Produktionsfaktoren inkl. Beispiel | einfach erklärt Eduty https://www.youtube.com/watch?v=gQDWFEcXpSk Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Damit ein wirtschaftliches Gut gekauft werden kann, muss es als erstes produziert werden. Das geschieht mit Hilfe der vier Produktionsfaktoren: 0:10 Arbeit, Kapital, Wissen und natürliche Ressourcen, oftmals auch Boden genannt. Zur Arbeit gehören die körperlichen sowie geistigen Tätigkeiten eines 0:21 Menschen in einer Unternehmung. Diese werden benötigt, um ein bestimmtes Gut herzustellen. Das kann beispielsweise ein Automechaniker sein, 0:31 der ein Teil im Auto wechseln muss. Der zweite Produktionsfaktor ist Kapital. Es gibt zwei Arten von Kapital. Das Geldkapital, ziemlich 0:42 selbsterklärend und das Sachkapital, also Maschinen, Mobilien oder Computer. Als drittes haben wir das Wissen. Das ist eine Ressource, welche eine 0:55 Unternehmung stark helfen kann, sich von der Konkurrenz abzuheben. Es geht um das Knohow, ein wirtschaftliches Gut herzustellen. 1:04 Dazu zählen unter anderem die Ausbildung der Mitarbeiter, aber auch deren Erfahrung, Kreativität und technisches sowie geistiges Wissen. Die Schweizer 1:15 Uhrenindustrie profitiert beispielsweise stark von diesem Knohow. Der vierte und somit letzte Produktionsfaktor sind die natürlichen Ressourcen. 1:26 Dazu gehören Elemente aus der Natur, wie beispielsweise Bodenschätze, aber auch Holz, Früchte und Gemüse. Ein Teschler kann seinen Tisch nur herstellen, weil 1:38 er Holz aus der Natur entnehmen kann. Zu den natürlichen Ressourcen gehört auch der Raum bzw. We der Boden, auf dem die Produktions oder 1:49 Dienstleistungsstätte steht. Um etwas auf dem Markt anbieten zu können, braucht es alle Produktionsfaktoren. Schauen wir uns ein Beispiel an. Unsere 1:59 Fruy Juicy GmbH stellt leckere Fruchtzäfte her. Wir benötigen als erstes die Rohzutaten, also die verschiedenen Früchte. Das ist 2:10 der Produktionsfaktor natürliche Ressourcen. Mit unseren Maschinen können wir eine schnelle und kostengünstige Produktion 2:18 gewährleisten. Hier haben wir das Kapital. Die Rezepte machen unsere Fruchtzäfte besonders lecker, weshalb das zu unserem 2:28 Wissen gehört. Genau die richtigen Mengen werden von unseren Mitarbeitern eingekauft, in der Produktion hinzugeführt und an unsere 2:38 Großkunden verkauft. Das ist dann der Produktionsfaktor Arbeit. Je nach Lehrmittel kann es auch sein, dass die Produktionsfaktoren anders 2:48 heißen oder dass lediglich zwischen drei Produktionsfaktoren unterschieden wird.