Das Heilige Römische Reich Geschichtsfenster https://www.youtube.com/watch?v=fEXiKgBHktk Transkript (automatisch erstellt) 0:02 herzlich willkommen bei geschichtsfenster mein Name ist André und heute geht es um das Heilige Römische Reich der Begriff sagt den 0:09 meisten was aber so die genauen Details die sind oft gar nicht so ganz ich habe selbst gemerkt bei der Recherche ich habe so ein paar Irrtümer im Kopf gehabt 0:15 die mich durchaus überrascht haben also versuche ich heute mal so ein Gesamtüberblick was ist das heile komisch Reich war entstanden ist wie hat 0:22 es sich über die Laufzeit verändert wann endet ist wieso überhaupt aufgebaut alles dazu natürlich gibt's auch hierzu ein 0:29 passendes buchen natürlich verlose ich das auch wieder und diesmal ist das Buch wirklich passend denn wir haben hier von Joachim waley einem englischen 0:36 Historiker durchaus namenhaft das Buch das heilige reicht Deutschland Nation und seine territorin wir sind am Zusatz schon ist handelt sich um die Zeit nach 0:45 dem Mittelalter 14 93 bis 1866 aber es gilt als eins der Standardwerke ist auch ziemlich modern also noch gar nicht so altersbuch sehr sehr empfehlenswert zwei 0:55 davon Verlosung sich wer eins haben will er kennt das Spiel schreibt das nicht in die Kommentare er hört mich eure Gewinnchancen aber es freut mich und ich 1:02 verlose zwei dieser Bücher soll die Vorstellung zum Beginn des Heiligen Römischen Reiches ist oft rum geht unter Franken sind da Karl der 1:10 Große lässt zum Kaiserkronen Tag des heiligen römische Reich Deutschland Nation ist da stimmt in ganz vielen Punkt nicht Karl der Große lässt sich 1:17 zwar zum kaiserkrönen aber nicht zum Kaiser des Heiligen Römischen Reichs sondern tatsächlich noch das Frankenreichs er nimmt die Kaiserkrone 1:25 die römische Kaiserkrone an den Anspruch hat er auch aber in der Forschung fragt man eben noch nicht vom Heiligen Römischen Reich das dauert noch ein 1:31 bisschen und es sind sehr komisches Reich über das reden denn so wie sich viele Leute das vorstellen werden also ganz oft so wenn ich mit Leuten über 1:38 über mittelalterliche Strukturen über alles merke ich immer die haben ganz viel Wissen aus Rollenspiel ist jetzt nicht abwerten gemeint das ist normal 1:44 denn das ist ein leicht zugängliche Möglichkeit und ganz viele Ideen über im mittelalterliches Reich stimmen einfach nicht das heilige Reich hat keine 1:53 Hauptstadt zu keinem Zeitpunkt es gibt residenzstätte aber es gibt keine Hauptstadt stattdessen gibt es Falzen 1:58 der König ist also Kaiser das sind so zwei Begriffe die müssen wir noch erklären hat Niederlassungen hat Zentren die Pfalz 2:08 nämlich und reißt dass sie hin und her man spricht von einem reisekönigtum das Reich hat noch keine genau abgerissene Grenzen also es gibt von 2:18 Staat kann man sowieso noch nicht reden denn sowas die Staatsgrenzen staatsbevölkerung und Staatsmacht gibt es alles noch nicht ähm stattdessen 2:24 besteht das Reich aus einem Flicken Teppich von Einfluss Gebieten und man kann sagen es in den Grenzregionen das ganze einfach unscharf wird und die 2:32 Machtfülle geringer wird also wirklich sagen woher das reicht auch nur zum Beispiel fängt Frankreich an kann man zu keinen Punkt wirklich genau sagen es 2:40 gibt kein eine die Sprachgebiet und es ist auch dieser Namenszusatz Deutschland Nation der erst relativ spät kann man kann sagen der zweiten Hälfte des 2:47 Bestehens der hat dann seinen Grund aber in der Zeit davor im mittelalterlichen Reich 2:55 können wir nicht von einem Deutschen Reich sprechen weil wir haben ganz andere Sprache Regionen dazu also nicht nur am Rand ein paar Sprache Inseln wir 3:02 haben ganze Sprachen die innerhalb des Reichs existieren Bögen zum Beispiel Königreich Böhm besteht komplett innerhalb des Reiches Italien auch ein 3:10 Königreich wenn man nachher noch bisschen erklären wie das rein passt der gesamten Norden ist Teil des heiligengrömischen Reiches also gerade 3:17 sprachlich sehr sehr heterogen es gibt keinen Sinn es bilden sich immer wieder Dynastien aus aber das ganze ist ein Wahlkreis Kaisertum der könnte das 3:27 Kaiser wird gewählt und es schaffen ein paar ihre direkten Nachfolge ihre Söhne zum Nachfolger wegen zu lassen aber das ist nicht grundlegend das ist immer noch 3:36 ein ein Ball Monarchie ein dass die ist eigentlich nicht vorgesehen der Kaiser ist auch keineswegs allmächtig und auch nur besonders stark im Gegenteil der 3:45 Kaiser so eine Besonderheit des heiligen Reiches ist dass der Kaiser sehr oft relativ schwach ist weil er eben das auch eine Folge der Wahl weil er eben 3:52 schon zu seiner Wahl Zugeständnisse machen muss und auf macht verzichten muss teilweise hat das reichlich Mann Kaiser 3:59 wir haben uns in der Regel Nummer die ganze Zeit in der keinen Kaiser da ist also auch das kann das Reich offenbar überstehen 4:07 zur Entstehung ich hatte Karl den Großen schon erwähnt [Musik] um 800 lässt sich zum Kaiserkronen aber 4:16 bereits 843 haben wir schon wieder eine Reichsteilung im Vertrag von Werder wird das Reich unter den Enkeln Karls des Großen aufgeteilt es gibt ein Westreich 4:27 das später mal zu Frankreich werden wird es gibt ein Ostreich und es gibt ein Mittelreich bei dem auch die Kaiserkrone verbleibt 4:36 Karl der Kahle bekommt den Westen Lothar der erste bekommt die Mitte und ludwig der Deutsche bekommt den Osten bei den in 4:45 deutschsprachigen Gebieten bleibt ähm der Mittelteil wird schon einige Generation später noch mals aufgeteilt die beiden restreiche übernehmen wir 4:54 weil es ein Teil und es entstehen die beiden Königreiche Burgund in Italien daraus die werden noch ein bisschen wichtig werden im Ostfrankreich haben 5:00 wir vor allen Dingen die großen Stammes Herz zu kümmer also Schwaben Bayern Franken Sachsen das nur so die die großen Blöcke in diesem Reich und die 5:11 haben da die beiden schon im Ostfrankreich wird der König gewählt selbst hierher zu werden teilweise gewählt das heißt wir haben das was wir 5:18 an einen politischen Winkelzügen zur Königswahl haben im Kleinen auch schon in herzogena da gibt's teilweise Karten die zeigen das als sehr sehr 5:27 homogene Länder also wir haben dann so im gesamten aus Frankreich nur ein paar wenige die eben die Herzen sind das ist 5:35 allerdings ja ich sag mal nicht geschönt aber sind sehr vereinfachte Darstellung natürlich haben wir nicht diese kleinstaderei die später aufkommt aber 5:42 innerhalb der Herzogtümer haben wir auch schon etliche kleinere Machtblöcke also ganz so einfach ist das Ganze natürlich nicht 5:48 911 wird mit Conrad dem ersten zum ersten Mal ein nicht Karolinger im Ostfrankreich zum König gewählt damit legt sich im Prinzip fest dass das ganze 5:57 nicht auf wenn du das Team beruht sondern die Wahl durch die großen Reiches das Rückgrat das ganze ist 6:04 19919 wird er mit Heinrich dem ersten sogar der erste nicht fränkische König gewählt und 921 Vertrag von Bonn wird dann vom 6:13 Westfranken reicht das Ostfrankreich als gleichberechtigt anerkannt seitdem haben wir im Prinzip zwei gleichberechtigte reiche Kaiserkrone haben wir nicht mehr 6:22 