Die ganze Geschichte Kölns in 19 Minuten Geschichte. Lebt. https://www.youtube.com/watch?v=eClmOTGyKvQ Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Wenn du heute am Ufer des Rheins stehst und zur Altstadt blickst, siehst du eine Silhouette, die jeder kennt. 0:07 Was du nicht siehst: Diese Stadt ist alt. Als München gegründet wurde und Berlin noch im Sumpf lag, hatte Köln bereits über tausend Jahre hinter sich. 0:19 Hier liefen gepflasterte Straßen, floss Wasser durch Leitungen, kam Wein aus dem Süden. Zweitausend Jahre. Eine Stadt, die zum Zentrum eines römischen Reiches wurde, 0:31 die ihre eigenen Erzbischöfe aus den Mauern jagte, die zur größten Stadt Deutschlands aufstieg — und die einmal so vollständig in Trümmern lag, dass kaum jemand glaubte, sie käme je zurück. 0:45 Das ist die ganze Geschichte Kölns. Und sie beginnt lange, bevor die Römer kamen. Schon vor siebentausend Jahren lebten hier Menschen. Im Boden des heutigen Stadtteils 0:56 Lindenthal fanden Archäologen die Spuren eines steinzeitlichen Dorfes — lange Holzhäuser, Felder, Vorratsgruben. Doch das war noch keine Stadt, nur ein Dorf, das kam und ging. 1:12 Die eigentliche Geschichte beginnt mit den Römern. Um das Jahr 19 vor Christus — manche Quellen nennen schon 38 — siedelte der Feldherr Agrippa einen ganzen germanischen Stamm auf das 1:25 linke Rheinufer um: die Ubier, verlässliche Verbündete an der Grenze des Imperiums. Ihre Hauptsiedlung nannte man schlicht das Oppidum Ubiorum, die Stadt der Ubier. 1:40 Anders als das Dorf von Lindenthal verschwand diese Siedlung nicht wieder. Was aus ihr eine römische Stadt von Rang machte, war eine Frau, 1:50 die hier geboren wurde: Agrippina — Tochter eines Feldherrn, Ehefrau des Kaisers Claudius, Mutter von Nero. Eine der mächtigsten Frauen, die Rom je gesehen hat. 2:04 Und als sie an der Macht war, tat sie etwas, das vor und nach ihr keiner Römerin gelang: Sie ließ eine Stadt nach sich selbst benennen — ihre Geburtsstadt. Im Jahr 50 nach Christus 2:18 erhob Claudius den Ort auf ihr Betreiben zur Colonia: Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Den vollen Namen sagt heute keiner mehr — aber das erste Wort blieb. Aus Colonia wurde Köln. 2:39 Auf dem Höhepunkt der Römerzeit ist Köln eine Großstadt, wie es nördlich der Alpen kaum eine gibt. Eine Mauer, fast vier Kilometer lang, umschließt sie. 2:50 Die Straßen kreuzen sich im rechten Winkel, gepflastert, mit Abwasserkanälen darunter. Aus den Bergen der Eifel führt eine Wasserleitung über fast hundert Kilometer frisches Quellwasser 3:03 bis in die Brunnen und Bäder der Stadt. In der Luft liegt der Geruch von Rauch und Wein und dem Kalk der Brennöfen, in denen ständig neuer Stein gebrannt wird. Köln ist jetzt die Hauptstadt der 3:17 römischen Provinz Niedergermanien — ein Stück Rom, mitten in Germanien. Mitten im dritten Jahrhundert wird Köln sogar mehr als das. Ein Feldherr namens 3:30 Postumus lässt sich hier am Rhein zum Kaiser ausrufen — gegen Rom. Jahrelang residiert in Köln ein eigener Kaiser, Herr über ein Reich, das von Britannien bis nach Spanien reicht; 3:46 hier wird sein eigenes Geld geprägt. Dann holt Rom den Westen zurück, und Köln wird wieder, was es war: eine Provinzhauptstadt am Rand des Imperiums. 3:58 Vierhundert Jahre lang bleibt das so. Dann geht das römische Reich unter, und Köln fällt an einen neuen Herrn. 4:07 Als die römische Ordnung zerbricht, bleibt eine Macht zurück, die nicht verschwindet: die Kirche. Schon im Jahr 313 wird mit einem Mann namens Maternus der erste Bischof Kölns greifbar. 