreiben vor es 2:05:16 die zimmer herren zu beruhigen trotzdem diese gar nicht aufgeregt waren und gregor sie mehr als das violinspiel 2:05:23 zu unterhalten schien er eilte zu ihnen und suchte sie mit ausgebreiteten armen in ihr zimmer zu drängen und 2:05:32 gleichzeitig mit seinem körper ihnen den ausblick auf gregor zu nehmen sie wurden nun tatsächlich ein wenig 2:05:39 böse man wusste nicht mehr ob über das benehmen des vaters oder über die ihnen jetzt aufgehende erkenntnis ohne es zu 2:05:47 wissen einen solchen zimmernachbar wie gregor besessen zu haben sie verlangten vom vater erklärungen 2:05:55 hoben ihrerseits die arme zupften unruhig an ihren werten und wichen nur langsam gegen ihr zimmer zurück 2:06:04 inzwischen hatte die schwester die verlorenheit in die sie nach dem plötzlich abgebrochenen spiel verfallen 2:06:10 war überwunden hatte sich nachdem sie eine zeit lang in den lässig hängenden händen violine und bogen gehalten und 2:06:18 weiter als spiele sie noch in die noten gesehen hatte mit einem male aufgerafft hatte das instrument auf den schoß der 2:06:25 mutter gelegt die in atembeschwerden mit heftig arbeitenden lungen noch auf ihrem sessel saß und war in das nebenzimmer 2:06:33 gelaufen dem sich die zimmer herren unter dem drängen des vaters schon schneller näherten 2:06:39 man sah wie unter den geübten händen der schwester die deckten und polster in den betten in die höhe flogen und sich 2:06:47 ordneten noch ehe die das zimmer erreicht hatten war sie mit dem auf betten fertig und schlüpfte 2:06:55 heraus der vater schien wieder von seinem eigensinn derartig ergriffen dass er jeden respekt vergaß den er seinen 2:07:02 mietern immerhin schuldet er drängte nur und drängte bis schon in der tür des zimmers der mittlere der herren donnernd 2:07:09 mit dem fuß auf stampfte und dadurch den vater zum stehen brachte ich erkläre hiermit sagte er hob die hand und suchte 2:07:21 mit den blicken auch die mutter und die schwester dass ich mit rücksicht auf die in dieser wohnung und familie 2:07:28 herrschenden widerlichen verhältnisse hier beispiel er kurzentschlossen auf den boden 2:07:35 mein zimmer augenblicklich kündige ich werde natürlich auch für die tage die ich hier gewohnt habe nicht das 2:07:43 geringste bezahlen dagegen werde ich es mir noch überlegen ob ich nicht mit irgendwelchen glauben 2:07:50 sie mir sehr leicht zu begründenden forderungen gegen sie auftreten werde er schwieg und sah gerade vor sich hin 2:08:01 als erwarte er etwas tatsächlich vielen sofort seine zwei freunde mit den worten ein auch wir kündigen 2:08:09 augenblicklich darauf fasste er die türklinke und schloss mit einem krach die tür der vaart 2:08:22 mit tastenden händen zu seinem sessel und ließ sich in ihn fallen es sah aus als strecke er sich zu seinem 2:08:28 gewöhnlichen abend schläfchen aber das starke nicken seines wie haltlosen kopfes zeigte dass er ganz und gar nicht 2:08:36 schlief gregor war die ganze zeit still auf dem platz gelegen auf dem ihn die zimmer herren ertappt hatten die 2:08:45 enttäuschung über das misslingen seines planes vielleicht aber auch die durch das viele hungern verursachte schwäche 2:08:52 machten es ihm unmöglich sich zu bewegen er fürchtete mit einer gewissen bestimmtheit schon für den nächsten 2:08:59 augenblick einen allgemeinen über ihn sich entladen zusammensturz und wartete nicht einmal die violine schreckte ihn 2:09:09 auf die unter den zitternden fingern der mutter hervor ihr vom chance viel und einen hallenden 2:09:16 ton von sich gab liebe eltern sagte die schwester und schlug zur einleitung mit 2:09:25 der hand auf den tisch so geht es nicht weiter wenn ihr das vielleicht nicht einsehen 2:09:31 ich sehe es ein ich will vor diesem und ihr nicht den namen meines bruders aussprechen und 2:09:39 sage daher bloß wir müssen versuchen es loszuwerden wir haben das menschenmögliche versucht 2:09:45 es zu pflegen und zu dulden ich glaube es kann uns niemand den geringsten vorwurf machen sie hat 1000 2:09:53 mal recht