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Matthäus – Teil 12 (Kap. 5,43-6,8): Feindesliebe und das Wesen des himmlischen Vaters

Roger Liebi LIVE1:41:58 27.056 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 552 Zeilen
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  1. möchte alle herzlich begrüßen. Wie man jetzt gleich gemerkt hat, ist die Stimme am Boden. Und jetzt machen wir einfach so lange Bibelklasse, bis kein Ton mehr
  2. rauskommt und dann gehen wir nach Hause. Wir stehen in Matthäus
  3. 5 ab Vers 43. wäre es möglich, die Verstärkung ein bisschen zu erhöhen, dann kann ich mit möglichst wenig Druck die Stimmwänder
  4. einsetzen. Das hat nämlich auch heute morgen funktioniert,
  5. als ich eine Predigt hatte in Memingen und man hat mir gesagt, du kannst eine Viertelstunde predigen, aber du kannst auch eine halbe Stunde oder
  6. dreiviertelstunde. Ja, und dann habe ich dann doch eineinhalb Stunden. Aber eben das Mikrofon war gut und ohne ohne Druck ganz vorne sprechen, das
  7. funktioniert. Matthäus 5 darf ich bitten zu lesen bis Kapitel 6 Vers 18.
  8. Ihr habt gehört, dass gesagt ist: "Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: "Liebt eure Feinde
  9. und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters seid, der in den Himmeln ist. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über
  10. böse und gute und lässt regnen über gerechte und Ungerechte. Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr?
  11. Tun nicht auch die Zöllner dasselbe. Und wenn ihr allein eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Tun nicht auch die von den Nationen
  12. dasselbe? Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.
  13. Habt Acht eure Gerechtigkeit, dass ihr sie nicht vor den Menschen übt, um von ihnen gesehen zu werden. Sonst habt ihr keinen Lohn bei eurem
  14. Vater, der in den Himmeln ist. Wenn du nun Almosen gibst, sollst du nicht vor dir herpusonen lassen, wie die Heuchler tun in den Synagogen und auf
  15. den Gassen, damit sie von den Menschen geehrt werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren
  16. Lohn dahin. Wenn du aber Almosen gibst, so soll deine Linke nicht wissen, was deine Rechte tut,
  17. damit dein Almosen im Verborgenen sei. Und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten.
  18. Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, denn sie lieben es in den Synagogen und an den Ecken der Straßen stehen zu beten,
  19. damit sie von den Menschen gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin.
  20. Wenn du aber betest, so geh in deine Kammer und nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist.
  21. Und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten. Wenn ihr aber betet, sollt ihr nicht plappern wie die von den Nationen,
  22. denn sie meinen, dass sie um ihres vielen Redenswillen erhört werden. Seid ihnen nun nicht gleich, denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr
  23. ihn bittet. Betet ihr nun so: unser Vater, der du bist in den Himmeln, geheiligt werde dein Name,
  24. dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute
  25. und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir unseren Schuldnern vergeben haben. und führe uns nicht in Versuchung, sondern errätte uns von den Bösen.
  26. Denn wenn ihr den Menschen ihre Vergehungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben.
  27. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euer Vater eure Vergehungen auch nicht vergeben.
  28. Wenn ihr aber fastet, so seht nicht düster aus wie die Heuchler, denn sie verstellen ihre Gesichter,
  29. damit sie den Menschen als Fastende erscheinen. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin.
  30. Wenn du aber fastest, so salbe dein Haupt und wasche dein Gesicht, damit du nicht den Menschen als ein Fasternder erschein
  31. sondern deinem Vater, der im Verborgenen ist und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten.
  32. Vielen Dank. Wir haben gesehen, dass der Herr Jesus in der Bergpredigt klar darstellt, wie man die Tor, das
  33. Gesetz, das Gott Israel gegeben hat am Sinai, wie man das richtig verstehen muss. Und er hat anhand von diversen Beispielen
  34. das deutlich gemacht. Ich möchte nicht wiederholen, was wir letztes Mal angeschaut haben, aber jetzt kommt wieder so ein Kernpunkt.
  35. Vers 43. Ihr hat gehört, dass gesagt ist, du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Und wir haben gesehen, ganz typisch in der
  36. Bergpredigt, dieses betonte ich. Der Herr sagt dann, ich aber sage euch in eigener Autorität eben das, was die Rabiner nicht gemacht haben. Die haben
  37. immer beim Predigen Rabi sowieso und Rabi sowieso zitiert. Und je weiter zurück der Rabi war, desto gewichtiger war es, was man äh da zitiert hatte. Und
  38. der Herr hat ganz anders gepredigt, eben mit solcher Autorität. Das haben wir gesehen ganz am Schluss der Werkpredigt, Kapitel 7 28 29. Das ganze
  39. Volk ist erstaunt darüber, dass er nicht so predigt wie die Schriftgelehrten, sondern wie einer der Gewalt hat, Autorität. Ja, er spricht hier als der
  40. König Israels, der Messias und er kann sagen: "Ich sage euch." Nun der Kernpunkt hier in Vers 43. Du sollst
  41. deinen Nächsten lieben. Woher kommt das? Mose 19. Das ist ein Gebot der Tor Mose 19. Genau. Schlagen wir das kurz auf.
  42. Kann das jemand lesen? Also nicht 19, sondern 18. Ja. 3 Mose 18 Vers Verse 4 und 5.
  43. Nein, ich bin nicht verirrt in mein in meinem äh Gedächtnis. Es ist dr Mose natürlich 19
  44. und zwar Vers 18, bitte. Du sollst dich nicht rächen und den Kindern deines Volkes nichts nachtragen,
  45. sondern sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin der Herr. Ja, also das steht im Alten Testament. Ich mich erinnern, ich war da auf dem
  46. Gymnasium und mein Deutschlehrer hat behauptet, das sei eben neues Testament. Habe ich nein, das ist altes Testament. Also er war in deutscher Literatur
  47. besser bewandert als im Alten Testament. Das ist ein alttestamentliches Gebot. Aber wie viele Leute auf der Straße haben diesen Eindruck, das ist die eben,
  48. das ist eben Neues Testament. Liebe einen Nächsten wie dich selbst. Das ist Altes Testament. Und
  49. dann stellt sich ab die Frage äh beim nächsten Punkt und deinen Feind hassen. Woher kommt das?
  50. Ach nee, ja, sind nicht ganz alle sich einig. Also steht das irgendwo im Alten Testament?
  51. Ja, aber das ist dort der speziell der Gesetzlos, aber nicht der Feind im Allgemeinen. Und da haben liberale Theologen, die
  52. eigentlich alles in Frage stellen außer dem, was sie meinen zu wissen. sagt, da sieht man jetzt deutlich, das ist jetzt ein Beispiel, wo man sofort
  53. erkennen kann, dass das nicht ein Wort Jesu ist, dass das eine spätere Hinzufügung ist, denn im Judentum gibt
  54. es das nicht, das Gebot, die Feinde zu hassen. Aber es gibt eine Gruppe, die haben was behauptet.
  55. Und wo? Ja, das ist das ist der Punkt. Durch die durch die Kumran äh Funde, den Elf Ölen
  56. von Kumran hat man ja auch die Gemeindergegel gefunden. Das ist eine eine Rolle, die genau erklärt, was sind
  57. die Bedingungen, dass man überhaupt aufgenommen werden kann bei Herchad so nannten sie sich selber nicht. Sie nannten sich nicht Sekte. Das macht
  58. keine Sekte sich Sekte nennen. Die nannten sich Hayachat, das heißt die Gemeinschaft. Und da wird alles erklärt, wie viel
  59. Jahre man warten muss, bis man dann in Gemeinschaft aufgenommen wird und welche Regeln man in der Gemeinschaft beachten muss, damit man nicht
  60. ausgeschlossen wird und so weiter. Und da wird gerade am Anfang klar gemacht, es gibt die Söhne des Lichts und die Söhne der Finsternis
  61. und die Leute von Kumran, die man übrigens so in den größeren ins größere Umfeld der Essen ener war eine dritte Gruppe neben [räuspern] Pharisäern und
  62. Saduzäern einordnen kann. Die sagen dann, die verstehen dann die Söhne des Lichts, das sind wir.
  63. Und die Söhne der Finsternis, das sind die anderen auch aus Israel. Und die Söhne des Lichts sollen alle Söhne der Finsternis hassen.
  64. Also gibt es das doch korrekt. Im rabbinischen Judentum findet man diesen Feindes Hass nicht. Also, man kann alle äh rabbinischen
  65. Kommentare durchgehen, Talmut und so weiter, aber woher kommt das rabbinische Judentum? Aus welcher aus welcher Richtung?
  66. Also das noch heute orthodoxe Judentum, die gehen zurück auf die Pharisäer. Also diese Gruppe der Pharisäer, die hat das Jahr 70 mit dem Untergang des
  67. Tempels und Jerusalems überlebt und hat ihre Fortsetzung im orthodoxen Judentum gefunden, 2000 Jahre. Und äh natürlich in der in der in den
  68. vergangenen Jahrhunderten waren praktisch 100% der Juden waren orthodox und gehörten zu dieser Richtung. Dann kam die Aufklärungszeit und damit auch
  69. die Sekäisierung und immer mehr Juden haben sich davon distanziert. Und darum sind heute in Israel sind etwa 20% sind noch kann man sagen phisäische
  70. Juden 80% das ist alles mögliche Reform, liberales Reformentum Agnostiker, Atheisten, alles gibt es.
  71. hat er auch schon gesagt, wenn in einem Raum drei Juden sind, da gibt es etwa neun Meinungen. Ja, aber eben die haben überlebt. Aber
  72. die Saduza, die sind untergegangen. Die haben ja am meisten profitiert von dem Tempel und den überhöhten Preisen der Opfer und so weiter. Die wurden
  73. steinreich, aber als der Tempel unterging, war ihre Lebensberechtigung eigentlich vorbei. Ist untergegangen, aber auch eben die
  74. Ener, die sind auch untergegangen. Ja, Frage ist es mit den Amerikitern. Ich habe es kürzlich gelesen für Mose 25,
  75. dass Mose [räuspern] den Volk einschärft. Und wenn ihr dann im Land seid, vergesst nicht Amalek Amalek auszutilden.
