10 Jahre „Zentrum für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften“ Universität Paderborn https://www.youtube.com/watch?v=hGurb2yc4lo Transkript (automatisch erstellt) 0:00 unser zentrum für komparative theologie und kulturwissenschaften versucht jetzt seit 2009 theologen und theologinnen der verschiedenen religionen vor allem 0:09 christentum islam und judentum miteinander ins gespräch zu bekommen als sie über ihre normativen texte nachdenken und versuchen voneinander zu 0:18 lernen gleichzeitig ist es auch ein gespräch mit kulturwissenschaften die versuchen jetzt aus der außenansicht über die 0:26 religion nachzudenken so dass sie ein forschungs zusammenhang entstanden ist der in europa eigentlich einzigartig ist weil hier diese drei religionen jeweils 0:36 aus der innenansicht reflektiert werden theologisch durchdacht werden mit der methode komparative theologie ins gespräch kommen 0:47 aufbau des instituts für islamische theologie haben wir tatsächlich eins unserer bisherigen kernziele erreicht das institut wurde im frühling diesen 0:56 jahres bewilligt es wird vom bundesministerium für bildung und forschung gefördert werden unsere aufgaben werden seien zum einen in den 1:05 ganzen bereich in der islamischen theologie forschungsarbeit zu leisten und wir werden zum anderen lehramtsstudiengänge für islamische 1:12 religionslehre entwickeln und einrichten im kontext von lehramtsstudiengängen wir werden das das besondere an dem standort paderborn als wissenschaftlerinnen und 1:23 wissenschaftler der islamischen theologie zusammenarbeiten mit den kolleginnen und kollegen auf den christlichen theologien der jüdischen 1:30 studien und der kulturwissenschaftlichen fächern ihr seid 2016 gibt es die professor für jüdische studien hier an der universität 1:41 paderborn im rahmen des zentrum für komparative theologie und kulturwissenschaften und ich sehe meine aufgabe vor allem darin dass die 1:53 studenten den jüdischen anteil an den geistesgeschichtlichen theologischen kulturwissenschaftlichen debatten des kursen sehen 2:04 das bedeutet im rahmen der theologie dass sie vor allem sagen wir mal zum alten testament das heißt bei uns die hebräische bibel dass sie dazu die 2:14 rabbinische auslegung erkennen lernen die studenten sind dann meistens ganz verwirrt weil sie sich unter religion etwas komplett anderes vorstellen 2:23 nämlich die christliche deutung von dem was religion zu leisten hat wenn sie dann sehen wie juden parallel zu der christlichen entwicklung über dieselben 2:34 texte diskutiert haben was die jüdischen ergebnisse dazu sind dann lernen sie eine viel größere bandbreite von dem kennen was religion ist und wir werden 2:46 sehen was die ergebnisse seien werden aber das christentum ordnet sich auf diese weise ein in eine größere bandbreite von theologischen diskursen 2:56 die parallel stattgefunden haben die größte herausforderung des interreligiösen dialogs ist glaube ich 3:04 der erstarkende fundamentalismus es ist leider so dass in allen religionen also auch an den dies hauptsächlich geht die monotheistischen religion 3:15 fundamentalistische strömung immer stärker werden und da kommt es darauf an dem etwas entgegenzusetzen aber zugleich auch die den säkularen 3:26 kräften entgegen zu treten die religion abwerten also wir haben ja leider mit antisemitismus und islamophobie auch zu tun und da ist es sehr wichtig eben das 3:36 gespräch der religionen so zu gestalten dass die positive kraft von religion für gesellschaft deutlich wird aber auch die aber umgekehrt müssen religionen im auch 3:44 lernen wie viel sie von säkularen ansichten profitieren können sich dadurch weiter entwickeln können