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Medizinische Fakten zur Kreuzigung (Doku Deutsch Todesstrafe / Hinrichtung /Jesus / Karfreitag)
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 43 Zeilen
- Warnung: Dieses Thema ist grausamer, als ich es selbst vor meinen Recherchen für dieses Video vermutet hätte. Eer einen empfindlichen Magen hat, möge an dieser Stelle bitte abschalten.
- Karfreitag, der Tag an dem Jesus am Kreuz gestorben sein soll. Die Kreuzigung ist eine der grausamsten Methoden, die der Mensch sich hat einfallen lassen. Man denkt dabei oft nur an die
- Nägel, die das Opfer am Kreuz befestigen, doch die Folter für den Körper ist viel mehr als nur das. Hier sind acht wahrlich schauderhafte medizinische Fakten über die Hinrichtungsart, der die Christen
- ihr Erkennungszeichen zu verdanken haben. Erstens: Man bekommt kaum noch Luft. Es gibt viele Theorien darüber wie jemand der gekreuzigt wird stirbt. Am wahrscheinlichsten ist, dass dass er
- nach vielen Stunden oder sogar Tagen des hängens am Kreuz erstickt. Das Gewicht des Körpers drückt auf das Zwerchfell und erschwert das Atmen. Das Opfer stützt sein Gewicht, indem es sich von den
- Beinen nach oben drückt und gleichzeitig von den Handgelenken nach oben zieht. Fa die Beinmuskeln davon schnell müde werden, muss man seinen Körper irgendwann schlaff herabhängen lassen. Über kurz
- oder lang wird man nicht mehr die Kraft haben, um die eingequetschte Lunge freizustrampeln. Zweitens: Die brechen dir womöglich die Beine. Unter bestimmten Umständen musste
- ein Henker die Kreuzigung vorzeitig beenden. Dazu brachen die Soldaten dem Opfer die Beine, indem sie mit einem großen schweren Hammer auf die Oberschenkelknochen einschlugen. Dies hinderte die
- Person daran, sich von den Füßen abzustoßen um das Zwerchfell zum Atmen neu zu positionieren, und zwang sie so zum Ersticken. Es heißt, ein gebrochener Oberschenkelknochen sei eines der
- schmerzhaftesten Dinge, die ein Mensch erleben kann. Der anfängliche körperliche Schmerz, wenn beide Oberschenkelknochen gleichzeitig gebrochen werden, muss vernichtend sein. Dazu
- kommt die psychologische Qual sich nicht mehr gegen das Ersticken wehren zu können. Auch wenn die Verurteilten sich wegen der intensiven Qualen am Kreuz vielleicht den Tod wünschen,
- ist es schlichtweg Tatsache, dass das menschliche Gehirn und der Körper auf Überleben ausgelegt sind. Das Hochdrücken der Beine zum Atmen ist zwar schmerzhaft,
- bedient aber den angeborenen Überlebensinstinkt. Das zerquetschen der Beine des Opfers führt jedoch dazu, dass es die Kontrolle über den Kampf verliert und erstickt, während Körper und
- Geist sich instinktiv dem unvermeidlichen Prozess des erzwungenen Sterbens widersetzen. Drittens: Holzsplitter in offenen Wunden. Nicht nur Jesus wurde vor der Kreuzigung ausgepeitscht. Dies
- war ein durchaus übliches Vorgehen, bei dem riesige Wunden in den gesamten Körper des Verurteilten gerissen wurden. Im Anschluss musste das Opfer die Balken seines eigenen Kreuzes
- zum Ort der Hinrichtung tragen. Dieses Holz war nicht so sauber gedrechselt und geschliffen, wie in den Darstellungen von Jesus Christus. Es waren oft unbehandelte Teile eines zersplitterten
- Baumes. Die unbearbeiteten Bretter bewegten sich auf dem Rücken des Opfers auf und ab und schoben Splitter in die offenen Wunden. Dies setzte sich fort, nachdem man festgenagelt wurde. Jedes Mal,
- wenn der Verurteilte das Gewicht von den Füßen auf die Arme, und dann wieder zurück auf die Füße verlagerte, rieb sein Rücken am gesplitterten Holz. Was zu einem ständigen Stechen in das offene
- Fleisch führte. Einige der Holzfetzen blieben in den Muskeln stecken und legten Nervenenden frei. Andere rissen die Wunden einfach noch weiter auf, jedes Mal, wenn sich das Opfer bewegte. Viertens:
- Der Volumenmangelschock. Allein das anfängliche Auspeitschen reichte oft aus, um den Beginn eines sogenannten Volumenmangelschocks auszulösen. Dies geschieht, wenn eine Person 20% oder mehr
- der Blutversorgung des Körpers verliert. Der Blutverlust entzieht dem Körper Sauerstoff und verhindert, dass das Herz mehr Blut pumpt, was wiederum dazu führt, dass noch weniger Blut in