  76. Also, es gab ja Feinde, die die sollten sie nicht äh mit sich nicht mit denen vermischen. Genau.
  77. Gott benutzte sie zum Gericht, weil über Hunderte von Jahren hat Gott gewartet und Geduld gehabt, aber dann dann waren sie als Götzeliener einfach mussten sie
  78. gerichtet werden und auch Amalek, also eben Gedenke, was die Amalek angetan hat. Jawohl. Aber das ist eben auch nur ein ganz bestimmter Feind, der
  79. unter das Gericht Gottes äh kommen ist. Und das Gericht sollte weitergehen. Und genau das gleiche, was Jerry gesagt hat, Psalm 139 am Schluss, dieser Rachepsalm
  80. über den Gesetzlosen, das ist nicht der der Feind allgemein, sondern dort geht es auch äh ganz spezifisch um um den äh Gesetzlosen,
  81. dem dort das Gericht gewünscht wird, aber im im Normalfall Das Allgemeine war so, dass eben auch
  82. das Alte Testament äh eine Sanftenmut gegenüber dem Feind lehrte. Wir werden auch in den Sprüchen äh lernen, dass man dem Feind äh den Feind
  83. speisen soll. Wir können vielleicht Gott das Zitat aus den Sprüchen in Römer 12 lesen, wo das direkt aufgenommen ist. Im Neuen
  84. Testament äh liest jemand Römer 12, Vers 19 bis 21.
  85. Recht euch nicht selbst, Geliebte. sondern gebt Raum dem Zorn Gottes, denn es steht geschrieben: "Mein ist die Rache, ich will vergelten." Spricht der
  86. Herr. Das ist ein Zitat aus, dass also die Rache grundsätzlich Gott gehört und nicht den Menschen, aber
  87. Israel, aber es gab spezielle Fälle. Ja. Und geht weiter. Wenn nun dein Feind Hunger hat, so gib ihm zu essen. Wenn er Durst hat, dann
  88. gib ihm zu trinken. Wenn du das tust, wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln. Ja,
  89. und das ist jetzt ein Zitat aus Sprüche 25 21 22. aus dem Alten Testament Feindes Liebe und dann der Schlussfolgerung Vers 21: "Lass dich
  90. nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse durch das Gute." Ja,
  91. aber eben ein allgemeiner ein allgemeiner Hass gegenüber dem Feind, das findet man in den Schriften von Haychad, von
  92. Kumran. Die Söhne des Lichts soll alle Söhne der Finsternis hassen. Und der Herr nimmt das hier auf. Ihr habt gehört, dass
  93. gesagt ist, du sollst deinen Nächsten lieben aus 3 Mose 19 und deinen Feind hassen. Das ist nicht biblisch, außer biblisch.
  94. Und dann sagt der Herr als Messias: "Ich aber sage euch, liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen." Übrigens,
  95. hier gibt es ein Unterschied. Der Mehrheitstext, das ist der Text, der die meisten Handschriften der etwa 5860 griechischen
  96. Handschriften umfasst. Der hat hier noch weiter und das ist der ursprüngliche Text. Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl
  97. denen, die euch hassen und betet für die, die euch jetzt noch dazu beleidigen und verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters seid, der in den Himmeln ist.
  98. Der Minderheitstext, der heute meistens benutzt wird für Bibelübersetzungen, leider, weil an den meisten Bibelschulen und theologischen Ausbildungsstätten
  99. wird gesagt, der Minderheitstext, weil es da sehr alte Handschriften gibt, das ist der richtige ursprüngliche Text und der hat oft Verkürzungen. Das
  100. Typische ist, er verkürzt gegenüber dem Original und auch da haben wir wieder Verkürzung. Segnet, die euch fluchen,
  101. tut wohl denen, die euch hassen. Das wird weggelassen und dann auch beleidigen und wird auch weggelassen. Und man muss folgendes wissen. Die
  102. wichtigsten Handschriften vom Minderheitstext, das sind die Handschrift Sinaitikus, die Tischenorf gefunden hatte auf dem Sinai
  103. im Kloster. und der Codex Vatikanus. Und dazu kommen dann noch sehr alte Pappyrie, die man gefunden hat.
  104. Aber die wichtigsten sind eigentlich diese zwei, Saticus und Vatikanus. Aber
  105. das sind gar nicht gute Handschriften. Allein in den Evangelien gibt es so viele äh Gegensätze, Widersprüche zwischen diesen
  106. zwei Handschriften, die als die wichtigsten Zeugen genommen werden. Also unglaublich viele Widersprüche hingegen beim Mehrheitstext, dort hat
  107. man eine unglaubliche Übereinstimmung und wie kann man herausfinden, ob eine Handschrift wirklich gut ist?
  108. Gibt einen einfachen Trick. Wir könnten z.B. irgendeine unbekannte Handschrift, sagen wir von 1225 nehmen aus dem Mittelalter.
  109. Wie können wir wissen, ob die gut ist? Nun das Alter sagt ja noch nichts aus. Das könnte eine Kopie sein von einer Handschrift, die damals noch benutzt
  110. werden konnte aus dem zweiten Jahrhundert, nicht wahr? Man hat ja auch äh lange Handschriften gehabt, die dann mit der
  111. Zeit äh untergegangen sind, zerstört worden sind durch den Zahn der Zeit. Aber wie kann ich jetzt wissen, ob diese Handschrift gut ist
  112. mit dem Atext? Ich war 90% vom ganzen griechischen neuen Testament ist. Da gibt's gar keine Unterschiede zwischen Minderheitstext und Mehrheitstext. Da
  113. diskutiert man gar nicht. Der Text ist vollkommen klar auf den Buchstaben genau. Und jetzt muss man in einer Handschrift
  114. schauen, wie genau gibt diese Handschrift den Atext wieder? kann man Vatikanus nehmen und Hektikus und sieht, oh, die machen im Artext so
  115. viele Fehler, aber kann man eine Handschrift nehmen von 1225. Wow, perfekt. Atext.
  116. Ja, dann kann ich natürlich diese Handschrift vertrauen, dass da eine Präzision drin ist, die ich auf meinem Btext
  117. eben äh annehmen kann. Und so kann man zeigen, dass STigus und Vatikanus, die sind gar nicht gut,
  118. denn der die sind ja schon schon beim Teext so oft schlecht. Wie kann man sich auf seine auf solche Handschriften verlassen? Und das typische ist, die
  119. haben also die Tendenz sehr stark den Text zu verkürzen und die lassen z.B. Markus 16 8 bis 20 weg.
  120. Der Auferstandene, der den Jüngern ankündigt, die Zeichen, die folgen werden. Weg, der Bericht der Ehebrecher in Johannes
  121. 8, weg. Ganze Abschnitte. Nun, Augustinus sagt um 400: "Manche haben aus ihren Handschriften
  122. den Bericht der Ehebrecherin herausgenommen, weil sie wenig Glauben hatten, wenn man überhaupt sagen kann, dass sie glauben
  123. haben, denn sie dachten, das könnte ihren Frauen eine Rechtfertigung geben, um Ehebruch zu begehen." Ach so, aber da haben wir Mitteilung aus
  124. der Frühzeit, dass Leute ganz bewusst ihre Handschriften präparierten und gerade eben den Bericht der
  125. Ehebrecherin rausnahen. Und bei dem Schluss von Markus, da kann man dadurch auch mutmaßen. Warum fehlt das bei Vatikanis und Sentikus?
  126. Ja, das war natürlich ein Problem, als schließlich der letzte Apostel gestorben war, Johannes im Jahrhundert, der hörte die Gabe des Apostels auf und
  127. auch die Gabe des Sprachenredens, dass Menschen andere Sprachen perfekt reden konnten, ohne sie gelernt zu haben, so wie am Pfingsten.
  128. Und das hört dem im zweiten Jahrhundert auf. Und dann hat haben natürlich Leute offensichtlich Probleme bekommen. Oh,
  129. das steht ja in Markus 16: "Diese Zeichen werden folgen, den die glauben." Aber wir höten uns eine Schlange aufzunehmen oder
  130. Gift zu trinken. Ja, wer kann das noch? Niemand. Apostel Paulus. Bei bei dem war es ja so, der hat diese Schlange an der Hand gehabt,
  131. die abgeschüttelt. Das war eine sehr sehr giftige der Schlange. War eine Sandwepper. Das ist ein der giftigsten Schlangen von
  132. Europa. Und er hat überlebt. Aber dann kann man verstehen, dass Leute dachten, also möglicherweise ist das gar nicht authentisch.
  133. Weg. Natürlich war es authentisch. Markus 16, 8 bis 20. Der Herr sagt den elf Aposteln, diese Zeichen werden folgen,
  134. denen die glauben. Jetzt stellt sich die Frage, ist das die Generation, die durch sie die Apostel und glauben kommen oder sind das alle Generationen?
  135. Und es hat sich gezeigt, es sind die, die in der Generation der Apostel durch sie zum Glauben kommen. Da sollen diese Zeichen geschehen. Aber das ist
  136. authentisch 100% Gottes Wort. Und darum es gibt so starke Argumente, um zu zeigen, dass der Minderheitstext eben
  137. nicht der bessere Text ist, sondern der der verkürzte Text. Und da haben wir jetzt wieder so ein Beispiel und werden gleich nachher beim
  138. unser Vater noch drauf kommen. Ich war gerade ein bisschen äh muss gerade ein bisschen stutzen, als vorgelesen wurde. Da wurde ja gar nicht
  139. gelesen, denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen. Oh, gehört das dazu oder nicht? Wir werden gleich sehen.
  140. Aber es ist wieder eine Frage von Mehrheitstext bzw. Minderheitstext. Ja. Man sagt e auch Nestle Alland Text, weil dieser Text bekannt, besonders bekannt
  141. geworden ist durch die Ausgaben von Nestle Alland. Gut, jetzt schauen wir aber diese Verse genauer an. Also, der Jesus stellt sich da auch gegen die
  142. Lehre aus Kumran. Die Ener und die Kumran Leute werden ja nie namentlich erwähnt im Neuen Testament. Die Saduzer schon, die
  143. Pharisäer auch. Aber hier könnte man sagen, haben wir einen Link zu dieser weiteren Gruppe, die es im Judentum damals gegeben hat.
