Preisbildung am vollkommenen Markt | Angebot und Nachfrage einfach erklärt EconomicsTeacher https://www.youtube.com/watch?v=anncVfiEWcw Transkript (automatisch erstellt) 0:00 hallo und herzlich willkommen zu diesem Video heute schauen wir uns Angebot und Nachfrage im vollkommenen Markt an und wie diese zu Gleichgewichtspreis und 0:09 gleichgewichtsmenge führen viel Spaß puh jetzt habe ich hier schon mit einigen Begriffen um mich geworfen 0:20 Angebot Nachfrage Markt Preis Menge wir brauchen diese ganzen Begriffe um das große ganz zu verstehen diese gehen wir jetzt nach und nach durch und dann 0:28 schauen wir uns anhand eines konkreten Beispiels an wie Angebot und Nachfrage auf einem vollkommenen Markt aufeinander treffen werfen wir zunächst ein Blick 0:36 darauf was ein vollkommener Markt überhaupt ist es handelt sich hier um ein Modell mit folgenden Annahmen auf dem Markt stehen sich viele Anbieter und 0:43 viele Nachfrager gegenüber man spricht hier von einem polypol die betrachteten Güter sind homogen sind also in der Art und Qualität vollkommen gleich das heißt 0:51 die Güter die wir uns hier anschauen unterscheiden sich beispielsweise in der Qualität gar nicht es besteht vollkommene Markttransparenz alle 0:58 Marktteilnehmer haben alle Information und reagieren sofort auf Veränderung Käufer und Verkäufer haben keine Präferenzen bzw Vorlieben sind also 1:06 beispielsweise nicht bereit einen höheren Preis zu zahlen weil ein bestimmter Laden um die Ecke liegt das heißt Käufer und Verkäufer haben keine 1:13 persönlichen keine zeitlichen keine sachlichen keine räumlichen Präferenzen wichtig ist es an dieser Stelle zu betonen vollkommene Märkte kommen in der 1:21 Realität nicht vor das Modell der Preisbildung soll dabei helfen Veränderungen auf Märkten besser verstehen zu können es handelt sich also 1:28 hier auch wieder um ein Modell l um die Realität ein bisschen besser verstehen zu können nähern wir uns der Preisbildung im vollkommenem Markt 1:35 anhand eines Beispiels hier ist es ein beispielhafter Markt für Hamburger wir sehen vier verschiedene Preise 20 15 10 und 5 € und jeweils dazu passende 1:44 Angebotsmengen und nachfragemengen um rauszufinden welcher Preis sich in dieser Situation ergeben würde behelfen wir uns mit einem Koordinatensystem an 1:52 die eine Achse schreiben wir den Preis an die andere Achse die Menge beginnen wir damit das Angebot abzuzeichnen bei einem Preis von 20 € finden wir sehr 2:00 sehr viele Anbieter die bereit sind dafür Hamburger zu verkaufen es sind 400 Stück deshalb machen wir schon mal ein kreuzin bei 20 € und 400 Stück sollte es 2:08 allerdings möglich sein nur 15 € für Hamburger zu verlangen sind es nur noch 300 Stück das heißt wir machen unser Kreuzchen bei 15 € und 300 Stück wenn 2:17 wir mit dem Preis noch weiter runter gehen also auf 10 € sind es noch mal weniger Anbieter die bereit sind für 10 € überhaupt erst morgens aufzustehen und 2:25 ein hamburgerladen zu eröffnen da haben wir 200 Stück und bei einem PR von 5 € sind es nur noch 100 Anbieter die sagen würden dafür verkaufe ich meine 2:34 Hamburger wenn wir unsere Kreuzchen verbinden haben wir hier schon unsere Angebotskurve machen wir mit der Nachfrage weiter wenn wir hier ein Blick 2:40 auf die Zahlen werfen sehen wir dass bei den Nachfragern die preispräferenzen genau anders rum liegen wenn wir meinem Zahlenbeispiel bei den Nachfragern 2:47 schauen und gucken wie viele bereit wären 20 € für ein Hamburger auszugeben finden wir hier nur 100 Stück das heißt wir machen ein kreuzen bei 20 € und 100 2:57 Stück liegt der Preis aber nur bei 15 € sind weitere 200 bereit einen Burger nachzufragen bei einem Preis von 10 € sind es 300 und bei einem Preis von 5 € 3:08 sogar 400 Nachfrager wenn wir auch hier die Kreuzchen verbinden haben wir unsere Nachfragekurve wir sehen also dass das Angebot und die Nachfrage gegensätzlich 3:17 verläuft umso höher der Preis desto mehr Anbieter sind bereit zu diesem Preis Hamburger auf dem Markt anzubbieten bei den Nachfragern ist es so umso niedriger 3:27 der Preis desto mehr Nachfrage sind bereit zu diesem Preis Hamburger nachzufragen aber welcher Preis ergibt sich nun in meiner Situation das können 3:35 wir jetzt hier ablesen wenn wir unten auf der mengenachse schauen sehen wir dass sich eine gleichgewichtsmenge von 250 Stück ergibt auf der preisachse 3:43 können wir dann den Gleichgewichtspreis ablesen in diesem Beispiel sind es 12,50 € das heißt auf meinem beispielmarkt er gibt sich ein Gleichgewichtspreis von 3:51 1250€ und eine gleichgewichtsmenge von 250 an dieser Stelle treffen in meinem Beispiel Anbieter und Nachfrager aufeinander wenn dieses Modell also 4:00 genauso in der Realität