sagte der vater für sich die mutter die noch immer nicht genug atem finden konnte fing in die vorgehaltene 2:10:05 hand mit einem irrsinnigen ausdruck der augen dumpf zu husten an die schwester eilte zur mutter und hielt ihr die stirn 2:10:14 der vater schien durch die worte der schwester auf bestimmte gedanken gebracht zu sein hatte sich auf recht 2:10:22 gesetzt spielte mit seiner diener mütze zwischen den tellern die noch vom nachtmahl der zimmer herren her auf dem 2:10:29 tisch lagen und sah bisweilen auf den stillen gregor hin wir müssen es loszuwerden versuchen 2:10:39 sagte die schweiz nun ausschließlich zum vater denn die mutter hörte in ihrem husten nichts 2:10:46 es bringt euch noch beide um ich sehe es kommen wenn man schon so schwer arbeiten muss wie wir alle 2:10:53 kann man nicht noch zu hause diese ewige quälerei ertragen ich kann es auch nicht mehr und sie brach so heftig in weinen 2:11:05 aus dass ihre tränen auf das gesicht der mutter nieder flossen von dem sie sie mit mechanischen handbewegungen wischte 2:11:16 kind sagte der weidig und mit auffallendem verständnis was sollen wir aber tun 2:11:28 die schwester zu nur die achseln zum zeichen der ratlosigkeit die sie nun während des 2:11:34 weinens im gegensatz zu ihrer früheren sicherheit ergriffen hatte wenn er uns verstünde sagte der vater halb fragend 2:11:46 die schwester schüttelte aus dem weinen heraus heftig die hand zum zeichen dass daran nicht zu denken sei wenn er uns 2:11:56 verstünde wiederholte der vater und nahm durch schließen der augen die überzeugung der schwester von der 2:12:03 unmöglichkeit dessen in sich auf dann wäre vielleicht ein übereinkommen mit ihm möglich aber so weg muss er rief die 2:12:17 schwester das ist das einzige mittel vater du musst bloß den gedanken loszuwerden suchen dass es gregor ist 2:12:24 dass wir so lange geglaubt haben ist ja unser eigentliches unglück aber wie kann es denn gregor sein wenn es gregor wäre 2:12:33 er hätte längst eingesehen dass ein zusammenleben von menschen mit einem solchen tier nicht mehr möglich ist und 2:12:40 wäre freiwillig fortgegangen wir hätten dann keinen bruder aber könnten weiter leben und sein andenken in ehren halten 2:12:49 so aber verfolgt uns dieses tier vertreibt die zimmer herren will offenbar die ganze wohnung einnehmen und 2:12:57 uns auf der gasse übernachten lassen sie nur vater schrie sie plötzlich auf er fängt schon wieder an und in einem 2:13:10 gregor gänzlich unverständlichen schrecken verließ die schwester sogar die mutter stieß sich förmlich von ihrem 2:13:18 sessel ab als wollte sie lieber die mutter opfern als in gregors nähe bleiben und eilte hinter den vater der 2:13:26 lediglich durch ihr benehmen erregt auch aufstand und die arme wie zum schutze der schwester vor ihr halb erhob aber 2:13:36 gregor vieles doch gar nicht ein irgendjemandem und gar seiner schwester angst machen zu wollen 2:13:43 er hatte bloß angefangen sich umzudrehen um in sein zimmer zurück zu wandern und das nahm sich allerdings auffallend 2:13:54 aus da er infolge seines leidenden zustandes bei den schwierigen umdrehungen mit seinem kopf nachhelfen 2:14:01 musste denn er hierbei viele male hob und gegen den boden schlug 2:14:06 er hielt inne und sah sich um seine gute absicht schien erkannt worden zu sein es war nur ein augenblicklicher 2:14:17 schrecken gewesen nun sahen ihn alle schweigend und traurig an die mutter lag die beine 2:14:26 ausgestreckt und aneinander gedrückt in ihrem sessel die augen fielen ihr vor ermattung fast zu der vater und die 2:14:33 schwester saßen nebeneinander die schwester hatte ihre hand um des vaters hals gelegt nun darf ich 2:14:44 schon vielleicht umdrehen dachte gregor und begann seine arbeit wieder er konnte 2:14:54 laufen der anstrengung nicht unterdrücken und musste auch hier und da ausruhen 2:14:57 im übrigen drängte ihn auch niemand es war alles ihm selbst überlassen als er die umdrehung vollendet hatte 2:15:05 finger sofort an geradeaus zurück zu wandern er staunte über die