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„Toxische Männlichkeit“: Bremer Bürgerschaft diskutiert über Rollenbilder und Frauenhass
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 20 Zeilen
- Traditionelle Rollenbilder in der neuen Zeit. Ein Thema, das die Bremer Bürgerschaft füllt. Junge Männer vertreten immer häufiger ein veraltetes
- Weltbild. Auch sexualisierte Gewalt und Frauenhass nehmen zu. Das Comeback der toxischen Männlichkeit, so nenn es die Veranstalter CDU und SPD. Auch der
- Bremer Landes Frauenbeauftragten Bettina Wilhelm bereiten die antifeministischen Entwicklungen Sorgen. Gradierte Rollenbilder, also Klischees
- sind die Grundlage auch für sexualisierte Gewalt und das Thema Frauenhas endet eben nicht mit den Vorstellungen, sondern geht bis hin eben
- zu Gewalt gegen Frauen. Es ist die Größe Menschenrechtsverletzung weltweit. Die Veranstaltung findet erst im zweiten
- Anlauf statt. Vor knapp vier Wochen wird der Termin wegen Protesten gegen die Teilnahme von Verfassungsschutzchef Torge Köhler kurzfristig abgesagt. Die
- interventionistische Linke wirft ihm Sexismus in der sogenannten Vaumannffäre vor. Auch am Abend gibt es noch eine kleine Kundgebung. Für den
- Verfassungsschutz sind antifeministische Ideologien dabei ein zunehmend relevantes Thema. Wir stellen es tatsächlich fest in
- verschiedenen extremistischen Strömungen. Das ist das Gefährliche. Da nähern sich plötzlich z.B. die Islamisten und Rechtsextremisten an, die
- sich ja eigentlich bekämpfen, die aber bei diesem Thema dann plötzlich äh glauben, eine Gemeinsamkeit gefunden zu haben.
- Gerade Social Media verstärkt das Problem. Junge Leute holen sich dort ihre Infos. Frauenhas und sexualisierte Inhalte verbreiten sich rasant. Auch
- pornographische Deepfakes nehmen zu, eine Form von Gewalt, die oft unsichtbar bleibt. Wir erleben Fälle wie der von Colin
- Fernandes, wo auch die digitale Welt zu neuen Straftaten führt. Wir müssen dem etwas entgegensetzen und wir müssen natürlich fragen, woran liegt das? Und
- es sind zum Schluss 99% Frauen Opfer von solchen Straftaten. Ein neues Gesetz ist bereits in Arbeit. Künftig soll schon das Herstellen
- pornographischer Deepface strafbar sein. Die Politik ist also gefragt, Lösungen zu finden, aber auch jeder einzelne kann laut SPD einen Beitrag leisten.
- Wir brauchen Vorbilder, männliche Vorbilder, die eben diese toxische Männlichkeit nicht ausstrahlen, die diese toxische Männlichkeit nicht leben,
- sondern eben positive Vorbilder sind und alle Männer können damit auch schon im eigenen Umfeld, auf der eigenen Arbeitsstelle, in der eigenen Familie,
- überall, wo sie im Kontakt mit Menschen sind, auch schon anfangen. Die Diskussion über toxische Männlichkeit trifft einen Nerv. Es geht
- um nicht weniger als die Frage, wie wir künftig zusammenleben wollen, offen, gleich berechtigt oder zurück in alte Muster ist buchstäblich
- reden.