also die existiert noch ein bisschen ford hat aber nicht mehr so wahnsinnig viel Macht und irgendwann ist die kalt ist der Kaisertitel der fränkische 6:29 Kaisertitel letztlich hinfällig ist es natürlich der Kaiser ist auch dem Namen nach der römische Kaiser Titel der wird auch so beansprucht aber letztlich ist 6:38 es nicht das Heilige Römische Reich von mir da sprechen 955 mit dem Sieg auf dem Lechfeld positioniert sich an ein neuer Player 6:50 auf dem Feld Otto der erste ist ein Sachse würde zum zum Königs ostfrankreiches gewählt schafft es die Ungarn in Schach zu halten besiegt sie 7:00 dann auf Lechfeld und das ist im Prinzip seine Eintrittskarte der Papst legt ihn nach Romain um ihn wieder zum römischen oder römisch-deutschen Kaiser zu 7:11 ähneln bereits 1951 hatte zum König der Lombarden erklärt das ist noch eine andere Krone aber letztlich haben wir heben des Königreich Italien dessen 7:19 Krone für den Anspruch des Kaisers durchaus wichtig ist er dann Konflikt mit Bären gerade im zweiten der ist Inhaber der der 7:27 Königskrone schafft aber weiter aber ab dann ist der Kaiser die Oberhoheit über die gesamten 7:36 italienischen Leben das bleibt bis zum Ende des Tages so mit dieser Kaiserkrönung durch den Papst ist dann wieder ein neues Reich 7:46 geschaffen worden ist existiert wieder eine Kaiserkrone eben das Heilige Römische Reich der gratis heilig kommt dann erst ein bisschen verzögert aber 7:54 letztlich ist damit dieses Reich da neben den ostfränkischen Gebieten die wir schon erwähnt haben werden eben noch Italien und Burgund ab 8:03 1018 kommt Burgunder dazu und es besteht aus dem Herzen die man Schwaben Franken Bayern und Sachsen das Herz zu tun Sachsen ist nicht das heutige Sachsen 8:12 sondern da gehen wir von dem heutigen Niedersachsen es geht bis etwas hinter Quedlinburg das ist so Quedlinburg die Ostgrenze quasi dann haben wir das 8:20 Herzogtum Lothringen das in niederlothringen oberlodringen aufgeteilt wird wir haben Thüringen und Friesland und dann haben wir eine Menge 8:27 Marken nämlich die ostmarkt nicht das was später Österreich ist sondern oftmals ist tatsächlich eher das was wir heute als Sachsen und Brandenburg 8:33 bezeichnen die Nordmarkt in Nordgau Österreich Front Verona ist drin die wichtigen Länder innerhalb dieses Reichs und da haben wir tatsächlich noch 8:43 zumindest auf der Karte sehr sehr homogen wirkende Blöcke dieser Start ist ein sogenannter personenverbandsstaat wir haben ja noch 8:55 keine Zentralmacht wir haben noch keine rechtliche Grundlage sondern die gesamte Macht eines Herrschers beruht auf seinen Verbindungen beruht auf seinen 9:02 lehnsverbindung sein gefolgschaftsbeziehung und daraus entsteht natürlich das reisekönigtum oder daraus hat es Reisebedingungen sein 9:10 sind denn wenn der Kaiser nicht ständig auf Achse ist und ständig bei seinen äh was allen nachschaut dann wird es früher oder später Probleme geben das sehen wir 9:20 z.B mit den Zahlen die sich in Italien engagieren und deshalb Zeit lang schleifen lassen als dann wieder versuchen 9:27 haben sie im Prinzip Gewohnheitsrecht herausgebildet die dortigen sagen das haben wir immer schon so gemacht das dürfen wir weitermachen und 9:33 Gewohnheitsrecht ist im mittelalterlichen rechts vorstellen eine ganz wichtige Sache also ist es für ein Kaiser durchaus sinnvoll 9:38 Gewohnheitsrecht gar nicht erst aufkommen zu lassen persönlich zu regeln wie gesagt die Macht des Kaisers ist eher begrenzt es gibt so ein paar Dinge 9:48 die er tun kann seine Macht basiert im Prinzip auf der herfolge er darf Truppen aus rufen er darf zu den Waffen rufen die Grafschaften sind ein paar seiner 10:00 Macht denn er setzt Grafen ein was letztlich anfangsverwaltungsbeamte sind und auch noch die Niederadel zu äh gehört das Gerichtswesen liegt bei ihm 10:08 und gerade die otonen werden ein neues Instrument einführen nämlich die Reichskirche und fürs Verständnis des heiligen Reiches ist die Reichskirche 10:17 wirklich wahnsinnig wichtig wir haben ja bei den Kurfürsten die später aufkommen werden drei geistliche wir haben Trier meins in Köln und dass die überhaupt so 10:26 groß werden können die die fehlen noch in der Aufzählung also die die Länder die ich gerade aufgezählt habe das kein einziger Kurfürst dabei 10:34 das kein einziger geistlicher Fürst dabei nicht eine und das die jetzt aufkommen das beginnt eben schon mit Auto im ersten der gibt seinen Bruder 10:42 des Arzt bis zum Köln und schlägt im Nachhinein zu gerade Teile von Lothringen kommen dazu und so geht's auch in allen anderen Bistümern auch 10:50 meins schafft es sich nach und nach Länder rein zu bekommen und wir werden darüber Unterrichtung sprechen gerade in der Zeit wachsen dann die erst bist du 10:59 immer sehr sehr großen auch andere Bistümer kommen werden zu Reichling im 12 Jahrhundert dann Philipp erbansprüchen der Thronfolger der 11:09 kaiserlichen Folge durchaus ein Bedeutung Friedrich der von Staufen scheitert sogar ran dass er bei der Wahl seiner Abstand von den saalen anführt 11:16 denn die die wählen in die großen reiches Wissen nicht bei Kurfürsten die Herzöge die ich genannt habe die die hochadeligen die 11:26 wählen den König und die sind gar nicht begeistertieren also die Lehnen dass er ab und er ist der Bruder von Friedrich von Stoffe wird dann 1127 zum ersten 11:35 gegen König gewählt und dann 118 halt zum König er wird allerdings auch nicht zum Kaiser gekonnt dass der erste in dieser Folge deinem heiligen reicht ja 11:43 kein ähm Kaiser wird und dann beginnt er nicht schlafen Kaiser ist ja gerade bekannt so z.B Friedrich Barbarossa die durch das eine starke Politik führen 11:53 aber das auch oft im Gebieten wo es den Kurfürst oder den großen Reiches relativ egal ist zum Beispiel die die Staufer engagieren sich sehr sehr starken in 12:02 Italien einfach weil sie da ihren eigenen Kurfürsten sehr sehr praktisch schließlich kommt zum interregnung es 12:10 gibt eine kaiserlose Zeit und das ist genau die Zeit in der ich hatte letztens Video über Städte binden und genau diese Städtebünde werden zum Beispiel groß im 12:17 interregungen als Schutz als gegenseitiger Schutz das heißt die reichsstätte gewinnen ein Bedeutung ebenso aber auch die Kurfürstentümer und 12:25 so haben wir jetzt den interessanten Fall dass wir zu den Herzogtümer lieber genannt haben oder den Marken also Herzog und Markgrafen auch noch jede 12:32 Menge Gebiete haben die gar nicht von Adligen beherrscht werden wir haben wir haben geistliche Fürstentümer das können Abteil sein also ein ab kann reicht für 12:41 sein das können bis zu mal sein in ganz unterschiedliche Ausprägung und das macht die ganze Sachen natürlich sehr kompliziert kommt dem Kaiser aber 12:48 politisch sehr zu passt denn genau mit diesen Städten und diesen Bistümer hat er einen Gegengewicht zu den Adligen und gerade und den Atomen ist es so dass die 12:56 ähm Besetzung dieser Bistümer sehr sehr wichtig ist da kommen wir auch noch ins in den Investition Streit also der Streit darum er kennt das Papst gegen 13:06 Kaiser wer darf die Bischöfe besetzen unter der Voraussetzung dass die Bistümer im Prinzip