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Die Entstehung des Staates. Von Aristokratie, zur Monarchie, zur Demokratie.
Das Wichtigste aus dem Video
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Transkriptautomatisch erstellt · 89 Zeilen
- “Der Staat” wurde in den letzten Jahren von vielen Leuten als eine unterdrückerische Institution erkannt.
- Die Leute sehen wie der Staat ihr Geld entwertet, Reisen und Handel verbietet und Kriege anheizt. Darum will ich hier die Geschichte erzählen, wie der Staat entstanden ist und am Ende wirst
- du verstehen, wie wir gemeinsam diese selbstzerstörerische Gesellschaft wieder auf Wohlstandskurs bringen. Die Germanen kannten noch keinen Staat, sie organisierten sich im naturgegebenen Familienverbund,
- der Sippe um Familie und Eigentum gegen Fremde zu verteidigen. Während der Germane noch selbstversorgender Bauer, Handwerker und Krieger zugleich war,
- konnte sich mit der wachsenden Produktivität im Mittelalter eine effizientere Arbeitsteilung durchsetzen.
- Ein Krieger Adel, sorgte für Sicherheit und Gerechtigkeit, wodurch die Bauern sich auf die Lebensmittelproduktion spezialisieren konnten.
- Diese Adligen waren keine Staatsherren, sondern mehr sowas wie frühe Sicherheitsunternehmer. Die Abgaben der Bauern erfolgten nur mit gegenseitiger Übereinkunft.
- Wenn ein Adliger seiner Schutzverpflichtung nicht nachkam mussten die Bauern auch keine Abgaben zahlen.
- Wenn ein Adliger seine Bauern unrecht behandelte konnten diese den Schutz eines anderen Adligen aufsuchen.
- Durch den ständigen Wettbewerb zwischen den Adligen blieben Abgaben gering und die Qualität der Sicherheit stieg stetig an.
- Kriegerische Auseinandersetzungen beschränkten sich auf Familienfehden zwischen den Adelsfamilien bei denen selten mehr als das Vieh gestohlen wurde.
- Um die Kosten von militärischen Auseinandersetzungen und eine Abwanderung von Bauern zu vermeiden wählten die Adligen aus den eigenen Reihen einen König um ihre Konflikte schlichten
- zu lassen. Die Könige und Fürsten machten keine Gesetze, sondern in einem Konfliktfall war es ihre
- Aufgabe das althergebrachte heilige Gewohnheitsrecht lediglich anzuwenden. Das heißt zu ermitteln wessen Eigentumsrechte verletzt worden waren um den Täter zu Schadensersatzzahlungen
- zu verurteilen. Diese frühzeitliche marktwirtschaftliche Ordnung hatte in mancherlei Hinsicht noch
- einige Mängel aus der Antike geerbt, wie die Institution der Leibeigenschaft, doch durch den Wettbewerb der einzelnen Akteure verbesserten sich Rechtsschutz und Sicherheit
- immer weiter und auch die Mängel wie die Leibeigenschaft wären mit der Zeit verschwunden, wie es in den freien Städten ab dem 11. Jahrhundert bereits der Fall war.
- Jedoch, es kam anders. Mit Philipp dem 4 König von Frankreich begann der Aufstieg des Staates im 14. Jahrhundert.
- Philipp beanspruchte für sich das Monopol auf die Rechtsprechung und erließ erdrückende Steuern um seine Dynastischen Kriege zu finanzieren.
- Unter der enteigneten, hungernden und allgemein geschwächten Bevölkerung verbreitete sich so die Beulenpest, die in wenigen Jahren ein Drittel der europäischen Bevölkerung auslöschte.
- Im Chaos der Pest folgten viele Könige und Fürsten dem Vorbild des französischen Königs wodurch sich der monarchische Staat in ganz Westeuropa ausbreite.
- Durch ihre Monopolisierung wurde die Produktion von Recht und Sicherheit stetig teurer und die Qualität nahm ab, also die Steuern stiegen an und der Staatskönig veränderte das Recht
- zu seinem eigenen Vorteil. Zudem gab es eine Zunahme der Gewalt.
- Weil ein Staatskönig die Kosten für militärische Unternehmungen an Steuerzahler und Wehrpflichtige weitergeben kann, begann das Zeitalter des Imperialismus, also der Versuch durch Krieg
- und Eroberung das eigene Territorium und damit auch die Zahl der untergebenen Steuerzahler zu vergrößern.
- Um seine absolutische Monopolstellung zu erlangen, verbündete sich der Staatskönig mit den Intellektuellen.
- Er bot ihnen sichere Positionen als Hofintellektuelle an, und sie revanchierten sich, indem sie den Mythos propagierten ohne einen absolutistischen Staatsherrscher würde das Chaos ausbrechen.
