Wie entstehen Fossilien? Terra X Uploads https://www.youtube.com/watch?v=j0ZzHudZTNU Transkript (automatisch erstellt) 0:02 wie entstehen eigentlich fossilien und warum entstehen sie an einigen orten und an anderen wiederum nicht 0:12 in der region solnhofen in bayern liegt eine weltweit herausragende fundstätte für fossilien viele der dort entdeckten 0:20 fossilien sind ungefähr 150 millionen jahre alt damals war fast ganz mitteleuropa von wasser bedeckt dem 0:27 sogenannten jurameer zur einzigartigen fundstätte für fossilien wurde die region um sollen 0:34 hofen vor allem durch die damals besonderen verhältnisse am meeresgrund verendete fische wurden hier schnell von 0:44 feinem kalk schlamm bedeckt in dieser salzigen lebensfeindlichen sauerstoffarmen umgebung gab es kaum 0:50 aasfresser oder bakterien die den körper zersetzten mit derzeit lagerten sich dicke sedimentschichten darauf ab durch 0:58 die aber noch wasser sichern konnte die weich und hart teile des organismus reagierten mit im wasser gelösten 1:04 stoffen im laufe der zeit wurde dabei fast sämtliches organisches material abgebaut und in anorganische 1:10 verbindungen umgesetzt dabei handelt es sich in der regel um mineralien die kristallisieren 1:17 mit wachsender auflass der sediment decke also unter druck wurde das wasser immer weiter aus den tieferen schlamm 1:24 paketen gepresst und der fisch zusammengedrückt nach mehr als 105 1:33 millionen jahren geben die platten kalke immer wieder bisher unbekannte fossilien frei 1:46 steigerungen m heute den blick in eine spektakuläre epoche der erdgeschichte akribisch 1:52 präparieren wissenschaftler noch das kleinste detail aus dem gestein so erfahren wir vieles über die 1:58 lebensgewohnheiten von tieren die schon längst von unserem planeten verschwunden sind 2:08 wie gut der solnhofen die flora und fauna konserviert hat zeigen auch verschiedene funde vom 2:15 früher hier heimischen pfeil schwanz krebs lebendige exemplare des pfeils 2:30 es sind in südost asien und amerika zu finden wie genau die heute lebenden mit den 2:37 ausgestorbenen arten zusammenhängen darüber wird in der wissenschaft noch diskutiert