große entfernung die 2:15:11 ihn von seinem zimmer trennte und begriff gar nicht wie er bei seiner schwäche vor kurzer zeit den gleichen 2:15:16 weg fast ohne es zu merken zurückgelegt hatte immerfort nur auf rasches kriechen bedacht achtete er kaum darauf dass kein 2:15:25 wort kein ausruf seiner familie ihn störte erst als er schon in der tür war wendete er den kopf nicht vollständig 2:15:34 denn er fühlte den hals steif werden immerhin sah er noch dass sich hinter ihm nichts verändert hatte nur die 2:15:42 schwester war aufgestanden sein letzter blick streifte die mutter die nun völlig eingeschlafen war 2:15:52 kaum war er innerhalb seines zimmers wurde die tür eiligst zugedrückt fest geregelt und versperrt 2:15:59 über den plötzlichen lärm hinter sich schrag gregor so dass ihm die beinchen einknickten 2:16:05 es war die schwester die sich so beeilt hatte aufrecht war sie schon da gestanden und hatte gewartet leichtfüßig 2:16:13 war sie dann vorwärts gesprungen gregor hatte sie gar nicht kommen hören und ein endlich rief sie den eltern zu 2:16:21 während sie den schlüssel im schloss umdrehte und jetzt fragte sich vor und sah sich im dunkeln um er machte 2:16:35 bald die entdeckung dass er sich nun überhaupt nicht mehr rühren konnte er wunderte sich darüber nicht 2:16:42 er kam es ihm und natürlich vor dass er sich bis jetzt tatsächlich mit diesen dünnen beinchen hatte fortbewegen können 2:16:50 im übrigen fühlte er sich verhältnismäßig behaglich er hatte zwar schmerzen im ganzen leib 2:16:58 aber ihm war als würden sie allmählich schwächer und schwächer und würden schließlich ganz vergehen den verfaulten 2:17:08 apfel in seinem rücken und die entzündete umgebung die ganz von weichem staub bedeckt waren spürte er schon kaum 2:17:15 an seine familie dachte er mit rührung und liebe zurück seine meinung darüber dass er verschwinden müsse war womöglich 2:17:27 noch entschiedener als die seiner schwester in diesem zustand lehrern und friedlich nachdenkens blieb er bis die 2:17:40 turmuhr die dritte morgenstunde schlug den anfang des allgemeinen heller werdens draußen vor dem fenster erlebte 2:17:50 er noch dann sein kopf ohne seinen willen gänzlich nieder und aus seinen nüstern strömte 2:18:02 sein letzter atem schwache vor als am frühen morgen die bedienungen kam vor lauter kraft und eile schlug sie wie 2:18:14 oft man sie auch schon gebeten hatte das zu vermeiden alle türen derartig zu dass in der 2:18:20 ganzen wohnung von ihrem kommen an kein ruhiger schlaf mehr möglich war fand sie bei ihrem gewöhnlichen kurzen besuch an 2:18:26 gregor zuerst nichts besonderes sie dachte er liga absichtlich so unbeweglich da und spiele den 2:18:33 beleidigten sie traute ihm allen möglichen verstand zu weil sie zufällig den lang besen in der hand hielt suchte 2:18:42 sie mit ihm gregor von der tür aus zu kitzeln als ich auch da kein erfolg zeigte wurde 2:18:49 sie ärgerlich und stieß ein wenig in gregor hinein und erst als sie ihn ohne jeden widerstand von seinem platz 2:18:55 geschoben hatte wurde sie aufmerksam als sie bald den wahren sachverhalt erkannte machte sie große augen schiff vor sich 2:19:05 hin hielt sich aber nicht lange auf sondern riss die tür des schlafzimmers auf und rief mit lauter stimme in das 2:19:11 dunkel hinein sehen sie nur mal an es ist krepiert da liegt es galt sogar krepiert das ehepaar samsa saß im 2:19:23 ehebett aufrecht da und hatte zu tun den schrecken über die bedienungen zu verwenden wie es dazu kam ihre meldung 2:19:31 aufzufassen dann aber stiegen herr und frau samsa jeder auf seiner seite eiligst aus dem 2:19:37 bett herr samsa warf die decke über seine schultern frau samsatg haben nur im nachthemd hervor 2:19:44 so traten sie in gregors zimmer inzwischen hatte sich auch die tür des wohnzimmers geöffnet indem geräte seit 2:19:51 dem einzug der zimmer herren schlief sie war völlig angezogen als hätte sie gar nicht geschlafen 2:19:58 auch ihr bleiches gesicht schien das zu beweisen tot sagte frau samsa und sah fragend zu 