funktionieren würde würde sich ein Markt ergeben wo alle Burger 12,50 € Kosten und insgesamt 250 davon verkauft werden würden machen 4:10 wir mal ein verändertes Beispiel mein Markt für Hamburger verändert sich es kommt ein weiterer Anbieter auf dem Markt dementsprechend erhöht sich die 4:17 Angebotsmenge also hier in meinem Beispiel verändert sich die Nachfrage gar nicht die Angebotsmenge erhöht sich zu jedem Preis um 100 Stück dies kann 4:25 beispielsweise dadurch passieren dass mehr Anbieter auf den Markt kommen also mehr burgerleden eröffnen wie sieht hier jetzt die neue Angebotskurve aus wenn 4:32 wir genauso wie eben die Kreuzchen in unser Koordinatensystem einzeichnen und die miteinander verbinden ergibt sich die neue Angebotskurve wir erkennen hier 4:40 dass die Angebotskurve sich nach rechts verschoben hat und wenn wir unten auf der Achse schauen sehen wir nach rechts verschieben bedeutet mehr Menge wir 4:48 haben ja auch mehr Angebot dadurch dass zu jedem Preis mehr Anbieter auf dem Markt geströmt sind verändert sich der Gleichgewichtspreis es verändert sich 4:56 auch die gleichgewichtsmenge durch eine Erhöhung des Angebots haben wir einen neuen Gleichgewichtspreis von 10 € und eine neue gleichgewichtsmenge von 300 5:04 Stück wir sehen also laut unserem Modell fürrd mehr Angebot durch mehr Konkurrenz zu einer Senkung des Preises es werden mehr Burger verkauft aber zu einem 5:14 niedrigeren Preis dies aber nur wenn sich die Nachfrage nicht anpasst sondern genauso bleibt wie hier in meinem Beispiel aber was passiert wenn sich die 5:20 Nachfrage verändert gehen wir mal auf mein ausgangsbeispiel zurück wir haben einen Gleichgewichtspreis von 12,50 € und eine gleichgewichtsmenge von 250 5:28 Stück jetzt geht plötzlich durch alle Medien der Bericht Burger sind ungesund oh nein denken jetzt alle Nachfrager vielleicht sollten wir zu jedem Preis 5:35 etwas weniger nachfragen und etwas weniger Burger essen weil Burger sind nur mal ungesund ohne jetzt hier ganz konkrete Zahlen aufzuschreiben können 5:42 wir davon ausgehen dass sich die Menge der nachgefragten Burger reduzieren wird eine Reduzierung der Menge bedeutet eine kurvenverschiebung nach links das 5:51 bedeutet unsere gesamte Nachfragekurve verschiebt sich nach links z.B hierhin wir können also sehen dass ein Rückgang der Nachfrage auch zu sinkenden Preisen 6:00 führt hier aber bei einer geringeren gleichgewichtsmenge sowie bei der Ausweitung des Angebots gerade führt hier auch der Rückgang der Nachfrage zu 6:08 einem neuen Gleichgewichtspreis von 10 €. hier aber bei einer gleichgewichtsmenge von nur 200 Burger was passiert in unserem Modell wenn das 6:15 Angebot zurückgeht nehmen wir mal an es gibt Probleme bei den Burger Lieferketten dadurch passen die burgeranbieter ihre preispräferenzen an 6:23 und würden zu jedem Preis weniger anbieten weniger Menge bedeutet auch hier eine kurvenverschiebung nach links bei diesem Beispiel die Angebotskurve 6:31 die Angebotskurve könnte sich beispielsweise nach hier verschieben hier hätten wir auch eine gleichgewichtsmenge von 200 Stück aber 6:37 ein Preis von 15 € das heißt ein Rückgang des Angebots führt zu Preissteigerung und was passiert wenn die Nachfrage steigt nehmen wir mal an 6:45 es gibt einen Medienbericht Hamburger sind gut für die Seele dementsprechend sind alle Nachfrager bereit mehr nachzufragen mehr Menge bedeutet eine 6:53 Verschiebung nach rechts in dem Fall eine Nachfragekurve Verschiebung nach rechts z.B hierhin wir hätten eine gleich gichgewichtsmenge von 300 Stück 7:01 zu einem Preis von 15 € wir sehen also mehr Nachfrage sorgt für Preissteigerung und welche Situation gilt jetzt bei den Punkten wo kein Schnittpunkt ist man 7:10 könnte sich z.B fragen wie ist die Situation bei 15 € wenn wir bei 15 € auf die Nachfragekurve schauen sehen wir dass 200 Nachfrager bereit werden für 15 7:20 € nachzufragen für 15 € werden aber sogar 300 Anbieter bereit anzubieten wir sprechen hier von einem Angebotsüberhang es gibt mehr Angebot als Nachfrage in 7:30 dem Beispiel 100 Stück und wie ist die Situation bei 10 € bei 10 € gibt es 200 Anbieter die bereit werden Hamburger anzubieten für 10 € würden aber 300 7:41 Nachfrager Nachfragen hier sprechen wir von einem Nachfrageüberhang in dem Beispiel auch von 100 Stück weil es 300 Nachfrage aber nur 200 Anbieter geben 7:49 würde so viel erstmal zu Angebot und Nachfrage sollten noch Fragen offen geblieben sein schreibt sie einfach unten in die Kommentare über Feedback zu 7:55 meinem Video freue ich mich auch wie immer sehr aber gut dann soll es an dieser Stelle auch erst mal gewesen sein viel Spaß beim verschienen von Angebot 8:01 zu nachfragekurven wir sehen uns beim nächsten Video