Was ist Superposition? | Quanten 1x1 TüftelLab https://www.youtube.com/watch?v=iSAG0omGvjc Transkript (automatisch erstellt) 0:06 Hast du schon mal was von Superposition gehört, nicht? 0:09 Dann stellen wir dir Schrödingers Katze vor. Der Erfinder dieser Katze, Erwin Schrödinger, 0:16 war ein österreichischer Physiker, der 1935 ein Gedankenexperiment mit einer Katze entwickelte. 0:23 Nehmen wir an, dass sich die besagte Katze in einer Kiste befindet. In dieser Kiste findet man außerdem eine geringe Menge radioaktiver 0:33 Substanz, einen Detektor, einen Hammer und ein Gefäß für Blausäure. Das Gefährliche an dem Zubehör ist wohl die Tatsache, 0:41 dass es eine tickende Zeitbombe ist. Die radioaktive Substanz kann innerhalb einer Stunde 0:47 entweder intakt bleiben oder zerfallen. Sobald ein Atom zerfällt, wird der Zerfall durch den Detektor registriert. 0:55 Dadurch wird der Hammer bewegt und daraufhin das Gefäß mit der Blausäure zerstört. 1:00 Du kannst es dir schon denken, die Katze stirbt. Solange die Kiste nicht geöffnet wird, 1:06 befindet sich die Katze in einem Zwischenzustand. Sie ist gewissermaßen tot und lebendig. 1:11 Diesen Zustand nennt man Superposition. So wie bei der 1:16 Katze gibt es Superposition auch bei Quanten. Sie können in mehreren Zuständen gleichzeitig sein. 1:23 Eigentlich unvorstellbar! Nach den Regeln der Quantenmechanik wird der Zustand des Quants 1:29 wie bei der Katze erst dann eindeutig festgelegt, wenn die Kiste geöffnet, also eine Messung durchgeführt wird. 1:38 Zum Glück handelt es sich nur um ein Gedankenexperiment, denn die Quantenphänomene finden nur in der Welt des ganz Kleinen statt. 1:46 Und die Katze ist somit gerettet. Das unglaubliche: Superposition von Quanten 1:55 finden tatsächlich statt und nicht nur im Gedankenexperiment. Wir entdecken gerade, wie wir Phänomene wie die Superposition nutzen können, 2:05 zum Beispiel für Quantencomputer, Quantensensoren oder zur Verschlüsselung von Nachrichten. 2:12 Wie das geht, erfährst du in unseren Videos.