  144. Und der Herr sagt auch da ganz klar das Gegenteil, was die gelehrt haben. Liebt eure Feinde,
  145. segnet, die euch fluchen. Und zwar erklärt er das Gott selber handelt so. Er ist ein langmütiger Gott. Natürlich das Gericht wird einmal kommen über
  146. diese Welt. In der Offenbarung auch detailliert beschrieben. Aber Gott ist ein langmütiger Gott und solange die Langmut und die Gnade wehrt, lässt er
  147. die Sonne aufgehen über Böse und Gute. Vers 45: "Und er lässt regnen über gerechte und Ungerechte." Und so sagt der Herr seinen Jüngern, an
  148. die er sich ja speziell richtet in der Bergpredigt, dass sie eben so handeln sollen wie der Vater im
  149. Himmel und damit erweisen sie sich als seine Söhne, aus seiner Familie. Darum steht in Vers 45: "Damit ihr Söhne eures Vaters seid, der in den Himmeln ist.
  150. Damit sich praktisch als Söhne des Vaters erweisen." Und er macht auch klar, die Lieben, die uns lieben, das ist
  151. keine Sache. Das machen die Gottlosen auch. Ja. Und wenn man nur die Brüder grüßt, das ist
  152. nichts Besonderes. Das das wird weltweit so gemacht. Aber der Herr möchte und das ist dann die Schlussfolgerung aus diesem Abschnitt, Vers 48. Ihr nun sollt
  153. vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist. Das ist der Maßstab der Jünger des Messias Jesus. Gibt's bis dahin eine Frage oder
  154. Ergänzung? Ja. Vers 45 eine Werkgerechtigkeit drin, damit ihr Söhne eures Vaters werdet. In Vers 55
  155. euch bestätigen als Söhne des Eher denken oder? Ja, aber eben äh also die Frage ist, ob hier eine Werkgerechtigkeit
  156. gelehrt wird. Nein, aber der Herr sagt, damit ihr Söhne eures Vaters seid. Das heißt, sie sollen sich praktisch als solche erweisen. Genau, das ist der
  157. Sinn. Und man kann das vielleicht vergleichen, wie
  158. eine Botschafterfamilie aus Amerika, die Wohnsitz nimmt in Bern und die Eltern sagen ihren Kindern, ihr müsst euch wirklich so gut aufführen,
  159. dass ihr wirkliche Amerikaner seid. Ja. Also Amerikaner, die man nur von der guten Seite hier kennt. Ihr habt eine Verantwortung als als Botschafterkinder
  160. und ihr müsst euch eben so erweisen, dass ihr Amerika von der besten Seite zeigt. Ein sehr schlechter und schwacher Vergleich, ist mir schon klar. Aber um e
  161. zu zeigen, warum es geht, dass wir als Gläubige äh die die Kennzeichen, das Wesen des Vaters an uns zeigen soll und dadurch
  162. sind wir praktisch wirklich Söhne des Vaters. Ja, gut, gehen wir weiter. Kapitel 6. Jetzt kommt das Thema von Almosen
  163. geben. Der Herr nimmt also alle möglichen Beispiele aus der Lehre des Gesetzes heraus, um eben
  164. klarzumachen, was richtig ist und wie man das richtig verstehen muss. Wie gibt man Geld für gute Zwecke? Und da sagt er, wenn man eben Almosen
  165. gibt, soll man das nicht tun, so dass man von den Menschen gesehen wird. Es soll verborgen geschehen. Diskret, also genau das Gegenteil von dem, was
  166. unsere Gesellschaft macht, wenn gespendet wird. Und das können kleine Beträge sein von 100 € bis ein paar Millionen.
  167. Aber dann wird doch erwartet, dass es mindestens eine kleine Tafel gibt bei diesem schönen Gebäude, wo dann steht, welche Familie oder welche Person,
  168. Einzelperson da gespendet hat. Es ist genau das Gegenteil, was der Herr lehrt. Nur diskret geben. Der Wirtschaft heißt heute auch: "Tue
  169. Gutes und sprich darüber." Genau das Leg super. Ja. Tue Gutes und sprich darüber. Das ist die Devise der Welt und der Herr stellt sich auch gegen die Welt. Ich war
  170. er stellt sich gegen alle. Es ist so herausfordernd die Bibel. Er der Jesus greift die Pharisäer an, er greift die Sadzäher an. Er greift die
  171. Ener an. Er greift alle an [räuspern] und deckt auf, wo wir eben stehen. Und darum macht er eben hier klar, wie geben aussehen muss. Und dann Vers 2,
  172. sollst nicht vor dir her posaunen lassen, wie die Heuchler tun in den Synagogen, auf den Straßen und so weiter. Nun, da
  173. kann man einen ganz feinen Zusammenhang noch erkennen zum Tempel. Im zweiten Vorhof in Jerusalem, ein Tempel, das war der Frauenvorhof, da
  174. gab es Säulenhallen entlang äh der äußeren Linien. Und in diesen Säulenhallen gab es eine ganze Reihe von
  175. Opferkästen, die waren angeschrieben und man konnte für ganz verschiedene Zwecke konnte man Geld einwerfen.
  176. Das ist übrigens der Ort in Markus 12, wo der Herr Jesus beobachtet und sieht eine Witwe, die im Schatz heißt es dort äh einwarf zwei Lepter. Das sind die
  177. zwei kleinsten Münzen, die es damals gab. Und er sieht auch, wie die anderen auch die Reichen viel geben. Und er erklärt, diese Witwe hat ihren ganzen
  178. Lebensunterhalt gegeben. Sie hat mehr gegeben als alle anderen. Nun, er hat geschaut, was die was die geben. Das war nicht
  179. eine Frage, dass sie indisret äh war, sondern sie hat das diskret hineingetan, aber diese Opferkästen hatten die Form von einem Schoffahorn.
  180. Und von daher Schofa übersetzt man im Deutschen mit eben Schofahorn oder auch Posaune. [husten][räuspern]
  181. In der Elberfelder wird es regelmäßig im Alten Testament Chauff wird mit mit Posaune übersetzt und der Herr sagt, sollst du das nicht vor dir her
  182. posaunen, seh man es da den Zusammenhang mit den Opferkästen im Tempel
  183. eben. soll diskret verborgen geschehen, nicht wegen der Menschen, sondern für den Herrn. Und Vers 4, da sagt der Herr: "Und dein Vater, der im Verborgenen
  184. sieht, wird dir vergelten." Also, selbst wenn man gibt, kann man wissen, letztlich kriegt man es mit Dividenden
  185. zurück. Ja, Gott bleibt uns nicht schuldig. Er wird dir vergelten. Aber sagt, die die es tun vor den
  186. Menschen, die haben ihren Lohn von Seiten Gottes dahin, denn das war nicht richtiges geben. Die richtige Gesinnung beim Geben wird uns im Neuen Testament
  187. so schön beschrieben in z. Korinther 8 9 meine ich natürlich.
  188. 9 Vers Verse 6 bis 8 könnt jemand lesen.
  189. Dies aber sage ich: "Wer sparsam seht, wird auch sparsam ernten. Und wer segensreich säht, wird auch segensreich ernten.
  190. Jeder gebe, wie er sich in seinem Herzen vorgenommen hat. nicht mit Verdrust oder aus Zwang, denn einen fröhlichen Geber liebt Gott.
  191. Gott aber vermag euch jede Gabe äh jede Gnade überreich zu geben, damit ihr in allem alle Zeit alle Genüge habt und überreich seid zu jedem guten Werk.
  192. sieht man im Neuen Testament gibt es keine Prozentangaben, sondern den Grundsatz nicht aus Verdruss oder Betrübnis,
  193. also dass man eigentlich gar nicht möchte. Das tut richtig weh und auch nicht aus Zwang, dass eben so ein gewisser Druck
  194. da ist, man sollte geben. Nein, beides wird verurteilt. Aber was gesagt wird, einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. Und das ist die
  195. neutestamentliche Richtlinie fürs geben. Und jetzt gehen wir zurück zu Matthäus. In Vers 5 kommt der Herr dann nach den
  196. nach dem Geben zum Thema beten und können wir zusammenragen. Was greift er da an beim Beten?
  197. Heucheln. Ja, wie kann man Heucheln beim Beten? Was meint er genau wie die Heuchler? Öffentlich alles sehen, wie man betet.
  198. Ja, also beten muss auch etwas Diskretes sein und nicht etwas, dass man präsentiert. Ja, gut. Wie ist es, wenn man ins
  199. Restaurant geht? Da kann man an das Beispiel denken von dem Apostel Paulus, als es darum ging, dass man endlich nach einigen Tagen
  200. wieder essen konnte auf dem Schiff in Apostelgeschichte 27, dann hat er vor allen gedankt. Das ist ja im Restaurant, wenn wir danken vor dem Essen, dann ist
  201. ja das nicht etwas um uns da irgendwie zu präsentieren, äh sondern das ist das, was wir auch zu Hause ganz
  202. normal tun. Wir haben we nicht welchem, aber wir haben eine Stelle d heißt es ein ein Fiser danke her, dass ich nicht so bin wie dieser
  203. ander das in der Synagoge drin. Das ist Lukas 18 [räuspern] wie das kann ich noch als euches betes bezeichnen. Danken, dass ich der gute
  204. bin, dass es mir gut geht, dank Gott und so. Das ist e folgendes Bild Gegensatz zum Dank für eine Mahlzeit. Also eben, du hast jetzt das Beispiel
  205. angeführt von dem Pharisäer im Gleichnis in Lukas 18, der ihm beten sogar dankt, dass er nicht so ist wie andere, die schlechter sind als er. Das das ist
  206. natürlich ein Beispiel für Heucheln. Aber jetzt hier in Matthäus 6, Vers 5 meint der Herr mit Heuchen speziell überhaupt das sich präsentieren extra in
  207. der Öffentlichkeit äh das das Beten durchzuführen. Und wenn man daran denkt, dass man im Judentum noch bestimmte Zeiten hat, wann
  208. man beten soll, da konn man die Zeiten eben auch so wählen, dass man gerade dort war, wo man in der Öffentlichkeit dann auch gesehen
  209. wurde. Man kann das Timing auch ein bisschen anders machen, dass man das zu Hause machen kann. Und das greift der Herr an, also die gerade versuchten die
  210. Zeiteinteilung so zu benutzen, dass sie dann auch in der Öffentlichkeit eben sich präsentieren konnten mit beten. In diesem Zusammenhang ist auch zu
  211. sagen, es ist ja schlimm, wenn wir z.B. gewisse Videos im Internet sehen, wie Christen auf Straßen beten, dann kommt mir immer wieder diese Bibelstellung den
  212. Sinn. wo öffentlich wirklich an den Straßen sich zeigen, wie sie beten und das noch aufnehmen mit Videos und dann noch
  213. zeigen. Mhm. Das ist auch nicht gut. Ja, der Herr macht also hier klar, das
  214. soll nicht eine äh das Beten soll nicht eine Präsentation sein in der Öffentlichkeit, sondern so wie das geben diskret ist, ist das Beten auch diskret.