4:22 Doch Köln ist mehr als eine Bischofsstadt: Ein kaiserliches Dekret von 321 erlaubt es, Juden in den Stadtrat zu berufen — der früheste Beleg jüdischen Lebens nördlich 4:36 der Alpen überhaupt. Köln ist da schon eine Stadt mit Geschichte. Dann kommen die Franken. Sie machen Köln zu einer ihrer Königsstädte und residieren mitten in der 4:49 alten römischen Verwaltungsburg. Und über allem wächst die Macht der Kölner Erzbischöfe. Seit dem Jahr 795 ist Köln Sitz eines Erzbistums, und seine Bischöfe sind bald mehr als geistliche Hirten: 5:07 Sie sind Fürsten des Reiches, mit Land, Heeren und politischem Gewicht. Doch genau hier beginnt ein Konflikt, der diese Stadt über Jahrhunderte prägen 5:19 wird — der Machtkampf zwischen den Bürgern und ihrem Erzbischof. Im Jahr 1074 bricht der Streit zum ersten Mal offen aus. Erzbischof Anno feiert das Osterfest 5:33 mit einem Gast, und als der wieder abreisen will, lassen Annos Leute kurzerhand das Schiff eines reichen Kölner Kaufmanns beschlagnahmen. Für die Bürger ist das eine Zumutung zu viel. 5:48 Sie greifen zu den Waffen. Der mächtige Erzbischof muss fliehen — heimlich, durch ein Loch in der Stadtmauer, das die Kölner danach spöttisch das 5:59 Anno-Loch nennen. Anno kehrt mit Truppen zurück und bestraft die Stadt hart. Aber der Funke ist gelegt. Die Kölner haben gelernt, dass man sich wehren kann. 6:14 In diesen Jahrhunderten wird Köln reich und berühmt — und der Grund dafür sind Reliquien. Im Jahr 1164 bringt der Kölner Erzbischof Rainald von Dassel einen Schatz in die Stadt, 6:28 den er aus dem zerstörten Mailand mitgenommen hat — die Gebeine, die als die der Heiligen Drei Könige gelten. Über Nacht wird Köln zu einem der größten Wallfahrtsorte Europas. 6:40 Pilger strömen zu Tausenden herbei. Es riecht nach Weihrauch und Kerzenwachs, die Glocken von einem Dutzend romanischer Kirchen hallen über die Dächer. 6:50 Für diesen Schatz braucht die Stadt eine würdige Heimat. Und so legt man im Jahr 1248 den Grundstein für ein Bauwerk, das alles übertreffen soll, was nördlich der Alpen je gebaut wurde: 7:03 den gotischen Dom. Niemand, der an diesem Tag dabei ist, ahnt, wie lange dieser Bau dauern wird. Doch zunächst bricht der schwelende Machtkampf wieder aus. 7:14 Es ist der 5. Juni 1288. Bei dem Dorf Worringen, nördlich der Stadt, stehen sich zwei Heere gegenüber. Auf der einen Seite der Kölner Erzbischof Siegfried 7:26 von Westerburg mit seinen Rittern. Auf der anderen die Bürger von Köln und ihre Verbündeten. Was an diesem Tag geschieht, entscheidet die Zukunft der Stadt. Der Erzbischof verliert. 7:40 Er verliert nicht nur die Schlacht, er verliert die Herrschaft über Köln. Von nun an darf er die Stadt kaum noch betreten. Köln regiert sich selbst. 7:50 Das ist der Moment, in dem aus einer Bischofsstadt eine Bürgerstadt wird. Und die Bürger nutzen ihre Freiheit. 1388 gründen sie eine Universität — nicht der Erzbischof, sondern die Stadt selbst. 8:05 1396 geben sie sich mit dem sogenannten Verbundbrief eine neue Verfassung, in der die Zünfte, die Gaffeln, mitregieren. Und 1475 bestätigt der Kaiser endlich auch 8:18 auf dem Papier, was längst Wirklichkeit ist: Köln ist eine freie Reichsstadt, niemandem unterworfen außer dem Kaiser selbst. 8:29 In dieser Zeit ist Köln die größte Stadt im ganzen Heiligen Römischen Reich. Auf den Märkten am Hafen herrscht ein Gewühl aus Händlern, 8:38 Schiffern und Fuhrleuten. Es riecht nach Fisch, nach Leder, nach Teer und Wein. Die Kölner haben sich ein Recht gesichert, das sie steinreich macht: das Stapelrecht. 8:51 Jedes Schiff, das den Rhein passiert, muss in Köln anhalten und seine Waren drei Tage lang den Kölnern zum Kauf anbieten. Wer am Rhein Handel treiben will, kommt an dieser Stadt nicht vorbei. 9:04 Dieser Reichtum baut Kirchen, finanziert die Universität — und treibt langsam, Stein für Stein, den Dom in die Höhe. Doch dann passiert etwas, womit niemand rechnet. 9:17 Um die Mitte des 16. Jahrhunderts wird es still auf der größten Baustelle der Stadt. Das Geld wird knapp, die Begeisterung erlahmt, die Welt verändert sich. Der Dom bleibt 9:29 unfertig stehen — ein gewaltiger Torso. Auf dem halbfertigen Südturm thront ein hölzerner Baukran, riesig, weithin sichtbar. Und dieser Kran bleibt dort. Nicht für ein Jahr, 9:44 nicht für ein Jahrzehnt. Über dreihundert Jahre lang ragt er in den Himmel über Köln — das hölzerne Wahrzeichen einer Stadt, die ihr größtes Werk nicht zu Ende bringt. 