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Die heilige Kuh in der Kirche – eine Geschichte für Kinder

aseba Deutschland7:08 6.815 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 34 Zeilen
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  1. Die Heilige Kuh in der Kirche. Erlebnisse mit Gott in Indien. [Musik] In Seragudem, einem Ort im Ostsila, hat
  2. Pastor Arun eine kleine christliche Gemeinde versammelt. Anfänglich waren die Menschen sehr misstrauisch gegenüber dem neuen Gott.
  3. [Musik] Aber Arun erhielt die Erlaubnis, die Kinder in einer Tagesschule zu unterrichten.
  4. Da sonst keine Möglichkeit gibt, eine Schule zu besuchen, sind Tagessschulen oft ein Türöffner für das Evangelium. Die Kinder erhalten dort Unterricht in
  5. den Grundfächern lesen, rechnen und schreiben. Das Unterrichtsbuch ist die Teleg Bibel, eine Bibelübersetzung in der Sprache,
  6. die in der Region gesprochen wird. Doch gibt die Bibel durchaus auch schwierige Rechenaufgaben her.
  7. Wenn Jesus z.B. bei der Speisung der 5000 anordnet, dass sich die Menschen in Gruppen zu je 50 lagern sollen. Wie viele Gruppen ergibt es dann?
  8. [Musik] [Applaus] Die Kinder bekommen zudem in der Schule ein Frühstück und ein warmes
  9. Mittagessen. Durch den Unterricht für ihre Kinder konnte Arun einige Elternpaare erreichen und so hatten sich im Laufe der Monate
  10. zehn Familien entschlossen, Christen zu werden und sich taufen zu lassen. Die kleine Gemeinde hatte eine einfache Lehkirche gebaut und dort war jetzt auch
  11. die Tagesschule untergebracht. Im selben Haus fanden die Gottesdienste, die Bibel und Gebetsstunden statt. Auf dem Dach hatte Pastor Arun wie bei
  12. den meisten Netaniaakirchen einen Lautsprecher montiert, sodass seine Predigten im ganzen Dorf gehört werden können.
  13. In Seragudem lebte Radendra mit seiner großen Familie. Er war im Dorf ein sehr angesehener Mann, besonders wegen seiner Kuh.
  14. Es war eine schöne Kuh mit blüweißem Fell und wohlgeformten großen Hörnern. Die Menschen sahen in ihr Göttin und so nannte sie Radendra auch. Die war
  15. Göttin. Radendra lebte von seiner heiligen Kuh. Die Leute kauften die getrockneten Kuhfladen und benutzten sie besonders
  16. bei Erkältungen als Medizin. Selbst dem Kuhurin, abgefüllt in kleinen Fläschen, wurde Heilkraft nachgesagt. Dreimal in der Woche zog Radendra mit
  17. der Kudiva durch das Dorf von Haus zu Haus. Dort trat dann stets die ganze Familie vor die Haustür. Alle verneigten sich vor Diva, ja, knieten sogar nieder
  18. und beteten sie an. Die Hausfrau nahm dann einen Lappen und reinigte ehrfurchtsvoll die Hufe. Der Hausherr stäubte ein wenig Farbpulver
  19. über die Hörner und die Kinder bürsteten sorgfältig den Schwanz. Diva bekam zu trinken und zu fressen und die Familie zahlte Radendra 50 Rupien als Opfer.
  20. Diva sollte soes Böse und Unglück von Haus und Familie fernhalten. Eine Besonderheit allerdings hatte Diva die Kuh. Immer wenn sie an der kleinen
  21. Lehkirche vorbeikam und dort Unterricht stattfand, blieb sie stehen und war nicht zum Weitergehen zu bewegen. Meistens legte sie sich sogar nieder und
  22. stand erst wieder auf, wenn der Unterricht zu Ende war. Sie drängte sogar zur Kirche, besonders am Sonntagmgen, wenn Gottesdienst war.
  23. Radendra konnte versuchen, was er wollte. Er machte Umwege, legte im Stall gutes Futter aus und noch vieles mehr, aber nichts nützte etwas.
  24. [Musik] Diva drängte zur Kirche. Sie war eine regelmäßige Gottesdienstbesucherin
  25. und Radendra zwangsläufig auch. Radendra machte gute Miele zum merkwürdigen Spiel. Er lernte dabei sogar viel, unter anderem lesen und
  26. rechnen, wie die Kinder auch. Arun hatte ihm eine Bibel geschenkt. Radindra hörte jeden Sonntag die Predigt und die biblischen Geschichten in der
  27. Schule. Das blieb nicht ohne Wirkung. Langsam öffnete sich sein Herz für die Botschaft von Jesus. Er erlaubte, dass auch seine Kinder die
  28. Tagesschule besuchen durften. Nach fast zwei Jahren kamen Radendra und seine ganze Familie zum Glauben und ließen sich taufen.
  29. [Musik] Die Leute aus dem Dorf beobachteten diese ganze Entwicklung mit Staunen, aber auch mit Sorge. "Wer hält jetzt das
  30. Böse und das Unglück von uns fern?", fragten sie Radendra. Du und wohl auch deine Kiva, ihr seid ja jetzt Christen geworden. Und Radendra antwortete: Ja,
  31. Diva hat mir den Weg zum Gott Jesus gewiesen. Folgt doch einfach ihrem Weg. Jesus hat Kraft gegen den Bösen." So füllte sich die Kirche in Sedagudem
  32. und viele fanden den Weg zu Jesus. Die Kuhgöttin war zu Evangelistin geworden und lag noch lange bei jedem Gottesdienst im Hof der Kirche.
  33. [Musik] เฮ
  34. [Musik] [Musik]