- Zudem zementierten sie die Macht des Monarchen in einer Verfassung. Während vor dem Auftritt des Staatskönigs jeder Bauer einen individuellen freiwillig
- geschlossenen Vertrag mit einem Adligen hatte, den er auch kündigen konnte, so wurde nun jeder Bauer in einen Kollektivvertrag gezwungen, der einseitig geschlossen wurde und von keinem
- Bauern gekündigt werden konnte. Eine Verfassung schafft somit keine Rechtssicherheit, sondern sie ist vielmehr die Einführung der
- Staatssklaverei. Doch mit der Monopolisierung der Rechtsprechung und dem Ausschluss anderer Adliger als Richter
- erschien die Position des Monarchen zunehmend elitärer und sein Verhalten noch arroganter. Folglich gelang es den Intellektuellen in der französischen und amerikanischen Revolution
- auch den König abzusetzen und durch vom Volke gewählte Vertreter zu ersetzen, womit sich die Intellektuellen als „natürlichen Sprecher des Volkes“ selbstredend selbst meinten.
- In einer Demokratie sind die hoheitlichen Privilegien keineswegs abgeschafft, es wird immer noch zwischen Herrschern und Untertanen unterschieden.
- Agenten des Staates, sogenannten Beamten, ist es genau wie einem Monarchen erlaubt ihre Aktivitäten durch Zwangsenteignungen zu finanzieren und genau wie ein Monarch, sind sie nicht
- an irgendein übergeordnetes, natürliches Recht gebunden, sondern sie können Gesetze schaffen und ändern.
- Im wesentlichen bedeutet der Übergang von der Monarchie zur Demokratie lediglich die Ersetzung eines permanenten, erblichen Monopol-„Eigentümers“ – des Königs – durch vorübergehende
- und austauschbare „Verwalter“ – durch Präsidenten, Ministerpräsidenten und Parlamentsabgeordnete. Als Eigentümer ist ein Monarch immer noch daran interessiert den Wert seines Landes
- zu erhalten oder sogar zu steigern. Er wird sich daher mit der Ausplünderung seiner Untertanen zurückhalten um seinen
- Erben noch ein wohlhabendes Land zu hinterlassen. Im Gegensatz dazu bleibt Politikern nur ihre Regierungszeit um ihre Steuersklaven maximal auszuplündern
- bis sie den wirtschaftlichen Scherbenhaufen an den nächsten Verwalter weiterreichen. Der Übergang von der Monarchie zur Demokratie bedeutete somit eine Zunahme der Steuern,
- Ressourcenverschwendung und Umweltzerstörung. Auch die Öffnung für Jeden zu jeder staatlichen Position, ist der Demokratie nicht zuträglich.
- Während in der aristokratischen Ordnung des Mittelalters nur Adlige aufgrund ihrer wirtschaftlichen Leistung, ihrer Weisheit und ihres moralisch vorbildlichem auftreten zum König aufsteigen
- konnten und im Monarchischen Zeitalter der König und seine Familie immerhin noch Teil dieser Leistungselite war, so gelangen die heutigen Regierungspolitiker nur durch Parteibeziehungen
- und verlogene Wahlkampagnen an ihre Position. Es ist somit sichergestellt, das in einer Demokratie nur professionelle Betrüger in
- die Regierung gelangen. Außerdem konnten die Intellektuellen erfolgreich die Illusion etablieren, das Volk sei der
- Souverän, Politiker sollen lediglich Volksvertreter sein, die im Auftrag des Volkes handeln. Entsprechend fühlt sich jeder dazu berufen mit zu herrschen und seine Forderungen zu
- stellen. Während in einer Monarchie nur der König das Volk durch Steuern ausplündern kann,
- ist in der Demokratie jedem die Tür geöffnet seine Mitmenschen durch Steuern auszurauben. Im Demokratischen Prozess streiten wir uns darum wer höhere Steuern zahlen muss und
- wer Subventionen erhalten darf. Angeheizt durch Politik und Medien fallen die Leute übereinander her.
- Arbeiter gegen Arbeitgeber, Inländer gegen Ausländer, Frauen gegen Männer, Alt gegen Jung, Geimpfter gegen Ungeimpfter.
- Das Typische Spiel teile und herrsche. Es ist also die Demokratie welche den ständigen Kampf jeder gegen jeden darstellt und nicht
- die von den Intellektuellen so häufig dämonisierte Marktwirtschaft. Zudem ermöglicht der demokratische Staat den Aufstieg einer Konzernoligarchie.
- Superreiche Bankiers und Konzernmanager haben erkannt, dass sie in Zusammenarbeit mit der Politik noch reicher werden können, indem sie Politiker bestechen um Subventionen, Staatsaufträge
- und vorteilhafte Gesetze zu erhalten. Es sind diese Plutokraten welche im demokratischen Umverteilungsstaat als die Hauptgewinner hervorgehen,
- während die Mittelschicht unter der Last von Steuern und Inflation zugrunde geht. Nicht zuletzt wirkt sich die Demokratie auch tiefgreifend auf die Kriegsführung aus.
- Das Kriegsmotiv eines Monarchen war üblicherweise ein Erbschaftsstreit um begrenzte territoriale Ansprüche.