9:56 Es ist, als wäre auch die Stadt selbst ein Stück weit stehengeblieben. Während anderswo die Reformation die Welt umkrempelt, 10:04 bleibt Köln streng katholisch, ein Bollwerk des alten Glaubens. Und in diese Zeit der Unduldsamkeit fallen auch ihre Schatten. 10:15 1424 weist der Rat die Juden aus der Stadt — „up ewige tzyden", wie es im Beschluss wörtlich heißt. Die Gründe sind nüchtern: wirtschaftliche Konkurrenz, und der Rat will das eigene 10:29 Rathaus erweitern, mitten ins jüdische Viertel hinein. Die Gemeinde, deren Wurzeln bis in die Römerzeit zurückreichen, verschwindet aus Köln — für fast vierhundert Jahre. 10:43 Und es gibt die Hexenprozesse. 1627 trifft es eine Frau, die eigentlich zu den angesehensten der Stadt gehört: Katharina Henot, die Kölner Postmeisterin, 10:56 wahrscheinlich die erste Frau in diesem Amt überhaupt in Deutschland. Man beschuldigt sie der Hexerei. Dreimal wird sie gefoltert. Dreimal gesteht sie nichts. Nach den Regeln hätte man sie 11:09 freilassen müssen. Doch das Gericht verurteilt sie trotzdem. Im Mai 1627 wird sie hingerichtet. Fast vierhundert Jahre später, im Jahr 2012, spricht der Kölner Stadtrat sie offiziell frei. 11:26 Köln in diesen Jahrhunderten — das ist eine Stadt, die an ihrer Vergangenheit festhält, während die Zukunft anderswo beginnt. Es braucht einen Schock von außen, 11:37 um sie aus der Erstarrung zu reißen. Und der kommt aus dem Westen. 1794 marschieren die Soldaten der Französischen Revolution in Köln 11:48 ein. Die Stadt ergibt sich kampflos. Und mit ihnen endet die alte Welt: Die freie Reichsstadt ist Geschichte. Die Klöster werden aufgelöst, kirchlicher Besitz verstaatlicht, 12:02 ein neues, modernes Recht eingeführt — der Code Civil, vor dem alle Bürger gleich sind. Die Franzosen bringen auch etwas sehr Praktisches mit: Sie nummerieren die Häuser, 12:15 durchlaufend, Straße für Straße, damit man ihre Soldaten einquartieren kann. Ein Haus in der Glockengasse bekommt dabei die Nummer 4711. Aus dieser schlichten Hausnummer wird 12:28 später der Name eines Duftwassers, das um die Welt geht — das Echt Kölnisch Wasser. Die hübsche Geschichte vom Soldaten, der die Zahl hoch zu Ross an die Wand malt, 12:40 ist übrigens eine Erfindung späterer Werbung. Die Nummer aber ist echt. 1815, nach dem Sturz Napoleons, fällt Köln an Preußen. Ein katholisches Rheinland unter 12:54 protestantischer Herrschaft — das knirscht. Doch die Preußen tun für Köln etwas, das die Stadt seit dreihundert Jahren nicht geschafft hat: Sie vollenden den Dom. 13:06 1842 wird der Weiterbau feierlich begonnen. Jetzt wird der alte Kran endlich abgebaut, jetzt wachsen die Türme weiter, nach den originalen mittelalterlichen Plänen. Es wird zu 13:19 einem nationalen Projekt, einem Symbol deutscher Einheit. Und 1880, nach über sechshundert Jahren Bauzeit, ist es geschafft. Der Dom ist vollendet, für einige Jahre das höchste Gebäude der Welt. 13:37 Zur gleichen Zeit verwandelt die Industrie die Stadt. Die Eisenbahn kommt, Fabriken rauchen, der Hafen wächst. Und 1823 organisieren die Kölner ihren Karneval neu, mit einem ersten 13:51 großen Rosenmontagszug — bis heute der Herzschlag der Stadt. Köln ist wieder im Aufbruch. Und ahnt nicht, dass das schlimmste Kapitel seiner Geschichte erst noch kommt. 14:06 Um die Jahrhundertwende sprengt Köln seine alten Grenzen. Die mittelalterliche Stadtmauer wird abgerissen, und an ihrer Stelle entstehen breite Boulevards: die Ringe. 14:18 1917 übernimmt ein Mann das Amt des Oberbürgermeisters, dessen Name noch eine viel größere Rolle spielen wird: Konrad Adenauer. Er treibt die Stadt voran, 14:31 holt die Messe, baut Wohnungen, und 1930 legt er gemeinsam mit Henry Ford persönlich den Grundstein für ein Automobilwerk im Norden der Stadt. Köln wird zur Industriemetropole. 