Grundlagen der Kernphysik Weglowinthedark. https://www.youtube.com/watch?v=ar3oFPxNrOU Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Was hält die Welt in ihrem Innersten zusammen? Seit Jahrtausenden stellen sich die Menschen diese Frage. Vor über 2400 Jahren vermuteten die 0:12 Griechen Demokrit und Leukip bereits, dass Materie aus kleinsten Teilchen aufgebaut sein könnte. Sie nannten sie Atome. 0:23 Ein Atom besteht aus einer Hülle, in der sich nur die negativ geladenen Elektronen befinden und einem positiv geladenen Kern mit einem winzigen 0:33 Durchmesser, in dem fast die gesamte Masse des Atoms konzentriert ist. Das Größenverhältnis von Kern zu Hülle entspricht in etwa dem Verhältnis von 0:45 einem Tennisball zu einem Fußballstadion. Aus der Elektrizitätslehre weiß man, dass sich ungleichnahmige Ladungen 0:56 anziehen und gleichnamige abstoßen. Diese Kraft zwischen Ladungen nennt man Coulonkraft. Durch sie ist verständlich, dass die 1:07 negativen Elektronen nahe am positiven Atomkern sind. Aber wie schaffen es die positiv geladenen Protonen, alle zusammen in dem 1:18 winzig kleinen Kern zu sein? Sie sollten sich doch aufgrund ihrer positiven Ladung abstoßen. Hier kommt eine neue Kraft in Spiel, die 1:29 starke Kernkraft. Die starke Kernkraft hat jedoch nur eine begrenzte Reichweite. Viele Kerne sind aber größer. Die 1:39 Reichweite der Couonkraft zwischen Ladungen hingegen ist unendlich. Während die anziehenden Kernkräfte zwischen Nukleonen also nur von den 1:50 Kernteilchen in der unmittelbaren Nachbarschaft ausgehen, addieren sich die abstoßenden Couonkräfte aller Protonen im Kern. 2:00 Da das Mischungsverhältnis von Protonen zu Neutronen für die meisten Isotope eines Elementes nicht optimal ist, sind diese nicht stabil. 2:11 Sie zerfallen innerhalb von Sekundenbruchteilen bis hin zu Jahr Milliarden. Manche wie C14 entstehen in der 2:20 Erdatmosphäre unter Einwirkung des Sonnenwindes. Ein paar wenige sind von der Entstehung des Sonnensystems übrig. oder entstehen 2:30 in der Folge des Zerfalls von diesen Überresten. Viele andere radioaktive Isotope aber sind die Produkte einer Kernspaltung 2:40 oder von anderen Laborexperimenten und somit von Menschen künstlich erzeugt. Es gibt die Up und Down Quarks, die Strange und Charm Quarks sowie die Top 2:53 und Bottom Quarks. Protonen und Neutronen und damit fast alle Materie um uns herum bestehen aus Up und Down Quarks. 3:05 Diese beiden Quarks unterscheiden sich unter anderem in ihrer Masse und ihrer Ladung. Ein Upquark hat eine Ladung von + 2 3:15 Drittel einer Elementarladung, also zwei Drittel der Ladung eines Protons. Ein Downquark hat die Ladung - dritt 3:26 einer Elementarladung, also ein Drittel der Ladung eines Elektrons. Protonen und Neutronen bestehen aus 3:34 jeweils drei Quarks. Welche das sind, lässt sich über die Ladung der Quarks und der Kernteilchen erschließen. Ein Proton ist einfach positiv geladen. Zwei 3:46 Upquarks haben zusammen die Ladung + 4 dritt. Mit einem Downquark kombiniert, also +- 1 dritt, ergibt sich eine Ladung von 1. 4:00 Ein Proton besitzt also zwei Upquarks und ein Downquark.