1. Mendel'sche Regel - Uniformitätsregel Biologie - simpleclub https://www.youtube.com/watch?v=iQ9h_-bOpZw Transkript (automatisch erstellt) 0:00 so willkommen zurück zum zweiten Part der mendelischen Regeln jetzt geht's um die Wurst na ja eher um die Erbse und 0:08 zwar gucken wir uns die erste mänlische Regel an diese Regel dreht sich um die erste Nachfolgegeneration bei einer 0:13 Kreuzung von reinerbigen Individuen was es damit genau auf sich hat erfahrt ihr in diesem Video also Leute legt die Füße 0:20 hoch und lasst euch mit Infos [Musik] berieseln die Regel die wir uns angucken 0:29 wollen sagt folgendes kreuzt man zwei Individuen die sich in einem Merkmal unterscheiden aber jeweils reinerbig 0:35 sind dann sind die Nachkommen alle Uniform diesen Satz nehmen wir jetzt erstmal auseinander Regel Nummer 1 die 0:42 Gregor Mendel aufgestellt hat nennt sich uniformitätsregel nein sie hat nichts mit Uniform zu tun wie kam es also zu 0:50 diesem tollen Namen der Mendel kreuzte Erbsen die grüne Samen hatten mit Erbsen mit gelben Samen das Ergebnis in der 0:57 nächsten Generation fand er ausschließlich gelbe Samen diese Regel wird uniformitätsregel genannt da in der 1:03 nachfolgeneration alle Erbsenpflanzen die gleiche Samenfarbe hatten also Uniform waren bevor es jetzt weitergeht 1:10 gibt's einige wichtige Infos bei der Kreuzung von zwei Individuen wird die ausgangsgeneration parentalgenation P 1:17 oder einfach Elterngeneration genannt die Nachkommen dieser Generation nennt man die erste Filialgeneration F1 oder 1:24 einfach Tochtergeneration die nächsten Generationen werden dann einfach so lange weiter durchnumeriert bis man 1:29 keinen Bock mehr hat bei Euch wären dann z.B eure Großeltern die parentalgeneration eure Eltern die 1:35 Generation F1 und ihr Wert dann die Generation F2 okay zurück zu der Erbse bei der 1:41 uniformitätsregel gibt's eine ganz wichtige Sache die ihr beachten müsst und zwar müssen die beiden Individuen 1:47 die man kreuzt in einem Merkmal unterschiedlich sein z.B können Sie unterschiedliche Farben haben außerdem 1:53 sind sie dabei aber jeweils rein erbig haben also je zwei gleiche Allele die Uniformität in der ersten 1:59 Filialgeneration gilt sowohl für den Genotypen als auch für den phenotypen die Nachkommen sehen alle gleich aus und 2:06 haben die gleichen Allele in unserem Fall heißt das kreuzen wir pflanzen mit gelben und grünen Samen haben alle Samen 2:13 der nächsten Nachkommen dieselbe Farbe nämlich gelb ein anderes Beispiel sind die erbsenblüten kreuzt man 2:19 Erbsenpflanzen mit roten und weißen Blüten zeigt die F1 Generation nur rote Blüten aber warum sind die Samen der 2:27 nachkomm denn alle gelb und nicht grün und warum sind die Blüten alle rot und nicht weiß wenn ihr euch das 2:32 einleitungsvideo zu den menschenregeln anschaut dann ahnt ihr bestimmt da es sich hier um einen dominant rezessiven 2:39 Erbgang handelt setzt sich das stärkere Merkmal durch bei den Samen die Farbe Gelb bei den Blütenfarben ist es die 2:45 Farbe Rot leichter zu verstehen ist es wenn man sich den Genotypen anschaut Mendel hat die Pflanzen so lange 2:52 rumgezüchtet dass er sich relativ sicher sein konnte nur reinerbige Individuen vor sich zu haben dann hat er eine 2:58 reinerbige grüne mit einer rein erbigen gelben erbsenart gekreuzt den Vorgang der Kreuzung kann man in einem 3:04 kreuzungsschema darstellen voilà das geht ganz easy oben kommen phenotyp und Genotyp der