ein Teil der Macht des Kaisers sind weil er sie besetzen 13:14 kann ist natürlich klar warum Heinrich sich in diesem Investitur streiten nicht geschlagen gibt und so darauf beharrt das Recht für die Einsetzung der 13:22 Bischöfe zu behalten also das muss man sich vor Augen führen um sich klar zu machen warum der das Recht die Bischöfe zu nennen so wichtig war das ganze Reich 13:30 legitimiert sich auch aus mehreren Punkten erstmal natürlich ist beansprucht die Nachfolge des römischen Reiches hat schon das Frank ich reich 13:37 getan wie gesagt das waren römischer Kaisertitel auch die Kaiser haben schon beansprucht die Nachfolge Römischen Reich zu sein das ist durchaus wichtig 13:45 wenn man sich eben überlegt dass es die vier reiche leere gibt auf die Visionen Daniels in der Bibel der von vier reichen spricht nachdem das 13:53 ewige Reich Gottes kommen wird man im Mittelalter davon aus dass sie viel reiche Babylon das persisch reicht das reicht Alexander das große und Rom 14:02 ist da gibt's verschiedene Varianten verschiedene Kirchen Gelehrte sagen unterschiedliche Dinge aber das ist so eine üblichen und das Vierte Reich Rom 14:10 wenn das untergeht dann kommt halt das Jüngste Gericht und dadurch nicht gekommen ist ist Rom auch nicht untergegangen also hat man im Prinzipien 14:16 umgekehrte Legitimation aber aus dieser vier reiche Lehre ist klar man ist im Ruhr mich reich ebenso daraus nehmen dann die Kaiser aus 14:25 den Anspruch sie sind älter als die Kirche dass ihr die rechts nach vorne der Kaiser sind Augustus vor der Kirche wir sind die Älteren und auch das reicht 14:33 Augustus genau darauf besuchen das wird auch schon der Bibel genannt also zum Beispiel im Lukas Evangelium da kommt doch dieser berühmte Satz her gibt dem 14:41 Kaiser was das Kaisers ist und das wird auch immer wieder als äh Begründung genommen für eine Teilung zwischen der Macht des Kaisers und des Papstes denn 14:49 da muss man sich das gesamte europäische Anschauen der Papst ist letztlich eine Zeit lang eine Außenstelle von byzant also es gibt so die Idee der zwei 14:58 Schwerter die zwei zwei sollen der macht die Welt nicht und die geistliche und die geistliche also die die die Dualität ist der Kaiser in und der Papst und das 15:09 trennt so nach und nach und ist auch eine Gründe warum keine große damals ganz gut zu passt kam er hat seinen eigenen Kaiser ernannt und hat sich 15:15 sofort kommen die Trennung zwischen der Orthodoxen und der katholischen Kirche aber diese dieser Macht Anspruch 15:24 natürlich ganz ganz wichtig und den dreht im Prinzip das heilige komisch reichen und sagt ja aber wir sind die Eltern wird auch noch ganz oft kommen 15:36 die Wahl zum König oder Kaiser noch ein kurzer Einwurf Könige und Kaiser kann man im Prinzip synonym verwenden man kann im Prinzip im Grunde genommen sagen 15:44 ein bisschen unschärfer bis zur Krönung als Kaiser ist er ein König also nach der Wahl ist man ein König und dann wird man zu Kaiser gekrönt und nur dazwischen 15:52 immer König danach war Kaiser lässt sich ist es ein ist der deutsche König ist tatsächlich der deutsche König der hat ja gar kein es gibt kein Land 16:00 dazu es gibt da gar keine Rechte oder so etwas das nur inzwischen Titel später wird etwas passieren was in anderen Ländern auch so ist später wird 16:08 es so sein dass jeweilige Kaiser seinen Sohn und Nachfolger versuchen wir zum deutschen König wählen zu lassen haben wir zum Beispiel Friedrich den dritten 16:16 der letzten Maximilian den ersten zum deutschen König wählen und dann ist er eine Zeit lang deutsche König werden sein Vater noch regiert da haben wir so 16:22 eine Situation wie in England mit dem Prince of Wales der als Fürst von Wales agiert solange er noch nicht König ist und aber letztlich kann man sagen 16:31 zwischen König und Kaiser gibt es in der Praxis überhaupt kein Unterschied das sind Feinheiten und die dieser König und dann 16:40 der also das Prozedere ist eigentlich die großen Reiches die Herzöge und ein paar Fürsten wählen den König und der Papst krönt dann den 16:50 König zum Kaiser und um diese Entscheidung mehr Gewicht zu verleihen hat wohl eine weltliche fürstengruppe unter Adolf von Köln vorgeschlagen eine 17:01 dauerhafte Regelung zu treffen wer das sein darf und sie schlagen zwei geistlichen zwei weltliche Fürsten vor nämlich 17:08 falls Kraft bei reinem Herzen von Sachsen der platzkraft bei rein ist so eine Besonderheit im Adel das ist eigentlich ein Verwaltungsbeamter 17:15 geworden er hat eine Pfalz verwaltet dann kam Ländereien dazu und dieser Pfalz gab es in den hochladen aufgestiegen bekommt mir ein Herz und 17:21 Titel oder sowas bleibt der pfalzkraft was eigentlich erniedriger Titel ist ist aber einer der wichtigsten fürstenreich und diesen 17:29 sollten soll eben ein Wahlausschuss bilden Tier ist dann im frühen 13 jahrhundert wohl noch jemand ein Geistlicher fürs 17:38 hinzugetreten der Ärztliche von Trier und der markgra von Brandenburg um 12:30 Uhr schreibt dann äh Heike von rebko in Sachsenspiegel das ganze noch mal fest 17:47 und zwar wörtlich beides Kaisers Kurs soll der erste sein der Bücher von Mainz der zweite der von Trier der dritte von Köln dann folgen die drei weltlichen 17:54 Fürsten dem König von Böhmen der auch später ein Kurfürst spricht das Werk das Wahlrecht noch ausdrücklich ab weil er kein 18:01 Deutscher ist okay das ändert sich auch noch ein paar Mal letztlich heute wird davon ausgegangen dass ab 1252 auch der König von Böhm einen Kurfürst ist und 18:12 sich da das curcollegium wie es lange lange Zeit bestehen bleibt durchgesetzt hat das ist die Wahl Instanz und der König von Böhmen kommt dazu um 18:20 Platzsituation zu vermeiden wir werden sehen auch das funktioniert nicht immer ab dann haben wir eben die Kurfürsten die jetzt dauerhaft die Wahl Leute 18:27 stellen was aber eben erst im 13 oder überhaupt aufkommen vorher gibt's diese festigen Münchner vorher ist wirklich so die waren man kann so vorstellen der 18:34 jeweilige Kandidaten nimmt Kontakt mit den Wahlleuten auf mit den großen Reiches macht ihn Versprechung handelt aus sorgt 18:43 dafür dass er gewickelt und wenn er dann genug Stimmen hat dann lässt er sich zusammentreten und wählen das bleibt eine ganze Zeit so und das ganze ist 18:50 auch durch das aufgespielt also gewählt wird in Frankfurt in Aachen wird die Königskrönung vorgenommen im Idealfall die Kaiserkrone also alles sehr sehr 18:58 aufwendig König der zweite auch ein Stoff man musste zum Beispiel aus dem Reichstag in Worms 1231 ein Statut Zukunft der 19:06 Fürsten genehmigen in denen den denen die Münze aus Münzrecht Zoll macht so wie das Recht zum burge- und Städtebau übertragen wird also das war so ein so 19:16 ein Beispiel was muss ein Kandidat machen umgewählt zu werden es ist jedes Mal teuer ebenso hat Friedrich der zweite auf 19:26 demselben Reichstag auch das Gesetzgebungsrecht der Fürsten anerkannt als sie noch ein ganzes Stück Autonomie gegeben das für ein anderer Ländern 19:33 sogar nicht haben Alter schauen so ungefähr ist jetzt der stand im Spätmittelalter man sieht doch 19:42 noch ein paar große