  215. Und dann sagt der Herr in Vers 6 eben, wenn man betet, soll man in die eigene Kammer gehen, also in die eigene im eigenen Zuhause und da beten und dann
  216. gibt ihr ein Beispiel, wie die Jünger beten sollen. Und dabei muss man no folgendes beachten, dass die Jünger damals den
  217. Heiligen Geist noch nicht hatten. Der Heilige Geist wurde erst an Fingsten gegeben und der Heilige Geist hat heute in Bezug auf die Gläubigen diese
  218. wichtige Bedeutung gerade beim Beten können wir mal aufschlagen. Epheser 6. Lest jemand Vers 18?
  219. zu aller Zeit betend mit allem Gebets und Flehen in dem Geist und hierzu wachend in allem anhalten und flehen für alle Heiligen.
  220. Also hier heißt es äh in allem Gebet und flehen in dem Geiste. Und dieser Ausdruck im Griechischen im Geist beten äh bedeutet in der Kraft des Heiligen
  221. Geistes. Das ist ein ein dativischer Ausdruck, um zu sagen, eben, in der Kraft des Geistes. Der Heilige Geist gibt Kraft,
  222. um überhaupt beten zu können zum Vater und zum Sohn. Und dann noch Johann Judas Brief, Vers 20. Können Sie das dazu lesen?
  223. Ihr aber, Geliebte, euch selbst erbauend auf euren allerheiligsten Glauben, betend im Heiligen Geist. auch da im Heiligen Geist, das heißt in
  224. der Kraft des Heiligen Geistes, das ist wieder diese Dativ Konstruktion und so ist also der Heilige Geist, der Kraft gibt, die Fähigkeit gibt zu beten.
  225. Und das ist so auffällig, wenn man Z. Klagemauer ist oder überhaupt in der
  226. Synagoge, wie wird da gebetet? Die haben immer Gebetsbücher, den Situr mit schönen Gebeten, aber die beten nicht frei. Die müssen
  227. immer die vorgegebenen Gebete ablesen. Und so anders ist das in der Gemeinde nach dem neuen Testament, dass da absolut frei gebetet wird.
  228. Und das hängt damit zusammen. Israel hat den Heiligen Geist nicht. Das orthodoxe Judentum hat den Heiligen Geist nicht, aber die biblische
  229. neutestamentliche Gemeinde, da haben die Gläubigen den Heiligen Geist und das wirkt sich ganz konkret aus in diesem lebendigen beten können.
  230. Und nun der Herr hat also da zu einer Zeit, als seine Jünger den Heiligen Geist noch nicht hatten, hat er ihnen eine ein Gebet gegeben, das
  231. nicht gemeint war, dass das einzige Gebet wäre. sondern viel mehr ein Beispiel, wie gottgemäßes beten aussieht. Aus diesem Gebet können wir
  232. lernen, wie wie wir beten sollen nach dem Sinn des Herrn Jesus. Und
  233. er macht auch klar, es soll nicht ein Blappern sein. Und man muss nicht meinen mit, wenn man sehr sehr viele Wörter macht, dass das Gebet
  234. wertvoller wird und was auffällt ist, das Gebet ist so knapp, so kurz, aber jeder Satz sitzt.
  235. Und darum sagt also in Vers 7, dass dieses Plappern, die vielen Worte, das ist völlig unbrauchbar und erklärt dann eben mit dem unser
  236. Vater, wie ganz präzise und kurz gebetet werden kann. Und jetzt beginnt das Gebet mit in Vers 9 mit unser Vater, der du bist in den Himmeln.
  237. Das ist eigentlich immer noch ganz jüdisch. Wir sind hier immer noch im völlig im Rahmen des damaligen Judentums.
  238. Es ist so, dass man auch im Judentum betet man: "Avinu Shebashama, unser Vater, der du bist in den
  239. Himmeln". Und dabei hat Vater die Bedeutung Gott als Schöpfer. Wir können dazu aufschlagen aus Jesaja.
  240. Jesaja 64, Vers 8. Darf ich bitten vorzulesen?
  241. Zirne nicht allzu sehr, oh Herr, und gedenke nicht ewiglich an die Sünden. Ziehe doch das in Betracht, dass wir alle dein Volk sind.
  242. Meinst du das? Ah, nö. Vers 7. Vers 7 ist es hier der Schlachter 2000. Nun aber bist du, Herr, unser Vater. Wir sind der Ton und du
  243. bist unser Töpfer. Wir alle sind das Werk deiner Hände. Danke. Also bei mir ist die Verszeählung ein bisschen anders. Bei mir war acht, bei
  244. dir sieben und sieht man hier, Gott wird genannt unser Vater. Aber
  245. die Stellung der Gläubigen, die zur Gemeinde gehören als Kinder Gottes, ist eine andere Stellung als die, die Israel hatte. Wieso können Sie denn trotzdem
  246. beten? Unser Vater? Der nächste Satz: Wir sind der Ton und du bist unser Wildner. Das macht klar, dass unser Vater meint, der
  247. der Schöpfer ist. Vater im Sinn von Schöpfer. Ja, auch 63 Vers 16. Ja, genau. Sehr gut. Les es gerade vor,
  248. bitte. Jesaja 63, Vers 16. Denn du bist unser Vater, denn Abraham weiß nicht von uns
  249. und Israel kennt uns nicht. Du Herr bist unser Vater, unser Erlöser von Alters. Her ist dein Name. Genau.
  250. David unser Vater. Aber eben äh 647 macht dann klar Vater im Sinn von Bildner des Tons der Töpfer. Und dann muss man unterscheiden
  251. das Verhältnis des Herrn Jesus als ewiger Sohn Gottes zum Vater. Das ist etwas anderes. Gott ist der ewige Vater des des Herrn Jesus. Und nun
  252. ist aber der ewige Sohn in diese Welt gekommen und hat die Möglichkeit gegeben, dass Menschen in die Familie Gottes aufgenommen werden können. Das
  253. ist Johannes 1. Können wir das kurz aufschlagen? Johannes 1 Vers 12
  254. für schon 11 dazu. Er kam in das Seine und die Seinen nahmen ihn nicht an.
  255. So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus Geblüht, auch nicht aus
  256. dem Willen des Fleisches, auch nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Danke. Also hier sieht man, der Jesus kam in
  257. das Seinige, das Volk Israel und die Masse hat ihn nicht angenommen. Aber denen, die ihn angenommen hatten, denen eröffnete eine ganz neue
  258. Möglichkeit, nämlich, dass sie das Recht bekommen sollen, Kinder Gottes zu werden durch Wiedergeburt. Und das führt zu einem sein Verhältnis
  259. zu Gott, das eben tiefer ist als nur dieses Verhältnis das Israel kannte zu Gott als dem Töpfer, dem Schöpfer. Und zwar müssen
  260. wir dazu aufschlagen Galater 4 und das zu verstehen. Da sollten wir lesen Galater 4, Vers 4 bis 7.
  261. Als er die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, damit er die, welche unter dem Gesetz waren,
  262. loskaufte, damit wir die Sohnschaft empfingen. Weil ihr nun Söhne seid, hat Gott den Geist seines Sohnes in eure Herzen
  263. gesandt, der ruft: "Aber Vater, so bist du also nicht mehr Knecht, sondern Sohn. Wenn aber Sohn, dann auch Erbe Gottes durch Christus."
  264. Ja. Jetzt sehen wir diese Sohnschaft bzw. Gotteskindschaft nach Johannes 1 bedeutet, dass Gott den Geist seines
  265. Sohnes ins Herz hineingesend gesendet hat und dieser Geist ruft abbaater. Und das ist jetzt sehr speziell. Aber ist ja Hebräisch Aramäisch, aber ist
  266. nicht das gleiche wie Avenu, unser Vater. Und im Judentum wurde gelehrt, man darf Gott nicht Aba nennen.
  267. Nur Avinu, das geht unser Vater. Auch nicht Avi, mein Vater. Darum wurde derr Jesus ja auch angegriffen in Johannes 5, weil er immer
  268. gesprochen hat von meinem Vater und da hat er gesagt A wie und da da haben sie ihn angegriffen. Im Judentum lehrt man soll Avinu sagen, unser Vater,
  269. aber nicht mein Vater und schon gar nicht abba. Weil abba inniger als nur Vater. Im Prinzip entspricht es äh unserem
  270. deutschen Wort Papa. Aber Paulus benutzt nicht das Wort Papa im Griechen, sondern im den hebräisch aramäisches Wort.
  271. Er hätte benutzen können Patriion. Das würde Ion ist ein Verklein Verkleinerung, das würde heißen Väterchen,
  272. aber das wäre unwürdig für Gott. Und er hat also äh den Galatern geschrieben, nicht Juden Heiden, die zum Glauben gekommen sind.
  273. Und er macht ihn klar, jetzt dürft ihr Gott aber nennen. Das ist gar nicht ihre Sprache, aber die muss eben lernen. Das ist
  274. dieses diese vertraute Ansprache, aber hat ihn nicht eben ein Wort gegeben wie wie Papa, um etwas Unwürdiges in der Beziehung zu
  275. Gott zu verhindern. Ja, und so muss man wissen, aber ist wirklich ganz zärtlich und innig, aber mit tiefer Ehrfurcht. Ja. Und
  276. das bewirkt der Heilige Geist. William McDonald, viele kennen ihn ja von seinen bewährten Büchern. Er war im Zweiten Weltkrieg auf
  277. Honor Lulu und da hatten sie einen Blackout. Das die mussten alle Fenster äh mussten sie mit schwarzen Tüchern verhängen,
  278. damit die Japaner, wenn sie darüber fluhen flogen, nachts nicht erkennen konnten, dass da Soldaten sein könnten, Leute sein könnten. Alles wurde so
  279. verdunkelt und in dieser Zeit war da ein junger Mann, der ist in dieser schweren Zeit wirklich zum
  280. Glauben durchgebrochen. Und dann wollte er sich bekehren und hat d mit William zusammen beten wollen und er hat ihn einfach beten lassen
  281. und dann betet er: "Dear father, lieber Vater, nie hat ihm jemand gesagt, wenn du betest, musst du sagen lieber
  282. Vater." Woher woher weiß er das? Der Heilige Geist hat das in seinem Herzen gewirkt. Und er sagte, ich bin mein Leben war ein Blackout.
