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Die heilige Kuh in der Kirche – eine Geschichte für Kinder
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 34 Zeilen
- Die Heilige Kuh in der Kirche. Erlebnisse mit Gott in Indien. [Musik] In Seragudem, einem Ort im Ostsila, hat
- Pastor Arun eine kleine christliche Gemeinde versammelt. Anfänglich waren die Menschen sehr misstrauisch gegenüber dem neuen Gott.
- [Musik] Aber Arun erhielt die Erlaubnis, die Kinder in einer Tagesschule zu unterrichten.
- Da sonst keine Möglichkeit gibt, eine Schule zu besuchen, sind Tagessschulen oft ein Türöffner für das Evangelium. Die Kinder erhalten dort Unterricht in
- den Grundfächern lesen, rechnen und schreiben. Das Unterrichtsbuch ist die Teleg Bibel, eine Bibelübersetzung in der Sprache,
- die in der Region gesprochen wird. Doch gibt die Bibel durchaus auch schwierige Rechenaufgaben her.
- Wenn Jesus z.B. bei der Speisung der 5000 anordnet, dass sich die Menschen in Gruppen zu je 50 lagern sollen. Wie viele Gruppen ergibt es dann?
- [Musik] [Applaus] Die Kinder bekommen zudem in der Schule ein Frühstück und ein warmes
- Mittagessen. Durch den Unterricht für ihre Kinder konnte Arun einige Elternpaare erreichen und so hatten sich im Laufe der Monate
- zehn Familien entschlossen, Christen zu werden und sich taufen zu lassen. Die kleine Gemeinde hatte eine einfache Lehkirche gebaut und dort war jetzt auch
- die Tagesschule untergebracht. Im selben Haus fanden die Gottesdienste, die Bibel und Gebetsstunden statt. Auf dem Dach hatte Pastor Arun wie bei
- den meisten Netaniaakirchen einen Lautsprecher montiert, sodass seine Predigten im ganzen Dorf gehört werden können.
- In Seragudem lebte Radendra mit seiner großen Familie. Er war im Dorf ein sehr angesehener Mann, besonders wegen seiner Kuh.
- Es war eine schöne Kuh mit blüweißem Fell und wohlgeformten großen Hörnern. Die Menschen sahen in ihr Göttin und so nannte sie Radendra auch. Die war
- Göttin. Radendra lebte von seiner heiligen Kuh. Die Leute kauften die getrockneten Kuhfladen und benutzten sie besonders
- bei Erkältungen als Medizin. Selbst dem Kuhurin, abgefüllt in kleinen Fläschen, wurde Heilkraft nachgesagt. Dreimal in der Woche zog Radendra mit
- der Kudiva durch das Dorf von Haus zu Haus. Dort trat dann stets die ganze Familie vor die Haustür. Alle verneigten sich vor Diva, ja, knieten sogar nieder
- und beteten sie an. Die Hausfrau nahm dann einen Lappen und reinigte ehrfurchtsvoll die Hufe. Der Hausherr stäubte ein wenig Farbpulver
- über die Hörner und die Kinder bürsteten sorgfältig den Schwanz. Diva bekam zu trinken und zu fressen und die Familie zahlte Radendra 50 Rupien als Opfer.
- Diva sollte soes Böse und Unglück von Haus und Familie fernhalten. Eine Besonderheit allerdings hatte Diva die Kuh. Immer wenn sie an der kleinen
- Lehkirche vorbeikam und dort Unterricht stattfand, blieb sie stehen und war nicht zum Weitergehen zu bewegen. Meistens legte sie sich sogar nieder und
- stand erst wieder auf, wenn der Unterricht zu Ende war. Sie drängte sogar zur Kirche, besonders am Sonntagmgen, wenn Gottesdienst war.
- Radendra konnte versuchen, was er wollte. Er machte Umwege, legte im Stall gutes Futter aus und noch vieles mehr, aber nichts nützte etwas.
- [Musik] Diva drängte zur Kirche. Sie war eine regelmäßige Gottesdienstbesucherin
- und Radendra zwangsläufig auch. Radendra machte gute Miele zum merkwürdigen Spiel. Er lernte dabei sogar viel, unter anderem lesen und
- rechnen, wie die Kinder auch. Arun hatte ihm eine Bibel geschenkt. Radindra hörte jeden Sonntag die Predigt und die biblischen Geschichten in der
- Schule. Das blieb nicht ohne Wirkung. Langsam öffnete sich sein Herz für die Botschaft von Jesus. Er erlaubte, dass auch seine Kinder die
- Tagesschule besuchen durften. Nach fast zwei Jahren kamen Radendra und seine ganze Familie zum Glauben und ließen sich taufen.
- [Musik] Die Leute aus dem Dorf beobachteten diese ganze Entwicklung mit Staunen, aber auch mit Sorge. "Wer hält jetzt das
- Böse und das Unglück von uns fern?", fragten sie Radendra. Du und wohl auch deine Kiva, ihr seid ja jetzt Christen geworden. Und Radendra antwortete: Ja,
- Diva hat mir den Weg zum Gott Jesus gewiesen. Folgt doch einfach ihrem Weg. Jesus hat Kraft gegen den Bösen." So füllte sich die Kirche in Sedagudem
- und viele fanden den Weg zu Jesus. Die Kuhgöttin war zu Evangelistin geworden und lag noch lange bei jedem Gottesdienst im Hof der Kirche.
- [Musik] เฮ
- [Musik] [Musik]