Flächenstaaten also gratis Königreich böhm ist da noch relativ homogen ansonsten hat sich jetzt in der Mitte statt der großen 19:49 Herzogtümer eine ganze Menge klein äh starten gebildet das liegt daran dass er zum einen die Geistlichen Herrschaftsgebiete haben das liegt aber 19:58 auch daran dass sie Reichsritter Stand gibt es kommen wir darauf kommen wir noch mal zu sprechen aber es gibt Reichs unmittelbare Leben sprich lehnen die 20:06 direkt im Kaiser unterstehen auch Städte die direkt im Kaiser stehen mit ihrem Gebieten und genau dieser Flickenteppich der immer so als äh Problem das heiligen 20:14 Reich sehen wird ist letzten Kaisers hätte er es weiterhin mit großen homogenen Herrscher Häusern zu tun echt schwer werden so hat er aber eine 20:24 ganze Menge verschiedene macht Gruppen die auch durchaus gegeneinander agieren 1938 schließen sich die Kurfürsten im Kurverein zu Rense enger zusammen und 20:37 beschließen sich künftig vor der Königswahl miteinander abzustimmen ist natürlich nicht so gut für den Kaiser aus dem kurfür-verein geht später der 20:44 kurfürstenrat hervor der ein Teil des Reichstags wird zudem bestimmen die Kurfürsten in Renz das den Papst kein Recht der Zustimmung 20:55 der zusteht bis dann war es eben immer so der Papst muss die Grünen vornehmen der Papst muss zustimmen das wird ihm jetzt abgesprochen und sie sagen dass 21:03 der gewählte die Zustimmung nicht mehr braucht wirklich heißt es nach rechten seit altersbewerter Gewohnheit das Reich ist bedarf einer der von den Kurfürsten 21:11 das Reich ist oder selbst bei Unstimmigkeiten von der Mehrheit derselben zu römischen König gewählt ist keiner nomination abrupation 21:17 Konfirmation Zustimmung oder Autorität ist apostolischen Stuhls für die Verwaltung der Güter und rechte das Reich ist oder für die Annahme des 21:24 Königs damit ist der Papst aus der ganzen Sache raus und es dauert noch ein bisschen die meisten Kaiser lassen sich noch grün aber mit Maximilian im ersten 21:31 hört auch das auf der nennt sich Erwählter Kaiser und verzichtet auf die Kunden durch den Papst ab dann macht das andere 21:41 kurzzeitspiele sind wir dann schon im Bereich der Goldenen Bulle da haben wir ein Exemplar kommt demnächst noch ein ganzer Film nur zur Goldenen Bulle weil 21:50 da wird es ein tolles Buch zu geben das werde ich hier vorstellen und das ist quasi man könnte sagen die verfassungsreiches das ist ein schräger 21:58 Begriff weil Verfassung so viel mehr bedeuten würde das unten dran das schöne goldene das Siegel das ist die Bulle das ist das woher der Name kommt und im Buch 22:07 selbst davon gibt sieben Ausführung ist festgelegt wie genau festgelegt wie der Kaiser gewählt wird bis dahin war das Ganze mehr damit der mündlich 22:15 festgelegen finde es manchmal auch die Quellen ein bisschen aber mit der goldene Bulli wird das Ganze festgelegt es gibt aber jetzt sieben Kurfürsten der 22:22 Erzbischof von Trier als Kanzler des Königreich Burgund der Ärztliche von Köln der auch als Kanzler für Reiche Italien fungiert 22:35 der König von Böhm als gekrönt der weltlicher Fürst und er schenkt das Reich ist der falzkraftbar rein der nehmen wir auch erst hoch ist 22:44 auch im alten Frank sollte der Kaiser nicht im Reich sein ist der pfalzkraftverein außerdem der 22:54 reichsverwesen also der der anstelle des Kaisers regiert der hatte von Sachsen als erste Mal das Reise Reiches und reicht ja wie sein in allen Ländern in 23:03 den sächsisches Recht gilt also wir haben da frankischen sechste sich recht nebeneinander deswegen ist das ein bisschen geteilt der Markgraf von 23:09 Brandenburg als erzkamera und schließlich der Erzbischof von Mainz als Kanzler für die für die deutschsprachigen Länder hatte den 23:18 höchsten Rang und stimmt wegen seiner Möglichkeit einen Stiche Entscheide zu machen als letzte ab das ist jetzt festgelegt diesen sieben Kurfürsten 23:26 treffen sich zur Königswahl und zwar in Frankfurt am Main da gibt's die wahlkapelle heute leider irgendwie so ein stiller Gebetsraum also so ein 23:33 bisschen da geht man mit der Erinnerungskultur irgendwie ziemlich schräg um habt ihr 15 oder wie gesagt ist der 23:41 Titel eines römischen Königs manchmal auch deutschen Königs äh im Prinzip nur noch ein Titel der weitergegeben wird also bis dahin was eben diese 23:48 übergangssache ab jetzt wird das Ganze weitergegeben an die Nachfolge und Karl der fünfte ist dann auch der letzte 23:56 Kaiser der sich vom Papst krönen lässt alles andere alle danach lassen sich anders Gründen ursprünglich wie gesagt fand die Krönung in Aachen statt durch 24:04 den ärztliche von Köln ab maximal einem zweiten 1562 bis zum Ende des äh Heiligen Römischen Reiches finden die Wahl und die Krönung dann üblicherweise 24:13 in Frankfurt statt zuletzt 1792 bei der Krönung üben die Kurfürsten dann auch noch ihre erzente aus als wäre er 24:22 ebenso so Begriff wie erzdrucksess erzmundschenk also der König von Böhm ist der Arzt Schenk das Reich ist und diese 24:31 Aufgaben werden tatsächlich bei der Krönung auch rituell ausgeführt also der König von Böhm reicht dann tatsächlich dem Kaiser das Wasser wichtig für die 24:40 für die für die Identifizierung mit dem reichen natürlich auch die Reis Kleinodien die Krone des heiligen römische Reich ist die auch gerne 24:47 irgendwie mit keinem großen in Verbindung gebracht wird stand tatsächlich auch derzeit Autos das ersten aber dazu kommen eben auch noch 24:53 das reicht Evangelia der Reichsapfel Rezepte dalmatica also eine ganze Reihe von Prunk Gegenständen die lange Zeit werden 25:02 das reisekönigins auch tatsächlich mit dem Kaiser mit gereist sind also die waren oft dabei denn die waren wichtiger Teil seiner Rechtfertigung später wurde 25:11 sie bei ministerial also bei direktem Volkswagen des Kaisers untergebracht bis sie schließlich in Nürnberg landen und bis zum einfallen Napoleons bleiben 25:20 später gehen sie nach Wien werden nicht zurückgegeben sind bis heute in Wien äh sind also mehr damit in der aus dem restreich abtransportiert worden und 25:29 heute eben in die noch zu besichtigen dieser Aufbau durch die Goldene Bulle beendet im Prinzip die mittelalterliche 25:42 Phase des Heiligen Römischen Reiches und diese mittelalterliche Phase bei ihm von personalbeziehungen geprägt es ist heute auf zu verstehen 25:50 warum so etwas nicht früher festgeschrieben wird warum wird so etwas Wichtiges wie die Kaiserwahl erst in der Goldenen Bulle festgeschrieben warum 25:56 gibt's das vorhin nicht weil wir vorher in in einer mittelalterlichen Form des Reiches sind eben in einem Person im Bereich der personalbeziehung nur was 26:05 direkt besprochen wird gilt irgendwelche schriftlichen Dinge die auch von anderen verhandelt werden das ist so nur so halbgarn und erst der Wandel aus diesen 26:13 personalbeziehungen zu einem reglementierten Aufbau zu einem heute würde man sagen rechtsstaatlich am Start starten festgelegten das genau das was 26:22 in dieser Zeit passiert das sind die Veränderung im Spätmittelalter und in 1500 eine andere wichtige Entwicklung ist das erst Burg wegfällt Burgfeld das 26:32 Königreich Burgund das