  283. Ich war so im Dunkeln, wie wir da alles verdunkelt haben und jetzt bin ich zum Licht gekommen. Der konnte freibeten ab der ab der Bekehrung.
  284. Das macht der Heilige Geist eben. Er ruft in unseren Herzen aber Vater und stellt diese Beziehung her. Aber das ist jetzt etwas, das viel viel weiter geht
  285. als nur äh unser Vater im Sinn von "Du bist der Töpfer, wir sind der Ton." Das bedeutet, dass wir so als Kinder Gottes den Vater kennen, so wie der Herr Jesus
  286. als der ewige Sohn, den Vater von Ewigkeit hier kannte. Natürlich, wir können das nicht vergleichen. Wir sind ja Geschöpfe und er ist Gott, der Sohn.
  287. Aber es ist trotzdem die gleiche Beziehung und deshalb in Johannesevangelium und auch in den Johannesbriefen werden die Gläubigen
  288. immer Kinder Gottes genannt, nie Söhne Gottes, um den Kontrast zu zeigen, wenn eben in den Schriften von Johannes der Jesus der Sohn Gottes genannt wird, um
  289. diese Differenz zu zeigen. Ich war in im Römerbrief und im Galaterbrief werden wir Söhne genannt. äh aber
  290. in den Schriften von Johannes nicht und zwar eben, weil es dort so speziell um den ewigen Sohn geht, dass da eben der Unterschied ganz klar gemacht wird. Und
  291. so ist es eine einzigartige Beziehung. Israel konnte also beten auch vor dem Kreuz: "Gläubig aus Israel, unser Vater, der du bist in den Himmeln." Aber damals
  292. war der Scheidevorhang immer noch zu. Der Scheidevorhang wurde erst zerrissen, als der Herr Jesus am Kreuz starb. Und das ist unsere Beziehung zu Gott,
  293. dass wir wie Hebräer 10 Vers 18, Vers 19 sagt, dass wir hineingehen dürfen durch den Vorhang hindurch in die unmittelbare Gegenwart Gottes und wir dürfen Gott
  294. kennen als aber Vater. Aber hier der Jesus erklärt den Jüngern, die den Heiligen Geist noch nicht hatten, wie sie beten sollen und er lehrt sie: Unser
  295. Vater, der du bist in den Himmeln. Ja, Carlo kann man auch sagen, dass in der großen Brandszeit dieses Gebet ganz spezifisch
  296. wieder ja äh Priorität haben wir in der großen Drangsal den jüdischen Über. Ja, also die der Jesus spricht ja da zu den
  297. Jüngern, die vor Pfingsten waren und damit gehörten sie zum jüdischen Überrest und natürlich nach der Entrückung der Gemeinde, wenn
  298. diese Erweckung kommt in Israel, zuerst die 144 000, dann sogar ein Drittel, dieser Überrest aus Israel wird genau die Fortsetzung sein von dem Überrest,
  299. an den der Herr sich da in der Bergpredigt richtet. und äh wie du eben äh fragst, ob dieses Gebet dann eine besondere Rolle spielen wird. Ja, ganz
  300. bestimmt. Und ich kann dir auch sagen, welche Sätze ganz besonders, wenn sie beten unser gib uns unser tägliches Brot.
  301. Ja, das wier die Zeit sein, wenn der Antichrist dieses Zahlungssystem ändert, dass man nicht mehr mit Bargeld zahlen kann, sondern nur noch, wenn man auf die
  302. rechte Hand oder auf die Stirn das Zeichen des Tiers annimmt. Was bedeutet, ich verpflichte mich zur Anbetung dieses äh dieses Götzen und dann werden die
  303. ruiniert sein. Und was kann man machen, wenn man ruiniert ist? Dann ist es echt präkär, nicht wahr? Ja, eben, da kann man nur noch beten.
  304. Präkär kommt ja von Prekari beten. Präkär ist eine Situation, in dem man man sich bewusst ist, äh, dass das nur beten hilft.
  305. Ja, die werden beten. Unser tägliches Brot gib uns heute. Aber natürlich auch dein Reich komme. Das wird auch ein ganz intensives Gebet
  306. sein. Gut, aber gehen wir der Reihe nach. Jetzt Frage, wie viele Bitten gibt es in diesem
  307. Gebet? Hat das jemand mal ausgezählt? Nicht, dann gehen wir doch schön drei nach durch. Was ist die erste Bitte?
  308. Geheil. Geheiligt werde dein Name. Zweite Bitte, dein Reich komme. Drittens, dein Wille geschehe,
  309. dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf Erden. Dann nächste Bitte, unsernütötiges Brot oder tägliches Brot gib uns heute. Dann
  310. der gib uns unsere Schuld und sechstens führe uns nicht in Versuchung. Und
  311. schließlich siebtens errösen. Ja, sind genau sieben. Bitten Zahl der Vollkommenheit. Und
  312. jetzt ist die Frage, der Mehrheitstext hat dann noch eine Anbetung am Schluss: "Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit." Amen.
  313. Der Minderheitstext lässt das weg. Jetzt Frage, gehört gehört das dazu oder gehört das nicht dazu? gehört dazu. Danke, dass du sagst, es gehört dazu.
  314. Aber was machst du mit solchen Leuten, die so überzeugt sind, dass der Minderheitstext einfach das wissenschaftlich beste ist?
  315. Timotheusbrief. Oh, Timotheusbrief. Timotheusbrief. Schauen wir mal an, was im
  316. Timotheusbrief steht. 2 Timotheus 4. [schnauben]
  317. Also kann jemand mal vorlesen? Der Apostel Paulus schreibt aus der Todeszelle in Rom. Liest jemand ab Vers 16 bis 18, bitte.
  318. Welches Kapitel? 2 Timotheus 4 16 bis 18. Bei meiner ersten Verantwortung stand mir niemand bei, sondern alle verließen
  319. mich, es werde ihnen nicht zugerechnet. Der Herr aber stand mir bei und stärkte mich, damit durch mich die Predigt vollbracht würde und alle, die aus den
  320. Nationen hören möchten. Und ich bin gerettet worden aus dem Rachen des Löwen. Der Herr wird mich retten von jedem
  321. bösen Werk und bewahren für sein himmlisches Reich, dem die Herrlichkeit sei von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. Da sind einige erstaunliche Parallelen
  322. da, nicht wahr? Also, wir können ja gleich mal beginnen mit Amen. Also, dass unser Vater im Mehrheitstext endet am Schluss mit Amen. Und der
  323. Apostel Paulus sagt hier in Vers 18 Amen. Aber vorher sagt er, dem die Herrlichkeit sei in Ewigkeit. und zwar hier noch noch
  324. breiter ausgedrückt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Ja. Und dann sagt er weiter, wenn wir so jetzt
  325. von hinten zurückgehen in Vers 18, sagt er, der Herr wird mich bewahren für sein himmlisches Reich. [husten]
  326. Ja, das erinnert uns an dein Reich. Komme. Aber er nennt es hier himmlisches Reich. Ja, aber sein Reich, das entspricht dem
  327. dein Reich im [räuspern] Gebet. Und dann sagt er, der Herr wird mich retten von jedem bösen Werk
  328. und führe uns nicht in Versuchung, sondern errett uns von den Bösen. Das ist auch da drin, nicht wahr? Und zwar
  329. äh ist dann noch interessant in Vers 16. Er spricht davon, wie er vor Nero stand in der Gerichtsverhandlung. Alle haben ihn verlassen. Er sagt, es
  330. werde ihnen nicht zugerechnet, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Ist genau diese diese Gesinnung. Ja. Ja.
  331. Ich mach schon eine ganze Weile dran rum. Ich habe noch nie noch nicht gewusst, dass Gott uns in Versuchung führt.
  332. Oh, da kommen wir aber noch drauf. Doch, er ist doch ein Ja, das weiß ja auch der Papst nicht, wie man das verstehen soll.
  333. Das weiß ja auch der Papst nicht, wie man diesen Vers verstehen soll. Er hat i das extra abändern lassen. Ja,
  334. man soll nicht mehr beten äh wie wie es da steht, führe uns nicht in Versuchung. Also, wir werden auf diesem Punkt, wir müssen auf diesen Punkt müssen wir
  335. unbedingt kommen, aber ich möchte gerne diesen Gedanken fertig führen und dann gehen wir äh bitte für bitte durch und dann gehen wir auf diesem Punkt ein,
  336. was das bedeutet mit der Versuchung. Aber ist das nicht erstaunlich? Da haben wir so viele Punkte. Ich habe das im griechischen Text dann für mich all die
  337. übereinstimmenden Wörter unterstrichen und es gibt 12 Wörter aus dem unser Vater, die man da in 2 Timotheus 4 wiederfindet
  338. und das Interessante, also das was angeblich eine Hinzufügung sei, denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit,
  339. das ist aber verknüpft mit Gedanken, die ihm unser Vater vorkommen, wie eben äh errett uns von den Bösen und hier wird retten
  340. von jedem bösen Werk, ja, und bewahren für sein Reich. Also, das macht klar, dass diese Dinge wirklich zusammengehören
  341. und das ist nicht einfach irgend ein Abschreiber, der später da noch etwas Schönes dazu setzen wollte, dass das Gebet noch einen würdigen Abschluss
  342. hätte. Nein, sondern das zeigt der Apostel Paulus kannte das unser Vater, aber wirklich in der Version so wie sie im
  343. Mehrheitstext ist und darum haben wir das hier in 2 Timotheus 4 und sehen wir, er ist nicht genau ein Wortlaut gebunden. Er kann sagen,
  344. anstatt dein Reich, sein Reich, er kann sagen äh anstatt äh bewahren für sein Reich, für sein himmlisches Reich. Ja, und er kann sogar aus ausweiten, dem die
  345. Herrlichkeit sei von Ewigkeit zu Ewigkeit, anstatt nur von in die Ewigkeit. Und das macht klar, dass das Gebet eben ein Modell ist und es ist
  346. nicht gemeint, genauso muss es und nicht nicht anders. Ja, aber der Herr hat dieses Gebet so gegeben als wirklich als Basis, um uns ganz wichtige Dinge zu
  347. leen. Und was auch auffällt ist, das Gebet beginnt mit Anbetung und endet mit Anbetung, aber nur wenn wir den langen Schluss
  348. dazu nehmen, sonst geht diese Belehrung verloren. [schnauben] Also Gott wird zuerst die Ehre gegeben und auch am Schluss wieder
  349. die Ehre gegeben und dann sind die persönlichen Bitten durchaus angebracht. Ja, also damit ist klar, das gehört dazu. Und wer das in
  350. seiner Bibel nicht drin hat, der kann das einfach Sternchen machen und dazu schreiben am Rand. und schon ist das Problem gelöst.
