WEIDEL GEGEN DIE 5-PROZENT-HÜRDE: Ihre Meinung zur umstrittenen Wahlrechts-Debatte jetzt gefragt! WELT Nachrichtensender https://www.youtube.com/watch?v=baR4l5dvyS4 Transkript (automatisch erstellt) 0:01 AfD-Chefin Alice Weidel ist dafür, die Fünf-Prozent-Hürde bei Bundestags- und Landtagswahlen zu streichen. Die Sperrklausel entwerte Millionen Stimmen und verzerrte den 0:10 demokratischen Wettbewerb, so Weidel. Angestoßen hatte die Debatte Ex-Verfassungsgerichtspräsident Hans-Jürgen Papier mit dem Vorschlag einer Drei-Prozent-Hürde. Zustimmung kam vom 0:20 SPD-Spitzenkandidaten in Sachsen-Anhalt. Dort müssen SPD, Grüne und BSW um den Einzug in den Landtag bangen. Aber ist eine Senkung der Fünf-Prozent-Hürde deshalb ein 0:34 sinnvoller Vorschlag? Was halten Sie davon? Wir haben Sie gefragt. Hier ist Ihre Stimme. Eine gewisse Hürde, glaube ich, finde ich ganz gut. Denn wenn wir zu viele Parteien haben, 0:47 dann wird's mit der Entscheidungsfindung ziemlich schwierig. Und unser Problem ist: Wir müssen einfach schneller Entscheidungen finden, schneller vorwärtskommen, 0:55 damit unser Land wirtschaftlich und auch sozialpolitisch wieder ins Gleichgewicht kommt. Das würde dann halt zu sehr absplittern. Oder? Das sind so ganz kleine Sachen. Ich sage, 1:04 kleine Parteien haben auch ihre Berechtigung und es soll auch in Ordnung sein, wenn kleine Parteien dabei sind. So, in der Demokratie muss schon eine Fünf-Prozent-Hürde bestehen, damit dann auch die 1:15 Partei entsprechend, sage ich mal, berechtigt ist. Denn ansonsten platzt ja auch irgendwann der Bundestag aus allen Nähten und jede kleine Partei hat eine Stimme. So wird es ja immer schwieriger, 1:24 auch etwas umzusetzen. Es ist halt gut, einfach nur eine begrenzte Auswahl zu haben. Also ich bin dafür, sie bleibt, weil sonst zu viele Parteien im Bundestag nachher vertreten sind.