- die Zellen gelangt. Dieser Teufelskreis kann so lange dauern, bis die Person daran stirbt. Zu den Symptomen eines Volumenmangelschocks gehören Übelkeit, starkes Schwitzen, Schwindel,
- Verwirrtheit und Bewusstlosigkeit. Die Opfer erbrachen häufig, was in manchen Fällen die Erstickungsgeschwindigkeit beschleunigte, da das Erbrochene aufgrund der zusammengesunkenen
- Position in die Lunge geriet. Fünftens: Ausgekugelte Schultern. Dies geschieht direkt zu Beginn der Kreuzigung. Das Opfer wird vom Henker am Boden an den Querbalken festgenagelt, dann
- wird das Kreuz aufgestellt. Zu diesem Zeitpunkt sind die Füße des Opfers immer noch nicht in den vertikalen Balken genagelt, daher hat das Opfer nichts, womit es sich hochdrücken kann, und das
- Gewicht des hängenden Körpers zieht die Schultern aus ihren Gelenken. Der Körper sinkt dann tiefer und renkt die Handgelenke aus. Das Ergebnis ist, dass die Arme ca. 15 cm über ihre normale
- Reichweite hinaus gestreckt sind. Dadurch hängt der Körper in einer gestreckten zusammengesunkenen Position. Was, wie eingangs erwähnt, den Druck auf das Zwerchfell erhöht. Sechstens:
- Muskelkrämpfe. Wenn ein Opfer ans Kreuz gehängt wird, sind die Knie in einem 45° Winkel gebeugt. Dies zwingt die Person, das Körpergewicht mit den Oberschenkelmuskeln zu tragen. Wir erinnern
- uns bestimmt an die Sportübung, bei der man in Sitzhaltung an der Wand lehnt. Die meisten von uns konnten dies nicht besonders lange aufrecht erhalten. Es ist unvorstellbar, dies Stunden
- oder sogar Tage lang zu tun, aber das Opfer musste es tun bis die Beine gebrochen werden, oder durch das tagelange Halten des Körpergewichts zu ermüdet sind, widerstehen sie den Krämpfen.
- Der Überlebenstrieb verlangt es auch, wenn der Verurteilte das Elend eigentlich beenden möchte. Siebtens: Hyperventilieren und Herzrasen, da der Körper beim Hängen am Kreuz nicht genügend
- Sauerstoff erhält, besteht die natürliche physische Reaktion darin, zu hyperventilieren. Dies ist in der Position am Kreuz jedoch nicht möglich, weshalb das Herz durch verstärktes Pumpen
- versucht den Sauerstoffmangel überzukompensieren. Wir erinnern uns an den Volumenmangelschock, der das Herz eigentlich zum verlangsamen zwingt. Das Organ gerät dadurch unter so großen Stress,
- dass es in Extremfällen sogar reißen kann. Zu den Symptomen der Hyperventilation gehören außerdem Fieber und Angstzustände. Fieber führt zu Muskelschmerzen. Da die Muskeln bereits verkrampft
- sind, wird die Schwere der Schmerzen dadurch noch intensiver. Angesichts der Tatsache, dass das Opfer am Kreuz buchstäblich Todesängste aussteht, ist es bereits äußerst nervös und angespannt. In
- Verbindung mit den physischen Reaktionen des Körpers entsteht ein zentraler Nervenschock, wie die meisten Menschen ihn heutzutage Gott sei Dank nicht mehr erleben müssen. Achtens:
- Organschmerzen. Die natürliche Art und Weise wie unsere lebenswichtigen Organe Sauerstoff erhalten ist der Blutfluss. Die richtige Bewegung der Arme und Beine, und deren Wechselwirkung mit der
- Schwerkraft, erleichtern diesen Prozess. Das Kreuz stört die unbeweglichen Arme und Beine, verhindern in Kombination mit der Schwerkraft die das Blut nach unten zieht, dass die lebenswichtigen
- Organe mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden. Die Organe reagieren. Das natürliche Kommunikationsmittel des Körpers, wenn etwas nicht stimmt, ist Schmerz. Die lebenswichtigen
- Organe signalisieren dem Gehirn, dass irgendetwas überhaupt nicht in Ordnung ist. Sie kommunizieren ihr langsames Sterben über die Nervenbahnen. Zusammen mit all den anderen qualvollen
- Folterungen am Kreuz, schreien die sauerstoffarmen Organe daher eine unvorstellbare Flut von Schmerzsignalen an das Gehirn. Alle genannten Fakten setzen über Tage hinweg ein und passieren
- am Ende alle gleichzeitig. Am Kreuz zu sterben kann sehr lange dauern. Dieses Video ist nur rund 10 Minuten lang, doch am Kreuz hängt man bis zu 10 Tage. Falls ihr es bis hierhin geschafft habt,
- dann freue ich mich über einen Kommentar. Ein Abo oder einen Daumen nach oben, trotz der makabren Thematik, wünsche ich euch allen frohe Ostern. Bis zum nächsten Mal bei Kuriosum Mensch.