  351. Aber das macht in diesen Schluss wieder richtig kostbar. Ich war die da haben Leute uns die Luft rausgelassen, die gesagt haben, das gehört nicht dazu, das
  352. ist eigentlich später Zusatz und so weiter. Nein, das gehört dazu und ist so etwas Würdiges und herrliches. Wir fahren weiter und zwar
  353. kommen wir noch zu dem Abschnitt über das Fasten. Verse 16 bis 18. Der Herr Jesus behandelt also nebst
  354. Almosen geben, beten jetzt auch das Thema Fasten und macht auch da wieder klar, das muss diskret geschehen, nicht irgendwie
  355. verdienstlich. Und ist die Frage, wo wird im Alten Testament das Gebot des Fastens gegeben?
  356. Du sagst dritte Mose. Ja. Jomkipur. Jomkipur ist ausdrücklicher Fastentag im Alten Testament
  357. und das hat Gott so ausgedrückt, können wir kurz aufschlagen. Dr. oder 16, da wird der Jonkipur im Detail beschrieben.
  358. Und kann jemand lesen? Dr. Mose 16 Vers
  359. 31. Ein Sabbat der Ruhe soll er euch sein und ihr sollt eure Seelen kasteien,
  360. eine ewige Satzung oder demütigen oder beugen. Ja. Und dieses
  361. äh Kastin der Seelen wurde aufgefasst als Fasten Tag. den man da durchführt. Aber sonst hat Gott in der Tor das Fasten nicht
  362. geboten, aber man hat freiwillig verschiedene Fastentage eingeführt. Man kann dazu lesen Sacharia 7 und 8. Da werden verschiedene Monate genannt und
  363. die Frage wird dort gestellt, sollen wir diese Fastentage weiterhin einhalten? Diese Fasten Tage wurden eingeführt im Zusammenhang mit der babylonischen
  364. Gefangenschaft. Wichtige Ereignisse beim Untergang der Stadt Jerusalem und des Tempels wurden als Fastentage festgehalten.
  365. Z.B. Der Tabe Av, der neunte Av, das ist der Tag, an dem der Salomo Tempel unterging. Und der wurde als Fastentag freiwillig
  366. so eingeführt. Und in Sacha, sollen wir dieses Fasten weiterführen? Und dann erklärt Gott, was eigentlich
  367. der eigentliche Sinn und die Bedeutung des Fastens ist. Aber was ich sagen möchte, es gibt freiwilliges Fasten im Alten Testament
  368. zu verschiedenen Gelegenheiten, aber nicht von Gott geboten. Und dann gibt es noch ein wöchentliches Fasten, das eingeführt wurde. Können wir
  369. das kurz aufschlagen in Lukas 18. Der diese Verse wurden ja schon von Philip
  370. heute erwähnt. Das heuterische Gebet des Pharisäers. Lest jemand Lukas 18 Vers 11.
  371. Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst so: "Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die Übrigen der Menschen, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher
  372. oder auch wie dieser Zöllner. Ich faßte zweimal in der Woche. Ich verzehnte alles, was ich erwerbe. Der Zöldner aber stand weit ab und
  373. wollte sogar die Augen nicht aufhebenend zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach:
  374. "Gott, sei mir dem Sünder gnädig." Danke. Also, es geht vum Vers 12, wo der Pharisäer sagt, ich faste zweimal in der
  375. Woche und gemeint ist äh Montag und Donnerstag. Und das war so eine Site, die man angenommen hatte. Ähm,
  376. Donnerstag ging Mose auf den Berg Sinai hinauf, um die Gesetzestafeln zu empfangen. Und 40 Tage später, das will dann auf einen Montag, kam er wieder
  377. herab. Und darum wurden diese zwei Tage als Fastentage eingeführt im Judentum. Und das meint er hier. Ich faste zweimal in
  378. der Woche, aber Gott hat von dem nichts gesagt. Und auf der anderen Seite sagt der Herr
  379. Jesus in Markus 9, wo es geht um diese ganz besonders hartnäckige Form von Dämonen, stumme Dämonen. Da sagt ihr, diese Art
  380. fährt nicht aus als nur durch Gebet und Fasten. Aber was bedeutet das Fasten? Das bedeutet eben, man spart Zeit,
  381. wenn man nicht kochen muss und dann eben nicht essen muss und kann diese Zeit verwenden, um intensiv für eine Sache zu beten. Also das Fasten ist einfach ein
  382. Mittel zum Zweck. Und ich meine, man muss mal als als Männer muss man die Frauen beobachten, wie viel Minuten brauchen die pro Tag,
  383. um die Rohstoffe einzukaufen, dann in eine bestimmte Form zu verarbeiten und
  384. dann zu kochen. Essen ist das meistens dann ziemlich schnell. Das ist weniger das Problem, aber es ist unglaublich, weil man diese
  385. Zeit eben benutzen kann für etwas anderes. Ja, aber Essen ist notwendig. Ja, gut, aber es gibt Ausnahmesituationen, wo man darauf
  386. verzichten kann und dann gewinnbt man diese Zeit, um eben für den Herrn gewinnbringend einsetzen zu können. Und somit macht das Fasten eben Sinn. Aber
  387. der Herr sagt, das ist nichts Verdienstliches und darum wiederum nicht etwas, was die Leute sehen äh sollen, sondern es soll diskret
  388. geschehen. Ständig lernen wir hier Diskretion bei allen diesen geistlichen äh Dingen wie geben, beten,
  389. fasten. Ja, dann wird aber viel Zeit aufgewendet für die Körperpflege, wenn ich das so weiterlese.
  390. Ja, das ist auch wieder individuell unterschiedlich. Genau. Und ich meine, da sieht man eine Art Körperpflegefasten
  391. bei den weißen Frauen zur Zeit der Stiftshütte, also gebaut wurde. Die haben sogar ihr Spiegel zur Verfügung gestellt.
  392. Ja, das waren diese äh äh Bronzespiegel. Wenn die ganz platt glatt poliert sind, kann man sich wirklich sehen, wie in einem Glasspiegel fast und die waren
  393. bereit. darauf für die Sache des Herrn zu verzichten ist auch so wie ein Beispiel, aber Gott sagt nirgends als Spiegel schlecht sind. Ja, aber wir
  394. sehen, da muss man sich fragen, wo kommt der Herr und wo komme ich und das kann man auf alle möglichen Themen ausweiten.
  395. Ja, das zeigt aus, dass fast nicht unbedingt Essensverzicht ist, sondern Verzicht auf etwas, dass man normal hat. Also das Fasten auch ein Verzicht sein
  396. kann auf irgendetwas sonst im Alltag. Ja, wobei man verstehen muss, Fasten im direkten Sinn des Wortes meint effektiv verzichten zu essen und dann gibt das
  397. eben gewisse Anwendungen, Ausweitungen dieses Gedankens. Genau. Ja. K auf die Arbeit natürlich sagen, ich geh nicht arbeiten. M gleich machen.
  398. Ja, aber ich meine jetzt die die positiven Anwendungen, die sind gut. Ja, aber fasten soll man sich nicht aufs Arbeiten beziehen. Äh das nur für die im
  399. Livestream, dass die auch verstehen, was was da angesprochen worden war. Ja. Und noch jemand wollte was sagen da. gerne. Es waren eigentlich zwei Fragen von der
  400. Pause. Hast du dich schon wolltest du nicht beantworten? Äh das Gebet äh eines Ungläubigen und äh führe uns nicht in Versuchung.
  401. Kommst du noch drauf oder? Ja, das wäre jetzt fast untergegangen, Carlo, aber du hättest mir dann doch doch noch geschrieben, aber du möchtest,
  402. dass auch die anderen das hören. Also, wenn ein Ungläubiger das betet, nun, es ist natürlich äh schon riskant,
  403. sagen wir bei einer Beerdigung. Alle beten das unser Vater am Schluss und ein Ungläubiger betet das und betet dein [räuspern] Wille geschehe wie im
  404. Himmel, so auch auf Erden. Ja, wie kann er das wirklich meinen? Dass Gott also die ganze Herrschaft in seinem Leben übernimmt
  405. und es ist also einiges da drin, was irgendwie gar nicht kompatibel ist. mit
  406. jemand der ungläubig ist. Und das ist ein Gebet des Glaubens. Aber es ist ja so, erstens, der Herr Jesus hat dieses Gebet ja nicht äh hier gelehrt, um es in
  407. der Öffentlichkeit im Sprechor zu beten, denn er sagt: "Wenn du betest, dann geh in dein Zimmer, schließe zu und bete." So.
  408. [husten] Ist erstaunlich. Genau das Gebet, was der Herr Ausdruck gegeben hat für das persönliche beten in der Kammer,
  409. haben wir gemacht zum öffentlichen Gebet. Aber das heißt nicht, dass es dass das nicht unmöglich ist und ein Sprechor ist auch
  410. nicht unmöglich. Ich war wir singen Lieder und viele Lieder sind direkte Gebete zu Gott, dem Vater und dem Sohn und
  411. da beten wir das alle gleichzeitig, wenn wir singen. Und das Singen wird uns aber auch empfohlen im neuen Testament und sogar äh als als
  412. Befehl uns gegeben, wie wichtig es ist zu singen. Epheser 5, Kolosser 3 macht das uns klar. Also dieses gemeinsam singen, beten
  413. ist eine biblische Möglichkeit und jetzt anstatt zu singen halt einfach nur sprechen ist ein weniger schön. Ist ein weniger schön.
  414. Der das Singen bringt eben etwas künstlerisches mit hinein, dass wir eben die Gefühle, die wir in dem Gebet zum Ausdruck bringen, auf noch
  415. besondere Art eben zum Ausdruck bringen können. Darum singen wir, weil wir kommen mit unseren Gefühlen viel besser aus uns
  416. heraus. Viele Menschen haben sowieso Mühe mit ihren Gefühlen herauszukommen und andere können das besser, aber das Singen hilft und zwar eine
  417. eine Gefühlsäußerung, die aber aber nüchtern bleibt. Ja, der gemeindliche Gesang wurde ja in der
  418. Reformation wieder neu entdeckt. In der Zeit vorher waren einfach ein paar Mönche da vorne, die sangen und das Volk hat so zugehört.
