Formalziele - Produktivität, Wirtschaftlichkeit, Rentabilität berechnen - Unternehmensziele Beispiel Die Merkhilfe Wirtschaft https://www.youtube.com/watch?v=dP8EIhD55ZA Transkript (automatisch erstellt) 0:00 im letzten video haben wir uns bereits einen überblick über die formal ziele und die sach ziele eines unternehmens verschafft dabei gab es einige formeln 0:07 zu den formalien die ihr unbedingt kennen solltet in diesem video gibt eine genauere erklärung was formal ziele sind und wie man diese berechnet damit das 0:16 ganze nicht so trocken ist gibt es auch beispiele also augen und ohren auf und los geht's 0:31 formal ziele werden auch erfolgsziele genannt da sie den direkten finanziellen erfolg des unternehmens widerspiegeln die vier klassischen finanziellen ziele 0:40 sind die produktivität die wirtschaftlichkeit die rentabilität und der gewinn die produktivität berechnen wir generell 0:47 mit folgender formel nämlich output durch input wollen wir jetzt zum beispiel speziell die arbeitsproduktivität berechnen 0:54 so nehmen wir den output geteilt durch die eingesetzten arbeitsstunden denn diese eingesetzten arbeitsstunden sind ja der input dann gibt es die 1:03 wirtschaftlichkeit die wird am einfachsten mit ertrag geteilt durch aufwand berechnet ist das ergebnis größer 1 so liegt ein wertzuwachs vor 1:12 und somit eine wirtschaftlichkeit vor liegt das ergebnis unter 1 so bedeutet das im umkehrschluss einen verlust und somit keine wirtschaftlichkeit und dann 1:22 gibt es als drittes die rentabilität diese wird prinzipiell mit der formel gewinn geteilt durch kapital berechnet wobei wir auch hier speziell die 1:30 eigenkapitalrentabilität die gesamtkosten rentabilität oder die umsatzrentabilität errechnen können das sind drei wichtige formeln die ihr 1:39 wissen solltet die eigenkapitalrentabilität er schließlich durch den gewinn geteilt durch das eigenkapital 1:46 die gesamtkosten rentabilität mit gewinnplus fremdkapitalzinsen geteilt durch das gesamte kapital mal 100 oder die umsatzrendite mit gewinn durch den 1:58 umsatz x 100 und ein gewinn liegt letztendlich immer vor wenn man mehr erträge als aufwendungen hat das klang jetzt natürlich alles sehr theoretisch 2:08 deshalb kommt jetzt ein paar anwendungsbeispiele die merkel für möbel company unsere fiktive company stellt jedes jahr verschiedene büromöbel 2:15 hauptsächlich schreibtische und stühle natürlich damit den chefs das arbeiten leichter fällt also die merkel will möge company will jetzt als erstes ihre 2:23 monatliche produktivität miteinander vergleichen im januar 2016 stellte sie zusammengerechnet 250 schreibtische er 2:31 wofür sie insgesamt 2300 kilogramm holz beim nächstgelegenen holzlieferanten kauften also beträgt hier die produktivität 250 durch 2300 wo wir 0,1 2:45 0 9 raus bekommen drei monate später also im april 2016 konnten sie sogar 270 schreibtische aus 2300 kilogramm holz herstellen 2:56 womit sich ein wert von 270 durch 2300 also 0,117 erzeugen lässt also die produktivität ist angestiegen so lässt sich dieser wert dann interpretieren 3:08 für die meisten unternehmen ist es jedoch sinnvoll einzelne bereiche zu betrachten also zum beispiel nur die arbeitsproduktivität oder nur die 3:17 maschinen produktivität oder nur die flächenproduktivität und dafür gibt es dann eigene formen die lassen wir hier außen vor als 3:24 weitere kennzahl steht der company die berechnung der wirtschaftlichkeit zur verfügung die merkel für möbel company konnte im januar 2016 insgesamt 250 3:34 schreibtisch herstellen der produktionsaufwand betrug dabei 280.000 euro der gesamte verkaufspreis dieser 3:42 schreibtisch lag auch bei 280.000 euro drei monate später konnten ebenfalls 250 schreibtische verkauft werden jedoch zu einem gesamtpreis von 360.000 euro der 3:54 produktionsaufwand blieb jedoch bei 280.000 euro also wie hat sich die wirtschaftlichkeit verändert im januar hatten wir ja werte von 280.000 und 4:04 280.000 also 1 im april 2016 hatten wir werte von 360.000 und 280.000 also 12 9 das bedeutet im januar wurde wieder ein gewinn noch ein verlust erzielt im april 4:19 hingegen erwirtschaftete jeder eingesetzte euro einen ertrag von fast 130 sprich die merkel wie möbel company hat einen gewinn erwirtschaftet als 4:29 dritte und letzte kennzahl gucken wir uns die rentabilität an genauer gesagt die gesamtkapitalrentabilität und die 4:36 umsatzrentabilität und das ganze anhand eines beispiels hier könnt ihr die bilanz und die g v rechnung der merkel für möbel kombinieren die 4:46 gesamtkapitalrentabilität berechnet sich wie folgt gewinnplus fremdkapitalzinsen durch eigenkapital plus fremdkapital und das alles mal 100 prozent bei unserem 4:58 unternehmen also 13.400 50plus 310 durch 29.000 +21 1950 x 100 und wir bekommen 27 daraus also gar nicht mal so schlecht für die umsatzrentabilität berechnen wir 5:16 lediglich den gewinn geteilt durch die erlöse mal 100 also 13 1450 durch 32.500 x 100 und da bekommen wir 41 38 prozent raus also im realen leben hätte unsere 5:31 company traumhafte kennzahlen und ich würde dem chef empfehlen nicht mehr zu arbeiten jetzt kennt ihr auch die formeln und 5:37 könnt diese hoffentlich demnächst anwenden zudem theorie video falls ihr das noch nicht kennt gelangt ihr links zieht es 5:42 euch rein darunter findet ihr unsere gesamte playlist alle links auch in der video beschreibung da machen abonnieren freut 5:48 uns wie immer sehr und gerne bis bald alles gute und