2:20:07 bedienen auf trotzdem sie doch alles selbst prüfen und sogar ohne prüfung erkennen konnte das will ich mein sagte 2:20:17 diebe dienerin und stieß zum beweis gregors leiche mit dem besen noch ein großes stück seitwärts frau samsa macht 2:20:25 eine bewegung als wollte sie den besen zurückhaltend tat es aber nicht nun sagte herr samsa 2:20:36 jetzt können wir gott danken er bekreuzigte sich und die drei frauen folgten seinem beispiel drehte die kein 2:20:46 auge von der leiche wendete sagte seht nur wie mager er war er hat ja auch schon so lange zeit nichts gegessen 2:20:55 sowie die speisen hereinkamen sind sie wieder hinaus gekommen tatsächlich war gregors körper 2:21:02 vollständig flach und trocken man erkannte das eigentlich erst jetzt da er nicht mehr von den beinchen 2:21:08 gehoben war und auch sonst nichts den blick ab lenkte kaum geräte auf ein weilchen zu uns herein sagte frau sah 2:21:20 mit einem wehmütigen lächeln und geräte ging nicht ohne nach der leiche zurück zu sehen hinter den eltern in das 2:21:28 schlafzimmer diebe dienerin schloss die tür und öffnete gänzlich das fenster trotz des frühen morgens war der 2:21:35 frischen luft schon etwas lichkeit beigemischt es war eben schon ende märz aus ihrem zimmer traten die drei zimmer 2:21:43 herren und sahen sich erstaunt nach ihrem frühstück um mann hatte sie vergessen wo ist das frühstück fragte 2:21:52 der mittlere der herren mürrisch diebe dienerin diese aber legte den finger an den mund und winkte dann hastig und 2:22:00 schweigend den herren zu sie möchten den gregors zimmer kommen sie kamen auch und standen dann die hände in den taschen 2:22:07 ihrer etwas abgenutzten röckchen in dem nun schon ganz hellen zimmer um gregors leiche herum 2:22:14 da öffnete sich die tür des schlafzimmers unter samsa sheen in seiner live an einem arm seine frau am 2:22:22 anderen seine tochter alle waren ein wenig vereint geräte drückte bisweilen ihr gesicht an den armen des vaters 2:22:31 verlassen sie sofort meine wohnung sagte herr samsa und zeigte auf die tür ohne die frauen von sich zu lassen 2:22:41 wie meinen sie das sagte der mittlere der herren etwas bestürzt und lächelte süßlich die zwei anderen hielten die 2:22:53 hände auf dem rücken und trieben sie ununterbrochen aneinander wie in freudiger erwartung eines großen 2:22:59 streites der aber für sie günstig ausfallen musste ich meine es genauso wie ich es sage antwortete herr samsa 2:23:08 und ging in einer linie mit seinen zwei begleiterinnen auf dem zimmer herrn zu dieser stand zuerst still da und sah zu 2:23:17 boden als ob sich die dinge in seinem kopf zu einer neuen ordnung zusammen stellten dann gehen wir also sagte er 2:23:27 dann und sah zu einsam sei auf als verlange er in einer plötzlichen über kommenden demut sogar für diesen 2:23:34 entschluss eine neue genehmigung samsa nickte ihm bloß mehrmals kurz mit großen augen zu daraufhin ging der herr 2:23:43 tatsächlich sofort mit langen schritten ins vorzimmer seine beiden freunde hatten schon ein weilchen lang mit ganz 2:23:49 ruhigen händen aufgehorcht und hüpften ihm jetzt geradezu nach wie in angst herr samsa könnte vor ihnen ins 2:23:57 vorzimmer eintreten und die verbindung mit ihrem führer stören im vorzimmer nahmen alle drei die hüte 2:24:04 vom kleider rechen zogen ihre stücke aus dem stock behälter verbeugten sich stumm und verließen die wohnung 2:24:11 in einem wie sich zeigte gänzlich unbegründeten misstrauen ratsam sei mit den zwei frauen auf den 2:24:18 vorplatz hinaus an das geländer gelehnt sahen sie zu wie die drei herren zwar langsam aber ständig die lange treppe 2:24:26 hinunter stiegen in jedem stockwerk in einer bestimmten biegung des treppenhauses verschwanden und nach ein 2:24:33 paar augenblicken wieder hervorkramen je tiefer sie gelangten desto mehr verlor sich das interesse der familie 2:24:40 samsa für sie und als ihnen entgegen und dann hoch über sie hinweg ein fleischer geselle mit der trage auf dem kopf in 2:24:50 stolzer haltung herr aufstieg