  419. Ja, es war so, die sangen da vorne und die anderen haben gar nicht richtig gesungen. Es war nicht so ihre Sache. Aber mit der Reformation kam die
  420. Entdeckung. Das Singen in der Gemeinde ist etwas ganz Wichtiges und man hat auch diese mystischen Lieder, diese viel zu langsam gesungen greianischen
  421. Gesänge, die hat man über den Haufen geworfen und da kam das reformatorische nüchterne, aber fröhliche. Man denkt ein fest der Burg ist unser
  422. Gott. fröhliche, aber nüchterne. Es ist nicht ein über die über die Schnur hinaus äh gehen,
  423. [husten] also Gefühlsäußerungen, aber kontrolliert. Und so ist das Singen etw etwas wunderbares, aber es ist auch möglich
  424. als Sprechor. Und jetzt eben die Frage an Beerdigung wird das gemacht oder sonst an Hochzeiten oder so. Alle beten ungläubig und ungläubig. Aber für die
  425. Unglauben passt es eigentlich gar nicht. Aber trotzdem in dem Zusammenhang hoffe ich dann immer wieder, wenn das eine oder der andere jetzt wirklich echt
  426. betet, vergib uns unsere Schuld. Das das könnte ja wäre eigentlich eine Chance einen Durchbruch zu erleben
  427. und dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf Erden. Jetzt in meinem Leben übernimm du die Kontrolle. Das wäre ja
  428. grandios. Und so ist es eigentlich jedes Mal eine Chance. Aber für viele ist es genau das, was der Herr vorher sagt. Das soll nicht geschehen.
  429. Vers 7: "Wenn ihr aber betet, sollt ihr nicht plappern wie die von den Nationen. Und so oft ist das ein Blappern. Wirklich inhaltsloses Plappern, aber
  430. nicht überall. Und darum kann man wirklich hoffen, dass der Herr solche Momente auch benutzen kann, um jemanden das zum Bewusstsein zu bringen und dass
  431. das ein echtes Gebet wird. Vergib uns unsere Schuld. Und der langen Rede kurzer Sinn, du hast gefragt, was geschieht, wenn ein Jung Ungläubig das
  432. betet? Also, wenn er echt von ganzem Herzen bet bittet, vergib uns unsere Schuld, dann wird Gottes erhören.
  433. Von Cornelus wird es ja bestätigt, deine Gebete sind aufgestiegen. Ja, genau.
  434. Bevor Cornelius ein Christ wurde, hat er gebetet und diese Gebete hat Gott erhört. Genau. würde ich jetzt als Ungläubiger nicht
  435. beten wollen, vergibt mir meine Schuld, wenn ich jetzt das hat sowas von ja, in der Gemeinschaft kann man beten, vergib uns unsere Schuld, aber es geht ja jetzt
  436. in diesem Gebet um meine Schuld, die ich äh bringen will. Ja, dann könnte ich ja das Gebet entsprechend auch so sprechen. Gut, also es ist es ist so, das Gebet
  437. ist ja in der in der Wehrform. Obwohl es ja vom Herrn gegeben ist für den Einzelnen in der Kammer. Warum betet soll dann trotzdem beten äh in der
  438. Wirform Form? Führe uns nicht in Versuchung, errette uns. Der Gläubige macht sich eins mit allen anderen Gläubigen.
  439. Das wird zum Ausdruck gebracht. Und jetzt eben, wenn du sagst, ja, ein Ungläubiger betet das ja, aber sagt ja wirformen, wie kann das
  440. dann persönlich sein? Nun, wenn das [räuspern] jeder muss ja das so beten, dass es auf ihn persönlich bezieht und er macht sich
  441. eins mit all den anderen, die das auch persönlich nehmen und dann kann es seine seine volle Wirkung haben und kann wirklich die Kraft haben von dem Gebet
  442. des Zöllners in Lukas 18. Wir haben nur vom Pharisäer gerade eben gelesen und der betet Gott sei mir dem Sünder gnädig. Und da
  443. ist das natürlich persönlich, aber wenn das echt von Herzen gebetet wird, dann ist es eben persönlich in Verbindung mit allen anderen, die das auch tun.
  444. Jetzt bleibt noch eine Frage. Ich wollte sagen, es ist doch so, dass es wie das jetzt zu ihr gesagt wird oder wie das beten ist doch ein Gebet für die
  445. Gemeinschaft. Aber das ist ja jetzt eben nicht beantwortet worden, weil ich immer für uns immer ist doch dann sind doch mehrere nicht nur einer. Genau.
  446. Aber sie haben ja gerade eben erklärt. Dann ist der Punkt jetzt geklärt. Genau. Ähm, aber der die Frage ist noch nicht geklärt.
  447. Führe uns nicht in Versuchung. Was bedeutet das? [räuspern] Erster Grundsatz Jakobus 1.
  448. Liest jemand bitte Vers? 13
  449. bis 15. Niemand sage, wenn er versucht wird, ich werde von Gott versucht.
  450. Denn Gott kann nicht versucht werden vom Bösen. Er selbst aber versucht niemand. Ein jeder aber wird versucht, wenn er
  451. von seiner eigenen Begierde fortgezogen und gelogt wird. Danach, wenn die Begierde empfangen hat, bringt sie Sünde hervor.
  452. Die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebirrt den Tod. Euch nicht. Also, erster Grundsatz,
  453. äh wenn jemand sagt, ich werde von Gott versucht, das ist vollkommen abzulehnen. Gott kann nicht versucht werden vom Bösen. Er selber versucht niemand. Es
  454. ist allerdings noch wichtig zu wissen, das Wort versuchen im Griechischen hat zwei Bedeutungen. Es kann bedeuten prüfen
  455. oder es kann bedeuten zum Bösen verlocken. Und je nach Stelle muss man äh herausfinden, was jetzt gemeint ist.
  456. Z.B. Das allerdings Alters Testament, aber es gilt fürs Hebräische genauso. In Mose 22 heißt es: "Nach diesen Dingen aber versuchte
  457. Gott den Abraham." Ja. Und hier steht, Gott versucht niemanden. Dort muss man versuchen übersetzen mit prüfte Gott den Abraham.
  458. Also, es ging nicht um verleiten zum Bösen. Das macht Gott nie. Denn der zweite Grundsatz 1 Johannes 1, Vers
  459. 5, les das jemand vor. Und das ist die Botschaft, die wir von
  460. ihm gehört haben und euch verkündigen, dass Gott Licht ist und in ihm gar keine Finsternis ist. Also Gott hat mit dem Bösen überhaupt
  461. nichts zu tun. Das muss man den Gedanken völlig verwerfen. Wenn die Idee irgendwie vorkommt, aufkommt, sagen wir, hat Gott
  462. den Sündenfall gewollt? Nein, Gott hat mit dem Bösen absolut nichts zu tun. Weil ich, warum erwähne ich das? Weil es
  463. solch böse Lehren gibt. Und das muss man ganz entschieden ablehnen. Gott hat mit dem Bösen gar nichts zu tun und er ist absolut gerecht. Aber in
  464. Gebet im Gebet hier heißt es gar nicht versuche uns nicht, sondern es heißt führe nicht in Versuchung.
  465. Das ist nicht das gleiche. Nicht wah? Gott hat bestimmt, in welcher Zeit wir geboren werden. Das konnten wir nicht
  466. wählen. Wir konnten auch, wir wurden nie gefragt, ob wo wir also nicht nur wann, sondern wo wir geboren werden möchten. Nein,
  467. wir konnten uns nicht entscheiden, ob wir in Bombay in eine hinduistische Familie hineingeboren werden oder sagen wir in Zürich in eine christliche
  468. Familie. Also Gott bestimmt, wo ein Mensch hineinkommt und in unserem ganzen Leben Ablauf. Vieles können wir
  469. planen, aber plötzlich sind wir noch in Situationen hineingekommen. Da stellt sich die Frage, auch [schnauben]
  470. wenn ich nur nie hierher gekommen wäre, plötzlich in Situationen hineingekommen, die die brandgefährlich sind, ja, ist man z. ein Banker, ein
  471. Christ. Und plötzlich kommt die Frage, ja, wir könnten das und das machen und so [räuspern]
  472. und so ein bisschen Druck und nachher merkt der W, ich hätte nie zagen dürfen. Es geht absolut nicht. Diese Entscheidung war unmoralisch. Ja.
  473. Ja. Er kam in diese Situation, hätte er einen anderen Beruf gewählt 20 Jahre früher, wä nie in diese Situation
  474. gekommen. Und das solche solches ist schon geschehen. Einer ist fast daran moralisch zerbrochen. Das kam alles so ganz plötzlich.
  475. Und das ist die Bitte. Herr, bewahre mich vor solchen Situationen, dass ich s in sie hineinkomme, wo ich dann zu schwach wäre
  476. oder der Zweite Weltkrieg. Ja, natürlich. Wollte ich ja auch nicht unter Kind. Ja, Zweiter Weltkrieg und was man da
  477. alles erlebt hat und welche Situation man da hineingekommen konnte und was ein Soldat in welche Versuchungen er plötzlich hinein kam.
  478. Und er hat das gar nicht gesucht. Ja, und so betet der Gottes Fürchtige. Führe uns nicht in Versuchung. Gott kann auch Türen zumachen, dass wir
  479. gar nicht in eine Situation hineinkommen, die für uns gefährlich wäre. Aber es geht nicht darum, dass Gott versucht, er versucht niemanden zum
  480. zum Bösen. Aber er kann genau auch sagen, wo Satan die Erlaubnis hat zu handeln und wo nicht. Ini ein sehen wir mich vor der
  481. Versuchung. Wie bewahre mich vor der Versuchung. Ja, das das diese Bitte ist da drin
  482. enthalten. Ja, aber führe uns nicht in Versuchung. Bedeutet eben äh bewahre mich, dass ich nicht in solche
  483. Situationen hineinkommen komme, wo ich zu schwach wäre. Danke. Hab vor langer Zeit mal gesagt, wenn ich recht erinnere, vielleicht
  484. brauchen wir das noch, wenn der Antichrist kommt. In dieser Zeit [räuspern] füre uns nicht in Versuchung.