- Der Krieg war eine private Angelegenheit des Königs, für den er selber bezahlen müsste. Um die kostbaren Soldaten nicht zu gefährden entwickelte sich Kriege somit zu großen Schachspielen
- in denen die Einheiten den Gegner durch clevere Manöver in die Enge und zur Kapitulation treiben sollten.
- Die Bevölkerung anzugreifen war verboten sie war lediglich ein unbeteiligter Zuschauer des Spektakels.
- Die Kriege des 18. Jahrhunderts waren damit so zivilisiert und reglementiert wie nie zuvor. Erst die Demokratie verwandelte den eingeschränkten Krieg der Könige in totale Kriege zwischen
- Völkern. In einer Demokratie fühlt sich jeder als Miteigentümer des Staates, somit erscheint
- es auch nur gerecht, dass jeder für seinen Staat kämpfen sollte und die Kriegsanstrengung mit all seinen Ressourcen unterstützt.
- Weil sich jeder am Krieg beteiligt, wird aber auch jeder zu einem potenziellen Ziel für feindliche Angriffe.
- Somit wird der Einsatz von Massenvernichtungswaffen die ganze Städte vernichten zu einer legitimen Kriegshandlung.
- Weil Politiker nicht wie Monarchen einen Erbanspruch auf ein Territorium erheben können, rechtfertigen sie ihre Eroberungskriege stattdessen mit ideologischen Motiven.
- Die Verbreitung der Demokratie, Schutz von Frauenrechten, Kampf gegen den Terrorismus, Verteidigung der westlichen Werte, die Ziele sind immateriell und schwer fassbar.
- Die Forderung nach der bedingungsloser Kapitulation und Bekehrung der Verlierer lässt den Krieg so zu einer endlosen Tragödie ausarten.
- Durch den Aufstieg der Plutokraten-Elite werden diese Tendenzen noch weiter verstärkt. Zum einen werden die Plutokraten durch die Aufrüstung des Staates enorme Gewinne erzielen
- und zum anderen werden sie ihren politischen Einfluss einsetzen um mit dem Militär des eigenen Landes ihre Interessen in fernen Ländern durchzusetzen.
- Das logische Ende der Demokratie ist somit der totale und endlose Krieg, eine Welt in Schutt und Asche, ein Massensterben durch Gewalt, Hunger und Krankheit, wie wir es mit
- dem Ende des zweiten Weltkrieges erlebt haben und auch jetzt wieder in der Ukraine. Die Frage ist also wie wir zu einer natürlichen marktwirtschaftlich-aristokratischen Gesellschaftsordnung
- zurückkehren können? Der Zerfall eines totalitären Staates ist kein automatischer Vorgang.
- Auch nach einer Hyperinflation kann die Regierung der Bevölkerung eine neue Staatswährung aufzwingen.
- Eine gestürzte oder abgewählte Regierung kann durch eine andere ersetzt werden. Ein Staat wird solange fortbestehen, wie die Bevölkerung die Herrschaft durch den Staat
- akzeptiert. Das heißt erst wenn die Bürger sich von der Politik abwenden, wenn sie aufhören Steuern
- zu zahlen und staatsunabhängiges Geld verwenden, erst wenn die Bürger die Befehle der Regierung ignorieren, dann wird ein Staat in seine Einzelteile zerfallen.
- Um also wieder in Frieden und Wohlstand leben zu können ist es notwendig, dass die Leute sich lokal organisieren und gemeinsam ihre Kommune für unabhängig erklären.
- Die lokalen Unternehmer sollen nicht länger Mehrwertsteuer und Lohnsteuer an das Finanzamt abführen.
- Die lokalen Unternehmer sollen nicht länger der Regierung helfen ihre Kunden und Angestellten auszurauben.
- Wenn eine ganze Gemeinde sich vom Zentralstaat abwendet, kann die Zentralregierung dem Nichts entgegensetzen.
- Da die Könige und Fürsten des Mittelalters weitgehend Versicherungsdienstleistungen bereitstellten und die Bürger sich auch vom Staat vorrangig Sicherheit erhoffen erscheint es naheliegend
- sich an die heutigen privaten Versicherer zu wenden um Sicherheit herzustellen. Weil ein Lebens und Diebstahl Versicherer im Schadensfall eine Entschädigung zahlen
- muss, liegt es im finanzielle Interesse der Versicherer zu verhindern, dass ihre Kunden ermordet oder ausgeraubt werden.
- Sie werden Wachdienste beauftragen die Wohngegenden ihrer Kunden zu sichern und sie werden bekannte Kriminelle daran hindern ihre Schutzgebiete zu betreten.
- Mit einer Zunahme der unabhängigen Kommunen und damit einem sinken der Steuerbeute wird der Staat, in sich zusammen schrumpfen, sich zu einer regulären Versicherungsfirma umwandeln
- oder pleite gehen. Wenn du mehr über die Kommunale Bewegung erfahren willst, dann abonniere den Kanal
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- Vielen Dank fürs Zuschauen und wir sehen uns im nächsten Mal.