zumindestens beansprucht wurde an Frankreich später kommt ein Teil davon wieder zurück auch durch die 26:39 burgundige Erbschaft aber eben ganz ganz große Teile fallen weg ist übrigens nichts mit dem Burgund ist später als Herzogtum wichtig wird denn das kann man 26:47 sagen wenn man das herzblumenburg und in Frankreich nimmt dann breitet sich das Ganze nach Norden aus Flandern und die Niederlande das Königreich Burgund hat 26:57 nicht einmal das Herz und die freikraft durch die Länder und preislich nach Süden aus also tatsächlich geographisch zwar vollkommen unterschiedliche Dinge 27:05 das fällt weg und im 16 fällt auch reich in Italien mehr damit es bleibt der Anspruch auf 30 Italien bleibt immer bestehen aber an der tatsächlichen 27:13 Regierung an der tatsächlichen Handlungen im Reich ist überhaupt nicht beteiligt also die entsprechenden Adligen zum Beispiel der 27:21 Großherzog von der Toskana hat weder Stimmrecht noch hat er ihn erreicht Politik irgendwie mitgewirkt aber 27:30 es gehört halt nominell doch dazu spielt aber gar keine große Rolle mehr und das diese Realität bilden sich ab durch einen neuen Namenszusatz der 50er 27:38 auftaucht ab dann wird zum ersten Mal von einem heiligen Romy reicht Deutschland Nation gesprochen und das stimmt dann auch durchaus mehr es fallen 27:45 viele nicht deutsche sprachteile Weg Böhm bleibt zum Beispiel noch komplett drin der deutschen Sprachraum ist auch größer als dieses Reich zum Beispiel im 27:52 Osten durch die Siedlung gibt's Teile außerhalb des Reiches später Preußen die gar nichts mehr mit dem Reich zu tun haben aber deutschsprachig sind aber ab 28:00 dann haben wir immer wieder diesen Zusatz der allerdings lustigerweise auch Ende 1600 wieder immer wieder fallen verwendet wird ein Zeit lang ist der 28:06 durchaus wichtig und dann verschwindet er wieder ab dem 1500 man kann sagen so um 16 Jahrhundert haben wir einen neuen Aufbau 28:19 des Reiches bis dahin gab es sehr sehr wenig Verwaltungskraft die Hofkapelle die Kaiser zum Beispiel die otonischen 28:26 Kaiser hatten eine Hofkapelle hatten einen Bischof als Vorsteher und die Hofkapelle ist heute übrigens sagen die Kanzlei das ist eine Mischung aus Kader 28:34 Schmiede für zukünftige Bischöfe die für den Kaiser Arbeiten Verwaltungs- und Finanzministerium des Kaisers die 28:42 Hofkapelle wird immer mehr Geschlecht zerbricht auch mehr mehr weg auch in den ganzen äh während des interregungs und so und im 1500 sehen wir nachdem die 28:52 Luxemburger als Kaiser eine kleine Nasti hatte den Aufstieg der Habsburger ein bisschen schwierig friedlich der dritte gilt nicht als der beste Kaiser 29:00 hat aber natürlich mit dem Herzogtum Österreich eine gewisse ausmacht und in diesem Herzogtum Österreich hatte er auch eine relativ gute Zentralmacht 29:08 aufgebaut die würde er gerne auch im Reich aufbauen hat nur eben das Problem dass die kurfürstens ein bisschen anders sehen und so gibt es jetzt im Prinzip 29:15 man kann sagen eine duale Souveränität es gibt einmal die maestatis personalis den Kaiser als Majestät aber es gibt gleichzeitig die meist hatte Realist die 29:25 Reichsstände für den Reichsständen kommen wir jetzt die bilden sich eben mit der Zeit aus eine Sache sind eben eine Kurfürsten gibt aber noch ein paar 29:32 mehr Karte oder von Dalberg wird später sagen ein dauerhaftes gotisches Gebäude das eben nicht nach allen Regeln der Baukunst errichtet ist niemand war 29:41 sicher wohnt dass er das Reich also die ganzen Probleme für trotzdem zu einer gewissen Stabilität 29:52 schon die mittelalterlichen Kaiser haben immer wieder Hoftage eingehalten da sind die großen Reiches an den Hof gerufen worden teilweise 30:01 waren sie sogar dauerhaft da dann gibt es schon wieder sogar sogenannte königslose Tage das sind Treffen der großen Adligen in der König oder der 30:09 Kaiser nicht teilnimmt und im Laufe des 15 oder bis ins 15 mal gucken ich habe irgendwann ein Bild 30:29 das kommt später der Reichstag hat drei Bänken die kurfürstenbank mit einer Stimme pro 30:36 Kurfürst die reichsfürstenbank die insgesamt 100 Mitglieder hatte davon 37 geistliche und 63 weltliche die haben gemeinschaftliche stimmen 30:48 unter anderem auch vier Stimmen für die ritterbänke das heißt alle Ritter das Reich ist die reicht unmittelbar sind die keinem anderen her direkt angehören 30:55 haben insgesamt vier Stimmen also weniger als die Kurfürsten es gibt da vier reichskraft Kollegen das sind die 31:03 niederrheinisch westfälische das schwäbische das frankische und der Wetterauer das sind jeweils Zusammenschlüsse von 31:09 Grafen die wie gesagt zu niedrigen Adel zählen aber auch teilweise größere Rittern also die ganzen Namen die bei mir schon oft gehört habe die 31:17 Falkensteiner oder sowas die haben da ihre Sitze und dazu kommt noch das rheinische und schwäbische reichsprenaten Kollegium die 31:26 reichsten Prälaten sind die Geistlichen fürstenreiches davon haben auch Menge sogar weiblich es gibt sogar die reichsaptisten zum Beispiel die äbtesten 31:35 von von Essen die hat einen reißfürstentitel die sitzt da auch drin und schließlich gibt es noch den Städter Rat mit 51 Sitzen für die reichsstätte 31:43 diese Bänke Stimmen haben Stimmrechte die können abstimmen im Reichstag sehr ungleichmäßig über meinen ständewahlrecht das sind 31:52 deutschsprachigen Raum noch sehr sehr lange bis zum Ende des Ersten Weltkriegs quasi vorhanden sein wird das heißt Stimmen sind keineswegs gleich die 31:58 Kurfürsten haben natürlich mit einer Stimme wo pro Kurfürst den größten Einfluss die reichsten weniger und die Stadt die Städte haben tatsächlich gar 32:07 nicht mehr so wahnsinnig viel gleichzeitig sind aber die ähm wenigen Stimmen für die reichskraft Kollegen wo eben auch Dritter sitzen und für die 32:15 Stadträte sehr sehr sichere Stimmen für den Kaiser denn die unterstützen durchaus die kaiserliche Macht einfach weil sie zwischen all mächtigen Herzögen 32:25 und Kurfürsten gar keine andere Möglichkeit haben diesen auf den Kaiser angewiesen der ist Garant ihrer Unabhängigkeit wir werden später sehen 32:31 wie wenig das funktioniert aber das ist tatsächlich wo etwas wo der Kaiser sich drauf zurücklehnen kann und das erklärt auch 32:39 wenn wir das Video über die Städtebündnis nochmal anschauen warum der Kaiser so eine merkwürdige Politik mit den Städten gemacht hat warum weil 32:45 sie mal unterstützt mal gegen sie steht weil er immer zwischen den Kurfürsten den mächtigen Fürsten und den Städten hin und her labieren muss wie ungleich 32:53 die Stimmen verteilt sind 7 auf dieser Karte sehr sehr gut man hat auf den Eindruck dass die Kurfürsten einen Großteil des Reiches beherrschten jetzt 33:00 aber die bunten Flächen sind die Länder der Kurfürsten das ist tatsächlich nur ein ganz kleinen Teil des reichen sich hatten das gesamte restliche Gebiet sind 33:07 die anderen Banker also die Reichsgrafen die Reichsritter die Städte die nicht kurfürstlichen Herzöge und sonstigen Häuser das alles sind die anderen Banken 33:18 jetzt seit 95 und 15 21 ihr jeweils versucht ein nichts Regiment also einer Regierung einzuführen der dann die bedeutend