  485. Also, ich habe das nie gesagt in Bezug auf uns und die Zeit des Antichristen, denn ich bin 100% sicher, dass wir vorhergehen, bevor der Antichrist
  486. offenbar wird. Wir vielleicht, aber vielleicht du meinst denn für die Gläubigen in der Drangsaal nach der Entrückung der
  487. Gemeinde und in der Zeit, wenn der Antichrist auftritt, für die wird das ein ganz wichtiges Gebet sein. Führe uns nicht in Versuchung. Genau. Aber es ist
  488. gültig für alle Zeiten. Ja. Und wenn man sich das überlegt, jeder ein jede einzelne Bitte enthält so viel Tiefgang.
  489. Aber so ist der Herr. Wir brauchen Worte und Worte und Worte und der Herr ein paar Satzteile und was da alles drin ist. Und so können wir e auch von dem
  490. Herrn lernen. Das Prinzip, dass wir in Prediger 5 lernen, der gerechte macht wenig Worte, aber die Worte sollen Gewicht und Inhalt
  491. haben. Ja, was wollte Ja. aufgefallen den Vater unser haben wir jetzt gesagt einen Dank gefunden. Also äh hät auch erwartet, dass du vielleicht auch noch
  492. ein Dank äh kein da ist jetzt kein Dank in dem unser Vater drin, aber man kann doch
  493. sagen, diese Anbetung äh dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit ist eine Art von Dank, dass dass Gott eben alle Ehre
  494. gegeben wird. Aber es ist korrekt, das Wort danken ist jetzt nicht drin. Und es ist ja so, beten lernen wir mit dem unser Vater. Aber es ist ein Gebet, das
  495. der Herr gegeben hat. Er hat uns noch viel mehr Gebete gegeben in der Bibel. Z.B. Epheser 1, Vers 3 bis 14. Der längste Satz der Bibel. Einsatz, das ist
  496. ein wunderbares Gebet des Apostels Paulus aus dem Gefängnis oder aus der Gefangenschaft muss ich sagen. Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn
  497. Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jeder geistlichen Segnung in den himmlischen Örtern und so weiter und jedes Wort so
  498. viel Inhalt, da lernen wir anbeten. Und dann haben wir in Epheser 3 nochmals ein Gebet, wo der Apostel Paulus sagt, ich beuge meine Knie vor dem Gott und Vater
  499. und man lernt dort wieder etwas ganz anderes zu beten. Und so haben wir im neuen Testament ganz viele Gebete und dann will man das danken eben auch.
  500. Ja, also nicht ein Gebet sagt jetzt alles aus, sondern wir haben ganz viele Gebete im neuen Testament und noch mehr im Alten Testament,
  501. nur schon das Buch der Psalmen, aber nicht das allein. Mus ganz alte Testament hindurch haben wir so viele Gebete und darum kann man sagen, beten
  502. lernt man mit der Bibel. Das ganz ganz wesentlich. Und dann zweitens kann man aber noch auch noch sagen, beten lernt man auch von anderen.
  503. Ich war wenn man in der Gemeinde ist, Gebetsstunde oder Anbietungsstunde am Sonntagmgen. Es schleicht sich so, es schleift sich
  504. so ein gewisses Schema an einem Ort. Das ist das ist ganz normal. Dann geht man auf Besuch da und dort, sagen wir auf Singapur, Malaysia oder
  505. USA oder wo auch immer und dann hört man Leute beten auch eine Anbetungsstunde. ganz anders und wieder ganz neue Gedanken und das belebt
  506. und das geht wieder wieder ganz neue Ideen und so so lernt man von
  507. eben von anderen und es gibt wieder Ideen und das kann man auch in die eigene Gemeinde wieder zurückführen, damit eben dieser ganz normale Trend
  508. Trend zu einem gewissen eingeschliffenen äh, dass das immer wieder neu belebt wird. Und so ist es eben schön, anderen
  509. Geschwistern zuzuhören, wie sie beten. Es gibt wieder neue Gedanken und Anregungen. Das ist also auch etwas sehr Wichtiges.
  510. Und dann gibt es Menschen, die sind einfach äh
  511. es es gibt so gewisse Menschen, die sind so originell wie wie die beten und und die denken so nicht in nicht den festgefahrenen
  512. Schäen. Und jedes Mal ist das erfrischend, wenn es Menschen sind, die wirklich mit dem Herrn leben. Das ist die Frage. Es
  513. gibt auch Leute, sind kreativ, aber wirklich schräg. Ja, echt abgefahren. Das meine ich ja nicht mit kreativ,
  514. sondern wirklich eben neue Gedanken, das kann man auf ganz andere Art noch an anschauen und so äh lernen wir auch zu beten. Und dann ist es eben effektiv
  515. so, jeder Gläubige, jeder Bekehrte hat den Heiligen Geist. Und der Heilige Geist wirkt in unseren Herzen eben, dass das Beten etwas lebendiges und echtes
  516. ist. Ja, noch weitere Fragen? Wir sind mit der Zeit eigentlich am Schluss, aber
  517. noch bisschen. Warum steht Himmel in der Mehrzahl? Ah, gute Frage. Warum
  518. zu also in Vers 9 heißt es unser Vater, der du bist in den Himmeln mehr Zahl und wir finden im neuen Testament beides
  519. manchmal Himmel, also in mehrzahl und manchmal Himmel in einzahl. Im Alt im Alten Testament ist Himmel im Hebräischen immer mehr
  520. Zahl. Schamaim heißt Himmel in der Meerzahl. Die Himmel haschaim.
  521. Und wie sagt man dann einzahl Himmel? Hasemim. Es ist ein Mehrzahlwort. Das das bedeutet je nach Zusammenhang mehrzahl
  522. je nach Zusammenhang einzahl. Komisch. Nein, ist gar nicht so komisch. Ein Beispiel im Englischen, nur einfach umgekehrt.
  523. Einer hat ein Schaf, also er hat ein Sheep, aber jetzt hat er 1000. Er hat 1000 Sheep
  524. ohne S. Ja. Und wie ist es mit Fisch? Einer fängt einen Fisch und dann noch einen dazu und dass sie nicht to fish ist, sondern to fish. Ja.
  525. Aber je nach Region hört man auch bei den Einheimischen Fisches. So ganz streng ist es auch nicht gehandhabt. Ja, ich höre da immer gut zu. Wow, der
  526. sagt Fisches und das ist ein richtiger Kanadier. [gelächter]
  527. Aber eben einfach um zu verstehen, grammatikalisch kann das etwas Fixes sein. Einzahl wird aber auch gebraucht für mehr Zahl und im Hebräischen
  528. Schamaim wird gebraucht für ist mehrzahl, aber wird auch gebraucht für einzahl. Und zwar muss man er Mose 11 so übersetzen im Anfang schuf Gott den
  529. Himmel und die Erde. Da bedeutet Schaim das Weltall. Aber dann im zweiten Schöpfungstag, da macht Gott die Rakia.
  530. Und das ist nicht eine feste, sondern das ist die Ausdehnung, wie die Elbefelder das übersetzt. Rakia meinte etwas ganz hauchdünnes und weit
  531. ausgedehntes. Das ist die Atmosphäre. Mach Gott am zweiten Schöpfungstag. Und dann heißt es: "Und Gott nannte die Ausdehnung Schaim
  532. Himmel." Jetzt haben wir schon zwei Himmel. Und dann sagt ja äh Salomo bei der Einweihung des Salomo
  533. Tempels, er der König 8 Vers 27: "Der Himmel und der Himmel Himmel vermögen dich nicht zu fassen. Wie viel weniger dieses Haus, das ganze Weltall und
  534. natürlich auch unser Lufthimmel kann Gott nicht fassen." Und trotzdem wollte Gott seinen Namen da wohnen lassen im Salomo Tempel. Aber in
  535. z. Korinther 12 sagt Paulus von einer Entrückung ins Paradies und sagt entdrückt in den dritten Himmel. Ah, gibt's noch ein dritten Himmel.
  536. Haben wir also 1 Z Lufthimmel, wenn man das Blau sieht am Tag. Ja, das ist wegen der Atmosphäre. Sonst würden wir am Tag nämlich einen
  537. schwarzen Himmel haben ohne die Luft. Ja, so ist auf dem Mond. Auch am Tag haben wir einen schwarzen Nachthimmel. Auf der Erde haben wir einen schönen
  538. blauen Himmel und dann eben das Universum, das ist der zweite Himmel und der dritte Himmel, das ist das Jenseits.
  539. Und jetzt im neuen Testament im Griechischen sagt man kann man einzahl und mehrzahl sagen. Und
  540. jetzt ist es so, dass also wenn hier steht in den Himmeln, kann man das also auffassen, dass Gott eben überall ist imseits
  541. und im Jenseits. In Jem Jeremia 23 sagt Gott bin ich es nicht, der den Himmel erfüllt. Das ganze Universum würden wir fähig sein, bis zu den
  542. entferntesten Galaxien zu gehen. Es ist nicht möglich. Aber wären wir in den Lage, dort ist Gott auch. Er ist überall da. Er ist der Gott, der überall im
  543. Dienseits ist. Paulus sagt in Apostelgeschichte 17: "In ihm leben und weben und sind wir." Überall ist Gott. Aber er ist nicht nur hier, er ist auch
  544. im Jenseits. Jesaja 57 lesen wir von Gott, der im im himmlischen Tempel im Jenseits trohnt.
  545. Also Gott ist der, wenn man ein bisschen gescheit sagen möchte, der immanente Gott und der transzendente Gott imseits überall und im Jenseits. Und
  546. ist ganz wichtig, das Göttliche im Hinduismus, das ist überhaupt nicht transzendent, denn die Hindus glauben, dass alles, die
  547. ganze Natur, das sei Brahma, das Göttliche, aber von einem jenseitigen Gott, das kennen sie gar nicht und darum ist die
  548. Rede von transzendentaler Meditation ist alles Unsinn. Die wissen gar nicht, was Transzendenz ist. Aber der biblische Gott ist überall hier
  549. in der Schöpfung, aber nicht die Schöpfung. Wichtig, im Hinduismus ist die Schöpfung göttlich, aber der wahre Gott ist
  550. überall da in der Schöpfung, aber ist auch im Jenseits. Diesseits und im Jenseits. Unser Vater, der du bist in den Himmeln.
  551. Jetzt ist klar. und dein Name werde geheiligt, dein Reich komme, dein Wle geschehe wie im Himmel.
  552. Das ist jetzt aber einzahl im Jenseits, so auch imseits auf der Erde. Ja, wollen wir noch beten zum Schluss.