verließ walter samsam mit den frauen das geländer und alle kehrten wie 2:24:56 erleichtert in ihre wohnung zurück sie beschlossen den heutigen tag zum ausruhen und spazierengehen zu verwenden 2:25:07 sie hatten diese arbeitsunterbrechung nicht nur verdient sie brauchten sie sogar unbedingt 2:25:12 und so setzen sie sich zum tisch und schrieben drei entschuldigungsbrief herr samsa an seine direktion frau samsa an 2:25:21 ihren auftraggeber und geräte an ihren principal während des schreibens kam die bedienungen herein um zu sagen dass sie 2:25:29 fort gehe denn ihre morgenarbeit war beendet die drei schreibenden nickten zuerst bloß 2:25:35 ohne aufzuschauen erst als die bedienen sich immer noch nicht entfernen wollte sah man ärgerlich auf nun fragte 2:25:46 die bedienungen stand lächelnd in der tür als habe sie der familie ein großes glück zu melden werde es aber nur dann 2:25:54 tun wenn sie gründlich aus gefragt werde die fast aufrechte kleine strauß feder auf ihrem hut über die sich herr samsa 2:26:04 schon während ihrer ganzen dienstzeit ärgerte schwankte leicht nach allen richtungen also was wollen sie 2:26:12 eigentlich fragte frau sah vor welcher die bedienen noch am meisten respekt hatte ja antwortete diebe dienerin und 2:26:24 konnte vor freundlichen lachen nicht gleich weiterreden also darüber wie das zeug von nebenan weg geschafft werden 2:26:32 soll müssen sie sich keine sorgen machen es ist schon in ordnung browser grete beugten sich zu ihrem brief nieder 2:26:42 als wollten sie weiter schreiben herr samsa welcher merkte dass die bedienen nun alles ausführlich zu 2:26:49 beschreiben anfangen wollte wehrte dies mit ausgestreckter hand entschieden ab da sie aber nicht erzählen durfte 2:26:56 erinnerte sie sich an die große eile die sie hatte lief offenbar beleidigt des allseits drehte sich wild um und verließ 2:27:07 unter fürchterlichem türe zu schlagen die wohnung abends wird sie entlassen sagte herr 2:27:16 samsa bekam aber weder von seiner frau noch von seiner tochter eine antwort denn die bedienung schien ihre kaum 2:27:23 gewonnen ruhe wieder gestört zu haben sie erhoben sich gingen zum fenster und blieben dort sich umschlungen halten 2:27:32 er sah drehte sich in seinem sessel nach ihnen um und beobachtete sie still ein weilchen dann rief er 2:27:40 also komm doch her lasst schon endlich die alten sachen und nehmt auch ein wenig rücksicht auf mich gleich folgten 2:27:50 ihm die frauen alten zu ihm liebkosten ihn und beendeten rasch ihre briefe dann für 2:28:01 alle drei gemeinschaftlich die wohnung was sie schon seit monaten nicht getan hatten und fuhren mit der elektrischen 2:28:07 ins freie für die stadt der wagen in dem sie allein saßen war ganz von warmer sonne durch schienen sie 2:28:15 besprachen bequem auf ihren sitzen zurückgelehnt die aussichten für die zukunft 2:28:20 und es fand sich dass diese bei näherer betrachtung durchaus nicht schlecht waren 2:28:25 denn aller drei einstellungen waren worüber sie einander eigentlich noch gar nicht aus gefragt hatten überaus günstig 2:28:32 und besonders für später vielversprechend die größte augenblickliche besserung der lage 2:28:39 musste sich natürlich leicht durch einen wohnungswechsel ergeben sie wollten nun eine kleinere und 2:28:45 billigere aber besser gelegene und überhaupt praktischere wohnung nehmen als es die jetzige noch von gregor 2:28:52 ausgesuchte war während sie sich so unterhielten vieles herrn und frau samsa im anblick ihrer immer lebhafter 2:29:01 werdenden tochter fast gleichzeitig ein wie sie in der letzten zeit trotz aller plage die ihre wangen gleich gemacht 2:29:09 hatte zu einem schönen und üppigen mädchen aufgeblüht war stiller werden und fast unbewusst durchblicke sich 2:29:19 verständigen dachten sie daran dass es nun zeit sein werde 2:29:23 auch einen braven mann für sie zu suchen und es war ihnen wie eine bestätigung ihrer neuen träume und guten absichten 2:29:33 als am ziele ihrer fahrt die tochter als erste sich erhob und ihren jungen körper diente