Die Präsidialkabinette der Weimarer Republik in 3 Minuten 120 Sekunden Geschichte https://www.youtube.com/watch?v=_S9n62eeTIo Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Die Präsidialkabinette. Als Präsidialkabinette bezeichnet man die Zeit zwischen dem 29. März 1930 und 0:09 dem 30. Januar 1933 in der Weimar Republik. Hier wurde durch Notverordnungen des Reichspräsidenten regiert und somit an dem Reichstag 0:17 vorbei. Der Reichskanzler ist nur dem Reichspräsidenten, also Hintenburg unterstellt. Die Entstehung. Die Weltwirtschaftskrise 0:27 galt als Auslöser, denn die große Koalition von Herr Man Müller als Reichskanzler geführt, hier rechts zu sehen, brach zusammen, da es einen 0:35 Streit um die Arbeitslosenversicherung gab. Die Zeit der Präsidialkabinette beendet somit auch die Zeit der 0:43 parlamentarischen Phase in der Weimar Republik. Heinrich Brüing vom Zentrum wird der neue Reichskanzler. 0:52 Heinrich Brüing ist somit der erste Reichskanzler im ersten Präsidialkabinett. Er regiert durch Artikel 48 der 1:00 Reichsverfassung und somit durch die Notverordnungen. Die Regierung Brüings fußt nur auf dem Vertrauen des Reichspräsidenten. 1:08 Brüing führt eine Deflationspolitik, also eine Sparpolitik durch, welche die Krise verschärft. Er wird widerwillig von der SPD 1:16 unterstützt, da diese nur noch schlimmeres nach Brüing befürchtet. Brüing wird nach 20 Monaten am. Mai 1932 entlassen, da Hintenburg unter anderem 1:26 den Verlust der eigenen Anerkennung durch die Deutschen befürchtet hatte. Das zweite Präsisalkabinett von Franz von Papen. 1:35 Es gab sehr viele Intrigen rund um Hintenburg. Unter anderem wurde auf Papen nur Reichskanzler, da er durch Schleicher vorgeschlagen wurde. Papen 1:45 führte das Kabinett der Barone ein, welches ausschließlich aus preußischen konservativen und ostelbischen Landadelmitgliedern bestand. 1:55 Papens erste Amtshandlung war die Aufhebung des Verbotes von SS und SA. Dies wird zu einer enormen Brutalität im Wahlkampf der nächsten Reichstagswahl. 2:06 Ebenso stürzte Papen die preußische und eine der letzten demokratischen Regierungen, was ein Verfassungsbuch Parts darstellte. 2:14 Am 31. Juli 1932, nachdem Penner den Reichstagt aufgelöst hatte, gab es die erste negative Mehrheit. Das heißt, KPD und NSDP hatten gemeinsam mehr als 50% 2:26 aller Stimmen. Am 6. November 1932 verlor tatsächlich die NSDP der Zeit des zweiten Präsidialkabinetts erstmal Stimmen und im Dezember 1932 tritt Papen 2:37 zurück, nachdem man bereits im November diesen angekündigt hatte, jedoch bis Dezember die Amtsgeschäfte inner hatte. Das dritte Präsidalkabinett von Kurt von 2:48 Schleicher. Schleicher wird wieder durch eine Intrige um Hintenburg am 3. Dezember 1932 Reichskanzler. Er führte das Querfrontenkonzept ein, indem er 2:57 versuchte mit dem linken Flügel der NSDP zusammen zuarbeiten. Schleicher wurde allerdings Opfer einer weiteren Intrige, welche aus einer 3:07 Zusammenarbeit zwischen Papen Hitler und der DNVP bestand. Er trat am 28. Januar 1933 zurück und Hitler wird am 30. Januar 1933 3:17 Reichskanzler. Dies bezeichnet auch das Ende der Weimarer Republik.