Fürsten eine 33:28 Regierung teilhaben beide Versuche scheitern aber jetzt sind 95 das ganz wichtiger Termin für die Reichsreform der werden viele Dinge entschieden wird 33:38 auch eine Steuer eingeführt der sogenannte gemeine Pfennig das erste Mal als der Kaiser direkte Steuern einnehmen kann was sie natürlich eine gewisse 33:44 Möglichkeit zur eigenständigen Politik gibt die Schweiz wird direkt von dieser Reichssteuer befreit was schon so ein Hinweis darauf ist dass die Schweiz 33:52 dabei ist aus dem Reichsverband auszusehen wird noch ein bisschen dauern ebenso 1495 wird ja der reichste ewige Land Frieden äh beschlossen das heißt 34:01 dass viele Recht wird eingeschränkt und so Durchsetzung des ganzen werden wird das reichskammer Gericht das zuerst in Frankfurt an den Wetzlar tagt 34:09 eingerichtet und später kommt der Reichshofrat dazu das heißt Kammergericht ist im Prinzip für alle das reicht betreffende Urteile zuständig 34:18 der Reichshofrat für lehnsfragen die wahrscheinlich trotzdem und sie werden auch beide angerufen ebenfalls 14,95 werden dann auch die 34:27 Reichskreise geschaffen ein Projekt das schon Siegesmund 1415 Konstanz an geschoben hat ist allerdings erst mal gescheitert ist und wir haben dann um 34:35 1500 die erst einmal sechs Reichskreise den bayerischen Reichskreis den Franken in oberrheinischen in den sächsischen den schwäbischen und die Niederrhein ich 34:44 westfälischen schon 512 kommen weitere dazu der burgundische der kurheinische sowie der österreichische außerdem werden 512 der 60 in Niedersachsen 34:54 aufgeteilt das ganze ist manchmal ein bisschen merkwürdig war z.B zum fränkischen Reichskreis gehört zum Beispiel wollen dazu also sehr sehr weit 35:03 gefächert Oberitalien z.B Reis Italien wird überhaupt nicht daran aufgeführt auch Böhmen hat mit den Reichskreisen gar nichts zu tun 35:10 es Reichskreise haben mehrere Aufgaben sie sollen den Landfrieden durchsetzen sie sollen die schaffen für das reichskammer Gericht 35:17 bestimmen sie sollen Münzrecht überwachen überhaupt Land Frieden sorgen und sie werden für das Reich her wichtig seit dem 1500 hat man die Idee 35:30 eines reichsjahres zum Beispiel zur Abwehr der Visiten Gefahr zu Abwehr der Türken Gefahr da gibt's immer wieder Beschlüsse und 14 22 wird dann die 35:38 Heeres Artikel eingerichtet die genau vorschreibt welche Region was zu geben haben und zwar wird 35:47 immer von Reitern und von kleben gesprochen klebe ist eine militärische Einheit 35:53 natürlich die Erzbischöfe werden genannt die zum Beispiel der Mainzer us-bischof muss 50 kleben schicken können 40 Trier ebenfalls 40 der falls gerade weitere 50 36:02 dann kommen die ganzen kleineren Bischöfe die irgendwas zwischen zwei und 30 kleben schicken müssen die Herzöge zwischen 10 und 50 kleben die 36:14 Grafen werden im Einzelnen aufgeführt die Karten und Herren vor allen Dingen die zwischen einer und teilweise also der der Graf von Württemberg der noch 36:22 kein Herzog ist das wäre der erst um 1500 muss 20 kleben schicken viele andere z.B der Graf von Bentheim muss nur eine klebe schicken 36:31 dann wird er auch Ritter ohne Titel die als Herren genannt werden die Äbte müssen Truppen schicken die werden 36:42 auch einzeln genannt und am Ende die Städte die Eidgenossen beweisen mit 250 Pferden 250 Reitern eine Stadt wie Frankfurt 36:50 muss zum Beispiel 15 kleben schicken insgesamt haben wir dann 754 kleben das ist je nach Größe kann man das mal fünf oder mal 6 nehmen zur genauen Größe und 37:00 77 gewappnete zu Pferd das ist die Größe der Theorie den Reichsarmee und diese Reichskreise stellen die eben auf und kommentieren Sie auch stellen Sie den 37:11 Dienstes Reiches wobei es klar geregelt ist dass sie nicht gegen Interessen des Reiches eingesetzt werden dürfen 15 21 haben wir dann als Hilfe des Zugs 5 37:22 gegen Rom eine weitere Matrikel und da haben wir insgesamt dann 4.2002 Reiter und 20.063 man zu Fuß man sieht hier wunderbar die Entwicklung in 37:37 der Kriegsführung die Armeen werden größer sie müssen auch größer sein also hier innerhalb von 100 Jahren sehr sehr beachtlich wie die Zahlen sich verändert 37:44 haben die als Pflicht gestellt werden müssen es wird auch genau aufgeführt wie viel sollte die pro 37:52 Monat erhalten und wie lange sie im Feld gehalten werden müssen also da haben wir tatsächlich die Idee eines reichlehrers wir werden mehrfach sehen wie schwierig 38:02 ist das aufzustellen ein Beispiel wir haben eben das die herzmaterial von 1422 gehabt bei der Belagerung von Neues versucht Friedrich der dritte genau 38:10 dieses Reich sehr aufzustellen und es dauert über ein Jahr bis es im Feld ist und dann hat sie die genannte soll stärker auch nicht erreicht aber die 38:17 Idee ist durchaus da und das ist eine Aufgaben dieser Reichskreise ganz spannender Punkt der mir auch nur so halb klar war wir alle kennen 38:27 natürlich das Banner das Heiligen Römischen Reiches das anders denken wir das ist aber lange Zeit gar nicht das Banner des heiligen reich ist sondern da 38:36 finden wir das hier das wird in den Kreuzzügen verwendet um die deutschsprachigen Teilnehmer das Kreuzfahrer Heeres zu kennzeichnen ist 38:44 es ist mehr oder weniger identisch mit dem Zeichen der Johanniter wird auch teilweise davon abgeleitet soll aber die Fahne das 38:53 Erzengel Michael sein die Fahne wird als Fahne des Reiches verstanden die fahren die wir dagegen 39:02 kennen das hier das ist die persönliche Fahne des Kaisers das ist sein Feldzeichen das in der Schlacht neben ihm getragen wird 39:12 um 1433 wird das noch erweitert und zwar um einen zweiten Kopf um Kaiser und Königtum darzustellen 39:22 das alte Reichsbanner wird im Prinzip 1683 von Wien zum letzten Mal verwendet 14 aber lustigerweise wird es den Schweizern geschickt und zwar von Kaiser 39:31 Siegesmund die gegen die damals geächte den Habsburger Vorgehen die Machtverhältnis werden sich umdrehen die die 39:39 hat sogar werden ja später auch Kaiser aber in dem Fall kämpfen die Schweizer für den Kaiser gegen die Habsburger und tatsächlich dieses dieses Feldzeichen 39:48 mit etwas kürzeren äh Winkel des Kreuzes wird dann wohl zum Feldzeichen der Schweizer unbegründe die heutige Schweizer erfahren es gibt auch ähm 39:57 Stimmen die sagen dass der dir nicht deine Bruch von diesem Feldzeichen Abstand möglich das ist auf jeden Fall lange Zeit das Banner des heiligen 40:06 Reiches der Doppeladler der Doppeladler wird dann auch als Feldzeichen geführt hier mit diesem roten Wimpel dran der roten 40:13 Wimpel ist von der alten Reichsfahne übernommen worden da gibt es eine besondere Version das wird jetzt zusammengeführt und dazu gibt es dann 40:20 auch als drittes die reichste rennfahne die im Prinzip vorangetragen wird und die sich zum Beispiel im alten kursächlichen Wappen erhalten hat da 40:29 kann man die immer noch sehen weil es eben mit dem Marshall am verbunden war und da findet man eben diese gekreuzten Schwerter die z.B in 40:37 Brandenburg und auch mit den mit den Kurfürsten Schwertern Verbindung gebracht werden 40:47 jetzt sind wir im Prinzip in der Neuzeit angekommen diese ganze