14:47 Dann kommt 1933. Die Nationalsozialisten setzen Adenauer ab. Was folgt, bringt auch über Köln Verfolgung und Gewalt. Die jüdische Gemeinde, die nach den Franzosen zurückgekehrt war, wird 15:03 entrechtet, beraubt und schließlich vernichtet. In der Pogromnacht 1938 brennen die Synagogen. Und dann fallen die Bomben. Köln liegt im Westen, nah an England, gut erreichbar — und wird zu einer 15:21 der meistbombardierten Städte Deutschlands. In der Nacht zum 31. Mai 1942 fliegt die britische Luftwaffe den ersten Angriff mit tausend Bombern überhaupt — und das Ziel ist Köln. 15:36 Es ist erst der Anfang. 262 Luftangriffe treffen die Stadt im Lauf des Krieges. Am Ende ist die Altstadt zu fast neunzig Prozent zerstört. Von über siebenhunderttausend 15:51 Einwohnern sind bei Kriegsende noch rund vierzigtausend in der Stadt. Und mittendrin steht der Dom. Beschädigt, durchlöchert von rund siebzig Treffern, vierzehn 16:03 davon schwere Bomben. Eine reißt ein gewaltiges Loch in einen tragenden Pfeiler des Nordturms, das man notdürftig mit Backsteinen flickt — diese Narbe, die Domplombe, bleibt über sechzig Jahre 16:18 sichtbar. Dass der Dom überhaupt stehen bleibt, ist kein Wunder und keine strategische Absicht der Alliierten, wie man oft erzählt. Es liegt an seiner gotischen Bauweise: Die Druckwellen 16:33 der Explosionen entweichen durch die großen Fenster und das offene Strebewerk, statt das Mauerwerk zu sprengen. Der Dom überlebt — als versehrter Riese über einem Meer aus Trümmern. 16:47 Als der Krieg endet, ist von Köln kaum mehr etwas übrig. Rund dreißig Millionen Kubikmeter Schutt liegen in der Stadt. Brücken sind gesprengt, ganze Viertel ausgelöscht, 17:01 die wenigen Menschen, die geblieben sind, hausen in Kellern und Ruinen. Und dann beginnt die Wiedergeburt. Der Schutt wird geräumt, Stein für Stein, oft mit bloßen 17:15 Händen. So viel Trümmermasse fällt an, dass man sie zu Bergen aufschüttet — den höchsten davon nennen die Kölner liebevoll den Mont Klamott. Heute der Herkulesberg unweit des Mediaparks. 17:31 Beim Wiederaufbau ringt Köln mit sich selbst. Soll man die alte Stadt originalgetreu rekonstruieren — oder etwas Neues, 17:40 Modernes schaffen? Die Stadt entscheidet sich für einen Mittelweg, mit breiten Schneisen für den Autoverkehr mitten durch das alte Gefüge. Bis heute ist Kölns Innenstadt diese Mischung: 17:54 romanische Kirchen neben Nachkriegsbeton, römische Mauerreste neben vierspurigen Straßen. Der Mann, den die Nazis abgesetzt hatten, kehrt unterdessen auf die größte Bühne zurück: 18:10 1949 wird Konrad Adenauer der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik. Der ehemalige Kölner Oberbürgermeister prägt nun das ganze Land. 18:23 Und Köln? Köln wächst wieder. Schon Ende der vierziger Jahre kehren Hunderttausende zurück, in den fünfziger Jahren ist die Vorkriegsgröße fast wieder erreicht. Die Stadt wird zur 18:36 Millionenstadt, zur Medienstadt, zur Messestadt. Der Karneval füllt wieder die Straßen. Brüche gibt es weiter. 2009 stürzt mitten im Betrieb das Historische Stadtarchiv ein, 18:49 beim Bau einer U-Bahn-Linie. Zwei Menschen sterben, und ein Teil des Gedächtnisses dieser zweitausend Jahre alten Stadt versinkt im Schlamm. Köln, 19:00 so scheint es, muss seine Geschichte immer wieder neu gegen den Verlust verteidigen. Aber sie steht. Über allem ragen noch immer dieselben beiden Türme, 19:10 die du vom Rheinufer aus siehst — sechs Millionen Besucher kommen jedes Jahr zu ihnen, das meistbesuchte Wahrzeichen Deutschlands. Die Römer haben hier eine Stadt gebaut. Die Bürger 19:22 haben sie sich erkämpft. Die Bomben haben sie fast ausgelöscht. Und jedes Mal ist sie wiedergekommen. Zweitausend Jahre am selben Fluss. Und der Rhein zieht weiter nach Norden, 19:36 wie er es immer getan hat.