Modell des Homo Oeconomicus - Ultimatum Spiel - Wirtschaft Abiturwissen kompakt Abiturwissen kompakt https://www.youtube.com/watch?v=ag5dC7GY4Uo Transkript (automatisch erstellt) 0:00 so meine lieben herzlich willkommen zum video über das modell des homo oeconomicus das modell des homo oeconomicus ist ein 0:07 sehr bekanntes modell in den wirtschaftswissenschaften und ein sehr umstrittenes was besagt es dann genau die grundlegende annahme in dem modell 0:17 ist dass der mensch ein rational handeln es nutzen maximieren das wesen ist dh er ist egoistisch und probiert seinen eigenen profit immer zu maximieren sein 0:27 handeln wird dabei bestimmt über präferenzen anreize und restriktionen dieses modell soll dazu dienen dass man das handeln von menschen vorher sagt 0:39 erklärt und daneben auch beeinflussen kann sorgt lässt sich das verhalten denn dann beeinflussen man geht eben davon aus dass präferenzen langfristig stabil 0:49 sind und sich nur sehr schwer ändern lassen das heißt wenn man auf das verhalten ein wirken möchte lässt sich das am einfachsten über anreize oder 0:57 restriktionen machen schauen uns dazu mal ein beispiel an ein arbeitnehmer hat die präferenz mit dem auto zur arbeit zu fahren weil es schnell geht und bequem 1:07 ist so möchte man als staat natürlich versuchen ihn irgendwie dazu bringen zu bringen auf das auto zu verzichten weil es besser für die umwelt ist wie kann 1:16 man das machen man kann jetzt über restriktionen gehen dass ich ein fahrverbot für innenstädte einführe und er mit dem auto gar nicht mehr in die 1:24 innenstadt fahren darf oder ich war lange eine city-maut das heißt er muss geld dafür zahlen dass er in die innenstadt fahren darf ich kann aber 1:31 auch anreize setzen indem ich zb sage es gibt einen job bike wurde ein günstiges fahrrad bekommst um zur mit dem fahrrad zur arbeit zu fahren oder man verbilligt 1:42 die pnv tickets so dass es günstiger wird den öffentlichen nahverkehr zu nutzen männer dann durch die nutzung des öpnv 1:49 au geld sparen kann dann ist es für ihn eine rationale entscheidung nicht mit dem auto zur arbeit zu fahren sondern mit dem öffentlichen nahverkehr und dann 1:59 kann man sein verhalten auch ändern und ganz vielleicht ändern sich dann auch langfristig seine präferenzen weil er sagt ach jetzt viel entspannter mit dem 2:06 öffentlichen nahverkehr zur arbeit zu fahren ich habe es eingangs erwähnt es gibt relativ viel kritik an diesem modell die 2:14 sich vor allem auf einen punkt stürzt und zwar des menschen doch mehr sind als reine nutzen maximieren und das ist ja wirklich ein sehr trostloses bild ist 2:22 dass menschen wirklich immer nur egoistisch sind und immer nur rational handeln ein beispiel wie man dieses modell auch so ein bisschen widerlegen 2:31 kann ist warum geben menschen den trinkgeld aus sicht des homo oeconomicus macht es überhaupt gar keinen sinn trinkgeld zu geben denn das trinkgeld 2:39 gibt man ja nachdem man die leistung bekommen hat also den service aus sicht des homo oeconomicus wäre es nur sinnvoll wenn man das trinker zu beginn 2:49 des essens gibt um dann über das essen hinweg einen guten service zu bekommen aber hinterher bringt zu ihnen keinen weiteren nutzen mehr also warum 2:59 tut erst dann oder warum tun dass menschen dann auf das ultimatum spiel zeigt dass das modell nicht uneingeschränkt 3:06 funktioniert was ist jetzt das ultimatum spiel wir stellen uns vor wir haben 1000 euro und es gibt zwei spieler ja und auf 3:17 diese 1000 euro sollen auf beide spieler aufgeteilt werden dabei gibt es die folgenden spielregeln spieler entscheidet wie viel euro er bekommt und 3:25 wie viel euro spieler bekommt dieses angebot schreibt auf einen zettel und gibt es spieler stimmt spieler spieler bestimmt spieler b zu dann wird das geld 3:36 entsprechend aufgeteilt sind eher nicht zu gehen beide leer aus so wie würde der homo oeconomicus entscheiden er müsste jetzt sagen okay ich gebe mir selber 999 3:48 euro 99 und gebt spieler b einen cent war oben also die 999 euro 99 maximieren meint den nutzen von spieler aber der eine cent ist auch für spieler b immer 4:01 noch mehr nutzen als kein cent also müsste spieler bei diesem angebot trotzdem noch zustimmen in der realität ist es natürlich nicht so ich habe das 4:11 spiel sehr oft mit meinen spielern gespielt so ein angebot wird nie angenommen da wird auch meistens von vorneherein auf eine faire aufteilung 4:18 geachtet weil man einfach nicht riskieren möchte dass einem spieler einfach eins auswischen möchte das heißt ein dieser stelle funktioniert das 4:27 modell eben nicht so richtig es gibt aber trotzdem einiges was für das modell spricht modelle haben nämlich niemals den anspruch die realität eins zu eins 4:36 abzubilden sie sollen die realität ja vereinfachen deswegen sind es ja modelle und genau das macht das modell des homo oeconomicus und seine annahmen treffen 4:44 trotzdem auch in vielen situationen zu und helfen eben dabei das verhalten von menschen zu erklären und genau das möchte das modell und genau das soll es 4:53 auch tun und nicht mehr ihr könnt euch jetzt selber eure meinung bilden ob ihr das modell sinnvoll findet oder nicht aber dieses video ist auf 5:03 jeden fall zu ende