Reform mit den Reichskreisen mit dem Reichstag der immer wieder Tag der auch ein Parlament 40:56 sehr ähnelt damit sind wir in der Neuzeit und jetzt kommt natürlich ein großes Produkt auf das reicht zu die Reformation werden eben schon ein paar 41:03 Besonderheiten des Reiches eine Besonderheit ist spätere Reiches ist dass wir nicht einmal eine einheitliche Konfession haben dass wir ein 41:10 gespaltenes zumindest konfessionell gespaltenes Land haben was natürlich auch noch zu großen Konflikten führen wird und natürlich ist es ein Reichstag 41:18 auf dem Luther seine Thesen vertreten nämlich 1521 und ab da haben wir eben diese Spaltung die dann auch schon 147 1547 und 1548 zum schmalkalischen Krieg 41:31 führt die protestantischen Land haben das Recht für sich beansprucht zu entscheiden welche Kompression ihre Untertanen angehören und die 41:40 Protestanten bilden manchmal kalt ich Liga und führen Krieg gegen Kaiser oder umgekehrt die portas Tante unterliegen und 41:48 1548 kommt ist in Augsburg zum sogenannten gehanigten Reichstag lustigerweise sind die Folgen eher gering es kommt zwar zum Augsburger 41:56 interim der die Forderung der Reformation weitgehend zurückweist zwei wichtige Dinge die die Protestanten durchbringen sind die Priester Ehe und 42:05 der leinfeld also die bereits verheirateten Priester dürfen verheiratet bleiben und ähm line Cage auch line dürfen 42:12 den dürfen die Kommunion empfangen ansonsten sind die Folgen für die protestantischen Fürsten aber relativ 42:21 klimpflicht vor allen Dingen weil keine fünfte gleichzeitig versucht die ständige Verfassung also diese Bänke lieber hatten aufzulösen und eine 42:29 zentrale Regierung als würden wir z.B aus Spanien kennt er ist ja Karl der fünfte ist auch König von Spanien der würde es gerne machen und das ist im 42:36 Prinzip der Punkt wo die katholischen Kurfürsten sich mit den oder überhaupt die Fürsten sich mit den Protestant nicht zusammenstellen und sagen gut wir 42:44 sind professionell und eins aber was sie macht Politik im Reich angeht da stehen wir dann zusammen auf dem Reichstag in Augsburg 1555 wird 42:55 mit dem reichsex mit der reichsexekutionsordnung die föderalität des Reiches noch mal zementiert und die reichstärke ständige stärkt jetzt kommt 43:03 auch wird auch die peinliche halsgerichtsordnung eingeführt die unter Karl dem fünften eine Art Strafrecht für 43:11 das ganze Reich es gibt vorher schon eine Bamberger heizgerichtsordnung die ein bisschen der Vorläufer ist aber mit dieser karolingischen ähm 43:18 Strafrechtsreform haben wir in der Praxis nicht überall aber im Großen und Ganzen einheitliche Strafrecht für das Reich tatsächlich 43:26 kommt danach noch eine große strafrechtsaufgabe nämlich die Strafrecht im im Deutschen Reich 1871 das letztlich in Teilen heute noch geht 43:35 also das sind gar nicht so viele Zwischenschritte damit haben wir jetzt tatsächlich so dass wir eine eine 43:42 Regierung ist es eben nicht dass das Problem die Regierung sind immer auf lokalere Ebene zum Beispiel gibt es in Österreich im 43:50 österreichischen Kaiser direkt gehört und den Habsburger zumindestens eine relativ straffe Regierung aber nicht ob das Reich insgesamt wir haben aber den 43:58 Reichstag zu einer Parlament wir haben eine Art Verfassung und wir haben ein Strafrecht das ist kommt langsam dazu diese etwas verdichtet 44:05 trotzdem legt die Spaltung durch konfessionelle Ideen das Reich mehr der minder lahm das heißt Kammergericht und der Reichshofrat sind irgendwann gar 44:15 nicht mehr handlungsfähig weil sie nicht angerufen werden weil die schaffen fehlen uns vor allem die protestantischen 44:21 Fürsten ignorieren sie mehr damit 16 18 kommt es als Prager Fenstersturz der ist nicht der große Auslöser aber einer der Gründe für den 30-jährigen Krieg die 44:31 Reichstage finden in der Zeit trotzdem statt und es passiert im Prinzip dasselbe was zwischen nach dem schmalkalischen Krieg gesehen haben 44:36 obwohl ein Glaubenskrieg im Reich tot bildet sich gegen den Kaiser ein ein ein eine Verband der Kurfürsten auch der katholischen denn der Kaiser hat das 44:49 restitutions erlassen 16 29 dass die aus durchsetzungs Augsburger Religionsfriedens nach katholischer Lebensart fordert und die katholischen 44:58 Küsten sind eigentlich ganz einverstanden mit dem Inhalt aber gar nicht dass der Kaiser das selbstständig und eigenmächtig er lässt 45:05 das führt im Prinzip dazu dass die Situation quasi ihre Krieg noch viel komplizierter wird das eben nicht nur um Protestanten gegen Katholiken geht 45:13 sondern es vor allen Dingen darum geht welche Macht hat der Kaiser welche macht dann die Kurfürsten anfangs ist auch ansonsten in den Fronten gar nicht so 45:20 schwierig die protestantischen Schweden kämpfen natürlich auf Seiten der Protestanten die katholischen Franzosen die dann eingreifen kämpfen aber nicht 45:26 auf der Seite der katholischen Österreicher sondern gegen sie sie wollen verhindern dass sich das oder wollen zumindestens die das Machtgefüge 45:34 verfeindeten reich oder im konkurrieren Reich ordentlich durcheinander wird also es ist sehr sehr kompliziert und die Verhandlung zum Westfälischen Frieden 45:43 1648 sind dann auch gar nicht nur Friedensverhandlungen sondern letztlich auch verfassungswagenhandlung es geht darum es geht um den Status der 45:49 Reichsstände und ein Ergebnis des Ganzen ist es für ab 16 63 ein ewigen Reichstag haben der in Regensburg Tag und tatsächlich dauerhaft stattfindet jetzt 45:58 kommt natürlich nicht mehr die Fürsten nach Regensburg sondern abgesandt aber wir haben jetzt zum ersten Mal ein dauerhaft Tagen das Parlament was wir 46:05 letztlich heute noch haben denn aus diesem Reichstag entsteht der Reichstag des Deutschen Reiches dann der Weimarer Republik 46:12 und schließlich der Bundestag der jetzt wieder im Reichstag sitzt also letztlich ist diese Idee wir haben einen dauerhaftes Parlament im ewigen 46:20 Reichstag geboren in dieser Zeit lassen wir auch schon so um beginnenden Absolutismus die Territorialstaaten die ehemaligen Herzogtümer oder jetzt 46:27 Fürstentümer die verdichten sich zu eigenen Nationalstaaten könnte man sagen ist zumindestens sehr sehr ähnlich also Regionen wie Bayern wie 46:38 Baden werden zu zu Flächenstaaten versuchen auch die kleineren Herrschaften ihre Umgebung unter ihre Kontrolle zu bringen das haben wir im 46:48 hansevideo schon ganz gut sehen können das ist viele viele territarreal Herren schaffen die reichstädte wieder in ihre Kontrolle zu kriegen ja zum Beispiel aus 46:56 der Hanse ausscheiden müssen und es werden tatsächlich immer weniger reichstädte die sich halten können das ist ein ganz wichtiger Teil der Politik 47:02 in der Zeit in der Folge gibt es dann zwei Supermächte innerhalb des Reiches nämlich Preußen und Österreich beide haben gemeinsam das ist ein guter Teil 47:10 ihrer Ländereien gar nicht mehr im Reich liegt sie aber trotzdem als mindestens Kurfürsten wenn ich sogar 47:18 Träger des kaisertitels Politik machen können Österreich wie gesagt hat den Kaisertitel Preußen dagegen er hat keinen Königstitel sie hat der 47:26 Königstitel