Eltern hin die Eltern geben 3:11 jetzt immer je ein Allel an die Nachkommen weiter das kann man mit einem Strich oder Pfeil vom Elternteil zum 3:17 Nachwuchs darstellen um einen besseren Überblick zu behalten kann man auch parallel dazu noch eine Tabelle mit den 3:22 Genotypen anlegen da müsst ihr dann die beiden Allele von den Eltern jeweils einzeln in ein Kästchen eintragen für 3:28 den einen Eltern oben für den anderen rechts an der Seite für die gelben Samen bedeutet das also der Genotyp der 3:35 pgenation lautet groß g groß g der für die Grünen klein g klein g dabei steht groß g für ein dominantes Allel klein g 3:43 für ein rezessives in die freien Kästchen kommen dann die Kombis aus beiden Allelen also die Genotypen der 3:50 Nachkommen in dem Schema muss man alle Kombinationsmöglichkeiten durchgehen machen wir jetzt 3:55 mal es ergeben sich theoretisch vier verschiedene Möglichkeiten sind aber in diesem Fall alle gleich Uniform halt am 4:03 Ende entsteht ein guter Überblick über die Verteilung der Allele bei den Blüten ist es der gleiche Spaß während die 4:09 Pflanze mit den roten Blüten den Genotypen groß R groß R hat hat die weiße Blüte den Genotypen WW wir sehen 4:17 in beiden Beispielen treten in der filial Generation 1 nur heterozygote Individuen auf es ist also in jedem 4:23 Genotyp ein dominantes Allel und ein rezessives Allel vorhanden andere Erbgänge laufen nicht nach diesem Schema 4:30 ab es liegt also kein dominant rezessiver Erbgang vor einen anderen Erbgang findet ihr bei der Wunderblume 4:36 der Erbgang nennt sich intermediär und es setzt sich keine Blütenfarbe durch hier tritt ganz simpel eine Mischform 4:43 aus den Blütenfarben der Elterngeneration auf das sieht dann folgendermaßen aus die Allele W und R 4:49 sind also sozusagen gleichwertig daher gibt auch keine Unterscheidung in Groß oder Kleinbuchstaben wir nehmen hier 4:55 deshalb mal nur kleine um diesen Erbgang vom nächsten zu unterscheiden und schwer zu übersehen sind auch hier alle 5:00 Pflanzen der F1 Generation gleich also Uniform so dann gibt's auch noch den sogenannten kodominanten Erbgang 5:07 kodominant bedeutet dass wie beim intermediären Erbgang beide Allele gleichwertig sind allerdings treten die 5:13 phenotypen jetzt auch gleichzeitig auf es gibt also keine Mischform ein Beispiel für einen kodominanten Erbgang 5:20 sind die Blutgruppen beim Menschen hier ergibt die Kreuzung aus den Blutgruppen A und B die Blutgruppe AB beide 5:26 Blutgruppen sind also parallel vorhanden ist es keine misch Form entstanden die uniformitätsregel gilt hier aber genauso 5:33 fassen wir die erste männische Regel noch mal knaggisch zusammen Kreuz man zwei Individuen die sich in einem 5:38 Merkmal unterscheiden aber jeweils reinerbig sind dann sind die Nachkommen alle Uniform sie haben alle samt den 5:44 gleichen Genotyp und auch den gleichen phenotyp der Genotyp hat immer beide Allele drin der phenotyp der Nachkommen 5:50 hängt dabei aber von der Art des Erbgangs ab also ob es ein dominant rezessiver intermediärer oder 5:56 kodominanter Erbgang ist zum Schluss noch eine Preisfrage in welch welchem Verhältnis treten wohl die Blütenfarben 6:01 Weiß und Rot in der zweiten Filialgeneration auf schreibt mal in die Kommentare die Antwort gibt's dann im 6:06 nächsten Video wenn ihr noch mehr zu dem Thema oder andere mänische Regeln haben wollt dann kommt einfach auf der 6:11 simpelclub.de und ladet euch unsere App runter bis gleich