Kurz erklärt: Hunger und Mangelernährung weltweit Brot für die Welt https://www.youtube.com/watch?v=fY59IuRa2ZQ Transkript (automatisch erstellt) 0:00 kurz erklärt hunger und mangelernährung weltweit jeder elfte mensch leidet hunger 0:09 das sind weltweit 620 millionen menschen und es werden immer mehr betroffen sind vor allem menschen im globalen süden in der mehrheit sind es mädchen und frauen 0:21 die un hat in den sts festgelegt dass es bis 2030 keinen hunger mehr auf der welt geben soll doch die zahlen der hungernden menschen 0:30 steigen seit 2014 stetig an der grund für den hunger sind nicht fehlende lebensmittel weltweit wird jährlich mehr als genug produziert doch 0:43 die ressourcen sind extrem ungleich verteilt menschen hungern weil sie extrem arm sind weil sie ausgebeutet werden oder keinen zugang zu land und 0:54 wasser haben anders als in den usa und in europa gibt es im globalen süden keine 1:03 agrarsubventionen dort wird der größten teil der nahrungsmittel von kleinbäuerlichen produzenten produziert die zu 1:11 hungerlöhnen arbeiten und kaum in politische entscheidungen einbezogen werden durch die folgen des klimawandels werden sie noch weiter in die armut 1:20 gedrängt zwei drittel der globalen ernte wird mit nur neun pflanzen raten erzeugt monokulturen können das land aus lauben 1:30 und die biodiversität zerstören das führt wieder zur mangelernährung da keine ausgewogene nahrungsmittel zur verfügung stehen brot für die welt 1:44 fordert deshalb ein ende der ausbeutung menschenwürdige arbeitsbedingungen mit fairen löhnen und politischer teilhabe weltweit müssen die interessen der 1:54 menschen im mittelpunkt stehen die die nahrung produzieren gemeinsam mit unseren partnern setzen wir uns dafür ein dass bäuerliche familienbetriebe 2:03 genügend land haben um sich ausreichend und gesund zu ernähren dass sie die kontrolle über ihr saatgut behalten um nicht in abhängigkeiten von 2:13 agrarkonzern und banken zu geraten dass sie wissen wie sie ihr land bebauen müssen um es auch in zeiten des klimawandels langfristig und für 2:21 zukünftige generationen fruchtbar zu halten wir setzen uns für faire handelsabkommen mit ländern des globalen südens 1 und 2:30 gegen agrarsubventionen die produkte aus armen ländern benachteiligen [Musik] auch im alltag können wir etwas tun 2:41 wir können lebensmittel aus fairem handel kaufen damit produzenten fair entlohnt werden wir können den konsum an tierischen 2:48 nahrungsmitteln reduzieren damit ackerfläche frei wird für die produktion pflanzlicher nahrungsmittel eine welt ohne hunger ist möglich es lohnt sich 3:00 dafür zu kämpfen [Musik]