Preußen liegt außerhalb das reicht deswegen ist der Titel König in Preußen und ich König von Preis und Preußen sie behalten aber immer noch die 47:33 König die Kurfürsten würde Brandenburg das ist immer noch Teil ihrer Titel und damit sind sie immer noch im Kolleg zwischen den beiden wird er natürlich 47:43 auch bis auch noch Kriege geben also das wird innerhalb des Reiches wird es da Konflikte gegen die sehr sehr groß sind und letztlich die Reichsidee wie wir sie 47:51 bisher hatten wird am Ende nur noch getragen von der Reichsritterschaft einem Teil der geistigen Fürsten und den Städten nämlich genau denen die 47:59 verlieren würden wenn das Reich kollabieren würde ein Wegfall das Reich ist würden dazu führen dass all diese drei Gruppen quasi ihre Macht verlieren 48:06 und das ist jetzt genau der Punkt in dem Voltaires berühmtersatz zum Tragen kommt dieser Korpus der sich immer noch heiliges Römisches Reich nennt ist in 48:15 keinster Weise heilig noch ruhig noch ein Reich ich mag es nicht mehr mit den aufs mittelalterliche Reich anwende denn dann stimmt er einfach nicht auf das 48:22 reicht es 17 18 Jahrhundert kann man das durchaus anwenden denn tatsächlich der der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches ist vor allen Dingen 48:30 Österreicher Kaiser nicht dem Titel nach der kommt erst später aber in seinen Interessen seine Machtpolitik spielt da ähm Preußen macht auch eine ganz eigene 48:39 Macht Politik und letztlich alles andere sind die kleinen Staaten die im Rockzipfel hängen und versuchen dazwischen irgendwie zu überstehen 48:55 das Ganze beginnt dann mit der französischen Revolution endgültig zu wanken die revolutionäre schaffen es quasi die gesamten linksrheinischen 49:02 Gebiete zu besetzen und jetzt kommt es zur Diskussion wie denn die Fürsten die die meisten Stimmen haben entschädigt werden und zwar sollen die 49:14 entschädigt werden mit ehemals geistlichen Gebieten also Bistümern erzabteilung und ähnlichem die dafür säkularisiert und mediasisiert werden 49:23 also wir reden noch nicht von den großen die die Kurfürstentümer können sich noch ganz gut halten aber die ganzen kleinen Bistümer werden jetzt im Prinzip 49:31 eingezogen umgewandelt Salzburg fällt zum Beispiel Weg wird zu einem Herz zu tun umgewandelt Kur meinst wird später noch wegfallen und 49:42 dadurch schaffen es die territorial her noch einmal ein Sprung zum flächenstar zu machen sie können ihre Gebiete deutlich homogenisieren sie können eine 49:53 Menge an Gebiet einnehmen also zum Beispiel Württemberg erhält erheblich mehr als sie verloren haben 50:00 und nach dem ganzen fangen sie sogar an sich unrechtmäßig die Gebiete der kleinen 50:08 Reichsritter und Reichsgrafen einzuleiten das ganze wird als rittersturm bezeichnet sie machen einfach sie sie sorgen für Tatsachen sie 50:16 besetzen die Länder ziehen die einen eine ganze Menge dieser kleinen Territorien wird im Prinzip eingezogen nicht alle wir werden auch später sehen 50:24 auch ähm 1900 werden wir noch eine ganze Menge Kleinstadt 3 haben aber ganz viele von den kleinen Staaten fallen jetzt schon 50:32 weg wie groß diese Reichsritterschaft war das Reich hatte zurzeit dieses rittersturms etwa 350 ritterliche und 50:40 kräftliche Familien mit ungefähr 450.000 Untertan das war alles miniatur-staaten die jetzt eben wegfallen in diesem Prozess werden wird auch das 50:51 kurfürstensystem noch mal umgeworfen es gab sowieso dann mit dem Erlöschen des Pfalzgrafen bei rein wurde erst er hatte von Bayern mit der Kur würde belehnt 51:00 dann wurde eine neue Kur würde für den wieder eingesetzten würde eingesetzt später viel dann Bayern an 51:11 die Pfalz dann wurde der neue Titel wieder entfernt und der bayerische übernommen und schließlich wurden neue Kurfürsten 51:19 ernannten nämlich zum Beispiel der Landkarte von Hessen bekommt eine Kur würde insgesamt werden vier neue Kugeln eingesetzt die aber alle nicht mehr zum 51:28 Tragen kommen 18.3 wird das Ganze beschlossen 1806 hört das Heilige Römische Reich letztlich auf zu exist ieren ähm Franz der zweite der letzte 51:37 Kaiser des Heiligen Reiches der in Österreich wie gesagt seine ganz eigenen Interessen hat wird von Napoleon mehr denn in der zu abdanken gezwungen ähm 51:48 auch die die von Napoleon besetzten Gebiete fallen Bereich aus bereits aus dem Reich heraus damit hat das Heilige Römische Reich quasi aufgehört zu 51:56 existieren Franz der zweite liegt die Krone ab das Reich endet und er nimmt die neu geschaffene österreichische Kaiser würde an dann haben wir die Phase 52:05 eben von 1806 bis 1866 in der wir verschiedene deutsche Bünde haben auch in den Napoleon in die Kriegen gegen napolen gibt es einiges an 52:16 Veränderungen und 1871 wird dann nach dem deutsch französisch Krieg ein neues Kaiserreich gegründet ist aber eben Anspruch hat ein deutsches Kaiserreich 52:24 zu haben häufig dominiert natürlich ist es aus Preußen hervorgegangen aber da haben wir im Prinzip ein genau das deswegen wird das Dritte Reich genannt 52:34 weil wir da eben das zweite Reich haben das auch nicht so wahnsinnig lange anhält eben nur noch bis 18 bis 1918 ist auch dieses Reich äh verschwindet aber 52:43 da haben wir eben ein ganz neues Reich eben das Deutsche Reich und im deutschen was man nicht mit dem mittelalterlichen verwechseln sollte so es waren relativ 52:53 wilder Ritt ich hoffe ihr habt ein bisschen Eindruck vom Heiligen Römischen Reich bekommen es wandelt sich sehr es wird vor allem hochmittelalterlichen 53:00 reich mit personalbeziehung zu einem zumindestens grundsätzlich durch Gesetze regulierten Staat kann man es eben nicht nennen 53:11 immer noch Reich der frühen Neuzeit überall steht ein Absolutismus in Zeit eines Absolutismus haben wir auch im Reich absolutistische Herrscher der 53:19 Kaiser herrscht in Österreich als absolutistischer Herrscher gar keine Frage aber vielleicht eben haben wir das eben nicht es reicht selber bleibt 53:26 föderalistisch das ist eben auch eines seiner überlebenstrategien die kleinen finden Schutz in diesem Reich und als dann mit 53:35 dem reichsdeponationshauptschluss 1803 dieser Schutz Weg ist kollabiert das ganze auch ist die Frage braucht es 53:42 dafür Napoleon wäre es auch so kollabiert hätte der Stadt weiter bestanden wir wissen es nicht wir können es nicht sagen 53:47 habe ich glaube ich habe ganz gut gezeigt dieser Start ziemlich komplex aufgebaut ist habe ich einige Male selber gewundert war selber überrascht 53:55 ich hoffe ihr habt das ganze euch das ganze interessiert es war tatsächlich vielleicht nicht der unterhaltsamste Film den ich je gemacht habe aber ich 54:03 glaube dass diese diese Bild des heiligenreiches mal notwendig war weil wir kommen immer wieder darauf zurück das ist ein Video das habe ich auch ein 54:11 bisschen mit dem Hintergedanken ich kann darauf verlinken wenn es mal wieder um das heilige um mich reich geht glaube ich ein ganz wichtiger Punkt ähm ja war 54:19 schön ist er dabei wart mich sehr gefreut ich hoffe nächste Woche haben etwas leichteren Thema wir werden sehen was er dann machen und bis dahin mach's 54:27 gut und bleibt gesund